12 Gründe, warum du deine Ziele nicht (schnell genug) erreichst

Du erreichst die Ziele, die du dir gesetzt hast, fast nie? Oder du erreichst sie nicht schnell genug? Natürlich ist das frustrierend und alles andere als schön. Die Schuld auf andere zu schieben, wie wir es so häufig tun, ist aber nicht sinnvoll. In diesem Artikel möchte ich dich dazu einladen zu analysieren, wo die Ursache liegen könnte.


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Bis vor wenigen Jahren trafen auf mich alle 12 Gründe zu und deswegen habe ich meine Ziele entweder gar nicht oder nur mit großer Verspätung erreicht. Seit ich diese 12 Gründe eliminiert habe, geht die Post ab.

Was ich seither erreicht habe:

  • Den größten deutschsprachigen Selbstmanagement-Blog mit über 35.000 LeserInnen und Lesern pro Monat aufgebaut.
  • Einen Podcast ins Leben gerufen, der demnächst 3 Mio. Downloads verzeichnen wird.
  • 10 Bücher geschrieben, davon erreichten 7 Amazon-Bestseller-Status.
  • Die größte deutschsprachige Selbstmanagement-Selbstlernplattform gegründet (mit momentan 33 Videokursen und fast 1.700 Absolventen).
  • Einen 100-kg-Fettkörper in einen 95-kg-Muskelkörper (zumindest fast) umdefiniert.
  • Mich sportlich in eine tolle Form gebracht.
  • Den Schritt in die Selbstständigkeit gemacht und den ersten Vollzeitmitarbeiter eingestellt.
  • Jedes Jahr meine Umsatzziele getroffen oder übertroffen.
  • 2 Jahre eine Wohnung auf Mallorca gehabt – jetzt folgt wohl demnächst Zypern.
  • u.v.m.

Ich erzähle dir das nicht, um anzugeben, ich erzähle dir das, weil ich dir zeigen will, was passieren kann, wenn du diese 12 Fehler bei der Zielsetzung nicht machst!

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12 Gründe, warum du deine Ziele nicht erreichst

Ich möchte für diese 12 Gründe, die ich dir hier gleich präsentieren werde, eine Metapher verwenden, nämlich jene eines Autos. Ich bin mir sicher, dass das helfen wird zu begreifen, was ich mit den einzelnen Punkten meine. Keine Sorge, du brauchst keine Ahnung von Autos zu haben, die habe ich nämlich auch nicht ;).

Du hast mit der Vergangenheit noch nicht abgeschlossen

Wenn du im Auto sitzt und 90 % der Zeit in den Rückspiegel schaust, dann wirst du mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit einen Unfall bauen, Ausfahrten verpassen, falsch abbiegen und so natürlich nur sehr verspätet oder gar nicht am Ziel ankommen.

Deswegen ist der erste wichtige Schritt beim Setzen eines neuen Zieles, mit der Vergangenheit abzuschließen. Natürlich macht es ab und zu Sinn, in den Rückspiegel zu sehen, aber wichtig ist, das in Grenzen zu halten. Und wenn du schon ab und zu in den Rückspiegel blickst, ist es sinnvoll darauf zu achten, worauf du da deine Aufmerksamkeit lenkst.

Daher ist es wichtig, mit der Vergangenheit abzuschließen und die richtigen Rückschlüsse aus ihr zu ziehen, bevor du dich auf den Weg zu deinen Zielen begibst.

Du weißt nicht, wo du stehst

Wenn du nicht weißt, wo genau du stehst, wie willst du dann wissen, auf welchem Weg du dein Ziel erreichst? Dir nützt das beste und teuerste Navigationssystem im Auto nichts, wenn du kein GPS-Signal hast und das Navi deinen Standort nicht orten kann.

Es nützt also relativ wenig, wenn du ein klares Ziel vor Augen hast, aber die Fähigkeiten und Fertigkeiten, die du brauchst, um dieses Ziel zu erreichen, nicht einschätzen kannst.

Bevor du damit startest, deine Ziele umzusetzen, solltest du dich also intensiv damit beschäftigen, welche Fähigkeiten und Fertigkeiten du schon besitzt und welche du dir unbedingt noch aneignen musst.

