5 Gründe für Aufschieberitis

Aufschieben, oder besser gesagt Aufschieberitis, ist die „Volkskrankheit“ Nummer 1! Ganz besonders schlimm, wenn es die eigenen Träume und Ziele sind, und natürlich auch nicht gerade vorteilhaft, wenn es sich um unangenehme Dinge oder Aufgaben handelt, die viel Mühe, Einsatz und Aufwand bedeuten. Aber warum tun wir das eigentlich? Und die noch wichtigere Frage, gibt es Tipps und Tricks, die man anwenden kann, um Aufschieberitis zu vermeiden?


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5 Gründe für Aufschieberitis

Ich habe mich auf die Suche nach Gründen gemacht, warum wir Aufgaben eigentlich immer wieder vor uns herschieben und möchte dir nun die fünf wichtigsten davon vorstellen. Denn nur wenn du die Gründe dahinter enttarnst, kannst du Aufschieberitis auch sinnvoll bekämpfen.

Grund 1: Du hast keine Zeit

Oder anders formuliert: Du schaffst dir keine Zeit bzw. du willst dir keine Zeit schaffen. Daher ist es ganz wichtig, dass du dir bei Dingen, die du immer wieder aufschiebst, die folgende Frage stellst:

Ist es mir überhaupt wichtig genug?

Solltest du zur Überzeugung kommen, dass es dir wichtig genug ist, dann schaffe dir die Zeit, um diese Aufgabe abzuarbeiten. Jetzt sofort! Entweder erledigst du sie, gleich nachdem du diesen Artikel fertig gelesen hast, oder du nimmst jetzt sofort deinen Kalender zur Hand und blockst dir die nötige Zeit dafür.

Kommst du zum Entschluss, dass es dir nicht wichtig genug ist, dann verwirf diese Aufgabe einfach.

Zeit ist ein Investment in die Zukunft
Wenn es dir in Zukunft besser gehen soll, wenn du deine Ziele und Visionen erreichen willst, dann musst du jetzt die nötige Zeit investieren.

Wenn du jetzt 10 Stunden investierst, um deine Wohnung zu entrümpeln, wirst du dich nach der Entrümpelung viel wohler, angenehmer und freier fühlen. Und das nicht nur kurz nach der Entrümpelung, sondern über Monate. Aber dazu musst du jetzt die nötige Zeit ins Entrümpeln investieren.

Grund 2: Du weißt nicht, wo du anfangen sollst

Oder mit anderen Worten: Du hast keinen Plan! Um die Hürde des Anfangens kleiner zu machen, musst du die Aufgabe möglicherweise in kleine und leicht auszuführende Aufgaben unterteilen. Das hat den Vorteil, dass du dann nicht mehr eine große unüberwindbare Aufgabe vor dir siehst, sondern viele kleine und leichte Aufgaben. Und schon wird das Anfangen zu einer sehr einfachen Übung!

Alles, was du dazu brauchst, ist eine Liste der nächsten Schritte, in der du dir vom ersten bis zum letzten Schritt alles notierst, was du beim entsprechenden Projekt zu tun hast.

Das letzte Ding, das ich sehr lange vor mir hergeschoben habe, war die Sanierung meiner Wohnung. Ich habe einfach extrem viel Arbeit und Dreck vor Augen gehabt und daher kam es, immer wenn ich daran dachte, zu einem Aufschieberitis-Ausbruch und die Aufgabe wanderte auf meiner To-do-Liste wieder ein Stück nach hinten.

Erst als ich mich hinsetzte und alles Schritt für Schritt notiert habe, verlor diese große Aufgabe ihren Schrecken.

Daher solltest du dir unbedingt einen Plan in Form einer Liste der nächsten Schritte anlegen, um die Hürde des Anfangens so klein wie möglich zu machen und so Aufschieberitis keine Chance zu geben.

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Ich will rocken!

