6 Tipps gegen das Verzetteln

Wenn du dich in meinen Newsletter einträgst, bekommst du nicht nur ein tolles Goodie, sondern auch eine Frage gestellt. Diese Frage lautet: „Nenne deine 3 größten Selbstmanagement-Porbleme!“. Viele meiner Leser beantworten diese Frage und ein Teil davon nennt das Verzetteln als großes Problem. 


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Warum verzetteln wir uns eigentlich?

Hier gibt es natürlich sehr individuelle Gründe, aber wenn ich dieser Frage gezielt nachgehe, bekomme ich meist eine der folgenden Antworten:

  • „Ich bin Perfektionist und komme vom Hundertsten ins Tausendste.“
  • „Ich verliere immer wieder den Faden, meist durch Störungen und Unterbrechungen.“
  • „Ich verliere den Überblick über meine Aufgaben und/oder Projekte.“
  • „Ich erledige die dringenden statt der wichtigen Aufgaben.“
  • „Ich mache zu viele Dinge gleichzeitig.“

Na, erkennst du dich in einer oder vielleicht sogar in mehreren Antworten wieder? Kein Problem, denn auch für mich haben vor ein paar Jahren all diese Antworten gepasst.

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Was tun gegen das Verzetteln?

Zum Glück gibt es Methoden und Strategien, mit denen du dich gegen das Verzetteln schützen kannst. Diese sechs Tipps hören sich möglicherweise recht simpel an, sind in der Umsetzung aber gar nicht so einfach, denn es gehört viel Disziplin dazu.

Tipp 1: Setze dir Zeitlimits

Egal ob es sich dabei um ein großes Projekt oder um eine kleine Aufgabe handelt: Setze dir unbedingt Zeitlimits. Für die Produktion dieses Artikels und des Podcasts habe ich ein Zeitlimit von 1,5 Stunden (ohne Recherche, die habe ich schon vor ein paar Tagen erledigt).

Damit stelle ich sicher, dass ich mich wirklich auf das Schreiben und Aufnehmen konzentriere und nicht nebenbei an irgendeiner anderen Aufgabe arbeite oder, noch schlimmer, auf Facebook surfe.

Hintergrund dieses Limitierens der Zeit ist das Parkinsonsche Gesetz, welches besagt, dass sich Arbeit in jenem Maße ausdehnt, in dem Zeit für die Erledigung zur Verfügung steht.

Je mehr Zeit du also hast, umso mehr beschäftigst du dich mit Nebensächlichkeiten und umso höher ist die Chance, dass du dich verzettelst. Hast du hingegen nur wenig Zeit, wirst du dich auf das Wesentliche konzentrieren.

Vor allem Perfektionisten sollten sich diesen Punkt zu Herzen nehmen!

Tipp 2: Vermeide Störungen und Unterbrechungen

Viele Aufgaben kommen via E-Mail, werden telefonisch an dich herangetragen oder durch Kollegen übermittelt. Jede dieser „Störungen“ reißt dich nicht nur aus der Konzentration auf die aktuelle Aufgabe, sondern verleitet auch dazu, abzugleiten und sich zu verzetteln.

Die Lösung hierbei sind Fokus-Zeiten, zu denen du dich weder stören noch unterbrechen lässt und wirklich total fokussiert an deiner Aufgabe arbeiten kannst.

Vor allem, wenn du bei deiner Arbeit oft den Faden verlierst, solltest du intensiv analysieren, warum das so ist. Ich vermute, es wird zu 95 % an Störungen oder Unterbrechungen liegen.

Tipp 3: Arbeite mit einer Liste der nächsten Schritte

Stell dir vor, du arbeitest an einem großen Projekt, an dem viele Aufgaben hängen. Du hast eine dieser Aufgaben erledigt und musst dir jetzt erst mal überlegen, welche Aufgabe denn die nächste sein soll, die du abarbeitest.

Im Prinzip ist auch das nichts anderes als eine Unterbrechung, die dich möglicherweise dazu verleitet, dich zu verzetteln.