Deine limitierenden Glaubenssätze hindern dich daran

Du hast ein tolles Ziel vor Augen, du hast ein tolles Auto mit einem starken Motor und dieses Auto hat noch viel Ladefläche für Dinge, die du mit zum Ziel nehmen kannst.

Schön und gut, das nützt dir aber alles nichts, wenn du mit angezogener Handbremse fährst. Du wirst entweder sehr verspätet am Ziel ankommen oder mit kaputten Bremsen oder einem defekten Motor am Straßenrand stehenbleiben.

Leider sind wir Menschen, gerade was große Ziele betrifft, voll mit negativen Glaubenssätzen, die uns in frühester Kindheit und in der Ausbildung eingehämmert wurden:

  • „Du kannst das nicht!“
  • „Du bist zu dumm dafür.“
  • „Das schaffst du niemals.“
  • „Du bist zu klein dafür!“
  • „Du bist nicht reich genug!“
  • „Du hast das Wissen nicht!“

Hierbei handelt es sich nur um eine sehr kleine Auswahl allgemeiner limitierender Glaubenssätze. Es befinden sich auch viele für dein Leben spezifische in dir.

Je mehr Glaubenssätze du in dir hast, umso stärker ist diese Handbremse angezogen. Es macht doch Sinn, zuerst mal diese Glaubenssätze loszuwerden, bevor du dich auf die Reise begibst, oder?

Du hast keine Zeit für die Umsetzung

Du würdest dich ja gerne auf den Weg zum Ziel machen, aber bevor du losfährst, musst du noch einige Erledigungen machen und noch ein paar Verpflichtungen erfüllen und dich natürlich auch noch ein wenig ausrasten. Und schon ist der Tag vorbei und du bist wieder nicht losgefahren.

Hinzu kommt, dass du all diese Erledigungen und Verpflichtungen ohne Plan und ohne Navi hinbekommen willst und damit mehr Zeit vergeudest, als es notwendig wäre.

So vergeht ein Tag nach dem anderen. Eine Woche nach der anderen. Ein Monat nach dem anderen. Ein Jahr nach dem anderen. Und losgefahren bist du noch immer nicht!

Wäre also sinnvoll, sich zuerst die nötigen Zeiträume zu schaffen, bevor du den Starttermin festlegst, an dem du zum Ziel aufbrechen willst, oder?

Du hängst in alten Verpflichtungen fest

Du würdest ja gerne zum Ziel aufbrechen, aber dein Auto ist voll beladen mit anderen Zielen, Verpflichtungen, Terminen, Projekten und Aufgaben! Aber du hast einfach keinen Platz mehr für die Dinge, die du benötigst, um dein Ziel zu erreichen.

Es ist also clever, zunächst mal ein paar dieser anderen Ziele, Verpflichtungen, Termine, Projekte und Aufgaben loszuwerden, um so neuen Laderaum zu schaffen für dein großes Ziel.

Sinnvoll, oder?

Deine Ziele und deine Werte stimmen nicht überein

Kennst du deine Werte in den verschiedenen Rollen und Lebensbereichen, die es in deinem Leben so gibt? Rollen oder Lebensbereiche wie Chef, Mitarbeiter, Ehepartner, Mutter, Vater, Sohn, Trainer, Kollege usw.?

Kennst du deine Werte für all diese Rollen? Kennst du deine Ziele für all diese Rollen? Und stimmen diese Ziele mit deinen Werten überein?

Tun sie das nämlich nicht, ist das so, als würdest du in ein Auto einsteigen, in dem alle vier Reifen in unterschiedliche Richtungen zeigen. Sind sie nur leicht verzogen, wirst du vermutlich dahineiern. Zeigen sie in gänzlich unterschiedliche Richtungen, wirst du ziemlich sicher schon nach ein paar Metern einen Totalschaden hinlegen.

Wie du siehst, macht es also Sinn, deine Werte zu kennen, bevor du dich auf den Weg zu deinem Ziel machst!

