10 Tipps für das Arbeiten im Home-Office

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Arbeiten im Home-Office wurde in den letzten Tagen für viele Menschen schlagartig zur Realität. Die Corona-Krise und Covid-19 machen es nötig, seine beruflichen Tätigkeiten ab sofort, sofern das möglich ist, im Home-Office zu erledigen. Wenn du das aber nicht gewöhnt bist und dir nicht bereits einen entsprechenden Workflow angeeignet hast, dann wird dich das Arbeiten von zu Hause aus möglicherweise vor massive Probleme stellen. Daher will ich dir in diesem Artikel nicht nur 10 Tipps für das Arbeiten im Home-Office mitgeben, sondern dir auch Tool-Tipps vorstellen, die dich in deiner Arbeit unterstützen können.


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Ein unheimlich wichtiger Faktor

Bevor ich dir meine Tipps für das Arbeiten im Home-Office mit auf den Weg geben will, noch ein ganz entscheidender Punkt, vor allem dann, wenn du jetzt gerade damit beginnst. Du hast nun die Möglichkeit, durch klare Regeln, Maßnahmen und Strukturen die Grundlage für ein produktives und effizientes Arbeiten von zu Hause aus zu legen. Hast du fehlerhafte Strukturen schon einmal zugelassen, vor allem dann, wenn du nicht alleine wohnst, wird es weit schwieriger, diese wieder zu ändern. Achte also am besten jetzt sofort darauf und implementiere klare Regeln für dich, aber auch für deine Mitbewohner. Je früher du damit beginnst und je klarer diese sind, umso besser wirst du von zu Hause aus arbeiten können.

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10 Tipps: Arbeiten im Home-Office

Wie immer gilt auch hier, diese Aufzählung stellt keine Reihung oder Ähnliches dar. Um erfolgreich von zu Hause aus arbeiten zu können, musst du sie alle in die Umsetzung bringen.

Feste Arbeitszeiten einhalten

Du wirst bis jetzt vermutlich ein Morgenritual gehabt haben, das bis zu deiner Ankunft im Büro jeden Tag sehr ähnlich war. Nun ist dieses Morgenritual aber vollkommen auf den Kopf gestellt, weil zumindest der Anfahrtsweg zur Arbeit wegfällt. So gesehen eigentlich eine positive Sache, weil du dir durch das Arbeiten im Home-Office die Zeit für den Arbeitsweg sparst.

Jedoch liegt genau darin eine Gefahr verborgen. Während dein übliches Morgenritual vermutlich sehr straff war, hast du jetzt sehr viel mehr Zeit. Das verführt viele Menschen dazu, mit der Arbeit weit später zu starten, als wenn sie im Büro wären.

Achte also unter allen Umständen darauf, ganz klar festzulegen, wann du mit deiner Arbeit beginnst und wann du sie beendest. Richte dich dabei ganz klar nach deinen Arbeitszeiten im Büro. Verschiebe sie lieber ein wenig nach vorne, anstatt länger zu schlafen und Ähnliches. Je mehr du jetzt deine üblichen Gewohnheiten und Routinen änderst, umso mehr wirst du dich im Urlaubsmodus als im Arbeitsmodus fühlen.

Mein Tipp lautet daher: Lege schon in der Wochenplanung ganz klar fest, wann du an welchem Tag mit deiner Arbeit beginnst und wann du sie beendest.

Kleide dich wie bei der Arbeit

Wenn du im Büro mit Anzug und Krawatte herumläufst, dann mach das beim Arbeiten im Home-Office ebenso. Zumindest so lange, bis sich die Prozesse klar eingeschliffen haben. Ich will ehrlich zu dir sein: Meine Arbeitskleidung beim Arbeiten im Home-Office sind ein T-Shirt und Shorts. Aber ich arbeite schon über Jahre von zu Hause aus.

Zu Beginn war es eine große Hilfe für mich, mich so zu kleiden wie in meinem Bürojob. Es ist einfach eine Routine und ein klares Signal für meinen Geist gewesen, dass jetzt Arbeitszeit und nicht Freizeit ist.

Schaffe Abstand zum Familienalltag

Für den Fall, dass du Familie oder Mitbewohner um dich hast, ist es enorm wichtig, in deiner Arbeitszeit einen klaren Abstand zu schaffen. Es gibt zwei Möglichkeiten, wie du das am besten tun kannst.