Daher lege ich für alle meine Projekte, egal ob kleine oder große, eine Liste der nächsten Schritte an. Denn nur so weiß ich genau, was ich nacheinander zu erledigen habe und kann, ohne mich zu verzetteln, von einer zur nächsten Aufgabe übergehen.

Tipp 4: Arbeite mit To-do-Listen

Ich weiß, dass für viele Menschen Aufgabenlisten einen faden Beigeschmack haben. Dies ist aber meiner Meinung nach nur der Fall, weil sie nicht richtig damit umgehen können.

Ich empfehle dir auf alle Fälle, mit solchen Listen oder den entsprechenden Apps und Tools zu arbeiten (hier findest du einen Vergleich von 3 Aufgaben-Managern).

Nimm dir einfach jeden Tag 15 Minuten Zeit, um deine Termine und Aufgaben zu koordinieren. In diesem Zusammenhang kannst du auf deine Aufgabenliste auch gleich die Zeitlimits für die einzelnen Aufgaben schreiben.

Durch diese klare Planung hast du deine Aufgaben immer im Blick und kannst sehr leicht das Verzetteln vermeiden. In diesem Artikel beschreibe ich dir meine Tagesplanung.

Tipp 5: Setze Prioritäten

Prioritäten setzen heißt, die wichtigen Aufgaben zuerst zu erledigen und bestenfalls Aufgaben gar nicht dringend werden zu lassen. Das Problem ist oftmals, dass es uns schwer fällt, die wirklich wichtigen Aufgaben zu identifizieren.

In der Regel hilft dabei die einfache Frage: Was bringt mir diese Aufgabe langfristig? Für meine Karriere? Mein Leben?

So lassen sich sehr leicht die wichtigen Aufgaben identifizieren und diese müssen dann auch immer oberste Priorität haben.

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Tipp 6: Arbeite eine Aufgabe nach der anderen ab

Kein Multitasking! Das ist in der Regel nämlich kontraproduktiv und verleitet extrem zum Verzetteln. Ich rate dir daher, deinen Fokus und deine Konzentration immer nur auf eine einzige Aufgabe zu richten.

Fazit für dein Selbstmanagement

Diese sechs Tipps werden dir dabei helfen, das Verzetteln zu minimieren und dich fokussierter und konzentrierter an deinen Aufgaben arbeiten zu lassen.

Ich bin mir aber sicher, dass es noch mehr Tipps gegen das Verzetteln gibt. Welche Tricks wendest du an, um das Verzetteln zu vermeiden? Hinterlass mir doch einen Kommentar dazu. Vielen Dank!

(Titelbild fotolia.de / Urheber: BillionPhotos.com)

Genieße deinen Tag!

Liebe Grüße,

Thomas

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2017-10-26T07:28:06+00:0011 Kommentare

11 Comments

  1. Sven 6. Juli 2015 um 11:02 Uhr - Antworten

    Der Artikel ist kurz und auf den Punkt gebracht.
    Das sind gute Denkanstöße für jeden.

    Gerade die Punkte drei und vier mit den Listen, wird oft „stiefmütterlich“ behandelt. Ich arbeite besser an diesen 😉

    • Thomas 6. Juli 2015 um 11:36 Uhr - Antworten

      Hallo Sven!

      Da hast du vollkommen recht. 🙂

      lG Thomas

  2. Torsten 9. Juli 2015 um 11:13 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas,

    gewohnt sehr guter Artikel.
    Besonders der Hinweis auf das Parkinsonsche Gesetz ist sehr gut. Ergänzen würde ich das noch mit Hinweis auf das Pareto-Prinzip.

    Und für Tipp 3 habe ich einen Tooltipp – Trello. Dort kann man sehr gut einzelne Projekte verwalten und die nächsten Schritte damit gut im Blick haben. Geht natürlich aber auch als eigenes Notizbuch in Evernote.

