Mit diesen 13 Lern-Tipps merkst du dir den Stoff doppelt so schnell

In der Schule lernt man viele wichtige Dinge, wie Deutsch, Mathematik und Englisch, bloß Lern-Tipps und Tipps sein Selbstmanagement zu verbessern (darüber kannst du auf SelbstmanagementRocks mehr lernen) erhält man selten. Daher habe ich in diesem Artikel 13 Tipps zusammengesammelt die dir dabei helfen werden den Stoff schneller zu verstehen und ihn so wesentlich effizienter zu lernen. Also legen wir gleich mal los:


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Tipp 1: Setz dir ein Ziel

Das Ziel kann durchaus unterschiedlich sein. In der Schule und der Uni zählt vielleicht die Note als Ziel. Das ist meist dann der Fall, wenn du diesem Fach sonst nichts abgewinnen kannst. Also entweder eine Eins, wegen dem Notendurchschnitt, oder einfach eine Vier um zu bestehen.

Andererseits kann natürlich auch das Können (zum Beispiel beim Erlernen einer Sprache), oder das Wissen (zum Beispiel die Anatomie des Menschen) als Motiv dahinter stehen.

Wichtig: Finde das WARUM heraus, denn dann fällt das Lernen wesentlich leichter.

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Tipp 2: Verschaff dir einen Überblick – sieh das Große-Ganze

Hierzu einmal ein Beispiel: Öffne Google-Maps und gib ein “Oberndorfstraße, Wien”. Und kennst du dich aus? Wenn du nicht zufällig aus Wien bist und die Oberndorfstraße kennst, dann wohl eher nicht nehme ich an. Ok und jetzt zoom mal raus, damit du ganz Wien auf deinem Bildschirm hast. Und was ist passiert? Schon kannst du besser einordnen wo die Oberndorfstraße in Wien liegt. Und genauso ist es mit dem Lernen!

Wie verschaffst du dir nun aber einen Überblick:

  • Inhaltverzeichnis

  • Kurs-Beschreibung

  • Klappentext des Buches

  • Recherche im Internet

  • Zusammenfassungen zu diesem Thema lesen

  • usw.

Um effizient weiterlernen zu können musst du dir dann die Frage stellen: Was hat den größten Nutzen für mich?

Ich möchte das mit ein paar Beispielen unterstreichen:

Nehmen wir an, du lernst eine neue Sprache. Nun dann wäre es doch sinnvoll mit jenen Vokabeln zu beginnen, die du am meisten benötigen wirst, bzw. die am meisten in der jeweiligen Sprach verwendet werden. Also zum Beispiel: Beherrsche ich diese 500 Vokabeln, kann ich 90% aller Texte lesen!

Oder nehmen wir an du hast eine Prüfung im Fach Medizin. Die Fächer Anatomie und Anesthäsie werden in dieser Prüfung zu jeweils 40% berücksichtigt, wenn es um die Note geht. Alle anderen fünf Prüfungsgebiete teilen sich die restlichen 20% auf. Also wäre es wohl auch sehr sinnvoll die meiste Zeit in diese beiden Prüfungsgebiete zu investieren und die anderen fast zu vernachlässigen, wenn man bestehen will.

Vor allem bei Prüfungen musst du unbedingt den gesunden Menschenverstand einsetzen. Achte hier vor allem auch auf das Pareto-Prinzip: Mit 20% Aufwand, 80% Wirkung zu erreichen.

Außerdem könntest du dich ja in die Lage des Lehrers oder Professors versetzen und darüber nachdenken: “Welche Fragen würde ich stellen, wenn ich die Prüfung abnehmen würde?”

Also Recherchiere zuerst mal ein wenig, das erspart dir dannviel Zeit beim Lernen.

Tipp 3: Lege den Fokus auf Zusammenhänge und Verständnis

Versuche nach jeder Unterrichtseinheit die Zusammenhänge zu verstehen. Schlichtes auswendig Lernen wird dir vielleicht in der Schule weiterhelfen oder dich über manch kleinere Prüfung bringen.

Willst du aber wirklich etwas Lernen, dann musst du die Zusammenhänge verstehen. Nimmt dir also genügend Zeit für diese Tätigkeit, denn hast du den Zusammenhang mal kapiert geht das Lernen wesentlich leichter.

Kommst du von alleine nicht drauf, suche Hilfe bei Studienkollegen oder deinem Lehrer.