Du verfolgst nicht deine eigenen Ziele

Bevor du mich jetzt für verrückt erklärst, lies bitte einfach mal weiter. Wusstest du, dass die meisten Menschen gar nicht ihre eigenen Ziele verfolgen, sondern die ihrer Eltern, ihres Umfeldes oder jene, die ihnen durch geschicktes Marketing schmackhaft gemacht werden?

Vielleicht denkst du jetzt „Nein, nein bei mir ist das nicht so“. Aber bist du dir da 100%ig sicher? Bei genauerem Betrachten sind es meist die Ziele anderer, die wir verfolgen, ohne es wirklich zu merken.

Um auf unsere Auto-Metapher zurückzukommen: Wenn du nicht deine eigenen Ziele verfolgst, fährst du in den Norden statt in den Süden. Irgendwie sinnlos, denn dort angekommen, wirst du dich alles andere als wohl fühlen!

Ich denke also, wir sind uns einig, dass es Sinn macht, zunächst einmal zu kontrollieren, ob deine Ziele wirklich aus deinem Innersten kommen, bevor du dich auf die Reise dahin begibst!

Du hast keine Ahnung, wie man sich richtig Ziele setzt

Doch, Thomas, protestiert deine innere Stimme gerade, oder? Ich verwende doch die SMART-Regel. Oder vielleicht sogar die SMARTER-Regel. Also habe ich sehr wohl Ahnung, wie man sich Ziele richtig setzt. So habe ich bis vor ein paar Jahren auch noch gedacht. Schwerer Fehler!

Zu wissen, wie man ein Navigationsgerät bedient, heißt noch lange nicht zu wissen, wie man ein Auto in Fahrt setzt.

Ja, du hast vollkommen recht, die SMART(ER)-Regel kann ein Bestandteil von Zielsetzung sein und auch ich verwende sie. Allerdings macht diese Regel maximal 10 % einer guten Zielsetzung aus. Vermutlich sogar noch weniger.

Bist du jetzt noch immer der Meinung, dass du Ahnung davon hast, wie man sich Ziele richtig setzt?

Dir fehlt Klarheit

Du sitzt im Auto und würdest gerne losfahren, aber es gibt Nebel, starken Nebel. Du siehst kaum, wo du hinfährst. Wenn du in London oder Hamburg wohnst, bist du das vielleicht gewöhnt, aber Spaß macht es sicher keinen, unter solchen Bedingungen Auto zu fahren.

Ebenso ist es mit deinen Zielen! Je mehr Klarheit du hast, umso besser ist die Sicht. Im besten Fall siehst du vom Start zum Ziel. Je weniger Klarheit herrscht, umso mehr Nebel ist vorhanden.

Es macht also Sinn, den Nebel zu lichten und für Klarheit zu sorgen, bevor du dich auf die Reise machst.

Dir ist nicht bewusst, welche Ressourcen in dir schlummern

Du denkst vielleicht, dass du in einem Lada sitzt, in Wirklichkeit sitzt du aber in einem Mercedes oder einem Audi. Auch das mag sich im ersten Moment eigenartig anhören, aber du glaubst nicht, wie viele Menschen, die ich am Weg zu ihren Zielen mittlerweile begleiten durfte, genau so von sich dachten.

Also macht es Sinn, zunächst einmal zu graben und die wertvollen Ressourcen freizuschaufeln, die in dir schlummern, bevor du dich auf die Reise zu deinen Zielen begibst.

Zielkontrolle? Was bitte ist Zielkontrolle?

Wenn du im Auto fährst, dann wirst du als Fahrer zumindest ab und zu einen Blick auf den Tachometer werfen, kontrollieren, ob du untertourig oder übertourig fährst, mittels Navi schauen, ob du noch am richtigen Weg bist und wann die nächste Abbiegung kommt, den Benzinstand kontrollieren und auch die Öldruckleuchte oder die Reifendruckleuchte im Auge haben.

So, und jetzt mal eine Frage: Machst du das auch, wenn du am Weg zu deinen Zielen bist? Kontrollierst du, ob du noch genügend Energie investierst? Überprüfst du, ob du noch am richtigen Weg bist? Ob alle Systeme optimal laufen? Kontrollierst du das alles in vorgegebenen Abständen?

Nein? Macht aber Sinn, oder?