Grund 3: Du bist nicht sicher, ob und wie es funktioniert

Das Fehlen von Information und Wissen ist ein weit verbreiteter Grund für Aufschieberitis. Allerdings darf auch das nicht als Ausrede gelten. Denn wenn du etwas wirklich willst, dann wirst du dir diese Fähigkeiten aneignen, bzw. dir die dafür nötigen Informationen besorgen. Das ist heutzutage ganz einfach:

Im Internet über Suchmaschinen wie Google, über Amazon oder Youtube oder durch Online-Kurse, Seminare und Ausbildungen. Egal wo, lerne, was du wissen musst, und starte!

Eine weitere Möglichkeit ist, einfach mal anzufangen, um dann „learning by doing“ zu praktizieren. Eine Sache, die ich sehr oft mache und die mir großen Spaß macht.

Grund 4: Du willst deine Komfortzone nicht verlassen

In diesem Fall schiebst du die Dinge auf, weil du schlicht und einfach zu gemütlich (oder faul) dazu bist. Es ist ja wesentlich einfacher, den aktuellen Status quo aufrechtzuerhalten, anstatt hart an etwas zu arbeiten.

Das Problem jener Menschen, die sich ständig innerhalb ihrer Komfortzone aufhalten, ist, dass sie sich so nie weiterbilden, persönlich wachsen und weiterentwickeln werden.

Ganz egal ob aus Angst, Bequemlichkeit, Zweifel, Unsicherheit oder Risiko, wenn du deine Komfortzone nicht verlässt, wirst du eines Tages darin ersticken.

Hier ein paar Gründe, warum du raus solltest:

  • Nur so wirst du Neues lernen.
  • Nur so kannst du Erfolge feiern.
  • Nur so kannst du Herausforderungen annehmen.
  • Nur so kannst du charakterlich wachsen.
  • Nur so kannst du deine Persönlichkeit weiterentwickeln.
  • Nur so entwickelst du Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl.
  • Nur so wirst du deine Visionen, Ziele und Träume erfüllen.

Wenn du ein paar Tipps zum Verlassen der Komfortzone brauchst, kann ich dir nur Podcast-Folge 42 ans Herz legen. Darin beschäftige ich mich sehr intensiv mit diesem Thema.

Grund 5: Dir fehlt die Motivation

Dann solltest du einmal hinterfragen, was es braucht, um dich zum TUN zu bewegen. Vielleicht fehlt dir ja die große Vision oder das große Ziel hinter dieser Tätigkeit. Such dir einfach die positiven Punkte heraus, warum du dieses Projekt oder diese Aufgabe durchziehen willst. Und ganz wichtig: Schreib dir diese Gründe auf!

Oder stell dir wieder die Frage, ob dir dieses Ding überhaupt wichtig genug ist. Falls nein, dann lass es einfach!

Fazit für dein Selbstmanagement

Setze Handlungen und keine Ausreden! Ausreden zu suchen ist relativ einfach, bringt dich aber keinen einzigen Schritt weiter. Ins TUN zu kommen ist eigentlich nicht viel schwerer, bringt dich aber sehr wohl weiter.

Auf SelbstmanagementRocks findest du übrigens einen Kurs („Nie mehr Aufschieben„), der dir eine Strategie an die Hand gibst, mit der du Aufschieberitis zukünftig vermeiden kannst.

Was ist deine Meinung zu diesem Thema? Bist du jemand, der oft unter Aufschieberitis leidet? Und falls ja, warum?

Wie bekämpfst du deinen inneren Schweinehund und wie bezwingst du Aufschieberitis? Ich freue mich auf deine Antworten in den Kommentaren.

Genieße deinen Tag!

Liebe Grüße,

Thomas

P.S.: Weitere Informationen zu diesem Thema findest du auch auf meiner Membership-Plattform SelbstmanagementRocks und in meinem Newsletter.

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Bildrechte: katie_martynova / dollarphotoclub.com

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2017-08-24T15:22:59+00:0019 Kommentare

19 Comments

  1. Dani 11. Oktober 2015 um 13:15 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas!

    Verdammt, da hast du mich aber ertappt. Hab mich in fast allen Punkten wiedererkannt.

