Achtsamkeit und Meditation – ein Interview mit den 7Minds-Gründern

In dieser Podcastfolge sind zwei der drei Gründer von 7Minds (der erfolgreichsten deutschsprachigen Meditations-App), Jonas Leve und Manuel Ronnefeldt zu Gast. Gemeinsam plaudern wir, wie sich Meditation und Achtsamkeit auf Konzentration, Leistungsfähigkeit und Kreativität auswirkt, wie man Meditation in Unternehmen etablieren kann und wie sie in der Burnoutprävention und bei stressbedingten Krankheiten hilft. 


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Transkript dieser Podcast-Folge

Effizienter arbeiten, lernen und leben – der Podcast für dein Selbstmanagement. Damit du endlich wieder mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben hast. #00:00:16-2#

Hallo und herzlich willkommen zur 229. Podcastfolge. Mein Name ist Thomas Mangold, und heute habe ich ein sehr, sehr spannendes Interview beziehungsweise sehr, sehr spannende Interviewgäste. Es sind zwei der drei Gründer 7Mind zu Gast. Wenn du 7Mind noch nicht kennst, das ist die erfolgreichste deutschsprachige Meditationsapp, die es derzeit am Markt gibt. Und gemeinsam mit Jonas Leve und Manuel Ronnefeldt, eben zwei der drei Gründer, plaudere ich darüber, wie sich Meditation und Achtsamkeit auf die Konzentration, die Leistungsfähigkeit und die Kreativität auswirken, wie man Meditation in einem Unternehmen etablieren kann und wie Meditation bei der Prävention von Burn Out und bei stressbedingten Krankheiten hilft. Das ist das Thema. #00:01:08-6#

Natürlich werden wir auch ein wenig darüber plaudern, wie es zur Idee von 7Mind gekommen ist und wie die beiden selbst zu meditieren begonnen haben. Und, das darf ich auch schon verraten, es gibt ein super tolles Angebot für all jene, die sagen, „ja, ich will 7Mind ausprobieren“. Aber allzu viel will ich jetzt hier im Intro noch nicht verraten, deswegen lass uns gleich ins Interview switchen mit Manuel Ronnefeldt und Jonas Leve. #00:01:36-9#

Thomas: Hallo und herzlich willkommen Jonas und Manuel. Es freut mich sehr, dass ihr Zeit für dieses Interview habt. Ich habe im Intro schon ein bisschen über euch erzählt, aber ihr beide kennt euch selbst am besten, stellt euch meinen Hörerinnen und Hörern kurz vor, wer ihr seid und was ihr macht. #00:01:52-9#

Jonas: Sehr gerne. Ich bin Jonas. Ich habe zusammen mit Manuel vor drei Jahren 7Mind gegründet, eine Meditationsapp. Wir kennen uns schon sehr lange, und das Projekt ist aus unserem gemeinsamen Studium in Witten Herdecke heraus entstanden. Ich habe vor dem Studium eine kaufmännische Ausbildung gemacht. Unser erstes Büro war noch in der Universität selbst. Und weil das ganz gut funktioniert hat und wir uns entschieden haben, es Vollzeit zu machen, sind wir vor zwei Jahren zusammen mit der Company nach Berlin gezogen. #00:02:34-9#

Manuel: Genau. Manuel hier, freut mich. Wir freuen uns, in deinem Podcast zu sein. Vielen Dank. Ich bin neunundzwanzig. Jonas hat es gerade schon gesagt, wir beide kennen uns schon fünfundzwanzig Jahre, und zwar über unsere Eltern, die schon ganz lange befreundet sind. Der Zufall hat es so gewollt, dass wir beide in Witten Herdecke Wirtschaft studiert haben. Wir waren dann in der lustigen Situation, dass wir uns beide schon im Studium stark für Meditation interessiert haben. Das war an einer Wirtschaftsuni eher ungewöhnlich und hat auch den einen oder anderen skeptischen Blick oder Nachfragen von Kommilitonen mit sich gebracht. Ich bin vor meinem Studium ein Jahr in Indien gewesen und habe dort Zivildienst gemacht. Das musste man in Deutschland damals noch, man konnte sich aussuchen, ob man zum Bund geht oder ob man Zivildienst macht. Ich habe das Glück gehabt, den Zivildienst in Indien machen zu können und bin darüber zur Meditation gekommen. Ich habe dort in einer Gastfamilie gewohnt, die jeden Morgen und jeden Abend meditiert hat. Das fand ich so beeindruckend, dass ich mir gedacht habe, das probiere ich auch mal. Das war 2009, und ich mache es bis heute jeden Morgen zwanzig Minuten lang. #00:03:41-4#

Und bei Jonas war es ähnlich, vielleicht kann er selbst erzählen, wie er dazu gekommen ist. Am Ende des Tages ging es darum, dass wir beide ein Interesse für Meditation hatten und beide auch Lust hatten, etwas zu gründen. Und 2014 in der Uni war einfach ein sehr guter Zeitpunkt, das Ganze anzugehen. 7Mind ist heute das größte deutschsprachige Meditationstraining und hat 800.000 Downloads. Wir freuen uns total, dass es bis heute so gut geklappt hat, und hoffentlich klappt es auch weiter. Wir sind gerade dabei, den Bereich auf andere Länder auszuweiten, zum Beispiel auf Frankreich und die Niederlande. Mitte des Jahres gibt es dann auch eine englische Version. #00:04:20-5#

