Bevor ich sterbe möchte ich, …

Dieser Frage bin ich in der vergangenen Woche gleich dreimal begegnet und daher beschäftigt sie mich im Moment auch sehr. Das ist auch der Grund, warum ich sie in diesem Artikel, bzw. Podcast näher behandeln will, denn diese Frage kann auch dir sehr viele neue Erkenntnisse über dich selbst bringen.

Dieser Artikel und der Podcast haben denselben Inhalt, allerdings erkläre ich dir den Sachverhalt im Podcast wesentlich genauer. Reinhören lohnt sich also!


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Wie kommt man darauf sich diese Frage zu stellen?

Nun gut, dann gebe ich mal meine Quellen preis und erzähle dir, wie ich auf diese Frage gekommen bin.

The Minimalists

Wie du ja sicherlich weißt, beschäftige ich mich unter anderem mit dem Thema Minimalismus. Eine der Seiten die ich dazu regelmäßig lese ist jene der „Minimalists“. In einem Artikel der letzten Woche (The Crash) ging es um einen Autounfall den einer der beiden Autoren dieses Blogs hatte. Im Moment des Crashes zog nicht sein ganzes Leben nochmal an ihm vorbei, sondern eine einfache Frage:

[Tweet „Habe ich mein Leben genossen? Habe ich alles gemacht, was ich mir vorgenommen habe?“]

Seine Antwort drauf war, JA, größtenteils zumindest. Aber vor zwei Jahren hätte er diese Frage mit Sicherheit mit NEIN beantwortet.

Nun ich stellte mir nach dem Lesen dieses Artikels dieselbe Frage!  Meine Antwort wäre nicht JA größtenteils, sondern maximal JA teilweise. Das ist ja immerhin auch schon was oder?

Wie würdest du diese Frage beantworten?

Zeit- & Selbstmanagement-Tipps

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Persönlichkeits-Blog

Außerdem habe ich den Persönlichkeits-Blog-Podcast von Roland Kopp-Wichmann abonniert und auch er hat sich vergangene Woche dieses Themas angenommen.

Er erzählte die Geschichte von Candy Chang, die einen guten bekannten verlor und sehr lange um ihn trauerte. Um ihre Trauer zu überwinden, bemalte sie eine Mauer mit Tafelfarbe (damit sie mit Kreide zu beschreiben ist) und sprühte immer wieder denselben Satz an diese Wand:

„Before I die, …“

bevor ich sterbe möchte ich, Mauer

Photo Credit: Candy Chang – New Orleans, LA

Natürlich legte sie auch Kreide bereit, damit die Menschen die an dieser Wand vorbeigingen ihre Wünsche eintragen konnten. Als sie am nächsten Tag an dieser Wand vorbeiging, traute sie ihren Augen kaum, denn die Wand war komplett voll beschrieben.

Das inspirierte sie dazu eine Website zu diesem Thema einzurichten (inklusive Anleitung). Auch ein Buch von ihr zu diesem Thema ist erschienen.

Und was passierte? Überall auf der Welt entstanden solche Wände und überall waren die Wände sofort vollgeschrieben!

Wer mit mir gemeinsam in Wien so eine Wand erstellen will, der möge sich bitte melden!

bevor ich sterbe, Mauer

Photo Credit: Trevor Coe – Savannah, GA

Ein persönliches Gespräch

Das dritte Mal begegnete mir dieses Thema dann in einem persönlichen Gespräch mit einem Freund, der eine lange Krankheit besiegt hatte. Auf dieses Gespräch will ich aber aus Respekt ihn gegenüber nicht näher eingehen!

Was will mir das Universum damit sagen?

Hoffentlich nicht, dass ich mich mit der Erfüllung meiner Wünsche beeilen soll!

Nein ich denke nicht, wohl eher das ich einen Blog-Artikel und einen Podcast zu diesem Thema machen soll und so andere Menschen inspirieren soll!

Ja, als positiv denkender Mensch ist mir Antwort zwei wesentlich lieber! 🙂

bevor ich sterbe möchte ich, Mauer

Photo Credit: Kim Kamo – Townsville, Australia

„Bevor ich sterbe möchte ich, …“ – ja was eigentlich?

Bei mir ist die Antwort auf diese Frage nicht nur ein Ding, oder eine Sache. Sondern es sind mehrere Dinge. Daher kann ich nur schreiben:

Bevor ich sterbe möchte ich, die Wünsche auf meiner Bucketlist realisieren.