Tipp 4: Plane deinen Erfolg

Erstelle einen Lernplan, denn so verschaffst du dir mal eine Übersicht was du alles zu lernen hast. Hier ein Beispiel dafür:

Lernplan

Download als pdf-Datei: Lernplanung

Im nächsten Schritt setzt du dir dann Meilensteine und Deadlines. Das ist besonders wichtig wenn das Stoffgebeit sehr groß ist. Jeder abgehackte Meilenstein bringt dich näher ans Ziel und motiviert zusätzlich.

Begrenze deine Zeit für jedes dieser Kapitel. Warum? Nur so konzentrierst du dich auf das Wesentliche. Daher würde ich mir für alle Lern-Schritte eine Zeitbegrenzung setzen, um mich nicht zu verzetteln.

Bedenke vor der Prüfung noch einen Puffer zu lassen für die Wiederholung des Stoffs und eine Probe-Prüfung.

Tipp 5: Vorbereitungs- und Nachbereitungs-Zeit

Vor und nach jedem Seminar, jeder Unterrichtseinheit und jedem Kurs würde ich mir an deiner Stelle davor und danach noch ein wenig Zeit nehmen.

Vorbereitungszeit

Nimm dir schon vor dem Kurs, oder der Einheit die Zeit, die Unterlagen quer zu lesen, das Inhaltsverzeichnis anzusehen, ein wenig die Grafiken anzusehen und mit anderen Leuten über das Thema zu reden. Verschaffe dir einfach einen guten Überblick über das Stoffgebiet. Warum?

  • So kannst du dem Unterricht besser folgen,

  • neue Erkenntnisse schneller Aufnehmen,

  • ganz gezielt Fragen stellen und

  • ersparst dir so jede Menge Zeit fürs Lernen danach.

Nachbereitungszeit

Versuche nach dem Kurs das neue gleich zu verarbeiten. Sind es Vorlesungen auf der Uni genügen meist schon 30 Minuten davor. Gehst du noch zur Schule, könntest du dir auch eine Stunde vor Schulbeginn Zeit für die einzelnen Fächer nehmen und eine Stunde nach Schulende alles nachbearbeiten.

Die Vorteile:

  • Das neu erlernte Wissen kann sickern.

  • Du kannst es vielleicht sogar gleich praktisch anwenden.

  • Du kannst Mitschriften reinschreiben, oder ergänzen.

  • Du kannst dir Zusammenhänge und das Verständnis erarbeiten.

Wenn ich zum Beispiel auf einem Seminar oder eine Fortbildung fahre, dann versuche ich schon immer einen Tag vor Kursbeginn am jeweiligen Ort zu sein, um mich in Ruhe vorbereiten zu können und bleibe meist auch noch ein bis zwei Tage danach, um die Nachbearbeitung und den Transfer in die Praxis zu planen.

Tipp 6: Sei aufmerksam im Unterricht

Ist ja logisch, wirst du vielleicht denken, aber hier kommen jetzt noch ein paar ergänzende Tipps dazu:

Der Erzähl-, Interview- und Vortrags-Trick

Mit diesem Trick hältst du die Konzentration hoch, wenn die anderen alle schon einschlafen :-).

Folge dem Unterricht so (das gilt übrigens auch für das Lesen von Texten), dass du direkt im Anschluss,

  • darüber erzählen kannst,

  • ein Interview über den Stoff geben kannst,

  • einen Vortrag zum Stoff halten kannst, oder

  • einen kurzen Artikel für eine Zeitung schreiben kannst.

Achte auf Andeutungen während des Unterrichts

Dieser Punkt ist vor allem für Prüfungen recht wichtig. Achte dabei auf Andeutungen wie “dieses Kapitel ist nicht so wichtig”, “darauf lege ich großen Wert”, “schaut euch dieses Beispiel bitte nochmals genauer an”.

Mit Aussagen wie diesen kannst du schon viele Informationen über die Prüfungsfragen herausfiltern.

Verwende ein intelligentes System für Mitschriften und Notizen

Die meisten Menschen die ich kennen schreiben einfach alles in einer Wurst auf. Das ist aber grundlegend falsch.

Vorlage Mitschirft

Download als pdf-Datei: Mitschriften

Ich verwende dieses System für nahezu alle Mitschriften, auch für Online-Seminare, Webinare und Video-Kurse. Auch bei Büchern die ich lese notiere ich hier nach jedem Kapitel das wichtigste.