Für den Fall, dass du daheim einen eigenen Raum hast, in dem du Home-Office machen kannst, was natürlich der Idealfall ist, würde ich auf alle Fälle die „Closed Door Policy“, die Politik der geschlossenen Bürotüre, einführen. Die Regeln dafür sind ganz einfach: Ist die Bürotüre geschlossen, bin ich am konzentrierten und fokussierten Arbeiten und darf nur in Notfällen gestört werden. Ist meine Bürotüre offen, arbeite ich zwar auch, aber in diesem Fall ist es durchaus möglich, mich begrüßen zu kommen (z.B. die Kids, wenn sie von der Schule kommen) oder mir eine kurze Frage zu stellen. Aber selbst wenn die Bürotüre offen ist, sind nur kurze Störungen erlaubt.

Wenn du kein eigenes Büro hast, ist das Arbeiten im Home-Office zwar ein wenig schwieriger, aber nicht aussichtslos. Zum Einen ist es ganz wichtig, dir einen eigenen Arbeitsbereich zu schaffen. Ob das jetzt im Wohnzimmer, in der Küche oder einem anderen Raum ist, bleibt natürlich dir überlassen. Um auch in diesem Fall die Trennung zwischen „Ich arbeite“ und „Ich bin jetzt kurz ansprechbar“ hinzubekommen, habe ich hier ein paar Vorschläge für dich mitgebracht:

All diese Tools kannst du verwenden, um zu signalisieren, was gerade möglich ist und was nicht. Vor allem mit Kindern im Haus wird dir der spielerische Einsatz dieser Tools sehr behilflich sein.

Pausenmanagement

Achte vor allem beim Arbeiten im Home-Office darauf, regelmäßig Pausen zu machen. Im Büro ergeben sich viele Pausen ganz automatisch:

  • Der kurze Tratsch mit deinem Büronachbarn
  • Der Kaffee mit deinem Lieblings-Arbeitskollegen
  • Die gemeinsame Mittagspause
  • Usw.

Beim Arbeiten im Home-Office fällt all das weg. Daher solltest du dir über zwei wichtige Fragen schon im Vorfeld Gedanken machen und diese auch in deine Tagesplanung einfügen:

  • Wann mache ich Pausen?
  • Was mache ich in den Pausen?

Zu Beginn lohnt es sich mit Sicherheit, einen Timer zu stellen, um nicht länger Pause zu machen als nötig. Hier findest du mehr zum Thema Pausenmanagement.

Arbeiten im Home-Office
FirmBee / Pixabay

Ernährung vorplanen

Kurz mal schnell in die Cafeteria oder in die Kantine zur Nahrungsaufnahme, diese Zeiten sind (zumindest vorübergehend) vorbei. Was jetzt zählt, ist knallhartes Vorausplanen. Tust du das nicht, wirst du viel an wertvoller Arbeitszeit verlieren. „Ich geh mal schnell einkaufen und koche mir eine Kleinigkeit!“, bedeutet meistens zumindest 90 Minuten mit dem Einkaufen und dem Zubereiten einer Mahlzeit zu verbringen.

Hast du im Büro 90 Minuten Mittagspause? Wohl kaum. Also solltest du dir auch beim Arbeiten im Home-Office nicht so viel Zeit nehmen. Aber mit ausreichend Vorausplanung ist das überhaupt kein Problem. Und Einkäufe solltest du ohnehin immer vor deiner Arbeitszeit tätigen, wie im Büro eben auch. Ich werde übrigens auf Youtube zukünftig neben den üblichen Videos auch ein paar Rezepte veröffentlichen, die einfach, schnell und ohne großen Aufwand zuzubereiten sind. Falls dich das interessiert, freue ich mich, wenn du meinen Kanal abonnierst.

Fokuszeit und Kommunikationszeit

Das Arbeiten im Home-Office hat einen immens großen Vorteil: Du wirst nicht so oft gestört wie im Büro. Und genau diesen Faktor kannst du dir jetzt zunutze machen. Trenne jetzt umso klarer zwischen Fokuszeit und Kommunikationszeit.

In der Fokuszeit arbeitest du intensiv an deinen Aufgaben und in der Kommunikationszeit schreibst du E-Mails, telefonierst und kommunizierst, in welcher Form du auch immer willst. Je klarer du das trennst, umso mehr Aufgaben wirst du in weniger Zeit erledigen. Und das bedeutet am Ende des Tages ja auch, früher Feierabend zu haben.

