8 Gründe warum DU starten solltest bevor du dich bereit fühlst

Warum solltest du beginnen bevor du dich bereit fühlst? Was hat das für Vorteile? Wovon kann man profitieren? In diesem Artikel werde ich dir die Antworten auf diese Fragen geben und außerdem mit Beispielen aus der Praxis unterlegen. Aber Achtung: Wenn du diesen Artikel zu Ende gelesen hast, gibt es keine Ausreden mehr, warum du mit dem nächsten Projekt nicht sofort starten solltest.


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8 Gründe für „start before you feel ready“

1. Grund: Du wirst dich niemals ganz bereit fühlen

Warum? Ganz einfach, es wird immer etwas zu verbessern geben. Es wird immer etwas Neues zu lernen geben. Es wird immer neue Erkenntnisse ergeben.

Irgendwann musst du ohnehin starten, also warum nicht gleich. Wenn du nur darauf wartest das Gefühl dafür zu bekommen endlich bereit zu sein, dann habe ich eine ganz schlechte Nachricht für dich: Dieses Gefühl wird nie kommen!

Ich möchte meinen Podcast als Beispiel nehmen. Dieser Podcast wäre vermutlich noch nicht OnAir,  wenn ich nicht sofort mit der Umsetzung begonnen hätte.  Ich habe ein Buch gekauft, gelernt wie man die technischen Hindernisse löst und hab dann sofort begonnen die ersten Podcasts aufzunehmen.

Hätte ich gewartet, bis ich mich bereits gefühlt hätte, hätte ich vermutlich noch folgende Dinge tun müssen:

  • Eine Sprachausbildung machen.
  • Die neueste Technik kaufen.
  • Eine Ausbildung zum Tontechniker machen.
  • Und viele andere Dinge mehr.

Mittlerweile ist mein Podcast über ein Jahr alt. Hätte ich all diese Dinge noch gemacht bevor ich damit begonnen hätte ihn zu produzieren, wäre ich noch immer nicht auf Sendung. Und selbst wenn ich all diese Dinge gemacht hätte, würde ich mich dann bereit fühlen?

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2. Grund: Man bekommt sehr schnell wertvolles Feedback

Man bringt etwas auf den Markt und die Leute finden es gut, oder sie finden es nicht gut. In beiden Fällen wirst du Feedback bekommen oder einfach um Feedback bitten.

Aufgrund dieses Feedback kannst du dann dein Produkt oder eine Dienstleistung weiter verbessern und anpassen.

Fakt ist: Wenn du nicht startest, wirst du dieses Feedback nicht erhalten und dein Produkt auch nicht verbessern können.

Um wieder auf das Beispiel meines Podcasts zurückzukommen, so habe ich nach einigen Folgen eine Podcast-Umfrage gemacht und die Ergebnisse dieser Umfrage führten zu einer massiven Verbesserung meines Podcast.

3. Grund: Firmen machen das ebenso

Nehmen wir hier als Beispiel die Software-Branche. Immer wenn eine neue Software auf den Markt kommt findet das in Form eines Beta-Test statt. Bei diesem Betatests wird ein Produkt auf dem Markt gebracht und einer begrenzten Anzahl von Menschen zur Verfügung gestellt. Diese bewerten das Produkt und helfen so Fehler und Problemzonen aufzuspüren.

Das Feedback dieser Menschen wird dann in das Produkt eingearbeitet und erst dann kommt es für die Masse auf dem Markt.

Das Unternehmen lernt also, das Produkt zu verfeinern und zu verbessern.

4. Grund: Du verlässt deine Komfortzone

Wenn du dich zu etwas nicht bereit fühlst, es aber trotzdem startest, ist das eine Herausforderung. Du verlässt die Komfortzone und trittst in die Lernzone ein. Dort wirst du viele neue Erfahrungen sammeln, die dir später bei anderen Dingen extrem nutzen werden. Du wirst eine Persönlichkeit erweitern und zukünftig neue Herausforderungen mit mehr Selbstvertrauen gegenüberstehen. Das hilft dir dabei besser zu werden!

5. Grund: Meist ist es einfacher als man denkt

Dieses ständige nachdenken, überlegen und bis ins kleinste Detail planen belastet einem schwer. Habe ich an alles gedacht? Wo könnten noch Probleme auftauchen? Was darf ich auf gar keinem Fall vergessen?

