Heute fühle ich mich mal wieder richtig abgekämpft. Wenn dieser Gedanke schon nach dem Frühstück oder Mittag durch den Kopf schießt, schrillen Alarmglocken. Vielleicht ging die Party mit Kollegen gestern doch zu lang. Oder das Training für den Marathon war einfach etwas zu heftig. Nicht immer lässt sich so schnell die Lösung finden. Manchmal fühlen wir uns abgeschlagen, ohne die Ursache sofort zu erkennen. Wenn die Kollegin endlich aufhören würde zu lästern. Dann könnte ein klarer Gedanke gefasst werden.

Negative Menschen im Umfeld können durchaus zum Energiefresser werden, wenn sie zur Dauerpräsenz im Kopf werden. Aber auch zu wenig Bewegung spielt eine Rolle dabei, wie wir uns jeden Tag fühlen. Bewegung sorgt dafür, dass Stresshormone abgebaut werden. Und wenn Training mal richtig fordert, machen sich Glückshormone im Körper breit. Es gibt auf jeden Fall Wege Dinge zu beseitigen, die runterziehen – und im Alltag einfach zu viel Energie kosten. Wichtig ist, sich dieser Sachen bewusst zu werden. Und im Kopf zur Erkenntnis zu kommen, dass sich etwas endlich ändern muss.

Überprüfe Dein Umfeld

Egal, ob im Büro oder beim Sport und im Verein – es wird immer Menschen geben, mit denen Du nicht zurechtkommst. Manchmal ist der Grund einfach ein Missverständnis. Sobald dieses ausgeräumt ist, verändert sich vielleicht der Umgang miteinander. Was anfangs distanziert und spannungsgeladen war, kann zu einem kollegial-freundlichem Verhältnis werden. Es läuft allerdings nicht immer so glatt. Im Alltag kommt es regelmäßig vor, dass Menschen ins Leben treten, die nachhaltig negativen Einfluss haben.

Statt eines „Guten Morgen“ erntest Du einen Blick mit dem Gesicht zur Faust geballt. Oder es wird ständig an allem herumgenörgelt, was Kollegen – Dich eingeschlossen – machen. Irgendwann färbt diese negative Einstellung ab.

Du fühlst Dich von diesen Personen unter Druck gesetzt und wirst selbst runtergezogen. Natürlich bekommt so etwas irgendwann auch die Familie mit. Vom Stress und den Spannungen im Büro ist es oft nur ein kleiner Schritt, bis Partner oder Kinder „angeschnauzt“ und zurechtgewiesen werden. Was folgt, ist ein Teufelskreis aus Reibereien zu Hause und im Job. Natürlich müssen es nicht nur Kollegen sein, die sich verhalten. Auch in der Freizeit, etwa:

  • im Fitnessstudio
  • im Sportverein
  • bei Kinderfesten

ist das Zusammentreffen mit solchen Charakteren nicht immer zu vermeiden. Wie sieht die Lösung aus?

Leider ist es nicht immer ganz so einfach, mit solchen Menschen umzugehen. Dem Chef einfach aus dem Weg gehen – sicher keine gute Idee, zumindest wenn keine Abmahnung oder Kündigung riskiert werden soll. Aber auch, wenn es sich um Personen aus dem engeren Familienkreis handelt, ist dieser Schritt schwierig.

Ziehen allerdings nur entfernte Bekannte runter, ist das Loslassen durchaus eine Option. Wenn Menschen zu Energievampiren werden, bringt es Dir nichts, an ihnen festzuhalten und die Beziehung zu pflegen. Wenn der Kontakt schrumpft, geht es Dir am Ende besser.

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Geldsorgen sind zermürbend

Schulden machen ist nicht schwer – Schulden tilgen dagegen sehr. Viele Haushalte haben Erfahrung damit, dass die Rückzahlung eines Kredits sehr lange dauern kann. Und wo hohe Schulden drücken, ist irgendwann auch eine emotionale Belastung entstanden. Experten sehen in Geldsorgen einen Grund dafür, dass Menschen psychische Störungen wie Depressionen entwickeln können. Der psychische Stress kann sich am Ende auch auf den Kreislauf auswirken, was am Ende noch mehr Energie raubt.

Wie mit solchen Energiefressern umgehen? Schulden sind nicht mit einem Fingerschnippen aus der Welt geschafft. Um sich davon zu lösen, ist etwas mehr Aufwand erforderlich. Der erste Schritt besteht darin, sich einen Überblick zu verschaffen. Hierzu einfach:

  1. Ausgaben
  2. Einnahmen

erfassen.

Wichtig: Gerade bei den Ausgaben sind unregelmäßig Kosten, die etwa für Versicherungen oder Reparaturen und Steuern anfallen, schnell vergessen. Mache diesen Fehler nicht, sondern sammle alle Rechnungen gewissenhaft.