Wechsle den Arbeitsplatz

In Zeiten der Corona-Krise ist das natürlich nur sehr eingeschränkt möglich. Zu dem Zeitpunkt, zu dem ich diesen Artikel verfasse, herrscht in Österreich bereits eine Ausgangssperre. Aber ich gehe davon aus, dass wir diese Krise durchtauchen werden und dieser Artikel über das Arbeiten im Home-Office ja immer Bestand haben soll.

Wenn es dir also irgendwie möglich ist, teste deine Produktivität an den verschiedensten Orten. Sowohl in deiner Wohnung wie auch außerhalb. Vielleicht macht es ja Sinn, mal in ein nahegelegenes Café oder Co-Working zu gehen oder schlicht und einfach mal in der Natur zu arbeiten. Alles, was deiner Produktivität gut tut, ist erlaubt!

Binde dein Umfeld ein

Wenn du alleine wohnst, wird das nur in geringem Maße nötig sein. Solltest du aber Familie oder andere Mitbewohner haben, macht das die Sachlage weit komplizierter. Vor allem dann, wenn Kinder mit von der Partie sind.

Ich kann dir in diesem Zusammenhang nur die folgenden Punkte empfehlen:

  • Besprich die Situation im Voraus und mache jedem klar, dass du jetzt von zu Hause aus arbeitest und was das bedeutet.
  • Erstelle einen klaren Regelkatalog: Der sollte Dinge beinhalten wie wann darf ich gestört werden, in welchen Fällen darf ich gestört werden und wie sieht die Abgrenzung zwischen Arbeit und Familienleben aus?
  • Exekutiere die Umsetzung: Lass keine Ausnahmen zu, sondern mach die Regeln immer wieder klar. Je klarer du hier vor allem zu Beginn bist, umso schneller hat sich das eingeschliffen.

Es macht durchaus Sinn, diese Regeln zu verschriftlichen und auszuhängen.

Überwache dich selbst

Im Büro stehst du unter ständiger Beobachtung von Kollegen, Kunden, Mitarbeitern und Vorgesetzten. Das weißt du natürlich, zumindest unterbewusst. Daher wirst du dich im Büro ganz anders verhalten als beim Arbeiten im Home-Office, wo du größtenteils unbeobachtet arbeiten wirst.

Implementiere daher von Beginn an ein System der Selbstüberwachung, um auch beim Arbeiten von zu Hause aus produktiv und effizient zu bleiben. Ich mache das mit meinem Monatsplaner und der darauf befindlichen Smiley-Liste. Durch diese Art der Tagesreflexion erkenne ich sehr schnell, wenn etwas aus dem Ruder läuft, und kann entsprechend darauf reagieren.

Gestalte deinen Arbeitsplatz

Vor allem, wenn du bisher nicht von zu Hause aus gearbeitet hast, wird sich auf deinem Schreibtisch eher Privates anstatt Berufliches finden. Ich würde hier sofort eine klare Trennung herstellen.

Es heißt Home-Office, also sollte auch dein Arbeitsplatz nach Office aussehen und nicht nach privatem Spielbereich. Starte zunächst mal eine Entrümpelungsaktion und reorganisiere deinen neuen Arbeitsplatz.

Eventuell lohnt sich auch die Anschaffung neuer Büromöbel. Dafür kann ich dir diese zwei Produkte empfehlen:

So weit also meine 10 Tipps für das Arbeiten im Home-Office. Ich habe dir in der Einleitung noch ein paar Tool-Tipps versprochen, die dir die Zusammenarbeit mit anderen Kollegen erleichtern, auch wenn ihr euch nicht im gleichen Gebäude befindet, sondern jeder in seinem Home-Office arbeitet.

Home-Office
kaboompics / Pixabay

Tool-Tipps für das Arbeiten im Team

Ich werde hier nicht genauer auf jedes Tool eingehen, sondern dir einfach nur eine Linkliste zur Verfügung stellen, denn alles andere würde den Rahmen dieses Blogartikels sprengen.

Kommunikations-Tools

Video-Kommunikation:

Teamkollaboration:

Zeittracking:

Daten:

Notiz-Management:

Fazit für dein Selbstmanagement

Versuche vor allem beim Arbeiten im Home-Office klare Strukturen, Routinen und Gewohnheiten zu implementieren. Je früher du das machst, umso produktiver und effizienter wirst du sein. Insofern ist die momentane Situation keine Krise, sondern vielmehr eine Chance.

Ich wünsche dir auf alle Fälle viel Erfolg beim Arbeiten im Home-Office, vor allem aber wünsche ich dir Gesundheit!

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Liebe Grüße

Thomas

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Thomas Mangold, Autor, Podcaster, Keynote-Speaker

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