So hast du alles viel besser im Überblick und auch das Verständnis wird geschult!

Tipp 7: Die richtige Zeiteinteilung

Auch hier kann man sich mit ein paar Tipps sehr viele mentale Vorteile verschaffen:

  1. Fange immer mit dem schwierigsten und unangenehmsten an:
    Hast du diesen Punkt einmal abgehackt, geht alles andere völlig leicht von der Hand.

  2. Finde selbst heraus wie du am besten lernst:
    Täglich eine Stunde, einmal wöchentlich 8 Stunden? Wie auch immer du musst dich wohl fühlen und der Output muss passen.

  3. Vergiss bloß nicht auf die Pausen:
    Je nach Stoff würde ich nach 20-50 Minuten eine kurze Pause einlegen. Spätestens wenn du merkst das deine Konzentration nachlässt und deine Gedanken immer mehr abgleiten.
    Erledige in diesen Pausen Kleinigkeiten wie Wohnung aufräumen, Kaffee machen, ein paar Klimmzüge oder ähnliches.
    Vor allem wenn du auswendig lernst, musst du viele kleine Pausen einlegen.

lernen lernen, Lerntipps

© CandyBox Images – Fotolia

Tipp 8: Tipps für das bessere Verständnis

Das Erlernte auch tatsächlich zu verstehen und nicht nur stupid auswendig lernen ist das um und auf. Daher habe ich hier ein paar Tipps gesammelt, wie man das erlernte ein wenig besser verstehen kann:

  1. Interviewe dich selbst zum jeweiligen Lern-Thema
    Dieser Tipp mag sich zwar ein wenig blöd anhören, aber für mich ist das eine der effektivsten Methoden sich Verständnis über ein Stoffgebiet anzueignen.
    Als ich für meine Prüfung zum Sportmentaltrainer büffelte, nutzte ich fast jede Autofahrt um mich selbst zu interviewen und es war wirklich ein sehr effektiver Weg sich Verständnis anzueignen.

  2. Stelle dir die Lern-Situation bildlich vor
    Um wieder meine Sportmental-Ausbildung als Beispiel zu nehmen: Da habe ich mir bildlich vorgestellt wie ich mit einem Klienten arbeite und einzelne Übungen mit ihm ausführe.

  3. Probiere alles praktisch aus
    Das ist natürlich nicht in jedem Gebiet möglich. Aber es gibt viele Bereiche wo man ausprobieren kann. Ich habe zum Beispiel einen Freund gebeten ihn als Versuchskaninchen für meine Sportmental-Übungen verwenden zu dürfen. Diese Praxis hat mir sehr geholfen die Hintergründe und Zusammenhänge der einzelnen Übungen zu verstehen.

  4. Trage das Thema vor
    Erzähle Freunden oder Familie davon. Ich nutze meine Tätigkeit als Fußballtrainer um die Trainerkollegen durch einen Vortrag in das Thema Sportmentaltraining einzuführen.

  5. Schreibe eine kurze Zusammenfassung (maximal eine A4 Seite)
    Auch das klappt natürlich nicht immer. Ich versuche es aber, nachdem ich ein Buch zu Ende gelesen habe mit diesem Trick. Ich versuche das Buch auf eine einzelne A4-Seite zusammenzufassen.

  6. Finde eine Lerngruppe
    Im Prinzip ist eine Lerngruppe nichts anderes als 3 bis maximal 4 Gleichgesinnte, mit denen du den Stoff gemeinsam durchbesprichst. So erhältst du auch die wertvollen Ansichten und Meinungen der anderen zu diesem Thema.
    Kurz vor der Prüfung macht es dann Sinn, für den jeweils anderen eine Prüfung zusammenzustellen. So hat man auch eine ziemlich gute Chance die Fragen herauszufinden, die auch der Professor stellen könnte.

  7. Denke den gelernten Stoff weiter
    Mit Sicherheit eine der schwierigsten Aufgaben, aber gerade wenn man gewissen Dinge weiter denkt, erkennt man viele weitere Zusammenhänge.

Tipp 9: Hab Spaß beim Lernen

Man muss kein großer Professor zu sein um zu wissen, dass man gerade jene Dinge besonders gerne lernt, die man gerne macht und bei denen man Spaß hat.

Wie kann man jetzt aber diesen Spaß entwickeln?

  • Entwickle eine kindliche Neugier für das Neue, das Unbekannte.