Thomas: Sehr spannend. Könnt ihr beide euch noch an eure erste Meditation erinnern? #00:04:27-7#

Jonas: Gute Frage. Nicht mehr so ganz. Ich wurde durch meinen Vater angesteckt. Er hat mir das Thema nähergebracht. Und dann habe ich geschaut, was es auf YouTube gibt und dort einige Sachen ausprobiert. Aber ich kann mich nicht mehr genau daran erinnern, welches die erste Meditation war. Das ist schon zu lange her. #00:04:56-4#

Manuel: Mir ist das noch sehr lebhaft in Erinnerung. Ich habe, wie beschrieben, das Ganze zum ersten Mal in Indien gemacht, als ich in dieser Gastfamilie war, die jeden Morgen und jeden Abend meditiert hat. Irgendwann habe ich sie gefragt, „was macht ihr da, was ist das?“ „Wir meditieren“, war die saloppe Antwort. Das war mir damals noch kein großer Begriff. Natürlich hatte ich schon davon gehört, aber zu dem Zeitpunkt fand ich das eher strange. Ich war ein gradliniger Wirtschaftsstudent, und Meditation war 2009 für mich eher eine Art Hokuspokus. #00:05:30-0#

Aber ich hatte Zeit. Ich war in diesem Jahr Lehrer an einer Schule für Waisenkinder, das war eine super spannende Erfahrung. Die Waisenkinder hatten unterschiedliche Religionshintergründe. Es gab Muslime, Hindus und Christen. Das hatte den netten Nebeneffekt, dass die Schule alle hinduistischen, christlichen und muslimischen Feiertage genommen hat. Für mich als Lehrer hatte das zur Folge, dass ich sehr viel frei hatte und dadurch die Zeit hatte, ein Meditationsseminar zu besuchen. Von der Gastfamilie wurde mir ein bestimmtes Ashram empfohlen, und dort habe ich drei Tage lang meditieren gelernt. Die erste Meditation, die war ganz kitschig klassisch in einem indischen Ashram, angeleitet von einem älteren Guru, mitten in den Bergen. Das war cool. #00:06:16-7#

Thomas: Super, sehr spannend. Du hast die Geschichte schon ein wenig anklingen lassen. Wie seid ihr dann auf die Idee gekommen, eine App zu entwickeln? Vom selber Meditieren bis zur Entwicklung einer App ist es immerhin ein weiter Weg. Beziehungsweise, du hast bereits einige Zahlen genannt, wie ist die Geschichte eurer App dann weitergegangen? Vielleicht in einigen kurzen Worten? #00:06:32-8#

Jonas: Die konkrete Idee ist durch die Organisation einer Konferenz entstanden, die wir an der Uni organisiert haben. Dort gibt es einmal im Jahr eine große Konferenz für Familienunternehmer. Die wird von den Studenten organisiert, und dort kann man sich als studentisches Team bewerben, mitzumachen. Wir haben das zusammen mit drei anderen Kommilitonen gemacht und haben in dem Zuge Paul Kohtes als Speaker eingeladen, der Sprecher, Kopf und die Stimme hinter 7Mind. Wir wollten den Unternehmern neue alternative Ansätze in der Wirtschaft vorstellen, und durch unseren Hintergrund war Achtsamkeit und Meditation für uns ein wichtiger Baustein. So haben wir Paul kennengelernt, und er hat es tatsächlich geschafft, das Thema auf dieser Konferenz so rüberzubringen, dass auch für Unternehmer, die dem Thema häufig eher skeptisch gegenüberstehen, anschlussfähig war und sie danach darüber diskutiert haben. Er hatte einfach eine sehr, sehr coole Art.  #00:07:38-1#

Das hat genau zu uns gepasst. Wir hatten selbst das Thema für uns entdeckt, hatten aber in unserem eigenen Umfeld, auch bei jüngeren Leuten, ebenfalls das Problem, schräg angeguckt zu werden. Wir dachten, dass man daraus doch etwas machen könnte. Es gab mittlerweile viele wissenschaftliche Studien zur Wirkung der Meditation, die Technik ist super, aber das Image ist allerdings noch ein bisschen komisch und altbacken. Wir dachten uns, lass uns doch mal versuchen, etwas zu machen, um das zu ändern. Und mit Paul Kohtes hatten wir dafür die perfekte Besetzung. Wir selbst hätten uns nie zugetraut, Meditation anzuleiten, dafür hatten und haben wir noch nicht genug Erfahrung.  #00:08:20-7#

Dann sind wir mit der Idee auf ihn zugekommen, und er fand das cool. Bücher und CDs hatte er bereits, und die haben sehr gut funktioniert. Und dann dachten wir, dass ein digitales Training eigentlich optimal wäre. Wir haben erst überlegt, das Training auf einer Plattform anzubieten, aber dann haben wir uns für das Smartphone entschieden, weil man das immer dabeihat. Das ist beim Meditieren ganz cool, denn man braucht eigentlich sonst nichts dazu. Wenn man einen Kopfhörer hat, dann kann man es überall dort machen, wo man in Ruhe sitzen und die Augen schließen kann, zum Beispiel in der Bahn oder im Flugzeug.  #00:08:51-9#

