8 Gründe, warum du regelmäßig rauszoomen solltest

Rauszoomen ist eine geniale Technik. Vor allem, wenn du in einem Projekt nicht vorankommst oder wenn du das Gefühl hast, deinen Zielen und Visionen nicht näher zu kommen. Rauszoomen wird dir sehr dabei helfen, deine Ziele schneller und einfacher zu erreichen.


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Das Rauszoomen

Rauszoomen ist eine extrem tolle Technik, um dich neu zu motivieren und neu zu orientieren. Rauszoomen kennst du sicher aus der Fotografie, aber um es dir noch einfacher zu verdeutlichen, möchte ich eine kleine Übung mit dir machen:

Öffne einfach Google Maps und gib deine Wohnadresse ein. Zoome zunächst einmal so nah ran wie möglich. Wenn du auf den Earth-Modus schaltest, wirst du dein Wohnhaus sehr gut sehen können. Auch Bäume und Autos und teilweise sogar Menschen sind erkennbar.

Und jetzt zoome so lange raus, bis du nur noch den Erdball siehst.

Vergleichen wir jetzt dieses Hinein- und Herauszoomen mit deinen Projekten, Zielen und Visionen. Wenn du im „Tagesgeschäft“ bist, wirst du einen sehr hohen Zoomfaktor haben, denn du willst dich ja auf die aktuelle Aufgabe konzentrieren. Das ist auch gut so!

Allerdings sind viele Menschen dauerhaft in diesem Zoom-Modus und das ist alles andere als gut. Warum das so ist und aus welchen Gründen du rauszoomen solltest, erfährst du in den kommenden 5 Leseminuten.

Ich werde dir aber nicht nur Gründe liefern, sondern auch Beispiele aus meinem Leben. Genauer gesagt von einer meiner großen Visionen, nämlich der Menschheit mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu schenken.

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8 Gründe, warum du rauszoomen solltest

Grund 1: Du fokussierst dich auf die wirklich wichtigen Dinge

Wenn du stets auf das Tagesgeschäft fokussiert bist, wirst du dich sehr schnell verzetteln, mit Kleinigkeiten beschäftigen und dich auf Nebenkriegsschauplätzen aufhalten.

Wenn du aber regelmäßig rauszoomst, kannst du nachsehen, ob du noch auf der Autobahn unterwegs bist oder ob du auf einer Nebenstraße, Einbahnstraße oder gar in einer Sackgasse gelandet bist.

Als bestes Beispiel dient da die Arbeit am Layout dieses Blogs, auf dem du dich gerade befindest. Ich habe insgesamt fast eine Woche damit verbracht, am Design und am neuen Layout zu arbeiten.

Nicht lachen, ich weiß, ich bin kein Layout-Talent und jemand anderes macht das vermutlich in ein paar Stunden, aber mir gefällt es. Mein Freund und Kollege Markus Cerenak würde jetzt sagen, dass ich in solchen Dingen genauso talentiert bin wie Stevie Wonder!

Und hätte ich am Wochenende nicht das Ritual des Rauszoomens gemacht, hätte ich sicher noch eine weitere Woche, vielleicht sogar noch zwei oder drei daran herumgefeilt. Durch das Rauszoomen kam die Frage auf, ob es meinen Leserinnen und Lesern weiterhilft, wenn mein Blog bis ins letzte Detail durchdesignt ist, oder ob ich stattdessen nicht lieber einen weiteren Kurs für SelbstmanagementRocks erstellen sollte.

Die Antwort war klar! Nun habe ich zwar keinen supertoll gestylten Blog, aber einen neuen Kurs, der meinen Rockern und Rockerinnen dabei hilft, mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu haben!

Das Rauszoomen hat mich also daran erinnert, mich auf die wirklich wichtigen Dinge zu fokussieren.

fokussiertes Arbeiten (1)

Grund 2: Du kannst super reflektieren

Wo stehe ich? Was habe ich schon erledigt? Wie verlief mein Weg bis hierher? Welche Fehler habe ich gemacht? Wie lerne ich aus diesen Fehlern für die Zukunft?