Falls du wissen willst welche das sind, dann schau einfach bei meiner Bucketlist vorbei.

Vielleicht hast du dann ja auch das Bedürfnis deine eigene zu schreiben. Einfach eine Liste mit kleinen, großen, finanziellen, materiellen, spirituellen Dingen die du noch erleben willst. Natürlich dürfen da auch Dinge dabei sein die du noch lernen oder dir aneignen willst, oder einfach Erlebnisse die du unbedingt noch realisieren willst.

Natürlich reicht auch eine einzelne Sache aus, es muss ja nicht immer eine ganze Liste von Dingen sein!

bevor ich sterbe möchte ich, Mauer

Photo Credit: Shake Shack – Brooklyn, NY

Eine Liste, oder ein Ding alleine reicht aber nicht!

Du musst das Ganze auch realisieren.  Und dabei scheitert es bei den meisten! Zumindest wenn es um das Thema Abenteuer und Erlebnisse geht. Warum?

Aufschieberitis

„Das mach im Herbst.“, „Nächstes Jahr dann.“, „In der Pension.“, „Im nächsten Urlaub.“!

Im Prinzip passiert es dann aber nie, weil es immer und immer wieder nach hinten verschoben wird. Das Problem dabei, irgendwann funktioniert das nach hinten schieben nicht mehr und dann bereut man es!

Angst

Es könnte ja was passieren, die Gegend ist Gefährlich, usw.! Ja klar kann man, wenn man eine Wanderung im Krüger Nationalpark unternimmt von einem Löwen oder einen Elefanten angegriffen werden. Auch wenn es geführte Wanderungen sind.

Und wenn man vor hat die Eiger Nordwand zu besteigen ist das bestimmt auch nicht risikolos!

Ja stimmt schon, es kann mir aber auch ein Dachziegel auf den Kopf fallen wenn ich aus meinem Wohnhaus raus zur Arbeit gehe, oder?

Passieren kann immer und überall was. Sicherlich, man braucht kein unnötiges Risiko eingehen, aber Angst oder Risiko als Ausrede zu verwenden ist nicht sinnvoll.

Denk dran, irgendwann bereust du es dein Ding nicht durchgezogen zu haben!

Einsamkeit

Viele dieser Wünsche musst du möglicherweise alleine realisieren. Um ehrlich zu sein, ich hatte auch immer Respekt vor dem Alleine reisen. Weniger wegen der Angst mich zu verirren, sondern viel mehr wegen der Einsamkeit.

Aber seit ich den Blog von Patrick Hundt (101places.de) lese, habe ich diese bedenken abgeschüttelt.

Finanzen

Ja, alleine Reisen ist noch teurer als es zu weit zu tun. Also muss man möglicherweise auf einige Dinge verzichten um sich diese Abenteuer zu realisieren.

Auch wenn es dabei nicht ums Reisen geht. Vielleicht ist es ja dein Wunsch mal eine Woche einen Ferrari zu fahren. Auch keine billige Angelegenheit.

Ich verzichte ganz gern auf Materielle Dinge, denn diese sind vergänglich. Erlebnisse sind aber etwas fürs Leben.

Planung

Einige dieser Erlebnisse brauchen eine gewisse Vorlaufzeit, da sie ordentlich geplant werden müssen. Leider bin ich nicht der Typ, der lange ins voraus plant. Daher stellt das für mich immer wieder eine Herausforderung dar.

Familiäre Verpflichtungen

Du hast Ehepartner, Kinder, oder jemanden Verwandten zu pflegen? Alles schön und gut, aber auch das ist keine Ausrede. Erstens braucht jeder Mal eine Auszeit und zweitens darf man sich ruhig für ein oder zwei Wochen im Jahr trennen um seine Wünsche zu realisieren.

So macht das ein befreundetes Ehepaar, jeder hat 10 Tage im Jahr zur eigenen Verfügung und kann in dieser Zeit seine Wünsche realisieren. Die restlichen Urlaubstage verbringen sie gemeinsam! Genial finde ich.

Bevor du stirbst möchtest du, …?