Du nimmst dir nicht genügend Zeit für die Planung

Eine traurige Tatsache besteht darin, dass die meisten Menschen mehr Zeit in die Planung ihres Urlaubs investieren als in die Planung ihrer Ziele.

Die wenigsten Menschen beschäftigen sich mit ihren Zielen. Noch weniger schreiben sie auf. Kaum jemand investiert mehr als zwei bis drei Stunden jährlich in die Zielplanung und die allerwenigsten nehmen sich dafür ein ganzes Wochenende Zeit!

Und daher scheitern sie mit ihren Zielen! Sie planen im Vorbeigehen, nur mal kurz zwischendurch. Wie soll das bitte funktionieren?

Meine Einladung an dich: Ziele effizient umsetzen

Ich begleite dich dabei, dein Ziel oder deine Ziele zu planen. Nimm dir mit mir ein Wochenende Zeit für deine Zielplanung. An diesem Wochenende werden wir folgende Dinge tun:

  • Mit der Vergangenheit abschließen und den Blick weg vom Rückspiegel hin zur Straße, die vor dir liegt, richten. Und wenn du ab und an mal in den Rückspiegel schaust, dann siehst du darin deine Top-10-Learnings aus der Vergangenheit. Also etwas unheimlich Wertvolles.
  • Wir werden uns sehr genau ansehen, wo genau du stehst. Welche Fähigkeiten und Fertigkeiten du schon besitzt und welche du noch benötigst, um deine Ziele schnell zu erreichen.
  • Wir werden deine limitierenden Glaubenssätze finden und in positive umwandeln. Mit anderen Worten: Wir lösen die Handbremse und steigen aufs Gas.
  • Wir werden uns deine laufenden Verpflichtungen, Termine, Projekte und Aufgaben ansehen und wir werden einige davon eliminieren, delegieren oder automatisieren. Warum? Ganz einfach, um Zeitblöcke zu schaffen, an denen du an deinen Zielen arbeiten kannst.
  • Wir werden deine Werte erarbeiten, für die verschiedenen Lebensbereiche und Rollen, die du hast. Und wir werden kontrollieren, ob diese Werte mit deinen Zielen übereinstimmen und somit alle vier Räder deines Autos in die gleiche Richtung fahren.
  • Wir werden kontrollieren, ob es jene Ziele sind, die aus deinem Herzen kommen, oder jene, die dir dein Umfeld oder geschicktes Marketing schmackhaft gemacht haben. Wir werden also dafür sorgen, dass du in die richtige Richtung fährst!
  • Du wirst lernen, wie du dir Ziele richtig setzt und so das Fundament baust, um deine Ziele auch erreichen zu können.
  • Wir werden den Nebel lichten und für Klarheit sorgen. Sodass du sicher und mit guter Sicht zu deinem Ziel findest.
  • Wir werden uns ansehen, welche Ressourcen du besitzt, von denen du vielleicht noch gar nichts weißt oder die du schon längst vergessen hast.
  • Du wirst lernen, wie du deine Ziele regelmäßig kontrollierst und so nicht nur ohne Umwege, sondern auch extrem schnell an deinem Ziel ankommst.

All diese Dinge werden wir in meinem 2-Tages-Seminar „Ziele effizient umsetzen“ besprechen und erreichen. Die Seminare finden jeweils Freitag und Samstag statt und es macht Sinn, dir auch noch den Sonntag freizuhalten, denn du wirst einige Aufgaben mit auf den Weg bekommen.

Wenn du dieses Seminar absolviert hast, dann ist dein Fundament gebaut und du wirst all deine Ziele schnell und mit gefühlter Leichtigkeit erreichen. Alles, was du noch tun musst, ist in die Umsetzung zu gehen.

Alle weiteren Informationen zu den Seminaren findest du hier!

Ich freue mich, dich in Wien begrüßen zu dürfen und mit dir gemeinsam an deinen Zielen zu arbeiten.

Genieße deinen Tag!

Liebe Grüße

Thomas

PS: Weitere Informationen zu diesem Thema findest du auch auf meiner Membership-Plattform SelbstmanagementRocks und in meinem Newsletter.

