8 Evernote-Notizbücher, mit denen ich Aufschieberitis bekämpfe

Evernote spielt im Kampf gegen Aufschieberitis eine entscheidende Rolle, daher möchte ich dir in diesem Artikel ein paar Notizbücher vorstellen, die mir helfen, meine Aufgaben und Projekte schnell und fokussiert zu erledigen. Um Aufschieberitis zu bekämpfen, benötigst du ein ganzheitliches Konzept und in diesem spielt Evernote für mich eben eine sehr wichtige Rolle.


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Ich könnte mir heute noch dafür in den Allerwertesten beißen, wenn ich Jahre zurückdenke, in denen ich nichts anderes zu tun hatte, als Projekte, Aufgaben und sogar meine Ziele nur vor mir herzuschieben, anstatt sie anzupacken. Heute bin ich zum Glück nicht nur reifer und gescheiter, sondern ich habe mir ein Umfeld geschaffen, in dem ich Aufschieberitis kaum eine Chance gebe. Und ich empfehle dir, für dich eine ähnliche Strategie zu finden.

Stell dir diese Strategie, oder dieses Umfeld, einfach vor wie eine Schutzimpfung gegen Aufschieberitis. Zu dem Mix dieser Schutzimpfung gehören natürlich Ziele ebenso wie Meilensteine, Benchmarks und für mich eben auch Evernote. Und genau diesen Bestandteil der Aufschieberitis-Schutzimpfung möchte ich dir heute genauer vorstellen.

Alle weiteren Details findest du übrigens in meinem „Nie mehr Aufschieben“-Kurs und falls dich Evernote weiter interessiert, findest du hier den Evernote – mein Life-Management-Tool“-Kurs!

Evernote gegen Aufschieberitis einsetzen

Ich möchte dir nun einige Notizbücher vorstellen, die mir dabei helfen, fokussierter und konzentrierter, aber auch organisierter zu arbeiten und somit wesentlich schneller mit meinen Aufgaben und Projekten voranzukommen.

Das ACTION-Notizbuch

In diesem Notizbuch sind alle wiederkehrenden Aufgaben zusammengefasst. Also zum Beispiel alles, was ich am Wochenende, am Monatsende und am Jahresende ausführe. Diese Notizen beinhalten allesamt Routine-Aufgaben, also genau jene Kategorie von Aufgaben, die man sehr gerne aufschiebt.

So befinden sich in meiner Notiz „am Monatsende auszuführen“ zum Beispiel Dinge wie Datensicherung, Verarbeitung steuerlicher Dinge, Termine koordinieren, Feste und Geburtstage für den kommenden Monat sichten und vorplanen, meine Ziele kontrollieren und Ähnliches.

Auch diese Aufgaben wollen und müssen erledigt werden. Je zeitnaher man sie erledigt, umso besser ist es natürlich. Aufschieberitis ist hier also ungünstig, weil man sonst in der Zukunft irgendwann ins Schleudern kommt. Dieses Notizbuch nimmt mir die Arbeit zwar nicht ab, aber damit stelle ich sicher, dass ich alles schnell und effizient abarbeiten kann.

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Das VERTAGEN-Notizbuch

In dieses Notizbuch kommen Aufgaben, die ich nicht gleich erledigen kann oder will, die aber allesamt einen Termin für die Abarbeitung bekommen.

Notizen und Aufgaben können hier aus unterschiedlichen Gründen landen:

  • Weil ich es im Moment einfach nicht schaffe (z.B. aus zeitlichen Gründen)
  • Weil es mir im Moment nicht wichtig genug erscheint.
  • Weil ich dazu die Mitarbeit anderer brauche.
  • Weil ich dazu noch Informationen brauche, die ich im Moment noch nicht habe.

All diese Notizen bekommen einen Termin, bis zu dem sie abgearbeitet werden müssen! Dieser Termin, das ist eine unumstößliche Regel, ist dann auch die absolut letzte Deadline, ein weiteres Aufschieben ist dann nicht mehr erlaubt.

Somit lasse ich Aufschieberitis zumindest keine zweite Chance mehr!

Das PROJEKTE-Notizbuch

In diesem Notizbuch befinden sich alle Projekte, an denen ich gerade arbeite. Das können kleine Projekte wie die Besorgung eines neuen Computers sein, aber auch große Projekte wie zum Beispiel das Schreiben eines neuen Buches.