So jetzt bist du dran! Was möchtest du denn? Hier ein paar Beispiele:

  • … Vater werden.
  • … ein Schloss beziehen.
  • … die Welt retten.
  • … eine Weltreise machen.
  • … jeden Tag genießen.
  • … meine Kinder aufwachsen sehen.
  • … Oma werden.
  • … die Welt mit einem Segelboot umrunden.

Ich lade dich hiermit herzlich ein, den Kommentarbereich zu nutzen und dort meinen Lesern und mir deinen Wunsch mitzuteilen. Wäre doch spannend was hier unter meinen Leserinnen und Lesern zustande kommt, oder?

Also los, trau dich!

Fazit für dein Selbst-Management

  1. Beantworte die Frage „Bevor ich sterbe möchte ich, …“
  2. Plane dein(e) Vorhaben
  3. Realisiere dein(e) Vorhaben

Der große Vorteil dahinter:

So konzentrierst du dich auf das WESENTLICHE, das WICHTIGE im LEBEN!

Du steigst aus dem Alltagstrott, aus der Arbeitsroutine raus und du kannst besser zwischen dem was im Leben wichtig und was unwichtig ist unterscheiden.

Inspiriere andere Menschen dasselbe zu tun

  • Teile diesen Artikel auf Facebook, Twitter und Co.
  • Maile ihn an deine Freunde, Bekannten und Verwandten.
  • Verlinke ihn auf deinem Blog (wenn du einen hast).

Lebe dein Leben, realisiere deine Wünsche und genieße deinen Tag!

Liebe Grüße,

Thomas

P.S.: Weitere Informationen zu diesem Thema findest du auch auf meiner Membership-Plattform SelbstmanagementRocks und in meinem Newsletter.

2017-09-29T11:06:06+00:00 12 Comments

12 Comments

  1. Jörg Bischoff 31. Januar 2014 at 15:29 - Reply

    Hallo Thomas,

    ich lese Deinen Blog und höre Deinen Podcast regelmässig. Mach weiter so!
    Diesen Blogbeitrag finde ich besonders gut. Ich denke viele Menschen werden sich erst am Lebensende bewusst das Sie aus Ihrem Leben eben ein wenig (viel) mehr hätten machen können. Ein sehr gutes und inspirierendes Buch zu diesem Thema hat vor bereits längerer Zeit John Izzo geschrieben:
    „Die fünf Geheimnisse, die Sie entdecken sollten, bevor Sie sterben.“
    So denke ich das wir am Sterbebett uns sicher den einen oder anderen begangenen Fehler verzeihen werden insofern wir ein Risiko dafür eingegangen sind. Sollten wir aber immer jedwede Risiken gemieden haben und unser Leben somit eher fremdbestimmt verlaufen sein, so werden wir uns dies wahrscheinlich NICHT verzeihen. In diesem Sinne wünsche ich Dir und uns allen gemäss dem zweiten Geheimnis von John Izzo: Lebe so, dass Du später nichts zu bereuen hast!

    Gruß… Jörg

    P.S.: Die anderen vier Geheimnisse (nach John Izzo):
    Seien Sie sich selbst treu/Lassen Sie die Liebe in sich lebendig werden/Leben Sie im Augenblick/Geben Sie mehr als Sie nehmen
    P.P.S: Ich habe mit dem Autor im übrigen nichts zu tun und erhalte hier auch keine Provision. Ich finde das Buch einfach nur lesenswert.

    • Thomas 31. Januar 2014 at 15:45 - Reply

      Hallo Jörg!

      Guter Tipp, danke.

      Das Buch steht auf meiner Wunschliste und wird eines der nächsten sein die drankommen.

      lG Thomas

  2. Hawe Voss 31. Januar 2014 at 16:21 - Reply

    Zu diesem Thema gefällt mir folgendes Zitat (ich weiß nicht mehr von wem es ist):

    „Sterben ist das Letzte in meinem Leben, mit dem ich mich beschäftige…“

    Davor lebe ich – ohne selbst erzeugten Leistungsdruck in Form einer To-Do-Liste „before I die“. Denn ohne diesen Druck lebt es sich leichter…

    Ist es nicht ein entsetztlicher Gedanke, kurz vor dem Exit zu sein und dann noch eine lange Liste „unerledigt“ zu haben? Übrigens – uns Menschen fällt immer etwas Neues ein, was wir noch tun könnten. Insofern würde die Liste nie wirklich vollständig.
    Mein Tipp: Lasst den Quatsch und genießt den Tag.

