Das Rocketbook ist ein wiederverwendbares Notizbuch, das sich superschnell digitalisieren lässt. In den kommenden 5 Lese-Minuten lernst du die Vor- und Nachteile der Alternativen kennen, ich werde dir die verschiedenen Varianten des Rocketbooks vorstellen, es gibt natürlich einen ausführlichen Testbericht und ich verrate dir, unter welchen Bedingungen ich das Rocketbook am liebsten einsetze.


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Video zum Rocketbook

Die vier Alternativen zum Rocketbook

Wenn es um Notizen geht, dann hast du viele Möglichkeiten, diese zu machen. Unter anderem zählen ein einfaches Blatt Papier, ein Collegeblock, ein iPad oder Tablet und natürlich auch noch ein MacBook oder anderer Laptop dazu. Lass uns zunächst einmal die Vor- und Nachteile der einzelnen Optionen ansehen.

Lose Zettel

Vorteile:

  • Leicht
  • Kostengünstig
  • Aus haptischen Gründen lieben es viele, auf Papier zu schreiben oder zu zeichnen.
  • Keine besonderen Schreibgeräte notwendig

Nachteile:

  • Endet oft im Chaos, weil die Zettel dann nicht gleich ordentlich abgelegt werden.
  • Unansehnlich (zerknittert, Eselsohren)
  • Du benötigst eine stabile Unterlage zum Schreiben
  • Digitalisierung ist mühsam
  • Es stehen keine Clouddienste zum Abrufen weiterer Informationen zur Verfügung

Collegeblock

Vorteile:

  • Aus haptischen Gründen lieben es viele, auf Papier zu schreiben oder zu zeichnen.
  • Kostengünstig
  • Keine besonderen Schreibgeräte notwendig

Nachteile:

  • Unansehnlich (zerknittert, Eselsohren)
  • Nicht ganz so leicht
  • Auch nicht unbedingt platzsparend
  • Digitalisierung ist mühsam
  • Es stehen keine Clouddienste zum Abrufen weiterer Informationen zur Verfügung

iPad oder Tablet

Vorteile:

  • Sofort digitalisiert
  • Man kann auch in anderen Notizen etwas suchen oder online recherchieren.

Nachteile:

  • Sehr teuer
  • Spezieller Eingabestift notwendig
  • Zerbrechlich
  • Trotz spezieller Folien von der Haptik her nicht so wie auf Papier.

MacBook oder Laptop

Vorteile:

  • Sofort digitalisiert
  • Man kann auch in anderen Notizen etwas suchen oder online recherchieren.

Nachteile:

  • Sehr teuer
  • Nur Tippen, aber keine Handschrift möglich (außer bei Hybrid-Geräten)
  • Spezieller Eingabestift notwendig
  • Zerbrechlich

Rocketbook

Das Everlast Rocketbook

Besprechen wir auch hier zuerst mal die Vor- & Nachteile.

Vorteile:

  • Leicht
  • Stabil
  • Einfach zu digitalisieren
  • Platzsparend

Nachteile:

  • Es stehen keine Clouddienste zum Abrufen weiterer Informationen zur Verfügung.
  • Spezieller Stift notwendig
  • Das Schreibgefühl ist zwar passabel, aber nicht so wie auf Papier.
  • Die Tinte benötigt ein paar Sekunden, um zu trocknen.

In welchen Varianten gibt es das Rocketbook?

Du kannst dich bei der Größe zwischen A4, A5 und einem Mini-Format entscheiden. Außerdem steht dir das Cover in verschiedenen Farben zur Verfügung. Mit im Lieferumfang enthalten sind ein schwarzer Stift und ein Mikrofaser-Wischtuch. Dieses Set kostet dich bei Amazon ca. 40 Euro.

Außerdem gibt es noch das sogenannte Rocketbook Wave, welches sich einfach löschen lässt, wenn du es in die Mikrowelle legst. Da sich dieser Vorgang aber nur fünfmal wiederholen lässt und das Notizbuch danach nicht mehr zu verwenden ist, kam das für mich nicht in Frage.

Wie funktioniert das Digitalisieren?

Im Notizbuch befindet sich auf der Innenseite des Covers eine Agenda mit diversen Symbolen. All diesen Symbole kannst du in der Rocketbook-App, die für iOS und Android zur Verfügung steht, einen Zielort zuweisen. Meine Zielorte sind:

  • Meine Evernote Inbox
  • Die berufliche E-Mail-Adresse
  • Meine private E-Mail-Adresse
  • Die E-Mail-Adresse meines Assistenten
  • Google Drive
  • Dropbox

Natürlich gibt es noch einige weitere Zielorte, an denen du deine Notizen digitalisieren kannst. Die komplette Liste findest du hier.

Dieselben Symbole wie in der Agenda befinden sich auch immer am Ende jeder Seite des Notizbuches. Wenn du eines oder mehrere Symbole ankreuzt, dann erkennt das die App automatisch und liefert es an die entsprechenden Zielorte aus. Du kannst auch mehrere Seiten einscannen und diese als Bundle abspeichern. All diese Funktionen kannst du vorher in der App vordefinieren.

Die Seiten, die du abfotografiert hast, bleiben natürlich auch in der App bestehen und du hast somit auch über die App Zugriff darauf.

Wie funktioniert das mit dem Löschen?