Die Herausforderung war, dass wir beide keinen technischen Hintergrund haben. Wir haben Wirtschaft studiert, das heißt, wir mussten jemanden finden, der die erste Version baut. Bei uns im Ruhrgebiet haben wir eine gute Agentur gefunden, mit denen wir das Projekt umgesetzt haben. Und dann hat es sehr gut funktioniert, und wir wurden von dem Erfolg ein bisschen überrascht. Es wurde sehr gut angenommen, ohne dass wir viel Geld in Marketing stecken oder große Werbeaktionen durchführen mussten. Es sind immer mehr User auf die App aufmerksam geworden und haben es weitererzählt. Nach einem Jahr stellte sich dann die Frage, ob wir das Ganze Vollzeit machen, denn es musste natürlich noch viel Zeit hineingesteckt werden. Ist es ein Projekt, das auch unternehmerisch spannend ist oder machen wir es weiter nebenbei neben dem Studium und suchen uns einen anderen Hauptberuf als Vollzeitjob? #00:09:50-1#

Wir haben uns dann für Ersteres entschieden, was damals natürlich ein gewisses Risiko beinhaltete, weil wir nicht wussten, wie sich das Projekt weiterentwickelte. Dann lief es aber sehr gut, und wir haben uns professionalisiert. Wir haben Leute eingestellt, jemanden für das Marketing und auch eigene Entwickler. Das war ein wichtiger Schritt, weil die Arbeit mit einer Agentur auf Dauer teuer und auch relativ langsam ist. Jetzt haben wir das Development komplett In House, was uns sehr leistungsfähig und auch sehr schnell macht. Und wir haben einfach das Marketing professionalisiert. Die Blogartikel haben wir am Anfang noch selbst geschrieben, wenn wir gerade mal Zeit dazu hatten, und jetzt haben wir ein Content Team, das gut schreiben kann und viel Zeit in Recherche steckt. Wir haben gemerkt, dass die App alleine schon gut ist und die Leute auch darauf aufmerksam werden, aber wir müssen auch viel Aufklärungsarbeit leisten. Und so ist nach und nach das 7Mind-Bild entstanden, aus dem jetzt auch ein großes Online Magazin entsteht, wo wir regelmäßig gut recherchierte Artikel veröffentlichen. Die bieten viele Beispiele dafür, wie man Mediation in seinen Alltag einbinden kann, gehen aber auch über die reine Meditationspraxis hinaus und geben Tipps für ein glücklicheres und zufriedeneres Leben. Das kann natürlich auch in den Bereichen Ernährung und Bewegung sein sowie alle Faktoren, die dazugehören. Die versuchen wir, in diesem Magazin abzudecken. Wir haben mittlerweile auch einen Podcast, der diese Themen aufgreift und einmal die Woche einen Impuls bringt. #00:11:22-9#

Wir haben auch einen Organizer herausgebracht. Erstaunlich viele haben festgestellt, dass sie ihre Termine noch mit Stift und Papier festhalten. Das konnten wir uns gar nicht vorstellen. #00:11:34-8#

Manuel: Das soll es noch geben! #00:11:34-7#

Jonas: Ja, das ist richtig. #00:11:36-2#

Thomas: Diese Leute treffe ich auch immer wieder.  #00:11:40-0#

Jonas: Gestern waren wir bei einem Unternehmen und haben 7Mind vorgestellt. Da waren etwa vierzig Leute, und dreißig davon haben aufgezeigt, als ich gefragt habe, wer seinen Kalender noch mit Stift und Papier bedient. Da ist noch ein großer Bedarf da. Unser Organizer hat neben den reinen Termin- und Planungsmöglichkeiten noch ein Coaching Möglichkeit, wo man sich Wertetests machen und daraus Ziele ableiten kann. Diese Ziele kann man auf Gewohnheiten runterbrechen, und diese Gewohnheiten kann man dann tracken. Wir sind immer auf der Suche nach neuen Ideen und Möglichkeiten, um die Themen Achtsamkeit und Bewusstheit in den Alltag der Menschen zu integrieren.  #00:12:25-3#

Die große Herausforderung für alles, was man neu machen will, sei es Fitnessstudio für den Körper oder etwas Anderes für den Geist, das ist, eine Gewohnheit daraus zu machen. Und das versuchen wir, mit der App und mit den anderen Angeboten, die wir geschaffen haben, möglichst gut darzustellen. #00:12:39-1#

Thomas: Das hört sich sehr spannend an. Lass uns ein wenig tiefer in das Thema „Meditation“ reingehen, für die, die vielleicht noch nicht so viel Berührungspunkte damit hatten. Wie wirkt sich Meditation auf die Konzentration, die Leistungsfähigkeit und die Kreativität aus? Vielleicht könnt ihr dazu ein bisschen was erzählen. #00:12:55-9#