    So viel noch: Das Gestern ist ein für allemal vorbei und das Morgen noch längst nicht da. Das Leben findet lebenslang immer nur im JETZT statt! Und heute ist morgen schon gestern….

    Gruß
    Hawe

    • Thomas 31. Januar 2014 at 16:30 - Reply

      Hallo Hawe!

      Das ist selbstverständlich auch ein Ansatzpunkt. Allerdings macht mir meine Bucket-List keinen Stress sondern Freunde und ich hoffe, dass auch wenn es zu Ende geht noch ein paar (nicht all zu viele) Wünsche drauf stehen 🙂

      lG Thomas

    • Jörg Bischoff 1. Februar 2014 at 15:46 - Reply

      Hi Hawe,

      ich denke genau darum geht es ja bei der „before you die“-Initiative: Die Zeit die wir haben JETZT zu nutzen. Also genau wie Du das auch siehst. Viele vergessen nur allzuoft im JETZT zu leben und genau dies will die Initiative wachrütteln. Wenn einem dabei gelingt auch noch ein paar persönliche Ziele zu erfüllen, um so besser.

      In diesem Sinne frei nach „blatternet“: Lass uns die Zeit jetzt nutzen denn sie kommt nie wieder.

      Gruß… Jörg

  3. Claudia 1. Februar 2014 at 21:09 - Reply

    Lieber Thomas, mit Begeisterung höre ich deinen Podcast und beherzige ihn. Bevor ich sterbe möchte ich, …Psychologie studieren…
    Was für eine verrückte Idee, neben einem Full Time Job (60-70 h-Woche). Selbst- und Zeitmanagement habe ich durchgeführt, Perfektionismus als Blödsinn abgetan, meine verrückte Idee (Anmeldung zum Studium) schnell realisiert und nun sitze ich vor meiner ersten Hausaufgabe (Aufschieberitis ade) und denke „bist du deppert“!!! Was hab ich mir nur dabei gedacht??? Nun ja, die ersten drei Sätze hab ich geschrieben, Unmengen von Schokolade gegessen und nun gönne ich mir ein Glas Champagner. Aber ganz ehrlich, so ganz wohl fühle ich mich gerade nicht bei der Sache…. Es grüßt dich Claudia

    • Thomas 2. Februar 2014 at 08:14 - Reply

      Hallo Claudia!
      Wow, das nenne ich mal eine Herausforderung.
      Aber wenn es dein wirklicher Wunsch ist, dann zieh es durch.
      In ein paar Jahren wirst du dann zurückdenken an diese Zeit und darüber lachen 😉
      Ich drück dir die Daumen das es klappt.
      lG Tomi

  4. Uwe 10. Februar 2014 at 09:51 - Reply

    Hallo Thomas,
    Ende des Jahres bin ich auf Deinen Podcast gestossen. Habe nun alle nachgeholt und warte nun auf jeden kommenden. Mache weiter so.
    Bevor ich Dir hier meinen Kommentar zu dieser Folge gebe noch ein paar generelle Anmerkungen von meiner Seite.
    Als Mitarbeiter globaler Projektteam tue ich manchmal ein bisschen schwer Deine Anregungen umzusetzen. Es ist einfacher nur sich selbst zu managen, als wenn man ein Team mit Leuten mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Einstellungen hat. Es wäre interessant einmal in einer zukünftigen Folge von Dir zu hören, wie man deine Selbstmanagement Ideen in größeren Teams oder Unternehmen umsetzen kann, wenn man Teil eines Teams ist. Beim Selbstmanagement sollte man aufpassen, dass man hier nicht allzu egoistisch wird und nur Dinge für sich selber tut, denn unterbewusst tu man es ja doch für auch für andere.

    Zu Deiner Podcast Folge 032 habe ich folgende Anmerkung. Ich habe mir die Frage was nach meinem Ableben noch bleibt auch schon öfters gestellt.
    Ist es nur eine Spur im Sand, welche langsam wieder verwischt?
    Ich habe festgestellt, dass viele Menschen bewusst oder unbewusst Dinge tun, welche auch nach dem Ableben bleiben und in Erinnerung bleiben. Daher sind meines Erachtens Dinge, welche wir auch für andere tun wichtiger als Dinge, welche wir nur für uns tun.
    Sind es bei Dir nicht auch dieser Blog, Deine Podcasts und Deine Bücher was von Dir nach Dir bleibt? Sind es nicht auch diese Dinge, welche Dich vorantreiben, als nur Deine eigene Erlebnisse?
    Hat nicht jeder auch ein Interesse, sein Wissen weiterzugeben oder das Erreichte an einen Nachfolger weiterzugeben? Ist dass nicht auch ein tiefer Sinn desse, was wir tun? Sollte das wirklich nach dem Ableben alles wieder verschwinden und in Vergessenheit geraten?