Für jedes dieser Projekte ist in Evernote eine Liste der nächsten Schritte gespeichert, die ich gleich am Beginn eines jeden Projektes erstelle. In dieser Liste der nächsten Schritte habe ich ganz genau aufgelistet, was in diesem Projekt alles zu erledigen ist.

Der größte Verursacher von Aufschieberitis ist ja, Dinge nicht anzugehen, weil sie einem viel zu groß vorkommen und weil man sich, wenn man schon damit angefangen hat, darin verzettelt.

Mit dieser in Evernote gespeicherten Liste der nächsten Schritte kann ich diese beiden Gründe sofort eliminieren, denn mit der Liste der nächsten Schritte sehe ich nicht mehr das große schwierige Projekt, sondern zunächst einmal nur den ersten Schritt, den ich setzen muss, um damit zu starten. Außerdem gebe ich dem Verzetteln keine Chance, denn anhand dieser Liste weiß ich genau, was ich im Moment zu tun habe und was der nächste Schritt in diesem Projekt ist.

Dieses Evernote-Notizbuch hilft mir also dabei, ins TUN zu kommen und im TUN zu bleiben und so Aufschieberitis keine Chance zu geben.

Das WARTEN AUF-Notizbuch

In dieses Evernote Notizbuch kommen alle Dinge, auf die ich warte, also zum Beispiel Lieferungen oder Dinge, die ich delegiert habe.

Die weitere Regel lautet:

Sobald die Lieferung eintritt, löst das eine Handlung aus. Und zwar entweder die sofortige Erledigung der damit verbundenen Aufgabe oder die sofortige Terminierung der Erledigung der Aufgabe.

Hier ein kleines Beispiel dazu: Wenn ich meinen Designer beauftragt habe, mir ein neues Facebook-Cover zu gestalten, dann kommt die entsprechende E-Mail in das Evernote-Notizbuch. Liefert der Designer, kann ich das Cover entweder sofort hochladen oder ich setze mir einen neuen Termin für diese Aufgabe.

Somit hilft mir Evernote auch in diesem Fall im Kampf gegen Aufschieberitis, denn auch hier sind klare Regeln im Spiel, die ein Aufschieben nicht möglich machen.

Das ZIELE-Notizbuch

Was will ich erreichen? Was will ich umsetzen? All diese Informationen sind in diesem Evernote-Notizbuch gespeichert. Hier ist also jedes einzelne Ziel ganz genau definiert, inklusive der dazugehörigen Milestones und Benchmarks. Also alles, was ich im „Nie mehr Aufschieben“-Kurs lehre.

Aufschieberitis

Das ist natürlich absolute Power gegen Aufschieberitis und ich freue mich sehr darüber, dass die ersten Kursteilnehmer schon ihre ersten Ziele erreicht haben. Das Feedback ist natürlich gewaltig und zeigt, dass diese „Nie mehr Aufschieben“-Strategie sehr erfolgreich ist.

Das IDEEN & INSPIRATIONEN-Notizbuch

Aufschieberitis tritt auch oft ein, weil andere Dinge ganz einfach spannender sind als diese Aufgabe oder dieses Projekt, mit dem ich im Moment gerade beschäftigt bin. Kennst du dieses Problem? Und genau deshalb gibt es in Evernote auch dieses Notizbuch und natürlich auch hier eine klare Regel, oder besser gesagt Belohnung:

Wenn ich mit dem Projekt fertig bin, an dem ich im Moment arbeite (oder mit einem davon, falls es mehrere sind, die ich parallel abarbeite), darf ich mir die nächste Aufgabe oder das nächste Projekt aus dem „Ideen & Inspirationen“-Notizbuch aussuchen.

So hilft mir Evernote dabei, meine aktuellen Projekte auch wirklich fertigzustellen und Aufschieberitis ein Schnippchen zu schlagen. Gleichzeitig stelle ich sicher, dass ich keine tolle Idee vergesse.

Das CHECKLISTEN-Notizbuch

Auch dieses Notizbuch ist ähnlich wie das ACTION-Notizbuch dafür da, um wiederkehrende Dinge abzuarbeiten. Allerdings sind sie jetzt nicht wie im Action-Notizbuch terminiert, sondern treten eben nur ab und zu auf.