Manuel: Die Antwort ist ernüchternd kurz, nämlich ausnahmslos positiv! (Gelächter) Und damit ist eigentlich fast schon alles gesagt. Da müsste man tatsächlich tiefer einsteigen. Das war auch der Punkt, wo wir gemerkt haben, da ist Platz für eine Idee wie 7Mind. Als wir 2014 gegründet haben, da hatte die Meditation allgemein in den westlichen Ländern, schließen wir Deutschland, USA et cetera, die westliche Gesellschaft mit ein, tendenziell eher ein schlechtes Image. Wenn man auf der Straße zehn Leute nach ihrer Meinung zu Meditation gefragt hätte, dann hätte man acht Antworten wie „Räucherstäbchen, Hippie und Esoterik“ erhalten. Damit will man nichts zu tun haben. Das ist uns damals aufgefallen, weil wir uns selbst dafür interessiert haben. Durch die eigene Erfahrung und die Praxis haben wir relativ schnell gemerkt, dass die Meditation tatsächlich Auswirkungen auf genau die von dir angesprochenen Themen hat. Damals waren wir noch an der Uni, und ich kann mich erinnern, dass ich mich in Klausuren besser konzentrieren konnte, wenn ich vorher meditiert habe. Mir fiel es tatsächlich einfacher. #00:13:58-3#

Wir beide haben das Studium halbwegs gut zu Ende gebracht, und die Anwendung der Meditationstechniken hat uns bessere Ergebnisse gebracht. Vor einer großen Klausur haben wir keine großen Stressprobleme gehabt. Jetzt kann man sagen, wir hätten Glück gehabt, weil wir beide ausgeglichene Charaktere sind, vielleicht, zum Teil stimmt es sicher, aber ich würde einen nicht unwesentlichen Teil darauf zurückführen, dass wir beide eine regelmäßige Mediationspraxis hatten. Und das kann man nicht nur bei uns feststellen, sondern es gibt unzählige wissenschaftliche Studien zu genau diesen Themenbereichen Gesundheit, Stress, Konzentration, Kreativität et cetera. Das ist mittlerweile alles wissenschaftlich sehr gut belegt und nachgewiesen. #00:14:46-4#

Jonas: Bei der Mediationspraxis beginnt man damit, seine Aufmerksamkeit auf einen Fokuspunkt zu richten. Das ist meist der Atem, denn da bewegt sich was. Oder man geht gewisse Körperteile durch und macht einen Bodyscan. Das trainiert man. Und dann kommen meist Ablenkungen, Gedanken, mal früher, mal später, aber irgendwann kommt auf jeden Fall irgendetwas, was einen gedanklich wegträgt. Und dann benötigt man wieder eine gewisse Zeit, bis man das feststellt, „ah, jetzt habe ich an dies und an das gedacht“. Und dann bringt man die Aufmerksamkeit wieder zurück auf den Fokuspunkt, sprich, auf den Atem. Und das trainiert man wieder und wieder. Das ist der Kern einer einfachen Achtsamkeitsmeditation. Und wenn man das trainiert, zu erkennen, dass man gedanklich abschweift, um dann wieder auf den Fokuspunkt zurückzugehen, dann ist naheliegend, dass man diese Technik auch auf andere Bereiche anwenden kann wie beispielsweise eine Klausur oder eine Exceltabelle, an der man arbeitet. Ich kann mich dann einfach besser auf diese eine Sache konzentrieren und merke schneller, wenn ich abschweife. Und dadurch, dass ich das bei der Meditation täglich trainiere, fällt es mir automatisch leichter, mich im Alltag auf eine andere Sache zu konzentrieren wie beispielsweise eine Konversation oder das Schreiben eines Aufsatzes et cetera. #00:16:13-0#

Thomas: Ihr habt gesagt, dass es gewisse Vorurteile gegenüber der Meditation gibt. Da habe ich auch immer wieder Berührungspunkte, wenn mich jemand meditieren sieht, der dann fragt, „soll ich die Rettung rufen?“ Das gibt es immer wieder. Wie kann man Achtsamkeit und Meditation an den Arbeitsplatz bringen und Vorurteile abbauen? Habt ihr dazu Tipps? #00:16:36-1#

Manuel: Wir machen das selbst in unserem Unternehmen. Wir sind ein Team von vierzehn Leuten, und wir haben ein tägliches Meeting, wo das ganze Start-up zusammenkommt. Vor diesem Meeting, das immer mittags um 12:30 Uhr stattfindet, meditieren wir sieben Minuten lang. Alle, die Lust haben, machen mit. Manchmal sind auch einige dabei, die nicht mitmachen, das ist auch völlig in Ordnung. Wenn man so etwas einführen will, ist das bei uns natürlich einfach, weil das unser zentrales Thema ist. Aber wenn ich in einem mittelständischen Betrieb bin, wir stellen Maschinen her, und ich möchte das bei mir einführen, dann ist das vielleicht nicht ganz so einfach. Wenn jetzt jemand zuhört, der das spannend findet und weiß, dass das alles wissenschaftlich hinterlegt und bewiesen ist, dann wäre die Überlegung, das zunächst vorzuschlagen. Man könnte damit beginnen, vor einem Meeting, das man vielleicht mit vier bis sechs Personen durchführt, eine Minute lang zu schweigen. Man kann es auch einfach „Konzentrationsübung“ nennen. „Lass uns mal eine Minute still sein, uns auf den Atem konzentrieren und uns vergewissern, was wir eigentlich von diesem Meeting wollen. Warum bin ich jetzt hier?“  #00:17:43-7#