  • Lerne mit Freunden, das macht immer mehr Spaß als alleine zu lernen.

  • Suche dir den richtigen Lern-Ort. Wo fällt dir das Lernen am leichtesten? Wo das Wiederholen des Stoffes? Finde die Orte in deiner Wohnung, oder auch außerhalb, die dafür geeignet sind. Walt Disney machte das in etwas abgewandelter Form auch für deine Projekte (kannst du hier nachlesen: Die Walt Disney Methode).

  • Schaffe das richtige Umfeld für dich und versuche dabei möglichst alle Sinne anzusprechen, oder zumindest darauf zu achten, dass sie nicht beeinträchtigt sind. Vielleicht hilft dir ja ein gewisser Duft einer Kerze dich zu konzentrieren, der Geruch der Wiener Schnitzel die deine Freundin gerade bratet wird wohl eher hinderlich sein. Ebenso wird es mit den verschiedenen Musikrichtungen sein.
    Experimentiere hier ein wenig!

Hans / Pixabay

Tipp 10: Nutze die besten, die geeignetsten Materialien

Das Problem ist, die besten und geeignetsten sind leider nicht immer die empfohlenen, bzw. die Skripten die man zur Verfügung gestellt bekommt.

Ist die Literatur nicht geeignet, empfehle ich dir folgende Vorgangsweise:

  1. Nimm das Inhaltsverzeichnis zur Hand und suche dir anhand der Schlagworte dort.

  2. Google einfach alles nach.

  3. Suche Bücher mit ähnlichem Inhalt.

  4. Nutze Zusammenfassungen (zum Beispiel getabstract)

  5. Solltest du nichts anderes finden, musst du mit der vorhandenen Literatur arbeiten. Dann solltest du aber unnötige Kapitel sofort ausschließen und versuchen die wichtigsten Punkte herauszufiltern und dann anhand dieser weiterarbeiten.

Tipp 11: Lern-Einheiten richtig gestalten

Um wirklich fokussiert und konzentriert arbeiten zu können, solltest du einige Dinge beachten:

  • Stelle alle Störquellen ab (Handy, E-Mails, Social Media, ..)

  • Sorge für genügend Trinkflüssigkeit und Snacks (am besten Wasser und Studentenfutter)

  • Lerne im Gehen. Das erhöht den Puls ein wenig und Forscher haben herausgefunden, dass man mit dem Lernpuls wesentlich effizienter lernt.

  • Wiederhole den gerlernten Stoff idealerweise 6x!

  • Lerne laut (sage dir alles laut vor).

  • Lerne mittels Lernkarten. Wie das funktioniert erfährst du hier und wo du welche bekommst hier.

Tipp 12: Strukturiere das zu lernende richtig

Wenn du Vokabeln lernen musst, dann ordne sie zuerst (z.B. Gesundheit, Beruf, Urlaub). Um den Lernstoff andere Fächer strukturieren zu können empfehle ich dir die Verwendung von Mindmaps.

Tipp 13: Verwende Erinnerungshilfen

Erinnerungshilfen können zum Beispiel kleine Zeichnungen sein. Unser Gehirn kann sich nämlich bildlich dargestelltes wesentlich besser einprägen. Musst du zum Beispiel das Vokabel “rich” (reich) lernen, dann macht es Sinn neben diesem Vokabel ein €- oder ein $-Zeichen zu machen. Wenn du künstlerisch begabt bist, kannst du auch Donald Duck zeichnen, wie er in seinen Geldspeicher springt :-).

Kurz anreißen möchte ich hier auch die Schlagwörter Chunking, Storytelling und Visual-Codes. Das alles hier näher zu erklären würde das Thema sprengen, daher empfehle ich dir einfach auf die jeweiligen Links zu klicken!

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Diese Lern-Tipps und dein Selbst-Management

Mit diesen Tipps wirst du wesentlich effizienter und produktiver lernen. Wie bei allen Selbst-Management-Methoden die ich dir hier anbiete, gilt auch für diese Lerntipps:

Finde durch Versuch und Irrtum heraus was dir hilft.

Solltest auf noch viel mehr Lerntipps neugierig geworden sein, dann empfehle ich dir das Buch “Bestnote – Lernerfolg verdoppeln, Prüfungsangst halbieren” von Martin Krengel!

Lern-Tipps

Und jetzt viel Spaß beim Lernen!

