22 Mini-Ziele, die mein Leben dramatisch verändert haben – Teil 1

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Es sind nicht immer die großen Ziele und Visionen, die das Leben verändern. Ganz im Gegenteil, oftmals sind es kleine und einfache Änderungen, Gewohnheiten und Routinen, die du implementierst und die dramatische Erfolge nach sich ziehen. In diesem Artikel will ich dir von 11 meiner Mini-Ziele erzählen, die einen tollen Impact auf mein Leben haben. Im zweiten Teil (der am 08.03.2020 erscheint) findest du die restlichen 11.


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11 von 22 Mini Zielen, die mein Leben enorm bereichern

Ich habe mir lange überlegt, ob ich diese Mini-Ziele sortieren oder in irgendeiner Form reihen soll. Ich habe mich letztendlich aber dagegen entschieden, denn alle diese Ziele sind für mich unheimlich wertvoll. Du kannst dir diese Liste gerne als Inspiration nehmen, aber achte darauf, deine eigenen Mini-Ziele zu verfolgen und nicht einfach meine oder die eines anderen zu kopieren.

Mit dem Tracking starten

Du kennst das sicher, wenn du unter Überwachung stehst, arbeitest du mit Sicherheit genauer und härter, als wenn du das nicht tust. Wenn dir dein Chef von hinten über die Schulter schaut, dann ist das etwas anderes, als wenn du unbeobachtet bist. Diesen Effekt kannst du in Form von Tracking nutzen. Mit dem einzigen Unterschied, dass du dir selbst über die Schulter siehst.

Ich tracke ganz verschiedene Dinge: Geld, Gewicht, Ernährung, Zeit, Sport usw.

Nichts davon tracke ich durchgehend, denn das ist mir zu mühsam. Aber ich starte immer dann damit, wenn ich das Gefühl habe, dass etwas nicht so läuft, wie ich es gerne hätte. Wenn die Gewichtsanzeige meiner Waage wieder die 95 kg überschreitet, wird automatisch die Ernährung und jeden Tag auch das Gewicht getrackt, bis ich unter die Marke von 93 kg gefallen bin.

Wenn ich mehr Geld ausgebe und mein Kontostand schmilzt, wird wieder getrackt, wohin es genau fließt. Das hat wundersame Wirkung, denn plötzlich hat man wieder den Fokus auf gewisse Dinge gerichtet und schon läuft es wieder besser.

Ich bin kein Fan davon, immer alles zu tracken, aber gezieltes Tracking hat sehr positive Auswirkungen auf mein Leben.

Puffer aufbauen

Auch das mache ich in vielerlei Hinsicht. Zunächst wäre da der Faktor Geld. Ich habe ein spezielles Sparkonto, auf dem einfach Kapital liegt, das ich als Puffer habe. Manche nennen es auch Schlechtwetter-Konto. Was passiert, wenn Geräte eingehen und ersetzt werden müssen? Oder was, wenn ich, aus welchen Gründen auch immer, zwei bis drei Monate keine Einnahmen habe? Genau dafür sammle ich diesen Puffer von fünf Monatsgehältern an.

Aber auch beim Faktor Zeit arbeite ich mit Puffern. Ich plane nur in absoluten Ausnahmefällen meinen Tag von vorne bis hinten komplett voll. Erstens kommt immer was dazwischen und zweitens finde ich, dass Pufferzeiten für ein entspannteres Arbeiten sorgen.

Puffer gibt es in Ausnahmefällen auch bei meiner Ernährung. Einmal jährlich geht es in einen All-Inclusive-Club, in dem ich zwar weiter Sport mache, aber sämtliche Ernährungsgewohnheiten für eine Woche über Bord werfe. Also versuche ich, mir davor einen Puffer von 2 kg zu schaffen, um vor Ort ohne schlechtes Gewissen schlemmen zu können.

Zeit für das Lernen blockieren

Sei ganz ehrlich zu dir selbst: Wenn am Ende der Woche die Zeit immer weniger wird, du aber noch genügend Aufgaben zu erledigen hast, was streichst du dann? Die To-dos oder das Buch oder den Online-Kurs, den du durcharbeiten wolltest? Beantworte die Frage gerne für dich selbst, aber bei 99 % aller Menschen ist es die Fortbildung, die unter den Tisch fällt.

Indem ich mir von Beginn an Zeit dafür im Kalender blockiere, verhindere ich genau dieses Szenario. Wer aufhört, sich weiterzubilden, der hört auf, gut zu sein! Dieses Risiko, irgendwann nicht mehr gut zu sein oder einen Anschluss zu verpassen, gehe ich lieber nicht ein. Die 5-Stunden-Regel ist daher fix in meiner Wochenplanung verankert.

Zeit für das Lesen nehmen

Jeden Samstag nehme ich mir gezielt Zeit, um zu lesen. Das können Sachbücher sein, aber auch Dinge, die ich im Internet gefunden oder via Mail zugestellt bekommen habe. Unter der Woche fehlt mir dazu die Zeit und abends ehrlich gesagt die Lust.

Daher sammle ich diese Dinge und lese die dann geblockt am Samstag. Das hilft mir dabei, am Ball zu bleiben und wichtige Informationen zu konsumieren.

Minimalziele

Fahre zweimal im Jahr auf Fortbildungen, Seminare, Kongresse

Ja, ich bin eher der Typ, der gerne autodidaktisch lernt. Nichtsdestotrotz finde ich es wichtig, auch ab und an zu Offline-Events zu fahren. Schlicht und einfach, weil ich es für bedeutungsvoll halte, neue Menschen kennenzulernen.