Es ist auch wissenschaftlich bewiesen, dass eine solche Mini Übung vor einem Meeting die subjektiv empfundene Zufriedenheit der beteiligten Personen an dem Meeting massiv erhöht. Die Besprechung wird effektiver, es wird nicht so viel herumgeplappert, man ist fokussiert und konzentriert bei der Sache. Das ist noch keine richtige Meditation gewesen, aber damit hat man bereits eine Art Konzentrations- und Achtsamkeitsübung gemacht. Und wenn das Feedback aus der Gruppe gut war, dann kann man anfangen, diese Übung in eine Mediation überzuleiten, am Anfang vielleicht auch mit Hilfe einer App. Meetings bieten sich optimal an, um das Thema niedrigschwellig am Arbeitsplatz anzubringen.  #00:18:25-6#

Jonas: Manuel sagte gerade, dass man die Worte „Achtsamkeit“ und „Meditation“ nicht im ersten Schritt direkt verwenden sollte, weil sie eben ein gewisses Stigma haben. Google hat ein sehr erfolgreiches Achtsamkeitsprogramm, das an emotionaler Intelligenz aufgehangen ist. Auch dazu gibt es Studien, die herausgefunden haben, dass man die emotionale Intelligenz sehr gut schulen kann. Mittlerweile ist auch in der Wirtschaft angekommen, dass es neben dem IQ auch den EQ gibt. Das ist etabliert, und auch Ingenieure können nachvollziehen, dass sich diese beiden ergänzen. Es macht Sinn, sich auf diesem Gebiet zu verbessern, und deswegen ist das Meditationstraining von Google ein emotionales Intelligenztraining geworden. Und durch dieses Reframing ist es viel anschlussfähiger geworden.  #00:19:20-5#

Wenn wir uns in Unternehmen vorstellen, dann stellen wir zunächst all diese Benefits auf wissenschaftlicher Ebene dar. Es gibt gewisse Übungen, um einzusteigen, ohne direkt mit der Meditation zu starten. Man kann zunächst andere Sachen in den Vordergrund stellen, um diesen Vorurteilen zu begegnen. Unsere Erfahrung ist, wenn man die Leute erst einmal dazu bekommen hat, das über einen regelmäßigen Zeitraum zu machen, dann ist meist eine Überzeugung da. Dann merkt man die Effekte an sich selbst, und dann wird man intrinsisch motiviert, weiterzumachen und besser zu werden. Man muss diese Hürde überwinden, sich darauf einzulassen und es auszuprobieren. Außerdem spürt man nicht direkt nach der ersten oder zweiten Meditation eine große Veränderung, sondern man muss über einen gewissen Zeitraum durchhalten. Auch wenn man sich am Anfang extrem langweilt, raten wir dazu, die Übungen zwei, drei Wochen lang durchzuziehen. Am Anfang sollte man sich mehr oder weniger dazu zwingen, aber es lohnt sich, weil man dann relativ schnell in einen Bereich kommt, wo man gewisse Sachen an sich feststellt, wo man merkt, es hilft und bringt einen weiter.  #00:20:48-7#

Thomas: Unter meinen Hörerinnen und Hörern sind sicher einige, die unter stressbedingten Krankheiten leiden, beispielsweise unter Burnout. Inwiefern hilft Achtsamkeitstraining und Meditation dabei? #00:21:01-3#

Jonas: Wir haben eine Studie direkt mit der App gemacht. Im Unternehmenskontext haben wir dreihundert Arbeitnehmer in unterschiedlichen Firmen in eine Kontrollgruppe und in eine Interventionsgruppe aufgeteilt. Die Interventionsgruppe hat zwei Wochen lang jeden Tag mit 7Mind meditiert. Wir haben vor allem die Skala der emotionalen Erschöpfung gemessen, also die Vorstufe eines Burnouts. Und bereits mit dem siebenminütigen Training mit der App konnten wir signifikante Unterschiede feststellen, was uns sehr freut. Die Studie können wir später verlinken. Sie ist mittlerweile öffentlich zugänglich und wurde im Journal publiziert.  #00:21:48-5#

In der Meditation trainiert man, seine eigenen Gedanken wahrzunehmen. Man stellt fest, „ich habe Gedanken, aber ich bin nicht meine Gedanken, und ich kann sie weiterziehen lassen und ich wieder auf etwas Anderes konzentrieren“. Genau das Gleiche kann ich auch mit meinen Emotionen machen. Es kommt ein Reiz von außen, irgendjemand sagt mir etwas Blödes oder schreibt mir eine Mail, die mich angreift, dann habe ich sofort den Impuls, zu reagieren, weil es mich wütend macht. Und genauso ist es auch, wenn ich unter Stress leide. Ich erhalte eine Mail und weiß sofort, dass ich diese Aufgabe nicht mehr bis zum Feierabend abarbeiten kann. Wenn ich das aber nicht schaffe, dann gibt es Ärger et cetera. Ich schränke mich körperlich ein und lasse mich komplett davon einnehmen. Ich kann es nicht abstellen, die Mail kommt trotzdem, aber ich kann durch eine Meditationspraxis trainieren, wie ich auf diese Mail reagiere und wie sehr ich mich von ihr einnehmen lasse. Ich kann den Reiz wahrnehmen, der mich stresst, atme kurz durch oder mache eine Übung und lasse diesen Reiz weiterziehen. Ich muss mich davon nicht einnehmen lassen, denn ich habe bereits in anderen Zusammenhängen trainiert, mit solchen Situationen umzugehen. Das ist für mich einer der Hauptfaktoren, warum die Meditation bei stressbedingten Krankheiten so effektiv ist. #00:23:13-3#