    Toll auch die Tipps zum herunterladen. Herzlichen Dank, die helfen mir sicher weiter.

    lG Dani

    • Thomas 11. Oktober 2015 um 13:19 Uhr - Antworten

      Hallo Dani!

      Freut mich, dass sie dir gefallen.

      lG THomas

  2. Jan 11. Oktober 2015 um 14:43 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas,

    Ich glaube es gibt noch einen sechsten wichtigen Punkt: Sich gegenseitig widersprechende Ziele.

    Mich würde mal interessieren, was du davon hälst.

    Viele Grüße,
    Jan

    • Thomas 12. Oktober 2015 um 17:17 Uhr - Antworten

      Hallo Jan!

      Sowas gibts echt?

      Also ich weiß nicht, ich bin da irgendwie ein sehr geradliniger Typ der seine Ziele auf die große Vision ausrichtet.

      Kannst mal ein Beispiel nennen?

      lG Thomas

      • Jan 13. Oktober 2015 um 09:41 Uhr - Antworten

        In der Selbstständigkeit kommt das vllt nicht so häufig vor. Da hat man sich die Ziele ja selbst gesetzt und sieht sie auch ein.

        In Schule und Studium hatte ich aber oft mehrere Ziele, die sich widersprachen. Spaß haben und die Klausur bestehen zum Beispiel. Im Angestelltenverhältnis dürfte es sowas auch geben.

        Gruß Jan

        • Thomas 13. Oktober 2015 um 10:05 Uhr - Antworten

          Ja da hast du recht, aus der Studienzeit kenne ich das auch ;).

          lG Thomas

    • Anne 13. Oktober 2015 um 12:29 Uhr - Antworten

      Hallo Jan,

      ich finde die Frage völlig berechtigt, denn man hat manchmal Ziele, die sich gegenseitig ausschließen.

      Bei mir waren es die Ziele, Zeit mit meiner Familie zu verbringen und mein Kind in der Schule zu unterstützen, die Wohnung zu entrümpeln und zwei berufliche Projekte gut abzuschließen. Das war mir erst mal alles gleich wichtig:
      Zeit mit der Familie – weil ich sie wegen Pendelns sowieso kaum sah, die Beziehung zu meinem Kind nicht verlieren wollte und Sorge hatte, wenn ich mich nicht um seine Schulprobleme kümmere, solange sie noch klein sind, werden sie größer.
      Entrümpeln – weil ich mich in unserer Wohnung nicht mehr wohlfühlte und nicht entspannen konnte.
      Berufliches Projekte – weil davon meine berufliche Zukunft abhing – ohne Beruf keine Wohnung.
      Und diese Ziele hingen auch irgendwie voneinander ab: Wenn ich mich nach dem Job nicht entspannen kann, brenne ich aus, werde ineffektiv – und das bringt langfristig auch kein Geld.
      Aber die Ziele schlossen sich auch aus, denn ich kann meine Zeit nur einmal verbringen.
      Also – was tun?
      Ich habe mit einer sehr guten Coach’in darüber gesprochen. Sie riet mir dazu, ein Ziel zu priorisieren und die anderen Ziele dafür um Verständnis zu bitten. Und dabei aktiv wertzuschätzen und zu betrauern, dass ich mich nicht gleichzeitig allen widmen konnte. Und mir einen Plan zu machen, wie lange ich dieses Ziel priorisieren wollte und wann ich mich dem nächsten Ziel widmen konnte bzw. wollte.
      Ich habe mich dann für die beiden beruflichen Projekte (eins nach dem anderen) entschieden, sie abgeschlossen und danach die Wohnung entrümpelt. Mit meiner Familie habe ich währenddessen aktiv so viel Zeit wie möglich verbracht, mir zwischendurch etwas Zeit für die Schulprobleme genommen und mit meiner Familie einen schönen Urlaub nach Abschluss der beiden Projekte geplant. Und für meine knappe Zeit um Verständnis gebeten.
      Manchmal kann man Ziele sich gegenseitig verzahnen lassen, z.B. Zeiten der Hausarbeit und Kinderbetreuung nutzen als Erholung vom Job. Aber das geht nicht immer, vor allem dann nicht, wenn man Dinge nicht „zwischendurch“ erledigen kann und will. Oder wenn beides anstrengend ist, man nach einem Arbeitstag aber nur noch Kraft dazu hat, sich mit einem Buch aufs Sofa zu setzen oder einen Spaziergang zu machen.