Das alles sind wichtige Fragen, die du dir beim Reflektieren stellen solltest. Du kannst täglich reflektieren oder, wie ich es mittlerweile mache, wöchentlich. Samstag ist der Tag, an dem ich mir meine Gedanken zur vergangenen Woche mache.

Einmal jährlich gibt es dann natürlich auch die Jahres-Reflexion!

Samstags zoome ich zunächst einmal so weit heraus, dass ich die gesamte Woche im Blickfeld habe. Dann zoome ich bei jedem meiner Projekte, aber auch bei meinen Zielen und Visionen, immer weiter heraus, bis ich es in voller Pracht vor mir sehe (ähnlich wie die Erdkugel bei Google Maps).

Grund 3: Du kannst den Weg neu ausrichten

Wo bin ich? Wo will ich hin? Was muss ich tun, um mein Ziel möglichst schnell und möglichst einfach zu erreichen?

Wenn du mich schon länger verfolgst, dann wirst du meinen Wandel ja miterlebt haben. Zunächst habe ich vier Bücher geschrieben, von denen ich dachte, dass sie das optimale Mittel sind, um meiner Vision näher zu kommen. Schließlich sind Bücher ja Massenmedien und die Massen sind es ja, die ich erreichen will.

Das hat aber nicht ganz so funktioniert, wie ich es wollte. Aber nicht, weil die Bücher nicht gekauft worden wären, ganz im Gegenteil, alle davon wurden bei Amazon Bestseller und noch heute verkaufe ich hunderte Stück pro Monat. Es hat nicht funktioniert, weil die wenigsten meiner Leserinnen und Leser in die Umsetzung gekommen sind.

Also rauszoomen und neu ausrichten. Die neue Idee: Videokurse. Also erstellte ich eifrig Videokurse und eröffnete meinen TM:Campus. Das Ergebnis war wesentlich besser als bei den Büchern. Meine Kunden begannen mit der Umsetzung und ich bekam wesentlich mehr positives Feedback als mit den Büchern.

Trotzdem, nochmal rauszoomen und den Weg abermals neu ausrichten. Ganz zufrieden war ich noch immer nicht, also kam mir die Idee zu SelbstmanagementRocks. Meine Kunden sollten nicht nur zu einem Teil meines Wissens Zugang haben, sondern zu allem: zu jedem Videokurs, zu allen Worksheets und zu all meinen Tipps, Tricks und Strategien. Und ich bin sehr froh über diesen Schritt, denn das Feedback war noch überwältigender als bei den Einzelkursen.

Du siehst also, rauszoomen hilft beim Neuausrichten deines Weges enorm. Je weiter, desto besser.

Grund 4: Es ist die pure Motivation

Was hast du bisher alles geschafft? Welche Erfolge durftest du schon feiern? Welche Fähigkeiten hast du erlernt? Gerade wenn du mal im Tief steckst, macht so ein Flug über deine Erfolge Sinn. Aus diesem Grund führe ich auch ein Erfolgsjournal, in dem alle großen Erfolge landen.

Außerdem nehme ich mir einmal im Monat dieses Erfolgsjournal bewusst zur Hand, um darin zu schmökern und mich an diese tollen Erfolge zu erinnern.

Grund 5: Du holst dir Selbstvertrauen

Oftmals im Leben steht man vor einem Hindernis, das unüberwindbar scheint. Auch dann hilft die Technik des Rauszoomens dabei, dieses Hindernis aus dem Weg zu schaffen.

Hebe ab und überfliege das Hindernis. Von oben sieht es schon gar nicht mehr so gewaltig aus. Je weiter du rauszoomst, umso kleiner wird es.

Und wo du schon beim Rauszoomen bist, kannst du gleich auch zurückblicken, ob du ein ähnliches Hindernis nicht schon mal bewältigt hast.