Manuel: Genau. Für jemanden, der konkret mit den Themen „Burnout“ und „Depression“ zu tun hat, ist eine professionelle Herangehensweise sicherlich hilfreich. Wenn man vor diesem Hintergrund sagt, dass Achtsamkeit oder Meditation für einen selbst relevant sein könnte, dann würden wir das absolut unterschreiben. Es gibt ein bekanntes Training, das in der Psychologie in diesem Kontext relativ groß ist. Es nennt sich MBCT, „Mindfulness based cognitive Therapy“ und ist eine aus der kognitiven Therapie heraus entwickelte Form, die sehr stark mit Achtsamkeitselementen arbeitet. Das ist mittlerweile unter Psychotherapeuten eine sehr gängige Form der Therapie geworden. Und auch wir haben gehört, dass es sehr vielen Leuten weitergeholfen hat. Gerade bei Depression und Burnout macht es tatsächlich Sinn, sehr intensiv daran zu arbeiten, am besten begleitet von jemandem mit einem professionellen Hintergrund.  #00:24:23-1#

Thomas: Super, sehr spannend. Das werden wir natürlich alles in den Show Notes verlinken. Jetzt eine vielleicht etwas provokante Frage. Es gibt einige Meditationsapps da draußen im App Markt. Was unterscheidet 7Mind von diesen ganzen anderen Apps, die noch so draußen sind? Was ist euer großer UPC? #00:24:45-5#

Manuel: Da gibt es einige Punkte. Tatsächlich gibt es gerade im englischsprachigen Raum unzählige Apps. Auch im deutschsprachigen Raum gibt es einige. Über drei, vier Jahre hinweg gab es viele andere Apps auch in Deutschland, die nach uns gelauncht wurden. Im deutschsprachigen Raum waren wir eine der ersten, und bis heute gibt es keine andere deutschsprachige App, die an unsere Downloadzahlen herangekommen ist, was uns ein bisschen erstaunt. Das heißt, wir machen irgendwo etwas richtig. Ein Hauptunterschied zu vielen anderen Apps ist, dass wir stetig daran arbeiten, ein individualisiertes Training anbieten zu können. Jeder, der die App herunterlädt im App Store oder bei Google Play Store wird am Anfang von einem geführten Dialog begrüßt, bei dem bereits versucht wird, individuell auf den Nutzer einzugehen. Das ist ein Punkt, mit dem wir gerade begonnen haben. Das soll in Zukunft noch viel stärker in die individuelle Richtung gehen. #00:26:05-1#

In Wien gibt es wahrscheinlich zwanzig, dreißig, vierzig sehr, sehr gutgehende Yoga Studios, und jedes hat quasi seine Berechtigung, weil sie alle einen unterschiedlichen Stil haben. Natürlich machen wir wie alle anderen Apps auch ein Meditationstraining auf eine geführte Art und Weise, aber trotzdem hat jede App ihre ganz eigene Form der Herangehensweise an die Meditation, und wir haben eine davon entwickelt, die ganz gut zu klappen scheint. #00:26:39-7#

Jonas: Diesen Faktor habe ich anfangs auch unterschätzt. Es macht einen Unterschied, wie viel Erfahrung der Lehrer hat, der dieses Training konzipiert und auch einspricht. Rein von der Businessseite, wenn wir mit Investoren gesprochen haben, war das auch immer ein Vorwurf, gegen den wir nicht viel sagen konnten, dass wir super leicht zu kopieren sind. Jeder kann sich ein Mikrofon schnappen und sagen, „atme ein, atme aus“ und hat damit eine Meditationsapp produziert. (Gelächter)  #00:27:14-7#

Manuel: So einfach ist das! (Lacht) #00:27:16-2#

Jonas: In den letzten Jahren sind viele Meditationsapps nachgekommen, und das zeigt, dass es tatsächlich nicht einfach ist. Wenn man zwei, drei Übungen hört, dann merkt man, ob da jemand ist, der dreißig Jahre Erfahrung hat und schon viele Meditationssettings angeleitet und dieses ganze Wissen in sein Training einbringen konnte oder ob es jemand ist, der nur zwei Jahre Erfahrung und mal eben einen Kurs gemacht hat und Übungen einspricht. Das macht einen Unterschied. Wir haben das Glück, dass wir einen Lehrer gefunden haben, der ein gutes Training konzipiert hat, der eine gute Stimme und eine gute Art hat, dieses Thema rüberzubringen. Wie ich anfangs bereits sagte, war das ein Aha-Moment auf der Konferenz, dass wir gesehen haben, es gibt jemanden, der das Thema sehr gut rüberbringen kann, wahrscheinlich besser, als es die meisten anderen können.  #00:28:13-0#