Sobald Bilanz gezogen ist, lässt sich erkennen, wo Sparen weiterhilft – oder ob eine Umschuldung vielleicht die richtige Methode ist. Letztere beruht darauf, viele kleine Kredite in einem Darlehensvertrag zusammenzufassen. Damit hier nicht wieder in eine Falle getappt wird, ist der Blick auf die Konditionen extrem wichtig. Ferner erweist es sich als sehr hilfreich, Detailfragen rund um die Aufnahme von Krediten vorher zu klären. Ob es dabei um den aktuellen Kontostand, die Bewertung der Bonität oder wichtige Leistungsmerkmale handelt: Ein höheres Informationsniveau sorgt häufig dafür, auch günstigere Finanzierungen zu finden.

Negative Gedanken überwinden

Schlapp, müde und kraftlos – das sprichwörtliche Gefühl vom Vogel Strauß, der am liebsten seinen Kopf in den Sand stecken will. Solche Empfindungen zeugen davon, dass Dir Energie fehlt. Nicht immer sind die Ursachen dafür körperlich oder im Umfeld zu suchen. Manchmal passiert es, dass der Energiefresser im Kopf sitzt.

Negative Gedanken sind eine Ursache dafür, dass sich Antriebslosigkeit breitmacht. Statt endlich Wünsche wahr werden zu lassen und etwas Neues anzupacken, wird sich mit Gedanken daran gequält, was alles schwierig und kompliziert erscheint. Oft sind es einfach Erfahrungen aus der Vergangenheit, in denen beispielsweise eine persönliche Niederlage oder Blamage einzustecken war, die lähmen.

Dabei ist es wichtig, sich nicht von diesen negativen Empfindungen leiten zu lassen. Zum Erfolg führt am Ende eine Transformation. Statt sich den negativen Gedanken hinzugeben und sie die Kontrolle übernehmen zu lassen, gewinnst Du Kontrolle zurück.

Analysieren: Welche Gedanken ziehen mich runter? Oft kann diese Frage – so verblüffend es klingt – gar nicht beantwortet werden. Um negative Gedanken über Bord zu werfen, muss zuerst ins Innere gehorcht werden, um diese auch zu erkennen.

Alternativen: Viele Spitzenathleten nutzen Motivationstechniken und professionelle Hilfe, um sich auf den Leistungssport vorzubereiten. Hierzu gehört, sich ein alternatives Mindset zum seelischen Ballast zuzulegen. Ein Schritt, den jeder Betroffene gehen kann.

Transformation: Die eigentliche Transformation ersetzt den negativen Gedanken durch eine positive Emotion. Der Gedankenaustausch funktioniert vielleicht nicht gleich sofort. Allerdings wird sich schnell ein Effekt einstellen. Am Ende bleibt deutlich mehr Energie, um Wünsche zu erfüllen.

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Energie durch Bewegung zurückgewinnen

Unzufriedenheit kann ein Energievampir sein. Ich fühle mich zu dick und bin nach dem Treppensteigen schon wieder außer Puste. Wird so etwas zum Mantra, geht es mit der Energie und Motivation schnell bergab. Wichtig ist, diesen Kreislauf zu durchbrechen. Wie kann das funktionieren?

Ganz einfach: Durch Sport. Mehr Bewegung sorgt dafür, dass geistige Energie einen Schub nach oben bekommt. Wie funktioniert das Ganze? Zur Belastung kann Dauerstress werden. Stresshormone sorgen dafür, dass Körper und Gesundheit auf lange Sicht leiden. Durch die Bewegung produziert der Körper aber Glückshormone und baut die Stresshormone ab.

Und es lässt sich noch ein zweiter Effekt erreichen. Durch den höheren Verbrauch an Kalorien werden die Fettpolster angegriffen. Durch die purzelnden Pfunde entsteht ein ganz neues Körpergefühl – das zusätzlich glücklich macht. Und ein paar Kilo weniger auf den Hüften sind für viele sicher von Vorteil. Laut RKI ist inzwischen ungefähr die Hälfte der Bevölkerung übergewichtig.

Tipp: Einen Motivationsschub beim Sport ist gemeinsames Training. Sich gegenseitig anspornen und Erfahrungen austauschen macht einfach mehr Spaß.

Fazit: Energiefressern endlich den Kampf ansagen

Schlapp und abgeschlagen schon am Morgen auf dem Weg ins Büro – entweder macht sich gerade ein Infekt breit und Du solltest zu Hause bleiben. Oder ein Energiefresser zieht die letzten Reserven aus dem Körper. Viele emotionale Probleme sorgen dafür, dass auch der Körper leidet. Die Stimmung verschlechtert sich in der Familie zusehends und auch im Büro leidet das früher gemeinschaftliche Miteinander. Es gibt ganz unterschiedliche Auslöser für ein solches Empfinden. Neue Kollegen, welche alle runterziehen. Oder eine Bekanntschaft, die Meckern und das Spinnen von Intrigen einfach nicht lassen kann.

Wer so etwas ausgesetzt ist, muss Energie verlieren. Die Person meiden ist eine Option. Bei anderen Problemen kommt es darauf an, einen Gedankenaustausch vorzunehmen. Negatives wird aus dem Kopf verbannt und macht Platz für positive Gedanken. Der Antrieb dafür muss allerdings von innen kommen.