3 Ausreden, die du dir immer wieder erzählst und die dich von deinem Erfolg abhalten

Ausreden sind der Teufel. Sie sorgen dafür, dass wir auf der Couch liegen bleiben anstatt unserer Arbeit nachzugehen. Wegen ihnen gehen wir nicht die Extra-Meile, die nötig wäre um unsere Träume zu verwirklichen. Dabei will ein starker Teil in uns die großen Ziele erreichen. Spätestens bei der Umsetzung dieser Ziele hapert es jedoch bei den meisten Menschen. Die Wenigsten sind bereit ihre Zeit und Ressourcen hineinzustecken um ein Ziel zu erreichen, auch wenn es noch so vielversprechend ist.

Dies ist ein Gastartikel von Philipp Klinkner!

Da sind Ausreden eine gern gesehene Möglichkeit die Verantwortung abzugeben. Sie entschuldigen deine Trägheit und rechtfertigen, dass du nicht in Aktion trittst. Es sind nichts weiter als Lügen, die du dir selbst auftischst, damit du dich nicht der unbequemen Wahrheit stellen musst. Doch solange wir der Wahrheit nicht ins Gesicht sehen, können wir keine nachhaltige Veränderung bewirken. Dieser Beitrag zeigt dir die 3 häufigsten Ausreden, die wir gewollt sind uns selbst zu vermitteln und die uns von unserem Erfolg abhalten.

Ausrede Nr. 1 : „Ich habe keine Zeit“

Wer kennt es nicht? Wir wollen eine Unternehmung angehen, jedoch fehlt uns die Zeit unseren Plan in die Tat umzusetzen. Wir haben einfach zu viel um die Ohren. So ist es nicht verwunderlich, dass das Buch, welches man vor einem halben Jahr schon lesen wollte verstaubt im Regal liegt. Dann kommt man mit Ausreden daher wie „Ich habe keine Zeit um zu lesen“. Gleichzeitig schafft man es jedoch problemlos stundenlang vorm Fernseher oder vorm Computer zu sitzen und seine Zeit zu verschwenden.

Wenn du sagst, dass du keine Zeit hast – beispielsweise ein Buch zu lesen – dann ist dir diese Sache einfach nicht wichtig genug. Nichts anderes steckt hinter dieser Ausrede. Ein Mangel an Zeit bedeutet ein Mangel an Priorität. Wenn dir etwas wirklich wichtig ist, dann wirst du dafür Zeit freiräumen können. Wenn ein größeres Ziel winkt, dann ist es das allemal wert.

Du hast so viel Zeit wie andere Menschen auch. Viele Menschen haben eine höhere Belastung als du, schaffen es jedoch trotzdem die Unternehmungen anzugehen, mit denen du dich herumplagst.

Du musst dir lediglich bewusst werden welche Dinge im Leben dir wichtig sind, und welche eben nicht. Sag dir nicht, dass du keine Zeit hast. Du weißt selbst, dass das nicht stimmt.

Ausrede Nr. 2.: „Ich weiß nicht wie“

Wenn wir etwas wollen, dann wissen wir meist nicht so recht genau, wie wir das anstellen. Wir wollen mehr Geld, mehr Wissen und mehr Erfolg im Leben. Klar, das wollen die meisten Menschen. Aber solche Aussagen sind keine Ziele. Es sind Wünsche, da dir ein genaues Ziel fehlt und eine Strategie, wie du das Ziel erreichen kannst.

Dir muss klar sein, was genau du erreichen willst bevor du dich fragst, wie du es bekommen kannst. Ein Ziel zu definieren gehört zum 1×1 des Zielmanagements. Nur leider beherzigen wir dieses essenzielle Element zu selten. Ist das Ziel, das du hast, wirklich eindeutig genug? Es reicht nicht zu sagen, dass du mehr lesen willst. Das lässt zu viel Spielraum, ist nicht messbar und zu schwammig formuliert. Wie willst du dich nach solch einer Aussage richten? Besser ist es zu sagen: „Ich werde pro Woche ein Buch lesen“. Damit setzt du dir Rahmenbedingungen, nach denen du handeln kannst.

Jetzt gilt es sich zu fragen wie du dieses Ziel erreichen kannst. Und wieder gilt hier, dass dein wie genau definiert ist. Es muss ein konkreter Actionplan her, nach dem du handeln kannst. In unserem Beispiel bedeutet das, dass du am Tag bewusst einen bestimmten Zeitraum freiräumst, den du dafür nutzt um intensiv zu lesen. Du behältst dein Wochenziel im Hinterkopf und tust das nötige dafür, damit das Ziel erreicht wird.

Ohne genauen Reiseplan in der Tasche läufst du Gefahr herumzuirren oder eine unangemessen lange Zeit für deine Reise zu brauchen. Frage dich daher so oft wie möglich „Wie kann ich das Ziel erreichen?“ oder besser noch „Wie kann ich das Ziel möglichst effektiv erreichen?“. Diese Art der Herangehensweise führt dich automatisch zu Lösungen anstatt deine Umstände so hinzunehmen, wie sie sind.