      Schöne Grüße
      Anne

  3. AnnE 11. Oktober 2015 um 21:43 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas,

    Tipps gegen Aufschieberitis kann man nicht genug haben. Und die, die Du uns zum Download freigegeben hast, sind ausgezeichnet, weil sie das Thema mal anders angehen als die Standard-Ratgeber zu diesem Thema.

    Aber Hand aufs Herz – Wohnung entrümpeln in 10 Stunden ist einfach utopisch. Und auch die Gerümpel-Challenge in einem Wochenende (ich habe mitgemacht), war zumindest für unsere Wohnung nicht realistisch. Ich arbeite seit drei Monaten daran, diese Wohnung zu entrümpeln. Klar komme ich jede Woche einige Schritte weiter und kann eine oder mehrere Aufgaben von der Mindmap, die ich mir zu Beginn erstellt habe, abhaken. Aber ich brauche, wenn ich es gründlich mache, ein bis zwei Tage für einen Raum.
    Die Wohnungs-Entrümpelung hatte ich mir seit einigen Jahren vorgenommen. Aber nicht geschafft, weil Job, Familie und Pendeln zwischen zwei Städten mit zwei Wohnungen das unmöglich machten. Das hatte nichts mit Aufschieben zu tun, sondern der Berufs- und Familienalltag mit seinen immer wieder anderen dringenden Problemen war schon ganz allein anstrengend genug und ließ keine Zeit für irgendwelche Extra-Projekte. Ich war schon froh, wenn ich dazu kam, am Wochenende meine Wäsche zu machen, Zeit mit meiner Familie zu verbringen und mal richtig zu schlafen. Und so denke ich, dass man es sich mit dem „Wenn man sich keine Zeit dafür reserviert, ist es eben nicht wichtig genug“ oder „Man möchte halt die Komfortzone nicht verlassen“ zu einfach macht. Manche Dinge müssen über Jahre aufgeschoben werden, und man braucht manchmal sehr viel Geduld, um das auszuhalten – zumal man solche Sprüche wie „Du willst das einfach nicht genug“ oder „Du musst dir einfach mal Zeit dafür nehmen“ ja von allen Seiten zu hören bekommt.

    Und so möchte ich für ein bisschen Gelassenheit im Umgang mit der „Aufschieberitis“ plädieren. Und Dir dennoch ein großes Dankeschön aussprechen für Deine Mails, Tipps und Downloads.

    Liebe Grüße, Anne

    • Thomas 12. Oktober 2015 um 17:13 Uhr - Antworten

      Hallo Anne!

      Vielen Dank für dein Lob, freue mich sehr darüber.

      Wow du musst ja echt viel Gerümpel haben, wenn das so lange dauert. Aber du schaffst das schon 😉

      Ja du hast recht: Gelassenheit ist auch im Umgang mit Aufschieberitis ein gutes Stichwort!

      lG Thomas

      • Anne 13. Oktober 2015 um 12:59 Uhr - Antworten

        Soooviel Gerümpel habe ich gar nicht.

        Aber wenn man es in jedem Raum richtig gründlich macht, dauert es schon:
        Im Schlafzimmer Kleidung, Handtücher und Bettzeug aussortieren, im Wohnzimmer alte Bücher, Fotos und Briefe, im Arbeitszimmer (auch) die alten Mails und Fotos auf dem Computer, im Badezimmer den Medizinschrank, in der Küche altes Geschirr und abgelaufene Konserven usw.
        Es geht ja nicht nur um Dinge, die offen herum stehen, sondern auch um die vielen kleinen Details, die man nicht sieht, die aber im Alltag den Sand ins Getriebe bringen (bzw. das Gefühl zu ersticken).

