5 Gedanken, die du dir über Selbstmanagement noch nicht gemacht hast …

Heute gibt es wieder einmal einen Gastartikel zu lesen. Der Autor ist Blogger-Kollege und Coach Max Baudasch. Er beschäftigt sich mit dem Themen Persönlichkeitsentwicklung, Selbstbewusstsein und Kommunikation. Im heutigen Gastartikel macht er sich fünf geniale Gedanken zum Thema Selbstmanagement, die du unbedingt lesen solltest!

Selbstmanagement ist mir wichtig. Warum? Ich bin schlecht darin. Unsere Natur ist nicht geschaffen für die Anforderungen der modernen Welt. Mein Erklärungsmodell: Jammern hilft nichts, solange man Rechnungen zu bezahlen hat. Es ist zu viel los im Leben, zu viele Herausforderungen und Verpflichtungen. Informationen strömen auf uns ein. Ohne Pause. Ohne Ende. Manchmal gehen wir darin unter. Es gibt einen guten Grund dafür, warum uns manchmal die Motivation fehlt etwas Wichtiges zu tun. Aber es gibt Dinge die getan werden müssen. Wenn du nicht das Leben lebst, das du leben möchtest, dann sind deine Emotionen nicht auf deiner Seite.
Hier kommt ein gutes Selbstmanagement ins Spiel, die Kunst dich auf die Bahn zu bringen.
Was mir geholfen hat:

1. Einfachheit siegt

Es gibt so viele Werkzeuge um jeden kleinen Teil unseres Alltags zu managen. Alleine bei der Anzahl der ToDo Listen Tools wird mir schon schlecht. Wenn es dir wie mir geht, dann hast du bereits einige Apps und Programme ausprobiert, nur um dann doch nicht zufrieden zu sein. Dazu kommt auch noch, dass die meisten Tool’s zu viel  können und uns von der eigentlichen Arbeit ablenken. Der Diener wird zum Meister, und wir schauen dabei zu.
Bei mir hat das in einer milden Technophobie geendet und ich verwende Karteikarten, altmodische Notizbücher und ein Kalender-Programm.
So weit musst du nicht gehen. Stelle sicher das du nicht abgelenkt wirst und nur das im Sinn hast was zählt: Deine Arbeit.
Über die Jahrhunderte waren Stift und Papier die einzigen Selbstmanagement Tools. Trotzdem konnten die Menschen großes leisten.

2. Manage nicht nur Zeit, sondern auch Energie

Jeder Mensch hat die selbe Zeit zur Verfügung. Ob Millionär oder Bettler. Exakt 24 Stunden von denen ca. 8 für den Schlaf reserviert sind. Aber auch wenn du versuchst die restliche Zeit mit Arbeit zu verbringen, scheiterst du.
Arbeit ist energieaufwendig, und ohne Zeiten der Erholung, kannst du trotz gutem Zeitmanagement deine Arbeit nicht verrichten. Ähnlich wie ein Sportler musst du Phasen der geistigen oder körperlichen Anstrengung mit Phasen der Erholung abwechseln. So schaffst du nicht nur mehr, sondern bist auch frischer und energiegeladener. Ein gutes Buch zum Thema ist „The Power of Full Engagement“ von Jim Loehr und Tony Schwartz.

3. Nutze Gewohnheiten und Routinen

Sie sind eine Art Selbstmanagement auf Autopilot. Viele Schriftsteller handeln nach diesem Prinzip. Sie schreiben jeden Tag, zur selben Zeit, eine festgelegte Zeitdauer. Der Vorteil ist, dass du dich nach einer gewissen Zeit (ca 30-40 Tage) nicht mehr für die Aufgaben motivieren musst. Du arbeitest von alleine. Und du musst nicht so viel planen. Je besser du deinen Tag strukturieren kannst um so weniger musst du managen.

4. Von dringend zu wichtig

Vielleicht kennst du folgenden Klassiker aus dem Selbstmanagement: Ein Quadrat mit zwei Achsen und vier Feldern. Auf der einen Achse die Wichtigkeit, auf der anderen, die Dringlichkeit. Dadurch ergeben sich vier Felder. Dringend und wichtig, wichtig aber nicht dringend, dringend aber nicht wichtig und weder dringend noch wichtig. Meistens sind unsere Aufgaben in den Feldern Eins (wichtig/dringend) und Drei (dringend/nicht wichtig). Wir löschen Feuer.
Das Problem ist, dass wir uns konstant in einem Zustand der  Alarmbereitschaft befinden und den Bereich vernachlässigen, in dem sich unserer Träume, Ziele und Visionen abspielen. Im Quadrat wichtig, aber eben nicht so dringend. So kann man sein ganzes Leben verbringen und löst immer nur die Probleme anderer.
Nimm dir jeden Tag Zeit, für Dinge die DIR wichtig sind. Das dringende kommt meist von aussen. Du wirst sehen das die Welt dabei nicht unter geht und du auch glücklicher bist.

5. Nur heute, nur jetzt …

Eine kleine Idee, die mir ENORM weitergeholfen hat. Stell dir vor du entscheidest dich heute keinen Zucker zu essen. Wie schwer ist diese Aufgabe? Nicht sehr. Im Vergleich stell dir vor du entscheidest dich 3 Jahr lang keinen Zucker essen. Auf einmal, ist die Herausforderung nicht mehr so klein. Du hast ein ungutes Gefühl und denkst dir, dass schaffe ich nie.
Aber worin liegt der große Unterschied? Drei Jahre sind auch nichts anderes als eine Ansammlung von einzelnen Tagen.
Auch wenn sich eine Aufgabe über Wochen oder Monate hin zieht oder eine Gewohnheit erst nach Jahren ihr volles Potential entfaltet, es gibt immer nur einen Punkt, an dem du handeln kannst. Nur heute und nur jetzt. Und genau auf das solltest du dich konzentrieren.

Fazit für dein Selbstmanagement

Egal was für Träume, Wünsche und Ziele du hast, ohne die Fähigkeit dich selbst zu managen, sind sie alle zum scheitern verurteilt. Der alte Spruch: „Was DU nicht kontrollierst, kontrolliert am Ende DICH“, trifft hier durchaus zu. Wie oft hast du das Gefühl nicht zu managen, sondern gemanaged zu werden? Selbstmanagement ist der Weg Kontrolle zurück zu gewinnen. Ohne bist du aufgeschmissen. Jetzt liegt es bei dir.
Alles Gute,
Max
Über Max:
Max Baudasch ist Blogger und Coach. Auf seiner Seite www.maxbaudasch.com und auf Youtube (https://www.youtube.com/user/maxbaudasch) beschäftigt er sich mit den Themen Persönlichkeitsentwicklung, Selbstbewusstsein und Kommunikation.
2017-09-29T11:05:59+00:00 4 Comments

4 Comments

  1. Michalea 2. Juni 2014 at 19:02 - Reply

    Hello Max!

    Gratulation, ein wirklich gelungener Artikel. Deinen Blog finde ich übrigens auch sehr spannend. Weiter so.

    lG Michi

  2. Franziska 3. Juni 2014 at 15:59 - Reply

    Hallo Max!

    Hut ab, für dein Alter hast du schon ganz schön viel am Kasten.
    Dein Blog ist ebenfalls sehr gelungen, folge dir jetzt auf Feedly.

    Viele Grüße aus Berlin,
    Franziska

    • Max 5. Juni 2014 at 10:39 - Reply

      Cool, vielen Dank 🙂
      Liebe Grüße
      Max

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