Du weißt was du willst. Jetzt musst du nur noch herausfinden wie du es bekommen kannst. Und dafür muss ein Actionplan her.

Ausrede Nr. 3: „Ich habe nicht die Mittel das zu tun“

Aussagen wie „Ich habe nicht die nötigen Mittel um um Sache XY zu tun“ lassen dich auch in Passivität verharren. Solche Aussagen vermitteln, dass du weil dir die nötigen Mittel fehlen du das Ziel nicht erreichen kannst. Du verbaust dir damit jegliche Möglichkeiten wirklich Veränderung zu bewirken.

Die Sache ist folgende: Wenn du noch nicht die nötigen Mittel hast um dein Ziel zu erreichen, dann kannst du sie erwerben. So einfach ist es. Geld kann erwirtschaftet werden und das benötigte Wissen kann gelernt werden. Jede Fähigkeit ist erlernbar. Alles was du benötigst ist schon längst vorhanden. Wir leben im Informationszeitalter. Heutzutage ist es einfach sich das benötigte Wissen anzueignen. Alle Informationen sind da und warten nur darauf, dass du sie dir aneignest. Es liegt in deiner Verantwortung deine Zeit und deinen Einsatz zu investieren um die Dinge zu lernen, die deinen Erfolg vorantreiben.

Schlichtweg zu sagen, dass dir die notwendigen Mittel fehlen ein Ziel zu erreichen ist eine bequeme Art in Untätigkeit zu verharren. Du sagst damit nichts weiter aus, dass du nicht wirklich ein Ziel erreichen willst bzw. nicht gewollt bist den nötigen Einsatz zu zeigen.

Du hast eventuell jetzt noch nicht die Mittel dazu ein Ziel zu erreichen. Doch du kannst dir diese Mittel sehr wohl aneignen. Alles Notwendige ist bereits vorhanden.

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Fazit

Lass Ausreden unter keinen Umständen dein Leben bestimmen. Falls du dich dabei erwischt eine Ausreden zu erfinden, dann handle bewusst entgegen der Ausrede. Kontrolliere deinen Gedankengang und finde positive Lösungen, um deinen Zielen nachzugehen. Dies bedeutet auch, dass man sich gegebenenfalls seine Fehler vor Augen führt, auch wenn dies schwer fällt.

Ausreden zeichnet aus, dass man dadurch Verantwortung abgeben kann. Du gibst die Möglichkeit positive Veränderungen zu bewirken ab an Faktoren, über die du keinen Einfluss hast. Die Verantwortung muss unter jeden Umständen bei dir bleiben. Es ist für unser Ego leichter Fehler auf unkontrollierte Faktoren zu schieben wie fehlende Zeit, Ahnungslosigkeit oder fehlende Ressourcen. Doch diese Faktoren unterliegen in gewisser Weise unserer Macht.

Wir können die Zeit nicht kontrollieren, jedoch sehr wohl wie wir sie gestalten. Informationen können wir nicht kontrollieren, aber wir können entscheiden was wir lernen wollen und wie viel

Aufwand wir investieren wollen, um uns bestimmte Kenntnisse anzueignen.

Leite die notwendigen Schritte ein um deinen Erfolg voranzutreiben. Eigentlich weißt du selbst ganz genau was du willst und was du dafür tun musst. Ausreden nehmen dir die klare Sicht auf deine Ziele und sorgen dafür, dass du sie aus den Augen verlierst. Umgehe sie daher so gut wie möglich. Übernimm die volle Verantwortung für deine Taten und für dein Schicksal. Mach dich anfällig für konstruktive Selbstkritik. Das kann schwer fallen. Aber glaub mir: Es lohnt sich.

Über Philipp:

Philipp Klinkner ist Blogger und Coach. Aus seiner Seite www.PhilippKlinkner.de schreibt er über Selbstmanagement und Success Hacking. Dort zeigt er dir auf unkonventionelle Art und Weise, wie du deine Ziele schneller, besser und einfacher erreichen kannst und dein Leben produktiver gestaltest.

Beitragsbild: fotolia.de / Urheber: michaklootwijk

2017-09-29T11:05:51+00:00 9 Comments

9 Comments

  1. Arne 2. Juli 2015 at 11:30 - Reply

    Das kenne ich alles von mir selbst. Mich würden noch Tipps interessieren wie ich Menschen darauf hinweisen kann, dass sie sich selbst nur eine Ausrede suchen. Ich mach recht viel Sport und höre ständig „dafür hätte ich keine Zeit“ – das regt mich immer auf (wahrscheinlich zu sehr) und ich kann nicht gut reagieren. Was soll ich sagen?

    Beste Grüße,
    Arne

    • Thomas 2. Juli 2015 at 14:07 - Reply

      Hallo Arne!

      Ich mache das immer mit einer Metapher. Ich erzähle den Menschen folgende Geschichte:
      Stell dir vor du gehst zum Arzt und der erzählt dir, dass du sterben wirst wenn du nicht mindestens eine Stunde Sport pro Tag betreibst. Wirst du dir dann die Zeit dafür nehmen?

