Immer und immer wieder werde ich via E-Mail gefragt, wie denn der Tagesablauf von jemandem wie mir, der über Effizienz und Produktivität schreibt, aussieht. Und ich gestehe es offen und ehrlich, ich erhoffe mir von diesem Artikel auch, dass diese Frage nicht mehr in meinem Posteingang landet, oder ich zumindest dann ganz einfach auf diesen Artikel verlinken kann.


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Bevor ich dir aber erzählen will, wie mein Tagesablauf aussieht, solltest du wissen, dass ich zum Zeitpunkt, zu dem ich diesen Artikel schreibe, auch noch Vollzeit als Sozialpädagoge arbeite. Insofern sehen meine Tage immer etwas anders aus, denn meine Dienste dauern in der Regel 24 Stunden und dazwischen habe ich einen bis drei Tage (je nach Dienstplan) frei.

Insofern bin ich nicht in einem 9-to-5-Job, dem ich von Montag bis Freitag nachgehe, sondern muss mich da etwas anders arrangieren und flexibler agieren. Für mich gibt es also drei Tage:

  • Tage, an denen ich komplett frei habe und an denen ich mich auf meine Arbeit (Leidenschaft) als Produktivitäts-Trainer konzentrieren kann.
  • Tage, an denen ich zum Dienst gehe (in der Regel um 9 Uhr früh).
  • Tage, an denen ich aus dem Dienst komme (in der Regel um 9.30 Uhr).

Konzentrieren werde ich mich in diesem Artikel auf die Tage, an denen ich „nur“ Produktivitätstrainer bin.

Ein Tag im Leben eines Produktivitäts-Trainers

Ich habe natürlich auch meine Routinen, die ich jeden Tag ausführe, ansonsten bin ich aber ein sehr flexibler Mensch, der nicht immer nach demselben Muster arbeitet. Einerseits natürlich, weil ich sehr gerne neue Dinge teste, und andererseits, weil ich es als ziemlich langweilig empfinde, wenn jeder Tag nach dem selben Schema abläuft.

Insofern nehme ich mir die Freiheit, jeden Tag ein wenig anders zu gestalten. Trotzdem bleiben natürlich einige Eckpfeiler meist gleich.

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Der Start in den Tag

Mein Tag beginnt in der Regel zwischen 5.00 und 5.30 Uhr früh. Ja, ich bin Frühaufsteher, denn um diese Zeit bin ich einfach am kreativsten und produktivsten. Ich habe nie besonders lange geschlafen, diesen frühen Start in den Tag habe ich mir allerdings antrainiert (wie das funktioniert, verrate ich dir in diesem Buch).

Nach der Körperhygiene und einem Kaffee, Tee oder auch nur einem Glas Wasser starte ich auch schon mit meiner Arbeit. In der Regel beginne ich mit der unangenehmsten und/oder wichtigsten Aufgabe des Tages, diese nennt sich „Eat the frog„. Es kostet zwar immer noch etwas Motivation und Überwindung, mit einer solchen Aufgabe zu beginnen, aber ist sie mal erledigt, gibt mir das unheimlich viel Kraft und Energie.

Wenn gerade keine besondere Aufgabe ansteht, dann gehören für mich wichtige Dinge wie Bücher oder Blogartikel schreiben zu den Aufgaben, die ich nach dem Aufstehen erledige. Diese erste Arbeitsphase dauert so von 5.45 bis 7.45 Uhr.

Der Vormittag

Danach gibt es eine Pause, in der ich frühstücke und auch oft den Ort wechsle. Meistens zieht es mich dann in mein Lieblingscafé, in dem ich dann recherchiere bzw. Webinare oder Seminare plane. Dort bleibe ich dann meistens so bis 10.00 Uhr.

Im Anschluss gehe ich für das Mittagessen einkaufen und dann wieder zurück in mein Homeoffice. Dort gehe ich dann daran, Podcasts aufzunehmen, Texte für meinen Newsletter zu schreiben oder aber auch weiter zu recherchieren oder zu lesen.

Der gesamte Vormittag gehört also jenen Dingen, von denen ich mir für die Zukunft sehr viel verspreche. Ich behandle in dieser Zeit keine unwichtigen Aufgaben oder Nebensächlichkeiten, sondern fokussiere mich auf die wirklich wichtigen Aufgaben, die mich und mein Business weiterbringen sollen.

Der Nachmittag

Gegen 12 Uhr gibt’s dann Mittagessen und danach meistens auch einen kurzen Powernap, um danach wieder konzentriert arbeiten zu können.. Im Anschluss gehe ich dann eher administrative Arbeiten wie die Beantwortung von E-Mails, Terminvereinbarungen, technische Arbeiten an meinem Blog oder Ähnliches an.