All das wird dir extrem viel Selbstvertrauen geben. Zuletzt ging es mir so, als ich vor der Programmierung von SelbstmanagementRocks stand. Das Projekt war so groß, dass ich gar nicht wusste, wo ich überhaupt anfangen soll. Aber je weiter ich herausgezoomt habe, desto klarer wurde alles.

Statt Angst oder Respekt vor der Aufgabe entstand Selbstvertrauen und eine enorme Lust darauf, dieses Hindernis aus dem Weg zu schaffen.

Grund 6: Du kannst super planen

Der erste Schritt bei jedem neuen Projekt, das ich starte, ist – du wirst es sicherlich schon erraten – das Rauszoomen. So sehe ich alle Hindernisse, die auf mich zukommen können. Ich sehe aber auch Milestones und kann überlegen, wie die Liste der nächsten Schritte optimalerweise aussehen könnte.

Auch jeder neue Videokurs beginnt mit diesem Ritual, das mich extrem effizient und produktiv in der Abarbeitung werden lässt. Viele meiner Kollegen brauchen Monate, um einen neuen Kurs oder ein neues Produkt zu erstellen. Ich bringe jeden Monat einen neuen Kurs auf SelbstmanagementRocks heraus.

Rauszoomen hilft mir bei dieser Aufgabe extrem!

Wochenplanung

Grund 7: Du kannst den Fortschritt überwachen

Wo bin ich? Wo muss ich hin? Bin ich in der Zeit? Falls nein, wo hänge ich? Was habe ich im Beobachtungszeitraum alles geschafft?

Wenn du effizient an einem Projekt arbeiten willst, dann musst du dir regelmäßig diese Fragen stellen. Auch hierbei hilft das Rauszoomen, in den verschiedensten Stufen stets den Überblick über deine Projekte zu haben.

Grund 8: Du kannst Hindernisse umschiffen

Was kommt in diesem Projekt auf mich zu? Wo könnte ich Probleme bekommen? Auch diese beiden Fragen sind in der Projektplanung von extremer Wichtigkeit.

Als dieser Blog sein neues Design bekommen sollte, stand ich vor dem Problem, dass ich nicht am offenen Herzen operieren konnte. Ich konnte also nicht den Blog laufen lassen und das Design ändern.

So musste der Blog kopiert und woanders auf dem Server abgelegt werden. Dann durfte ich beginnen herumzudoktern, um den fertigen Blog im Anschluss anstelle des alten wieder an die richtige Stelle des Servers zu stellen.

Alleine der Gedanke daran bescherte mir Schweißausbrüche. Also habe ich mir professionelle Hilfe geholt. Dimitri Weimer, für mich einer der besten Programmierer und Webdesigner im deutschsprachigen Raum, hat diese Aufgabe für mich erledigt.

Rauszoomen kann dir also extrem dabei helfen, Hindernisse und Probleme frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig gegensteuern zu können.

Fazit für dein Selbstmanagement

Mach das Rauszoomen zum Ritual. Nimm dir täglich oder wöchentlich bewusst Zeit dafür. Du wirst sehen, es wird deine Produktivität boosten.

Die Technik des Rauszoomens kannst du aber auch anlassbezogen einsetzen. Zum Beispiel, wenn du gerade unter Stress stehst, ein neues Projekt startest oder (was ich auch extrem gerne mache) wenn du einfach ein ungutes Gefühl bei einer Sache hast und ich nicht weißt, woher dieses Gefühl kommt.

Teste diese geniale Technik einfach mal und du wirst recht bald merken, wie schnell du plötzlich weiterkommst.

Viel Erfolg dabei!

Genieße deinen Tag!

Liebe Grüße

Thomas

PS: Weitere Informationen zu diesem Thema findest du auch auf meiner Membership-Plattform SelbstmanagementRocks und in meinem Newsletter.

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2017-09-29T11:05:44+00:00 1 Comment

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  1. […] ich am richtigen Weg? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, verwende ich die Technik des Rauszoomens (wie das funktioniert, kannst du hier […]

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