Um es zusammenzufassen, zunächst ist unser Content einfach sehr, sehr gut. Und das Interface, das wir entwickelt haben, ist innerhalb der App Welt relativ innovativ. Gerade im Bereich der Meditation haben wir nichts Vergleichbares gesehen. Und wenn wir das weiterentwickeln, dann können wir auch weiterhin ein schönes Alleinstellungsmerkmal herausarbeiten. #00:28:34-8#

Thomas: Wir werden gleich noch über 7Mind Sports und über eure Konferenz sprechen. Bevor wir das jedoch tun, werden wir die Neugierde der Hörerinnen und Hörer stillen. Wo kann man sich die App herunterladen? In den App Stores sowieso, und auf eurer Webseite auch. Und ihr habt noch eine kleine Überraschung für die Hörerinnen und Hörer mitgebracht.  #00:28:52-2#

Jonas: Genau. Herunterladen kann man die App im Apple App Store und im Google Play Store, einfach den Store öffnen und „7Mind“ oder „Meditation“ eingeben, dann tauchen wir sofort auf. Die App ist kostenlos und hat einen Grundlagenkurs, den man kostenlos durchführen kann. Und dann haben wir natürlich ganz viele andere Kurse zu Themen wie „Stressmanagement“, „Intuition“, „Beziehungen“, „Führung“ et cetera. Auch situative Meditation findet man auf der App, also das, was Manuel gerade angesprochen hat. Vor dem Meeting haben wir eine Meditation oder nach der Arbeit, um abzuschalten. Mittlerweile haben wir viele verschiedene Kurse und Einzelmeditationen. Um diese freizuschalten, kann man ein Jahrespaket buchen.  #00:29:31-5#

Und für deine Hörer haben wir ein kleines Angebot vorbereitet. Beim Abschluss eines Jahrespakets bekommen sie drei Monate geschenkt, also dreißig Prozent Rabatt. Dazu geht ihr einfach auf 7mind.de/angebot. Das packen wir auch in die Show Notes. Dort kann man den Gutscheincode „LEBEN30“ eingeben. Darüber kann man das Jahrespaket buchen, und dann spart man, wie gesagt, dreißig Prozent. #00:30:04-3#

Manuel: Wie war die Homepage? #00:30:06-3#

Jonas: 7mind.de/angebot.   #00:30:09-2#

Manuel: Ach, wunderbar, jetzt weiß ich Bescheid. #00:30:10-4#

Thomas: Sehr gut gemacht! (Lacht) 7Mind.de/angebot, das werden wir natürlich in den Show Notes verlinken. Vielen Dank dafür. Ich bin nicht nur im Selbstmanagement unterwegs, sondern ich bin auch Sportmentaltrainer. Und ihr habt etwas ganz Besonderes für Sportler, nämlich „7Mind Sports“. Vielleicht könnt ihr kurz erklären, was das ist und für wen es geeignet ist.  #00:30:34-0#

Manuel: 2017 haben wir relativ lang daran herumgetüftelt. Dieses Programm haben auch nicht wir beide entwickelt, also Jonas und ich, sondern dafür haben wir mit Professor Jekauc zusammengearbeitet, einem Professor für Sportpsychologie von der Uni Frankfurt. Mit Hilfe seines Backgrounds haben wir umgesetzt, was man als Sportler an psychologischen Kniffen brauchen kann, um mit mehr Freude, Elan und Zufriedenheit beim Sport dabei zu sein. Genau für diesen Hintergrund haben wir einen Sportkurs in der App entwickelt, also einen Mediationskurs. Der ist für jeden relevant, der sehr ambitioniert Sport betreibt. Ich würde mich gerade noch dazuzählen, aber ich kippe schon ein bisschen. Mein einziges wirkliches Ziel im Jahr ist es, im Sommer einen Halbmarathon zu laufen. Das halte ich bereits seit sechs oder sieben Jahren durch. Jetzt ist es gerade Ende März, und ich habe mit dem Training noch nicht begonnen. (Gelächter) Aber tatsächlich ist das ein Ziel, das ich mir für dieses Jahr fest vorgenommen habe. Denn gerade beim Laufen kenne ich das aus eigener Erfahrung, ich bin knapp unter zwei Stunden unterwegs, das ist meine Halbmarathonzeit, da hat man psychologisch hin und wieder ein bisschen zu kämpfen. Und jetzt ganz konkret am Beispiel Laufen, wie kann ich im Sport, im Leistungssport weitermachen? Wie kann ich mit Belastung umgehen, wenn ich das Gefühl habe, es geht nicht mehr? #00:32:03-0#

Da wirst du dich wahrscheinlich besser auskennen als ich, aber eine Methode ist, dass man die Zähne zusammenbeißt und durchhält. Dadurch kommt man in einen Quälmodus hinein. Die andere Methode kann sein, es einfach bleiben zu lassen und aufzugeben. Dann ist man nachher vielleicht von sich enttäuscht. Ein achtsamer Umgang mit sich selbst beim Sport und beim Thema „Leistung“ zu entwickeln, das ist ein Ziel, was wir zusammen mit Professor Jekauc in dem 7Mind Sportkurs entwickelt haben. #00:32:30-7#