        Schönen Tag noch!

  4. Anne 13. Oktober 2015 um 17:29 Uhr - Antworten

    Hier ist ein schöner Blog-Text von Birgit Geistbeck, in dem sie darüber schreibt, dass Entrümpeln (auch) ein Prozess ist, der sich durch das ganze Leben zieht. Eine Hauruck-Aktion an einem Wochenende kann sinnvoll sein, aber manchmal braucht man mehr Zeit.
    Viel Spaß beim Lesen!

    http://www.entspannt-wohnen.com/2014/01/entruempeln-ist-einfach-teil-2/

    • Thomas 13. Oktober 2015 um 21:03 Uhr - Antworten

      Hallo Anne!

      Mag sein. Ich kann dir nur aus meiner Erfahrung sagen, dass es sicher möglich ist.

      Aber wie gesagt, jedem das seine. Wenn du mehr Zeit brauchst ist das auch okay, solange du es nicht als Ausrede verwendest.

      lG Thomas

  5. Lese-Tipps im Oktober 26. Oktober 2015 um 09:33 Uhr - Antworten

    […] Mangold hat auf seinem Blog selbst-management.biz 5 Gründe für Aufschieberities zusammengefasst. Und er hat so Recht. Guter Lesestoff für alle, die sich fragen, woher sie nur […]

  6. Sabine 14. Oktober 2016 um 16:28 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas,

    danke für den Artikel – besonders den Punkt „Komfortzone verlassen“ finde ich wirklich bedenkenswert. Der wird ja nicht so oft genannt, aber ich kenne das selbst gut: Akquise ist ja so ein Thema … Damit werde ich mich mal eingehender beschäftigen.

    Einen Punkt hast Du nicht genannt: Perfektionismus/Angst vor Misserfolg. Das spielt meiner Beobachtung nach für viele eine Rolle. Wenn ich wahnsinnig hohe Ansprüche an meine Ergebnisse habe, kann es gefühlt besser sein, die Aufgabe gar nicht erst anzupacken – dann kann man nämlich weiter in der Illusion leben, man hätte eben dieses total tolle Ergebnis abgeliefert – wenn man denn angefangen hätte.

    Und schließlich kann Aufschieberitis auch von tiefer sitzenden Blockaden kommen. Aber denen ist leider mit Tipps schlecht beizukommen; da müssen schon Therapeuten ran.

    Herzliche Grüße!
    Sabine

    • Thomas 15. Oktober 2016 um 07:57 Uhr - Antworten

      Hallo Sabine!

      Da gebe ich dir zu 100% recht. Perfektionismus spielt sicher auch eine große Rolle.

      lG Thomas

  7. Jessica 4. Februar 2018 um 08:22 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas,

    in den letzten paar Tagen habe ich sehr viele deiner Podcast Folgen auf Spotify gehört. So auch diese 112. Folge. Nun habe ich hier bei dem Blogartikel nach den 5 Tipps gegen Aufschieberitis gesucht, aber leider nicht gefunden.
    Kannst du mir sagen, wo ich den Link finde?

    Liebe Grüße
    Jessica

    • Thomas 5. Februar 2018 um 07:43 Uhr - Antworten

      Hallo Jessica!

      Das ist doch der Artikel, oder was meinst du genau?

      lG Thomas

      • Jessica 5. Februar 2018 um 12:35 Uhr - Antworten

        Hallo Thomas,

        im Podcast und auch einigen vorherigen Kommentaren ist von einem Download-Link mit „5 Tipps gegen Aufschieberitis“ die Rede. Der Blogartikel handelt ja von den 5 Gründen. Und darüber hinaus sollte es etwas zum Downloaden geben, das ich hier leider nicht mehr finden konnte. In den älteren Kommentaren ist wie gesagt auch schon mal die Rede von diesem Download.

        Sorry für die missverständliche Ausdruchsweise.

        LG Jessica

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