All diese Fragen machen dich wahnsinnig und natürlich hämmt das auch deine Produktivität. Oft schafft man sich durch zu viel nachdenken wesentlich mehr Probleme, als wenn man gleich loslegen würde. Einfach mal zu starten hilft dabei diese Gedanken zu verdrängen.

Wenn man einmal begonnen hat, muss man sich auf das Hier und Jetzt konzentrieren, auf das Wesentliche für das Projekt. Da bleibt keine Zeit für andere Gedanken!

Man ist also wesentlich effizienter und produktiver, bzw. ist es in der Regel wesentlich einfacher als man zuvor gedacht hat.

6. Grund: Du wirst ein Problem-Lösung-Profi

Klar, wer schnell von der Planung in die Umsetzung geht, wird eher auf Probleme treffen. Aber du wirst lernen diese zu lösen. Zu starten bevor du dich bereit dazu fühlst heißt ja nicht auf die Planungsphase zu vergessen oder diese zu vernachlässigen. Klar muss alles genau und auch gut geplant werden. Aber eben nicht ewig und eben nicht bis ins kleinste Mini-Detail.

Irgendwann hast du gelernt mit Problemen umzugehen und noch besser: Sie zu lösen! Das gibt dir Selbstvertrauen und macht dich stärker.

7. Grund: Das Momentum

Wenn du schnell startest dann verwandelst du deine Emotionen in Energie. Gerade zu Beginn sind viele positive Emotionen vorhanden, diese lassen aber mit der Zeit nach. Wenn ich mich an mein letztes Buch zurück erinnere, dass ich geschrieben habe, dann war ich anfangs voller Enthusiasmus. Das Schreiben machte mir Riesenspaß und ich war mit vollem Eifer dabei. Je länger dieser Prozess aber vonstatten ging, umso weniger Enthusiasmus war vorhanden. Ich gebe zu, gegen Ende des Schreibprozesses wollte ich das Buch schon einige Male bildlich aus dem Fenster werfen.

Wenn du schnell startest dann verwandelt du deine Energie in Handlungen. Das bedeutet die Energie läuft nicht nur in die Planungsphase, sondern auch in die Handlungsphase. Du arbeitest mit dieser Energie, bist leichter im Flow und legst mit vollen Power los.

Wenn du schnell startest dann wird aus dieser Handlung etwas wertvolles entstehen. Ein Kunde, Klient, oder in meinem Fall der Leser merkt ob das Buch mit Freude und Enthusiasmus geschrieben, oder eben nur halbherzig hingefetzt wurde.

Nutze also das Momentum um schnell ins Handeln zu kommen.

8. Grund: Du bist schneller fertig

Wer früher anfängt, ist in der Regel auch früher fertig. Das beste Beispiel hierfür ist vermutlich Sir Richard Branson.  Alle seine Firmen entstanden sehr schnell und ohne lange Planungsphase. Was natürlich nicht heißt dass er planlos vorging. Er trifft einfach extrem schnellen Entscheidungen. Viele andere würden vielleicht noch bei Virgin Records herumdoktern,  da hat er schon jede Menge Firmen gegründet.

Fazit für dein Selbstmanagement

Plane ordentlich, aber starte trotzdem schnell mit deinen Projekten. Wie diese acht Gründe dir zeigen hat das jede Menge Vorteile.

Sollte dich dieses Thema interessieren, empfehle ich dir noch zwei weitere Artikel von mir,  Die sehr gut zu dieser Thematik passen:

Ideen sofort umsetzen

Warum Perfektionismus Blödsinn ist

Wie geht es dir so damit ins Tun und ins Handeln zukommen.  Brauchst du viel Zeit dazu? Ich freue mich über deine Meinung zu diesem Thema. Hinterlasse doch einen Kommentar mit deinen Erfahrungen.

Genieße deinen Tag!

Liebe Grüße,

Thomas

P.S.: Weitere Informationen zu diesem Thema findest du auch auf meiner Membership-Plattform SelbstmanagementRocks und in meinem Newsletter.

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2017-08-24T15:22:53+00:0014 Comments

14 Comments

  1. Hermann Debski 25. September 2014 at 13:40 - Reply

    Hallo Thomas,

    herzlichen Dank für diesen Artikel. Er hat mir vor Augen geführt, wo bzw. warum meine Arbeitsweise häufig Probleme bereitet. Es sind immer zuviele Einzelpunkte, die ich versuche zu berücksichtigen. Entsprechend schiebt sich ein Ergebnis immer weiter nach hinten.
    Ein Problem sehe ich aber. Ich muss darauf vorbereitet sein, dass mein Ergebnis/Vorschlag „in der Luft zerrissen“ wird. Da sind gute Nerven notwendig.