Thomas: Wer mehr darüber wissen möchte, kann auf 7mind.de/sport nachschauen. Dann habt ihr noch etwas ganz Spannendes, über das ich auch kurz mit euch plaudern möchte, nämlich eine Achtsamkeitskonferenz, die im Juni stattfindet. Worum wird es da gehen, und könnt ihr ein, zwei bekannte Speaker nennen, die dabei sein werden? #00:32:53-3#

Jonas: Die Konferenz findet zum dritten Mal statt. Wir haben das Konzept entwickelt, weil wir gemerkt haben, dass das Thema im Unternehmenskontext noch sehr neu ist. Die Leute wissen gar nicht, was Achtsamkeit genau bedeutet. Das heißt, wir müssen noch ein bisschen Aufklärungsarbeit leisten, und dazu haben wir diese Konferenz entwickelt. Das ist ein Mix aus Konferenz und Retreat. Es geht über zweieinhalb Tage, man übernachtet zwei Nächte lang, und das Ganze findet in einem ehemaligen Benediktinerkloster bei Würzburg statt, dem Benediktushof. Ein sehr, sehr schönes Setting mitten in der Natur. Wir bieten sowohl Workshops und Vorträge als auch viel Praxis an. Man kann verschiedene Meditationstechniken ausprobieren sowie Yoga und Chi Gong. Wir haben ganz tolle Lehrer dabei. Und was die Speaker angeht, freuen wir uns dieses Jahr besonders auf Jon Kabat-Zinn, den Begründer der modernen Achtsamkeit. Er hat als erstes die Mediation aus dem spirituellen, religiösen Kontext herausgelöst und sozusagen damals in die Klinik hineingebracht, also gesundheitlichen Kontext angewandt. Damit hat er die Meditation für die westliche Welt überhaupt erst zugänglich gemacht. Alle modernen Achtsamkeitstrainings basieren auf seinem Konzept. Den haben wir zugeschaltet, und auf ihn freuen wir uns sehr. Wen haben wir noch da? #00:34:19-2#

Manuel: Und gerade für Menschen, die aus dem Unternehmenskontext zuhören, haben wir Peter Bostelmann da. Er leitet bei SAP, einem nicht ganz unbekannten Softwareunternehmen, den Bereich „Mindfulness“. Die haben bei SAP tatsächlich eine Person, die sich nur um das Thema „Achtsamkeit“ kümmert. Er wird seine Erfahrungen dazu teilen, was es bedeutet, 10.000 Leute bei SAP mit dem Thema in Berührung gebracht zu haben. Für jeden, der sich dafür interessiert, wie man Achtsamkeit im Unternehmen vorstellen und weiter wachsen lassen kann, ist die 7Mind-Konferenz sicher spannend. Sie findet vom 10. bis 12. Juni statt, und zwar zum dritten Mal. Wir sind fast ausgebucht, ich glaube, wir haben noch circa zehn Tickets. Wenn jemand Interesse hat, dann am besten schnell sein. #00:35:13-3#

Jonas: Die Konferenz ist perfekt für Leute, die wissen wollen, wie Achtsamkeit im Unternehmen funktioniert. Wir haben ganz viele Praxisbeispiele, und SAP ist nur eines davon. Das ist natürlich ein Riesenladen, aber wir haben auch Mittelständler dabei und ganz viele konkrete Beispiele von Leuten, die über ihre Erfahrungen in den Unternehmen berichten. Was hat gut funktioniert, was hat nicht so gut funktioniert? Ich glaube, da kann man sehr viel mitnehmen. #00:35:35-1#

Thomas: Jonas, Manuel, vielen, vielen Dank für dieses tolle Interview. Es hat ein wenig länger gedauert als sonst, aber macht nichts, denn es waren viele spannende Informationen mit dabei. Die letzten Worte dieses Podcasts, sie gehören gleich noch euch. Bevor ich mich verabschiede, will ich noch auf die Show Notes hinweisen. Die gibt es unter selbst-management.biz/229 für die 229. Podcastfolge. Da sind auch alle Links zu finden, und da ist das Interview in schriftlicher Form nachzulesen. Ich sage danke fürs Zuhören und übergebe euch für die letzten Worte dieser Podcastfolge. #00:36:08-2#

Manuel: Lieber Thomas, vielen Dank, es hat uns sehr viel Freude gemacht, in deinem Podcast zu Gast zu sein. Die Länge bitten wir zu entschuldigen, das liegt wahrscheinlich daran, dass wir zu zweit sind und beide gerne über das Thema „Achtsamkeit“ reden. Wir hoffen, wir konnten euch, die zuhören, einen Einblick in die Gründungsstory geben und was Meditation überhaupt ist. Wir hoffen, vielleicht den einen oder anderen Skeptiker überzeugt zu haben und würden uns natürlich freuen, wenn ihr unsere App ausprobiert. Wir freuen uns immer über Feedback, info@sevenmind.de, die Mails landen tatsächlich immer noch direkt bei uns im Postfach. Vielen Dank, dass wir hier sein konnten. #00:36:46-0#

Jonas: Vielen Dank. #00:36:48-3#

Effizienter arbeiten, lernen und leben – der Podcast für dein Selbstmanagement. Damit du endlich wieder mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben hast.  #00:37:07-5#

7Minds

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2018-03-27T10:59:01+00:000 Comments

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