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2018-10-08T15:24:53+00:002 Comments

2 Comments

  1. Christine Konstantinidis 7. Oktober 2018 at 10:28 - Reply

    Hallo Thomas,

    was du schreibst, kann ich zu 100% unterschreiben, denn auch ich musste – besser: durfte – diese Erfahrung machen. Du hast ja ein bisschen etwas davon mitbekommen. Und witzigerweise habe ich erst gestern auf meinem eigenen Sprachenblog einen Artikel über ein ähnliches Thema (Am Montag fang ich an – von Ausreden beim Sprachenlernen) geschrieben – mir brennt das momentan ziemlich unter den Nägeln.

    Aber von Anfang an: Meine Ziele setze ich tatsächlich erst dank dir so richtig um. Du hast mir nämlich vor mehr als drei Jahren den Anstoß gegeben, ein Buch zu schreiben – erinnerst du dich noch? Ich habe einen Gastartikel für dich geschrieben und weil ich von meinen Fähigkeiten nicht wirklich überzeugt war, bat ich dich, mein Material vorher zu sichten. (Das ist nach wie vor mein altes Problem – was kann ich, bin ich gut genug?) Damit fing alles an.

    Seitdem hat sich unheimlich viel getan. Die englische Übersetzung des Buches ist fast fertig, außerdem mache ich zusammen mit einem Spanier die Planung für ein zweites Buch – eine internationale Produktion sozusagen. Ich schreibe für einige Deutschportale, habe Skypekunden im Sprachunterricht, schreibe Blogartikel nicht nur für meinen Blog, sondern auch für Firmen und bin angekommen bei mir selbst und bei meinen Leidenschaften.

    Das war nicht immer einfach – und ich habe jeden einzelnen Punkt deiner Liste durchlebt und häufig auch durchlitten. Am schwersten fiel (und fällt) mir häufig die Priorisierung und die Kommunikation nach außen, dazu gehört auch das Nein-Sagen. Und das Einstehen für seine Lebensform, auch wenn andere (auch die eigenen Eltern vielleicht) einen für „spinnert“ oder für einen Nerd halten. Ich habe von meiner Mutter oft genug den Satz gehört: „Und wann arbeitest du mal was richtig?“

    Letztendlich ist aber das Gefühl, seine eigenen Ziele verfolgt zu haben, unbezahlbar.

    Übrigens muss man nicht immer gleich das komplette Leben ändern. Man kann derartige „Zieladjustierungen“ auch in Teilbereichen des Lebens vornehmen. Wenn jemand zum Beispiel eine Sprache lernen will, dann kann er ja anfangen mit „ich lerne fünf oder zehn Wörter pro Tag“. Auch das summiert sich. Aber: Nicht vergessen, vorher das Ziel zu definieren! Und bei Bedarf anzupassen – auch das muss man lernen. Manche Menschen bleiben bei einem einmal gesteckten Ziel, weil es eben so ist. Wenn sich die Situation ändert, ist Flexibilität gefragt. Ich habe momentan diese Situation (wieder nur ein kleiner Teilbereich): Ich lerne Holländisch, brauche es aber nicht unbedingt. Ich habe aber so viele andere Aktivitäten, dass die Entscheidung ansteht, Holländisch weiterzulernen oder nicht. Und ich glaube, ich habe mich schon entschieden: Ich mache den aktuellen Kurs noch fertig und schließe dann das Projekt ab. Ohne Tränen, ohne Bedauern.

    All das macht glücklich und zufrieden und hilft, den eigenen – den eigenen!!!! – Weg zu finden. Dein Leben muss ja schließlich zu dir passen, zu niemandem sonst.

    Viele Grüße
    Christine

    • Thomas 7. Oktober 2018 at 16:29 - Reply

      Hallo Christine!

      Klaro, kann mich noch gut dran erinnern. Echt super, dass du so durchstartest.

      Ich gebe dir in allem was du schreibst vollkommen recht und manchmal ist es nicht einfach, vor allem das Nein-sagen. Da bin ich leider auch noch ab und zu zu voreilig. Aber es wird besser ;).

      Viel Erfolg weiterhin.

      lG Thomas

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