    Viele Grüße
    Hermann

    • Thomas 25. September 2014 at 15:44 - Reply

      Hallo Hermann!

      Da hast du recht, diese Gefahr besteht natürlich.
      Aber andererseits kanns ja auch gut gehen und wenn du es nicht versuchst wirst du es nie wissen 😉

      lG Thomas

  2. Riccarda Larcher 26. September 2014 at 09:24 - Reply

    Yep, so isses. Nike hatte schon recht: Just do it.
    Nicht, dass mir Perfektionismus nicht unbekannt vorkommt und die Dinge wollen in der Tat gut geplant sein.

    Neigt man aber dazu, noch diese und diese Info einholen zu wollen oder noch besser diese und diese Ausbildung noch zu brauchen, dann sollte man sich überlegen, was genau dahinter steckt.

    Das Wichtigste scheint mir: anfangen, einfach TUN.

    lg
    Riccarda

    • Thomas 26. September 2014 at 14:47 - Reply

      So ist es Riccarda 🙂

      lG Thomas

  3. Thomas Schlesinger 26. September 2014 at 18:14 - Reply

    Hallo Thomas,

    ich stimme deinem Artikel völlig zu. Ich finde den Aspekt des Feedbacks hier ganz entscheidend. Nur mit Hilfe des Feedbacks kann man sich wirklich in Richtung der Kundenbedürfnisse bewegen, denn zu Beginn hat man ja nur eine Hypothese von dem, was der Kunde will und wie man einen Wert für ihn schafft. Der Aspekt des Feedbacks schwingt – teils unterschwellig – in etlichen deiner Podcast-Folgen und Blog-Artikel mit.

    Was hälst du davon, mal einen Podcast zu machen, in dem du ganz konkret beschreibst, wie du Feedback-Loops für die Verbesserung deines Business konkret nutzt, quasi eine Fallstudie? So, jetzt hast du ein Feedback von mir bekommen 😉

    Viele Grüsse
    Thomas

    • Thomas 26. September 2014 at 18:16 - Reply

      Hallo Thomas!

      Ja da hast du recht, das ist eine gute Idee. Kommt mal auf die Ideenliste für meinen Redaktionsplan und wird sicher umgesetzt werden.

      Danke für den Tipp.

      lG Thomas

  4. Ann-Bettina 26. September 2014 at 19:17 - Reply

    Hallo Thomas,
    die „ich muss erst noch…“ und „das ist aber noch nicht perfekt“-Fallen kenne ich auch aus eigener Erfahrung. Es ist gar nicht so leicht, sich davon zu befreien. Aber ich denke auch, es lohnt sich.
    Viele Grüße
    Ann-Bettina

    • Thomas 27. September 2014 at 05:47 - Reply

      Hallo Ann-Bettina!

      Das denke ich auch 😉

      lG Thomas

  5. Johannes Poscharnig 28. September 2014 at 19:43 - Reply

    Lieber Thomas.

    Super Artikel. Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Wie ich dir vielleicht erzählt habe lebe ich ja jetzt Zeitweise in Italien. Während der Fahrt hinunter habe ich mir immer wieder gedacht „Was wenn es mir nicht gefällt?“ „Was wenn ich nicht gut aufgenommen werde?“ Blablabla.
    Menschen malen sich dabei zuerst einmal ein Worst-Case-Szenario.
    Doch ganz ehrlich im Nachhinein habe ich mir gedacht, dass ich dumm war diesen Schritt nicht schon viel früher gemacht zu haben.

    LG

    Johannes

    • Thomas 29. September 2014 at 18:36 - Reply

      Ein super Beispiel Johannes 😉

  6. Anderswo im Netz gelesen 28/2014 zum Thema anfangen | Abenteuer Home-Office 6. August 2015 at 16:15 - Reply
  7. ronny 8. Juli 2016 at 19:35 - Reply

    Super Zusammenfassung!

    • Thomas 10. Juli 2016 at 09:13 - Reply

      Danke

  8. Links der Woche 34/2014: #Biofeedback, #Entspannungstipps, #Komfortzone und mehr … – ocqx5lba 3. Juli 2017 at 17:01 - Reply

    […] 8 Gründe warum DU starten solltest bevor du dich bereit fühlst […]

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