      Meist öffnet das den Leuten die Augen, dass es sich nur um falsche Setzung der Prioritäten handelt.

      lG Thomas

      • hANNES 3. Juli 2015 at 14:21 - Reply

        Hi Thomas,

        diese Metapher bringt glaube ich das ganze Problem auf einen ganz einfachen Punkt 🙂

        Steve Jobs hat das so ähnlich auch zu einem seiner Programmierer gesagt, nachdem dieser meinte, er könnte den Computer nicht schneller booten lassen. Darauf meinte Jobs:

        „Würdest du es schaffen, ihn eine Sekunde schneller booten zu lassen, wenn du damit einem Menschen das Leben retten kannst?“

        Die Antwort war: „Ich glaube schon.“ Und dann hat er ihn eine Sekunde schneller booten lassen 😀

        Ganz einfach gesagt: es geht also gar nicht um Zeitmanagement, das Zauberwort heißt eigentlich Prioritätsmanagement 😉

        Viele Grüße
        Hannes
        http://www.studizeiten.de

        • Thomas 4. Juli 2015 at 18:26 - Reply

          Hallo Hannes!

          Genau so ist es 🙂

          lG Thomas

  2. Philipp 2. Juli 2015 at 16:30 - Reply

    Hey Arne,
    diese Ausrede begegnet mir auch oft genug. Ich denke die Ausrede „Ich habe keine Zeit für Sport“ ist vor allem in mangelnden Bewusstsein für sich selbst verankert.

    Viele Menschen machen sich schlichtweg keine Gedanken über ihren Körper. Dabei erkennen sie nicht, dass er nicht so etwas wie ein Auto ist. Wenn dein Auto so kaputt ist, dass du es nicht mehr fahren kannst, dann kaufst du dir eben einen neuen Wagen. Bei deinem Körper geht das nicht.

    Es liegt an jedem einzelnen sich dessen bewusst zu werden. Wenn man erst einmal das Bewusstsein für seine Situation erkennt, dann kann erst Eigenantrieb entwickelt werden.

    Nicht zu vergessen ist der Fakt, dass Produktivität auch verbunden ist mit der körperlichen Verfassung. Die wenigsten erfolgreichen Menschen vernachlässigen ihren Körper, da sie sich ihrer Gesundheit bewusst sind.

    LG

  3. arne@coffeeness.de 2. Juli 2015 at 18:45 - Reply

    Hallo ihr beiden,

    danke für die hilfreichen Antworten. Mir geht es auch immer um die drei Säulen: Gesundheit, Beruf und Beziehung(en).

    Das mit dem Arzt ist eine schöne Zuspitzung.

    Das mir der Produktivität stimmt absolut. Mir wird oft gesagt Sport kostet zu viel kraft – mir gibt er erst die Kraft die ich brauch.

    LG

  4. MArkus 2. Juli 2015 at 22:25 - Reply

    Hallo Philipp

    Die Ausreden kenne ich nur zu gut. Ich nenne sie Warum-Nicht Gründe. Gründe die uns abhalten ins Tun zu kommen und endlich unsere Träume in die Realität umzusetzen.
    Für jede der Ausreden kann man Massnahmen einleiten. Du beschreibst sie ja bereits. Mir hilft es dabei an die Wichtigkeit meines Traumes zu denken. Und da er mir sehr wichtig ist, finde ich die nötige Überwindung wieder ins Tun zu kommen.
    Eine weitere Hilfe um weiter an meinem Traum zu arbeiten ist die Frage: „Habe ich alles in meiner Macht stehende getan, um meinen Traum umzusetzen?“ Bis anhin habe ich noch kein Ja auf diese Frage geben können. 🙂

    Herzlichen Gruss
    Markus

    • Philipp 3. Juli 2015 at 01:23 - Reply

      Hey Markus,
      die Überwindung wieder in Aktion zu treten kann einiges an Kraft kosten. Nichtsdestotrotz lässt uns das bewusste Überschreiten dieser Ebene wachsen, wie du es schon angedeutet hast.

      Ich glaube die wenigsten Leute könnten diese Frage mit „Ja“ beantworten. Meiner Meinung nach ist es nicht möglich über einen längeren Zeitraum 100% zu geben. Es wird immer Planänderungen geben, Zeitfenster werden nicht effektiv genutzt oder wir arbeiten nicht an den wirklich notwendigen Dingen. Das Ziel besteht also die Zeit die wir haben so zu nutzen, dass sie den meisten Fortschritt bringt.

      Dass du dich so intensiv mit dem Thema auseinander zu setzen scheinst freut mich! Ich wünsche dir noch weiterhin viel Erfolg! 🙂

      LG

      Philipp

  5. 3 Ausreden, die du dir immer wieder erzählst und die dich von deinem Erfolg abhalten - Unkonventionelles Selbstmanagement für Querdenker 4. Juli 2015 at 14:22 - Reply

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