Genieße deinen Tag,

Thomas

P.S.: kennst du jemanden der viel zu lernen hat? Schicke ihm doch den Link zu diesem Artikel, oder teile ihn auf Facebook, Twitter und Co. Vielen Dank dafür!

P.P.S.: Weitere Informationen zu diesem Thema findest du auch auf meiner Membership-Plattform SelbstmanagementRocks und in meinem Newsletter.

2017-09-29T11:06:06+00:0019 Comments

19 Comments

  1. Uwe 11. Februar 2014 at 14:01 - Reply

    Hallo Thomas,
    Deine Aufbereitung zu diesem Lernoptimierungthema finde ich genial.
    Ich persönlich finde gerade das „Lernen lernen“ als einen immer wichtig werdender Aspekt unseres täglichen Lebens.
    Bei meinen Kindern sehe ich es immer mehr, dass das auch nun zu einem Thema in den weiterführenden Schulen gemacht wird.
    Parallel zur eigenen, persönlichen Lernoptimierung veruche ich die genannten Lernmethoden meinen schulpflichtigen Kindern zu vermitteln, damit diese nicht die gleichen Fehler machen oder in die gleichen Probleme laufen, die ich damals hatte.
    Ich hatte damals nicht diese Informationen das Lernen so zu optimieren.
    Bei meinen Grundschulkindern fange ich auch schon mit Mind-Maps an. Wie Du gesagt hast fängt man auch hier mit dem Überblick an und arbeitet sich an die Details vor. Zur Erstellen von Mitschriften ist es nur bedingt geeignet, aber zu Erfassung/Darstellung/Aufbereitung eines Lernstoffs (bzw. Thema) finde ich Mind-Maps genial. Man sollte aber hier versuche eine Papierseite (maximal Din A3) nicht zu überschreiten. Somit muss man sich hier auch auf das Wesentliche Konzentrieren und auf das wesentliche reduzieren.
    Eine andere spielerische Methode sind das erstellen von sogenannten „Spickzettel“. Um diese so zu optimieren, dass sie kein Lehrer entdeckt, hat man so viele Durchläufe,
    in denen man das Thema wiederholt und auf das wesentliche optimiert, dass man am Schluss den Zettel gar nicht mehr braucht. Das funktioniert aber meistens nur bei Themen, welche im wesentlichen auf Auswendiglernen ohne wirkliches Üben hinausläuft.

    Mach weiter so!!
    Gruß Uwe

    • Thomas 11. Februar 2014 at 21:24 - Reply

      Hallo Uwe!
      Die Idee mit den Spickzetteln finde ich genial :-). Vielen Dank für die Idee.

      Eine Frage hätte ich zu den Mindmaps! Machst du (bzw. deine Kids) das alles händisch oder verwendest du dazu auch Computerprogramme?

      lG Thomas

      • Uwe 12. Februar 2014 at 09:57 - Reply

        Hallo Thomas,
        betrachte es als altmodisc, aber ich benutze hierzu Papier und Bleistift.
        Erstens sieht man hier gleich den physisch begrenzten Raum, mit dem man auskommen muss und beschränkt sich so auf das wesentliche. Man hat auch hier auf einen Blick auch alle Informationen ohne zoomen und scrollen zu müssen. So hat und behält man auch besser den Überblick. Wenn man das zu Lernende einseitig auf Papier bringt, kann man es auf den Boden auslegen and die Wände seines Lernzimmers hängen und so beim „Vorbeilaufen“ sich die Themen und wichtigen Punkte wieder ins Gedächtnis rufen.
        Ausserdem verfällt man meines Erachtens nicht so schnell in den Perfektionismus, 80% müssen reichen. Man hantiert also nicht mit Schriftgrößen, um noch mehr unter zu bringen. Ich finde diese tradionelle Methode für manche Bereiche des Lernens effizienter.
        Des Weiteren habe ich für mich festgestellt, dass ich besser in den Flow komme und zu Lernendes besser verarbeite, wenn ich diese mit Bleistift auf Papier bringe. Bleistift deswegen, dass man sauberer Korrekturen vornehmen kann.
        Im Team finde ich diese tradionelle Methode auch besser, wenn man gemeinsam eine Idee entwickelt, darunter fallen meines Erachtens auch Mind-Maps als eine Art Skizze. In Amerika soll es bei großen Firmen sogenannte Kreativräume geben, dass sind fensterlose Räume, deren Wände komplette „Whiteboards“ sind. Diese werden genutzt, um gemeinsame Ideen zu entwickeln.
        Den Computer sehe ich dann eher als Option das Ganze zu archivieren (Scannen reicht hier teilweise), oder um Themen die man weiter verbereiten und präsentieren will in Reinschrift zu bringen.

