Immer wieder bekomme ich E-Mail von Leserinnen und Lesern, die mich fragen, wie ich Probleme die sich beim Arbeiten von Zuhause aus ergeben löse. Daher kommt mir die Blogparade von Claudia Kauscheder von Abenteuer Homeoffice genau recht. Dieser Artikel richtet sich also eher an Einzelunternehmer, Internetmarketer, Blogger und Autoren, die von zuhause aus arbeiten.


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Die Probleme beim Arbeiten von zuhause aus

Jemand der mit Homeworking nichts am Hut hat mag sich vielleicht denken „was kann es da für Probleme geben, schließlich gibt es ja nichts Schöneres, als daheim arbeiten zu können“. Ja das mag teilweise stimmen, aber trotzdem gibt es einige Problemfelder:

Das alleine sein hat zwar seine Vor-, aber auch seine Nachteile! So kann dir die alltägliche Kommunikation, die du in einem Büro hast, sehr schnell abgehen. Und wenn es nur ein kurzer Smalltalk bei einer Tasse Kaffe ist. Daheim hast du in der Regel niemanden mit dem das möglich ist.

Ein weiteres Problem: Daheim sind die Ablenkungen wesentlich größer. Durch die Vermischung von Wohn- und Arbeitsbereich ist es nicht so einfach von der Freizeit- in die Arbeits-Rolle zu schlüpfen.

Claudia hat in diesem Zusammenhang ein paar Fragen gestellt, anhand deren ich dir aufzeige, wie ich diese Probleme löse:

Fühlst du dich beim Arbeiten von Zuhause aus alleine?

Nein, dies tue ich ganz und gar nicht. Ich bin gerne alleine und ich bin auch am produktivsten, wenn ich alleine bin und nicht ständig durch Arbeitskollegen, Vorgesetzte und Kunden gestört werde.

Aber machmal muss man einfach unter Menschen. Bei mir ist es so, dass mir daheim dann manchmal die Decke auf den Kopf fällt und ich einfach mal einen Tapetenwechsel brauche und unter Menschen muss (auch wenn ich mit denen nicht zwangsweise kommuniziere).

In solchen Fällen zieht es mich dann in Cafe’s, in die Natur, in den „Urlaub“ (ich arbeite dann auch gerne mal von einem Thermenhotel aus) oder auch in Co-Working Places. Da ich meine Arbeit ortsungebunden von jedem Ort dieser Welt aus machen kann, ist das relativ unproblematisch.

Wenn du von einem Angestelltenverhältnis in die Selbständigkeit gewechselt bist: Wie hast du diese Umstellung “verkraftet”?

Tja, ich bin da ein wenig anders als andere. Zum einem Arbeite ich noch in einer Fixanstellung und zum zweiten hatte ich noch nie einen 9to5-Job, sondern immer 24-Stunden-Dienste.

In meiner freien Zeit arbeite ich dann an meinen Projekten. Insofern gibt es da nicht viel zu verkraften und selbst wenn ich meine Fixanstellung mal aufgeben sollte, wird es da keinen Schock geben.

Welche Strategien verfolgst du, um nicht immer “im eigenen Sud” zu schwimmen?

Die große Gefahr des daheim arbeitens ist, dass man auf die Kommunikation und den Austausch mit der Außenwelt vergisst. Man schottet sich ab und das birgt möglicherweise Gefahren. Dabei ist der Austausch mit Menschen die das gleiche oder ähnliches tun sehr wichtig.

Ich habe dazu meine drei Mastermind-Gruppen in denen ich vertreten bin. Dieser Austausch untereinander ist mir extrem wichtig und bringt mich in dem was ich tue weiter. Letztens hatten wir mit einer dieser Masterminds sogar ein Präsenztreffen in Wien, was nicht nur lustig sondern auch sehr hilfreich war.

Außerdem gibt es zum Glück auch in Wien und Umgebung Menschen, die das gleiche oder ähnliches tun wie ich und mit denen ich mich in regelmäßigen Abständen treffe und austausche.

Liebst oder hasst du es, so alleine vor dich hinzuarbeiten?

Ich liebe es, ich liebe es, ich liebe es!!!! Keine Ablenkungen, keine Störungen, 100%iger Fokus. Ich kann das tun was ich will, wo ich es will und wie ich es will. Ich bin absolut nicht fremdbestimmt, sondern kann meine Entscheidungen selbst treffen, was mir extrem wichtig ist.

Wenn du etwas ändern könntest, was würdest du gerne tun/lassen?

Also wenn ich etwas ändern würde, dann wäre es öfters in Co-Working-Spaces zu arbeiten, aber davon gibt es in Wien leider keine gescheiten oder sie sind mir zumindest nicht bekannt.

Außerdem müsste das ein Co-Working-Space sein in dem alle die dort arbeiten im selben oder einem ähnlichen Bereich wie ich sind. So wäre ein Austausch, aber auch produktives Arbeiten möglich.

Soweit also die Beantwortung der Fragen von Claudia. Ich hoffe du konntest einiges davon mitnehmen. Wenn dich dieses Thema interessiert solltest du bei der Blogparade von Claudia vorbeischauen, denn da wird es sicher noch viele andere interessante Meinungen zu diesem Thema geben.

Wie sieht das bei dir aus? Arbeitest du von zu Hause aus oder im Büro? Was würdest du lieber machen? Wo liegen für dich die Probleme und mit welchen Strategien kämpfst du dagegen an? Ich freue mich auf deine Meinung im Kommentarbereich.

Genieße deinen Tag!

Liebe Grüße,

Thomas

P.S.: Weitere Informationen zu diesem Thema findest du auch auf meiner Membership-Plattform SelbstmanagementRocks und in meinem Newsletter.

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