Wir leben in einer Zeit, in der Networking ein unheimlich wichtiger Faktor geworden ist. Das muss man aktiv angehen und versuchen, immer und überall interessante Menschen kennenzulernen. Ich habe durch meine Tätigkeit als Keynote Speaker dazu sehr oft die Möglichkeit, trotzdem ist das etwas anderes, als wenn ich als Teilnehmer bei einer Veranstaltung dabei bin.

Das nächste Mal Teilnehmer bin ich übrigens bei der UnConference von meinem Freund und Kollegen André Nünnighoff.  Vielleicht sehen wir uns in Essen. 😉

Arbeite monatlich einen Online-Kurs durch

Kommt bei Online-Kursen natürlich sehr auf den Umfang an. Aber ich bin jemand, der sich gerne Wissen mittels Online-Kursen aneignet. Was habe ich früher nicht Zeit verschwendet mit dem Suchen nach Gratiscontent auf YouTube & Co. Mittlerweile suche ich mir den Top-Experten in einem Gebiet aus und buche seinen Kurs, sofern er einen hat. Kostet zwar meistens eine Stange Geld, lohnt sich aber fast immer.

In sein Wissen zu investieren, kann auf alle Fälle nie schaden. Ich lese zwar auch sehr gerne, aber mir Wissen mittels Videokurs anzueignen, klappt bei mir am besten.

Sei immer 15 Minuten zu früh

Unpünktliche Menschen verwenden gerne den Spruch: „Wer zu früh ist, der ist auch unpünktlich.“ In gewisser Weise stimmt das schon. Aber ich habe bei Terminen gerne Pufferzeiten und so versuche ich, immer ein wenig früher dran zu sein. Das sorgt für weniger Stress und ich habe meist genügend Zeit, optimal vorbereitet zu sein, weil ich mir vor dem Termin noch ein paar Dinge ansehen kann.

Ich gehe lieber entspannt in Besprechungen, als abgehetzt zu erscheinen. Das muss man aber in der Terminplanung beachten. Dieses Mini-Ziel ist sicher nicht für alle umzusetzen, aber wer es kann, der sollte es meiner Meinung nach auch tun.

Sei bei großen Projekten immer eine Woche vor Abgabetermin fertig

Ein Credo, das ich schon zur Schulzeit hatte. Ich kann viel entspannter und besser arbeiten, wenn ich weiß, dass ich noch genügend Zeit habe. Unvorhersehbare Dinge können immer passieren und wenn ich auch bei Projekten genug Pufferzeit lasse, dann klappt das schon.

Mit all meinen Büchern war ich bisher jedes Mal vor dem Abgabezeitpunkt fertig. Wenn man gut plant, die einzelnen Arbeitsschritte gut abschätzen kann und hochfokussiert arbeitet, dann ist das kein Problem.

Verlasse dein Büro immer aufgeräumt

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber wenn ich am nächsten Morgen mein Büro betrete und einen schön aufgeräumten Schreibtisch vor mir habe, dann setze ich mich gleich viel motivierter an meine Aufgaben. Außerdem bin ich wesentlich produktiver, wenn alles clean ist.

Wenn ich hingegen in mein Büro komme und da herrscht das Chaos, dann würde ich am liebsten gleich wieder flüchten. Aus diesem Grund habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, mein Büro immer im aufgeräumten Zustand zu verlassen.

Auch beim Wechsel von einer Aufgabe zur nächsten habe ich es mir zur Routine gemacht, Unterlagen, Akten oder Papier, das zum erledigten Projekt gehört, sofort wegzuräumen und mit einer leeren Arbeitsfläche das nächste Projekt zu starten.

Minimalziele
Pexels / Pixabay

Networking aktiv betreiben

Ich würde mich jetzt nicht als großen Networker bezeichnen, da gibt es viele Menschen, die das weit lieber und besser machen als ich. Wie ich aber etwas weiter oben schon beschrieben habe, die Macht eines guten Netzwerks sollte man auf keinen Fall unterschätzen.

Daher habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, mich zumindest einmal pro Woche hinzusetzen und nachzusehen, zu welchen meiner Geschäftspartner, aber natürlich auch zu welchem meiner Freunde ich schon länger keinen Kontakt mehr gehabt habe. Das passiert bei mir immer am Samstag. Entweder greife ich dann gleich zum Telefon, oder ich setze mir eine Aufgabe, die entsprechende Person wieder zu kontaktieren oder zu treffen.

Seit ich so vorgehe, habe ich das Gefühl, viel besser vernetzt zu sein, und durch diese Wertschätzung, die ich meinen Kontakten entgegenbringe, auch weit mehr Wertschätzung zurückzubekommen als früher. Ich kann dir auf alle Fälle nur empfehlen, dein Netzwerk nicht zu vernachlässigen.

Sparplan anlegen

Finanziell ein gutes Selbstmanagement zu haben, spielt natürlich ebenfalls eine große Rolle. Sparpläne sind etwas, das man einmal anlegt und dann getrost liegenlassen kann. Ich mache das in Form von ETF-Sparplänen. Ich zahle monatlich einen Betrag ein und kümmere mich wenig darum, wo der Kurs steht. Eigentlich freue ich mich sogar, wenn er fällt, denn damit kann ich mehr Anteile um mein Geld erwerben.

Da diese Anlageform für mich sehr langfristig gedacht ist und als Polster für meinen Ruhestand dient, ist es ein sehr entspanntes und automatisiertes Verfahren, das mich nur wenig Zeit und Energie kostet.

So weit die ersten 11 von 22 Mini-Routinen, die ich mir angeeignet habe. In der kommenden Woche werde ich dir die anderen 11 Mini-Routinen vorstellen.

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Thomas

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Thomas Mangold, Autor, Podcaster, Keynote-Speaker

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