    Ein Wissenschaftler hat mal gesagt, dass er Angst vor dem Tod hat, weil dann sein ganzes Wissen und Erfahrung zum Großteil verloren gehen. Man kann sein Gehirn nicht auf eine Festplatte auslagern.
    Daher habe ich auch Ziele eine Haus zu bauen, Kinder zu haben als wichtig an. Das bleibt von mir und ich gebe meinen Kindern neben materiellen Dinge auch mein Wissen und Erfahrung weiter. Für mich ist es wichtig jeder meiner Generation einen Level voranzubringen. Heisst aufbauen auf dem was von mir kommt, um eine höhere Ebene zu erreichen durch Erfahrung, Wissen und auch Materiell.
    Politiker, Sportler, Schauspieler, Wissenschaftler und andere Persönlichkeiten gehen in die Gesichtsbücher ein durch ihre Taten und Ergebnisse. Dadurch bleiben Sie auch in der Erinnerung für die Nachwelt.
    Viele streben also bewusst oder unbewusst danach bleibende Spuren auf der Erde zu hinterlassen. Ein Architekt mit seinen Gebäuden, Schriftsteller mir ihren Büchern. Künstlern mit ihrn Bildern. Wissenschafter mir ihren Erfindungen und Errungenschaften. Familien durch ihre Kinder. Normale Menschen durch ihre Beteilgung und Einsatz am öffentlichen Leben für andere.
    Skurillerweise kann man das sogar Kriminellen unterstellen. Auch „Jack the Ripper“ hatte also sein Ziel erreicht, sein Name und Taten bleibt über Generationen erhalten.
    Ich für mich habe das Ziel erreicht, wenn ich mein Leben so gelebt habe, dass es für mich und meine Umwelt erfüllend war und man sich auch Jahre später an mich erinnert oder bleibende Dinge gibt, welche man mir in guter Erinnerung zuordnen kann.
    Zusammengefasst ist für mich nicht nur wichtig was ich für mich gemacht habe (denn das nehme ich mit ins Grab) sondern auch das was ich für meine Familie und andere getan habe.

    Gerade das mit dem bewusst und unbewusst finde ich einem wichtigen
    Aspekt. Denn gerade dadurch dass wir auf dem Aufbauen können, was
    anderer uns hinterlassen haben, hat es möglich gemacht die Menschen auf
    eine andre Stufe zu heben.
    Auch den Block baut auf Wissen auf welches von Lebenden aber auch von uns Gegangen verfügbar gemacht wurde, und Du erweiterst es entsprechend.
    Wäre das in der Vergangenheit nicht so geschehen, würden wir vielleicht noch „auf den Bäumen leben“.
    Es gibt ja auch es ganze Berufsgruppen, welche nach Spuren aus der Vergangenheit suchen, um daraus zu lernen.
    Warum gibt es den Mythos Atlantis, weil man vermutet dass die Menschheit einmal weiter war als jetzt?!
    Würden wir alles nur für uns tun und keine Spuren hinterlassen, wäre
    mein Leben und Tun für mich nicht erfüllend.

    Gruß Uwe

    • Thomas 10. Februar 2014 at 15:21 - Reply

      Hallo Uwe!

      Vielen Dank für deine sehr wertvollen Gedanken und Anregungen.

      lG Thomas

  5. Meike 4. Juli 2015 at 18:06 - Reply

    Toller Artikel.
    Ich wollte immer mal ans Nordkap und den Traum hab ich mir letztes Jahr erfüllt.
    Es war ein tolles Gefühl und ich hatte so einen inneren Frieden in mir.
    Ich lebe schon sehr lange nach dem Motto Carpe diem. Das tut gut und ist gut.

    • Thomas 4. Juli 2015 at 18:25 - Reply

      Hallo Maike!

      Gratuliere zu dieser Einstellung.

      lG Thomas

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