        Gruß
        Uwe

        • Uwe 15. Februar 2014 at 11:54 - Reply

          Hallo Thomas,
          Beim Schreiben meines letzen Kommentar’s bin ich auf ein Thema gekommen, welches für einen der kommende Podcasts von Dir interessant sein könnte.
          Wie hat sich oder kann die Digitalisierung das Lernen und Arbeiten verbessern bzw. effizienter machen? Tablets im Schükern anstelle von Büchern? Digitalisiertes Üben? Ich denke hier nicht an Bücher auf einem Kindle oder nur Bücher als PDF. Auch nicht nur Sprache. Ich denke an Basics wie Mathe, Deutsch und ganze Studiengänge.

          Gruß Uwe

          • Thomas 15. Februar 2014 at 14:02

            Hallo Uwe!

            Ich finde diese Idee großartig, aber ich bin da leider die komplett falsche Ansprechperson. Ich kann nämlich digital nur sehr schwer lernen.
            Meistens lerne ich mit ausgedruckten Dokumenten und handschriftlichen Notizen.
            Da ich nur über Dinge schreibe die ich selbst mache oder ausprobiere, ist dieses Thema leider im Moment nix für mich.

            Aber vielleicht teste ich es für die nächste Prüfung mal und dann gibt es natürlich einen Podcast drüber 😉

            lG Thomas

  2. […] 13 Lerntipps […]

  3. Anna-Lena 20. Oktober 2016 at 16:12 - Reply

    Hi Thomas!
    Die wichtigsten Tipps auf einen Blick, vielen Dank! Ich werde sicher mal einige ausprobieren.
    Mein aktuelles „System“ sieht in etwa so aus:
    Ich bemühe mich, auch während dem Semester mitzumachen. Ich habe einen analogen Kalender (der ist toll! – https://www.amazon.de/Schwarzer-Humor-2017/dp/3863137752/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1476972635&sr=1-2&keywords=Schwarzer+Humor), in denen ich mir meine Wochenaufgabe abhake (was immer sehr befriedigend ist :D). Ich schreibe während den Vorlesungen mit, und zuhause schreibe ich direkt eine Zusammenfassung. Das alles mit Kulli und auf Papier, damit lerne ich viel besser!
    Zur besseren Konzentration habe ich mir angewöhnt, ein paar Mal die Woche joggen zu gehen. Wenn ich darauf mal keine Lust habe, gehe ich spazieren. Außerdem nehme ich ein paar Vitaminpillen (https://www.vitaminexpress.org/), da Studentenkost ja ganz Klischee-mäßig nicht besonders auf Ausgewogenheit achtet 😀
    Außerdem ist mir aufgefallen, dass all das viel leichter funktioniert, seit ich einen Nebenjob habe. Wenn man sich Zeit einteilen MUSS, hat das anscheinend auch so seine Vorteile!
    LG und nochmal danke,
    Anna-Lena

    • Thomas 20. Oktober 2016 at 18:46 - Reply

      Hallo Anna-Lena!

      Hahahaha der Kalender ist super.

      Sport ist immer gut und sind sicher auch nicht schlecht 😉

      Weiterhin viel Erfolg.

      lG Thomas

  4. Kaan 6. März 2017 at 21:31 - Reply

    hallo tohmas

    ich finde dich genial und bin erst gekommen ich hoffe das deine tipps mir helfen können

    • Thomas 7. März 2017 at 08:20 - Reply

      hoffe ich auch 😉

  5. Michael 25. Juli 2017 at 08:29 - Reply

    Cool, vielen Dank für diese ausführlich beschriebenen Tipps. Laut zu lernen und Dinge zu Google mache ich auch immer, das bringt wirklich viel.
    Aber ich glaube, dass es bei mir auch oft an einer sehr chaotischen Mitschrift scheitert. Wenn ich mit dem lernen starten will, benötige ich erstmal viel Zeit um alles zu strukturieren. Mit der Pflege der Mitschriften bin ich aber auch immer etwas faul. Aber ich versuche deinen Tipp durchzuziehen. Ich lerne echt schwer und beneide da wirklich meine Freunde, die gar nicht mehr viel lernen müssen, weil sie im Unterricht schon sehr viel aufnehmen. In diesem Artikel http://www.bigkarriere.de/karrierewelt/karrierewelt-schule/schneller-lernen habe ich noch gelesen, dass es auch hilft, am besten mit anderen zu lernen und über den Stoff zu sprechen, so kann man sich die Dinge leichter merken. Wir hatten zwar neulich nur einen kleinen Test mit wenig Stoff, aber da hat mir das gemeinsame lernen schon sehr viel geholfen. Das kann ich echt empfehlen.