Evernote und dieses Notizbuch helfen mir also dabei, mich nicht zu verzetteln, meiner Linie treu zu bleiben und alles schnell und effizient abzuarbeiten. Zum Beispiel habe ich hier eine Checkliste drin, was ich alles zu tun habe, wenn ich einen neuen Artikel für meinen Blog schreibe.

Diese Liste unterstützt mich dabei, alles schnell und effizient abzuarbeiten, und das motiviert und hilft im Kampf gegen Aufschieberitis extrem.

Das ERFOLGSJOURNAL-Notizbuch

Evernote hilft mir sogar, wenn ich mal im Tief bin, wer hätte das gedacht? Auch mir passiert es natürlich trotz aller Strategie und Vorkehrungsmaßnahmen, dass ich in den Aufschieben-Modus falle. Schließlich bin ich ja ein Mensch und keine Maschine und daher ist das auch vollkommen okay, solange es nicht zu oft ist.

Wenn ich also wahrnehme, dass ich gerade von Aufschieberitis heimgesucht werde, dann werfe ich gerne einen Blick in mein Erfolgsjournal. Und dann stelle ich mir zwei Fragen:

  • Wären all diese Erfolge möglich gewesen, wenn ich Aufschieberitis zulasse?
  • Was wäre da noch mehr möglich, wenn ich Aufschieberitis noch weniger zulasse?

Wie du siehst, hilft mir Evernote also auch hier, wieder in die Spur und somit zurück zur Produktivität und Effizienz zu finden.

Fazit für dein Selbstmanagement

Sage Aufschieberitis mit Evernote den Kampf an, indem du dich, deine Notizen und somit auch deine Aufgaben und Projekte super organisierst.

Wenn du Aufschieberitis endgültig Adieu sagen willst und gleichzeitig meine Evernote-Strategien noch besser kennenlernen möchtest, dann habe ich jetzt noch ein tolles Angebot für dich:

All jene, die bis 20.01.2016 beide Kurse kaufen (also den „Nie mehr Aufschieben“- und den „Evernote – mein Life-Management-Tool“-Kurs), dürfen sich einen dritten Kurs aussuchen, den ich dann kostenlos freischalte.

Sende mir dafür einfach eine kurze E-Mail mit dem Betreff „Aufschieberitis gegen Evernote“ und schreib rein, welchen dritten Kurs du gerne hättest.

Dieses Angebot gilt übrigens auch für alle, die schon einen der beiden Kurse gekauft haben und jetzt den zweiten kaufen oder die schon beide Kurse gekauft haben.

Jetzt aber viel Erfolg im Kampf gegen Aufschieberitis mit Evernote!

Genieße deinen Tag!

Liebe Grüße,

Thomas

P.S.: Weitere Informationen zu diesem Thema findest du auch auf meiner Membership-Plattform SelbstmanagementRocks und in meinem Newsletter.

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2018-10-26T10:15:16+00:0017 Kommentare

17 Comments

  1. Ewald Brunmüller 17. Januar 2016 um 11:54 Uhr - Antworten

    Danke für die Tipps, Thomas.
    Ich werde das einmal ausprobieren. Allerdings nicht mit Evernote sondern mit Onenote. Für mich als sehr strukturiert denkenden Menschen ist das das viel bessere Notizbuch-System.

    • Thomas 17. Januar 2016 um 12:54 Uhr - Antworten

      Hallo Ewald!

      Mit welchem System du es umsetzt ist nicht so wichtig, Hauptsache es funktioniert für dich.

      Für mich ist Evernote die weit bessere Lösung 😉

      lG Thomas

  2. Peter 17. Januar 2016 um 13:05 Uhr - Antworten

    Thomas, aus meiner Erfahrung sind es zu viele
    Notizbücher:
    – Projekte
    – Checklisten
    – Warten auf etwas
    Ideen, Erfolge, Ziele, Action, Vertagen
    sind alles Aktivitäten oder Items, die mit richtiger Priorität und Terminen versehen den Projekten zuzuordnen sind

    • Thomas 17. Januar 2016 um 13:16 Uhr - Antworten

      Hallo Peter!

      Danke für dein Feedback.
      Mag sein, dass du dich mit weniger Notizbüchern leichter tust, aber für mich passt diese Struktur besser, weil ich so mehr Übersicht habe.

      lG Thomas

  3. […] hilft dir Evernote so auch gegen […]

  4. Ludwig mennel 17. Januar 2016 um 16:26 Uhr - Antworten

    Finde ich gut. Vor allem auch, „kleine Projekte“. Alles, was man sinnvoll in mehrere Schritt zerlegen kann, ist ein Projekt.