    VIele Grüße
    Torsten vom ausdauerblog.de

  3. Johannes Poscharnig 9. Juli 2015 um 17:37 Uhr - Antworten

    Hey Thomas,

    Super Artikel. Die Liste ist gelungen. Die Top-6 sind auf jeden Fall die besten Tipps, die mir auch immer helfen.

    Speziell das arbeiten von Listen hat mir für meinen Blog und mein eBook sehr geholfen

    Was mir auch immer hilft, ist die Frage „Was würde ich tun, wenn ich heute nur eine Sache tun würde?“

    LG

    Johannes

    • Thomas 10. Juli 2015 um 06:54 Uhr - Antworten

      Hallo Johannes!

      Diese Frage ist auch sehr genial.

      Vielen Dank dafür.

      lG Thomas

  4. Daniele 10. Juli 2015 um 19:50 Uhr - Antworten

    Ich habe unterschiedliche nennen wir sie mal Zielbereiche, verschiedenster Form, nicht nur beruflich.

    Nun möchte überall voranschreiten, ohne zu befürchten mich zu verzetteln.
    Das Sprichwort „Auf mehrere Hochzeiten tanzen“ liegt nahe, leider.

    Und genau daher ist es mir umso wichtiger in allen Bereichen so gut wie möglich vorwärts zu kommen. Aber was soll man machen? Der Tag hat auch nur 24 Stunden.

    Evernote hilft mir da wirklich weiter.

    Aber auch Deine Punkte hier in diesen Artikel werde ich angehen und umsetzen.

    Vielen Dank

    • Thomas 10. Juli 2015 um 20:43 Uhr - Antworten

      Freut mich, dass er dir hilft 🙂

      lG Thomas

  5. Daniele 11. Juli 2015 um 20:43 Uhr - Antworten

    Ich würde dann doch gerne auf Deine Punkte eingehen.

    Tipp 1:
    Zeitlimits sind gut, um überhaupt anzufangen und was anzugehen, bevor man plant und denkt und sinniert, wie es sein könnte, wenn man machen würde. Und was man machen würde.

    Aber Zeitlimits sind insoweit auch ein bisschen gefährlich, je nachdem, welches Ziel man hat.

    Sicher, man kann sehr gut im eigenen Kopf entrüppeln, wenn man sagt: „Folgendes will ich tun, wenn ich die erste Schritte nicht getan, dann streiche ich es.“

    Aber Zeitlimits nach dem Motto: „Wenn ich dies und jenes nicht erreiche, dann höre ich auf.“ ist meines Erachtens nicht wirklich produktiv.

    Tipp 2: Stimme voll zu!! Konzentration und Fokus ist wichtig!!!

    Tipp 3: Ich liebe das Arbeiten mit Listen. Man hat alles vor sich, man braucht nicht zu überlegen und noch einmal Kraft dafür aufzuwenden, was man machen möchte. Die Liste muss aber in Sichtweite sein.

    Tipp 4:
    siehe Tipp 3

    Tipp 5:
    Prioriäten setzen! Das kann ich gar nicht!
    Ich vergesse zu schnell in unwichtigen und auch gar nicht dringenden Aufgaben. Vielleicht hilft wirklich dabei Tipp 2
    Wichtig ist allerdings auch: Nicht zu weit in Zukunft denken, sondern das tun, was man jetzt machen kann.

    Tipp 6:
    Das Wichtigste überhaupt und das, was ich scheinbar überhaupt nicht praktiziere.
    Ich verzettel mich und stolpere über meine eigenen Beinen.
    Step-for-Step….

    • Thomas 12. Juli 2015 um 06:44 Uhr - Antworten

      Hallo Daniele!

      Genau so ist es. Wobei ich bei Punkt 1 auch ab und zu mal mit der Arbeit danach aufhören kann. Ich denke es ist besser seine Arbeit flott zu erledigen und dann die Freizeit zu genießen anstatt ewig daran herum zu basteln und ohnehin kaum was weiter zu bringen.

      Ansonsten gebe ich dir voll und ganz recht!

      lG Thomas

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