    Gruß Michael

    • Thomas 28. Juli 2017 at 10:32 - Reply

      Hallo Michael!

      Vielen Dank für dein Feedback. Das freut mich sehr.

      Ja die Mitschriften solltest du am besten gleich nach dem Unterricht ins Reine schreiben. So hast du schon den ersten Lerneffekt und dann auch noch geordnete Mitschriften.

      Danke für den Tipp.

      lG Thomas

  6. […] Podcast-Folge 033: 13 Lerntipps […]

  7. David Butsch 22. September 2017 at 23:07 - Reply

    Hallo zusammen,

    Ich möchte gern noch eine spezifische Methode vorstellen, die mir in meinem Informatik Studium sehr geholfen hat: Mindmaps.

    Ich war ein Student, der quasi nie in Vorlesungen war, weil ich festgestellt habe, dass die meisten Vorlesungen mir fast nichts gebracht haben. Ich habe daher beschlossen meine Zeit im Studium besser einzuteilen und mich gezielter auf die Prüfungen vorzubereiten.

    Der Vorteil von Mindmaps war für mich überragend. Man musste selbst Zusammenhänge herausarbeiten und hat das gelernte gleichzeitig visualisiert.

    Ich habe es leider erst recht spät im Studium für mich entdeckt, aber auch da hat es mir noch geholfen.

    Vielleicht hilft es ja wem 😉

    Viele Grüße
    David

    • Thomas 23. September 2017 at 05:43 - Reply

      Super Tipp! Vielen Dank David.

      lG Thomas

  8. Sina 29. November 2017 at 16:17 - Reply

    Ich danke Ihnen für den interessanten Artikel und die tollen Lerntipps. Es ist auf jeden Fall wichtig sich einen strukturierten Plan zu erstellen.
    Gerade vor wichtigen Prüfungen sollte man vorbereitet sein.

  9. Kai 20. Dezember 2017 at 19:34 - Reply

    Hi,

    Gute allgemeine Tipps zum Lernen.
    kurze Anmerkung – es war Dagobert Duck der immer in den Geldspeicher gesprungen ist 😀
    lg
    Kai

  10. Ghostwriter 11. Juni 2018 at 12:30 - Reply

    Hallo,

    Danke für die tollen Tipps! Als ich noch Schülerin war, war es für mich auch ziemlich kompliziert richtige Lernmethode auszuwählen und erfolgreich im Unterricht zu sein. Zuerst lernte ich zusammen mit meiner Freundin (wir sind Nachbarn und haben immer zusammen nach der Schule gegessen). Wir machten zusammen Hausaufgaben, natürlich war es sehr lustig usw., aber ich konnte mich nie auf die Aufgaben völlig konzentrieren und den Stoff auswendig lernen. Oder ich brauchte dafür zu viel Zeit. Dann hab ich allein versucht und… es hat geklappt =) Ich lerne jetzt am liebsten für mich ganz alleine, in meinem Zimmer, mit geschlossener Tür und ohne jemanden um mich rum. Da muss absolute Stille herrschen und Ablenkung kann ich da gar nicht gebrauchen!

    P.S.: wenn jemand Hilfe bei den Hausaufgaben braucht, kann die gewünschte Unterstützung hier finden: https://akadem-ghostwriter.de/

  11. Marc 26. August 2018 at 14:30 - Reply

    Hallo,

    danke für den tollen Artikel. Gerade Punkt 2, dass man das große Ganze sehen soll, hat mir geholfen, weil ich einfach oft zu tief in die Thematik reinspringe.
    Ich benutze mittlerweile die Feynman-Methode um schnell große Themen zu lernen.

    Ich habe auch einen eigenen Artikel darüber geschrieben:

    http://gelerntegewinner.de/wie-du-alles-doppelt-so-schnell-verstehen-kannst/

    Vielleicht kann ich damit ja auch jemanden helfen.

    Gruß Marc

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