Im Lieferumfang enthalten ist unter anderem ein Wischtuch. Dieses Wischtuch brauchst du nur leicht zu befeuchten (es sollte nicht komplett nass sein) und kannst dann über deine Notizen wischen. Schon ist alles weg und die Seite ist bereit für neue Notizen. Ich mache immer nur einen Teil des Tuches feucht und wische dann mit dem trockenen Teil nochmal nach.

Auf den Stiften befindet sich auch eine Art „Radiergummi“, mit dem du kleinere Fehler jederzeit ausradieren kannst.

Wann und wo setze ich das Rocketbook ein?

Einerseits nutze ich das Rocketbook, um Freizeitaktivitäten und Brainstorming miteinander zu verbinden. Mit dem Rad geht’s auf die Wiener Donauinsel, dort wird ein netter Platz in der Sonne gesucht und neben Sprüngen in die Neue Donau werden auch wertvolle Notizen von tollen Ideen zu den verschiedensten Projekten gemacht. Mein Rocketbook wird mir da wohl niemand klauen, bei einem iPad hätte ich mal zumindest ein mulmiges Gefühl, dieses alleine am Platz liegen zu lassen, während ich im kühlen Nass plansche. Ebenso setze ich das Rocketbook gerne bei meinen Tagesausflügen in die Therme Wien ein. Neben erholsamen Bädern und Saunagängen werden auch da wertvolle Informationen notiert.

Ich nutze das Rocketbook aber auch gerne bei Fort- und Weiterbildungen. Vor allem dann, wenn ich nur aufpassen und mitschreiben, aber nicht Informationen abrufen oder recherchieren muss. Somit gibt es auch keine Ablenkungen und ich kann mich voll und ganz darauf fokussieren, das neue Wissen aufzunehmen.

Selbiges gilt für Meetings und Gespräche, bei denen ich nur aufpassen und mitschreiben, aber nicht Informationen abrufen oder recherchieren muss. Auch in diesen Fällen greife ich lieber zum Rocketbook als zu iPad oder MacBook.

Wann verwende ich das Rocketbook nicht?

Bei Brainstorming-Aktivitäten, die gleichzeitig mit Recherche verbunden sind, und auch bei Meetings und Gesprächen, in denen ich recherchieren oder anderweitige Informationen abrufen muss.

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Mein Test-Fazit

Ich habe das Rocketbook nun etwas über zwei Monate im Einsatz und würde meinen Einsatz durchaus als intensiv beschreiben, wenngleich auch zwei Monate natürlich keinen Langzeit-Test darstellen. Ich kann dir hier also keine Informationen dazu geben, wie lange das Rocketbook hält, hätte bei Recherchen aber zumindest nichts Negatives zu diesem Punkt gefunden.

Was ist das Tolle am Rocketbook?

Das Rocketbook ist extrem stabil. Radfahren, wandern, Outdoor-Einsatz: Ja, das kleine Büchlein musste bei mir schon einiges aushalten und sich den Platz im Rucksack auch mit Sportutensilien teilen. Eselsohren oder Ähnliches sind bisher Fehlanzeige, was mich natürlich freut.

Das Schreibgefühl ist zwar nicht ganz wie auf Papier, aber ich habe mich sehr schnell daran gewöhnt und für mich ist es mittlerweile eigentlich kaum noch ein Unterschied.

Kleine Fehler lassen sich mit dem „Radiergummi“ am Stift gleich ausbessern, was auch einen großen Vorteil des Rocketbook darstellt.

Was würde ich als neutral bewerten?

Das Rocketbook ist mit Kosten von ca. 40 Euro mit Sicherheit nicht günstig. Ob es sich aufgrund seiner Lebensdauer gegenüber Collegeblöcken rechnet, kann ich noch nicht sagen. Will man farbigen Stifte dazu, muss man diese extra bestellen. Man benötigt spezielle Frixion-Stifte, drei Stück kosten ca. 8 Euro.

Die Tinte trocknet binnen 4-5 Sekunden, was für mich und meinem Schreibstil kein Problem darstellt. Bei Recherchen haben das aber viele Anwender beklagt, daher will ich es hier erwähnen. Wenn du das Rocketbuch also zum Zeichnen oder für besonders schöne Dinge verwenden willst, kann das ein Hindernis sein. Ich notiere lediglich und dabei war das für mich nie ein Problem.

Was mich am Rocketbook stört

Am physischen Produkt Rocketbook eigentlich gar nichts, aber an der App. Es ist leider nicht möglich, die Bundle-Funktion und die Autosend-Funktion parallel zu aktivieren. Die Bundlefunktion regelt, dass du mehrere Seiten fotografieren und dann gesammelt zum Beispiel in Evernote ablegen kannst. Mit der Autofunktion werden deine Fotos direkt (als pdf- oder jpg-Datei) am Zielort gespeichert, ohne dass du ein weiteres Mal auf Senden klicken musst. Hört sich zwar nach einer Kleinigkeit an, ist aber für mich trotzdem ein unnötiger Arbeitsschritt. Und technisch ist dieses Problem sicher leicht lösbar, vielleicht ja schon im nächsten Update.

Für mich ist das Rocketbook alles in allem ein tolles Produkt, das vor allem für meine Top-Einsatzgebiete Sport und Freizeit perfekt passt. Von mir gibt es daher eine klare Empfehlung dafür. Das Rocketbook lässt sich übrigens toll mit dem Kurs „Evernote – mein Life-Management-Tool“ auf Selbstmanagement.rocks oder dem Buch dazu kombinieren. Dort lernst du nämlich gleich, wie du deine Notizen am besten ablegst.

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