Es handelt sich hierbei also um Arbeiten, die etwas weniger Fokus und Konzentration benötigen, denn um diese Zeit ist mein Biorhythmus im Tief.

Gegen 14 Uhr (wenn ich mein Tief überwunden habe) arbeite ich dann nochmals eine Stunde an meinen Projekten, die gerade laufen. Da nehme ich dann auch oft die Videos für meine Videokurse auf. Zu der Zeit nehme ich außerdem Termine wahr. In der Regel sind das Skype-Calls mit Kollegen, Kunden oder Kooperationspartnern.

Die letzte Arbeitshandlung des Tages ist, dass ich die Tagesplanung für den nächsten Tag mache (hier erfährst du mehr dazu).

Feierabend

Zwischen 15 und 16 Uhr klappe ich dann den Computer dann zu und bewege mich ins Fitnesscenter oder auf meine Laufstrecke. Je nach Lust und Laune bin ich aber auch manchmal schon zwischen 10 und 12 Uhr trainieren (wie gesagt bei mir sehen nicht alle Tage gleich aus).

Dort verbringe ich dann zwei Stunden mit Training und anschließender Regeneration in der Sauna oder im Dampfbad.

Den Abend verbringe ich dann meist mit Freunden in meinem Lieblingscafé oder ich treffe mich mit Markus Cerenak bei unserem Stamm-Griechen, um gemeinsam neue Projekte zu planen und über unser Business zu plaudern. Championsleague-Abende verbringe ich so oft es geht mit meinem besten Freund vor dem TV. Ab und an steht natürlich auch Kultur an.

Die letzten Minuten des Tages gehören dann, ebenfalls nach Energie-Level, einem Buch oder, wenn ich nicht mehr ganz so fit bin, einem Podcast oder einem Hörbuch. Gegen 22 Uhr versuche ich dann einzuschlafen, um genügend Schlaf für einen weiteren produktiven Tag zu finden.

An „Arbeits“-Tagen

Wenn ich um 9 Uhr in den Dienst gehe, dann beginnt mein Tag ebenfalls um ca. 5.00 Uhr mit der wichtigsten und/oder unangenehmsten Aufgabe des Tages. Um 6.30 Uhr geht es dann aber schon zum Sport ins Fitnesscenter, um dann um 9.00 Uhr pünktlich in der Arbeit zu sein.

Wenn ich aus dem Dienst komme, führt mich der erste Weg ebenfalls sofort ins Fitnesscenter, wo ich bis ca. 11.30 Uhr bin. Im Anschluss dann Mittagessen und ein Powernap.

Danach versuche ich je nach Energielevel noch ein paar Aufgaben für mein Business zu erledigen. Je nachdem, wie anstrengend der Dienst war, sind das mal anspruchsvollere und mal auch nur einfache Dinge.

Fazit für dein Selbstmanagement

Ich habe meinen Tag in vier Teilbereiche unterteilt:

In der Früh zwischen 5.45 und 7.45 Uhr, am Vormittag zwischen 8.00 und 10.00 Uhr und 10.30 und 12.00 Uhr sowie in eine Nachmittags-Einheit zwischen ca. 13.00 und 15.00 Uhr.

Die Aufgaben, die ich in den jeweiligen Einheiten erledige, richten sich sehr nach meinem Energielevel. Zu Beginn die eher schweren Aufgaben und nachmittags dann eher die einfacheren. Diese Vorgehensweise kann ich dir nur empfehlen: Richte dich dazu einfach nach deinem Biorhythmus.

Außerdem sind Sport und soziale Kontakte natürlich extrem wichtig für meine körperliche und geistige Fitness.

Ich hoffe, dass mein Tagesablauf halbwegs spannend für dich war. Wie sieht denn deiner so aus? Wie teilst du dir die Dinge ein? Wäre super, wenn du mir einen kurzen Kommentar hinterlässt.

Mehr Aufgaben in weniger Zeit erledigen - mit meiner Not-Todo-Liste

Klar, eine To-do-Liste ist was Gutes und Wichtiges, aber mindestens ebenso wichtig ist eine Liste mit Dingen, die du unterlassen solltest, um produktiv und effizient sein zu können. In meinem kostenlosen Mitgliederbereich stelle ich immer wieder spannende PDF zur Auswahl. Die neueste Publikation ist meine Not-to-do-Liste, von der du sicher den einen oder anderen Punkt auch für dich verwenden kannst. Abschreiben ist also ohne Weiteres erlaubt.

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Genieße deinen Tag!

Liebe Grüße

Thomas

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