    Da ich selbst auch einen Newsletter versende, wo hast du das tolle Layout her? Und mit welcher Software machst du den Versand?

    Liebe Grüße Ludwig

    • Thomas 17. Januar 2016 um 16:30 Uhr - Antworten

      So ist es Ludwig!

      Schreibe dir eine E-Mail mit den restlichen Infos.

      lG Thomas

  5. […] mit Aufschieberitis und rein in die Aufgaben, Projekte und […]

  6. Martin 17. Januar 2016 um 18:27 Uhr - Antworten

    Sehr gutes Organisationssystem, um sich nicht zu „verzetteln“.

    Wie bleibst Du am Ball und sorgst dafür, dass das System nicht nach ein paar Wochen wieder zum Erliegen kommt, weil Du Dich nicht um die Pflege kümmern kannst?

    Weil insgesamt erscheint mir der Pflegeaufwand für dieses ausgeklügelte System dann doch ein wenig hoch.

  7. Max Flinter 19. Januar 2016 um 14:21 Uhr - Antworten

    Hi Thomas,

    du benutzt doch auch Dragon als Spracherkennungs-Software, oder? Wie kombinierst du Dragon und Evernote? Evernote unterstützt Dragon leider nicht, so dass man allenfalls mit Hilfsfenstern operieren kann. Oder hast du da einen Trick auf Lager?

    Beste Grüße

    • Thomas 19. Januar 2016 um 20:58 Uhr - Antworten

      Hallo Max,
      Ja ich benutze auch Dragon und ich habe gute Nachrichten für dich: die neue Version, also Dragon für Mac Version Nummer fünf unterstützt auch die Eingabe in Evernote.
      Übrigens antworte ich dir in diesem Kommentar auch mit Spracherkennungssoftware.
      Liebe Grüße,
      Thomas

      • Max Flinter 19. Januar 2016 um 21:26 Uhr - Antworten

        Hallo Thomas,

        das hätte ich mir denken können. Ich habe leider keinen Mac, sondern Windows. Da funktioniert die neueste Version leider nicht mit evernote.

        Gruß

        Max

        • Thomas 20. Januar 2016 um 09:11 Uhr - Antworten

          Hallo Max!

          Bin mir sicher, dass das für Windows auch bald kommt.

          lG THomas

  8. MichWitz 12. Februar 2016 um 23:46 Uhr - Antworten

    Ich bin ehrlich gesagt, eher ein Fan von wenigen Notizbüchern und Stichwörtern – dafür umso aussagekräftigeren Notiz-Titeln.

    Am Anfang habe ich auch viele Notizbücher genutzt und diese dann auch noch gründlich verstichwortet – und in der Praxis dann doch am häufigsten die Suchfunktion genutzt.

    Die Suche von Evernote ist so enorm gut, dass ich inzwischen sehr restriktiv mit meinen Notizbüchern umgehe – Firma, Haus, Unterlagen, Kids und die obligatorische Inbox – das wars. Und ehrlich gesagt lege ich das dann auch nur ab um einen gewissen Ordnungstrieb zu folgen. Die gerade benötigte Notiz zeigt mir die Suchfunktion an – die Disziplin liegt dann eben mehr auf der richtigen Benennung der Notiz.

    Das gute an Evernote – jeder kann es nach seinen Vorstellungen nutzen – ich kenne Kollegen, die nutzen es sehr lean und nach Kanban – later, to do, archive – und die Notizen wandern und sammeln sich im Archiv an (… und die Suchfunktion tut auch hier ihr übriges).

    • Thomas 13. Februar 2016 um 08:23 Uhr - Antworten

      Hallo Michael!

      Ja da hast du absolut recht. Das tolle an Evernote ist, dass es jeder nach seinen Vorstellungen verwenden kann.

      lG Thomas

  9. Henry 15. Oktober 2016 um 05:54 Uhr - Antworten

    Sher guter Artikel,
    sieht verdammt nach Things will be done aus.

    Aber egal auf jedenfall ist es sehr empfehlenswert.

  10. […] die letzte Milch aus dem Kühlschrank, zücke ich mein Handy, öffne meine Einkaufslisten-Notiz in Evernote und notiere mir die Milch. Stehe ich dann im Geschäft zücke ich mein Smartphone wieder und habe […]

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