Warnung: Entrümpeln im Frühling war noch nie so einfach!

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Meine Frage an dich: Freust du dich auf den Frühlingsputz und auf das Entrümpeln? Vermutlich nicht. Also macht es doch Sinn, es sich so einfach wie möglich zu machen oder? Perfekt, dann sind wir ja einer Meinung. In diesem Artikel geben wir dir ein paar kleine Tipps, Tricks und Hacks, wie du dein Zuhause fit für den Frühling machen kannst. Na dann legen wir los!

Was ist Gerümpel und warum häufen wir überhaupt Gerümpel an?

Was ist eigentlich Gerümpel? Nun, unter Gerümpel versteht man unter anderem Dinge, die

  • nicht genutzt
  • nicht gemocht
  • vernachlässigt
  • kaputt
  • unfertig
  • unbenutzt
  • abgetragen oder
  • unerwünscht sind.

So weit, so klar. Jetzt stellt sich aber folgende Frage:

Warum häufen wir überhaupt Gerümpel an?

Auch hier gibt es mehrere Antworten und ich bin mir sicher, fast alle werden auch auf dich zutreffen:

Weil wir Dinge für alle Fälle aufbewahren:
Ganz ehrlich, wie oft hast du dich diesen Satz schon sagen hören: „Das kann ich vielleicht irgendwann noch einmal brauchen!“ Sobald du die Worte „vielleicht irgendwann“ sagst, kannst du dir sehr sicher sein, dass es sich dabei um Gerümpel handelt.

Weil wir Dinge für alle Fälle kaufen:
Eigentlich noch schlimmer, wir heben sie nicht nur auf, weil wir sie vielleicht irgendwann brauchen können, sondern wir kaufen auch Dinge, die wir jetzt gar nicht benötigen. Aber wir müssen ja irgendwie rechtfertigen, dass wir uns dieses Ding jetzt kaufen wollen. Also muss das „vielleicht irgendwann mal brauchen“-Argument herhalten.

Sentimentales:
Ein paar sentimentale Dinge sind sicherlich okay, aber mal ehrlich, brauchst du diesen Stein aus dem Mittelmeer vom Urlaub von vor sechs Jahren, auf dem du mit deinem mittlerweile Ex-Freund unterschrieben hast, wirklich noch? Oder die Geburtstagskarten deines mittlerweile zwölf Jahre verjährten 20. Geburtstags? Wohl kaum, also ist es Gerümpel.

Erinnerungsstücke:
Ein paar Erinnerungsstücke mögen ja ganz okay sein, aber 3.986 Fotos aus dem Jahr 1998 sind dann möglicherweise doch etwas übertrieben. Also fällt auch hier vieles unter die Kategorie Gerümpel.

Deine erste Aufgabe

Bewaffne dich nun mit einem Notizblock oder aber auch mit Evernote und finde heraus, wo sich bei dir überall Gerümpel befindet. Hier ein paar Tipps, wo du sicher fündig wirst:

  • Keller und Dachböden
  • Schränke und Kleiderschränke
  • Büro
  • Taschen
  • Lagerräume
  • Garagen
  • Auto usw.

Vergiss dabei auch nicht das elektronische Gerümpel und getarntes Gerümpel (zum Beispiel Möbel oder Pflanzen). Viel Spaß beim Finden deiner Gerümpel-Zonen.

Kurzer Themenwechsel: Kennst du schon den Selbstmanagement-Monatsplaner?

Hier ein kleiner Überblick über die Vorteile des Monatsplaners:.

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Und das beste daran, du kannst ihn jetzt hier kostenlos anfordern:.

pink and green plastic container

Wie bereite ich mich auf das Entrümpeln am besten vor?

Falls du die unterstützenden Materialien für die Entrümpelung noch nicht gekauft hast, findest du hier eine kleine Auflistung der wichtigsten Dinge.

So, nun geht es an die Planung des genauen Ablaufs der Entrümpelungs-Aktion. Warum das wichtig ist? Ganz einfach, du sollst dich bei der Entrümpelung nur auf das Entsorgen oder das Behalten von Dingen konzentrieren und nicht darauf, was jetzt der nächste Schritt ist. Wenn wir also in die Entrümpelungs-Aktion gehen, dann wirst du ganz genau wissen, was du wann zu tun hast.

Plane nun, in welcher Reihenfolge du dein Gerümpel abarbeiten willst. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder du arbeitest dich von den kleinen über die mittleren hin zu den großen Räumen, oder du gehst einfach Raum für Raum durch. Egal für welche Vorgehensweise du dich entscheidest, plane nun detailliert, in welcher Reihenfolge du vorgehen willst, und schreibe diese auch nieder.

Vergiss dabei auf keinen Fall auch Gerümpelzonen, die außerhalb deiner Wohnung liegen (zum Beispiel Keller, Lagerraum, Garage, Auto usw.). Plane auch diese Orte unbedingt mit ein! Das ist deshalb wichtig, weil wir die gesamte Aktion an einem, maximal zwei Tagen durchführen wollen. Verschiebst du diese Gerümpelzonen auf einen späteren Zeitpunkt, ist die Chance sehr hoch, dass du sie nie entrümpelst. Das wäre doch schade, oder? Bevor du aber loslegst, noch ein paar kleine Aufgaben.

Belohnung festlegen

Setze jetzt eine Belohnung für dich fest und schreibe sie groß auf ein Blatt Papier. Was willst du dir gönnen, wenn du diese Entrümpelungs-Aktion durchgezogen hast? Ein Wellness-Wochenende? Ein super Abendessen in einem tollen Restaurant? Was auch immer es ist, schreibe es groß auf. Diesen Zettel hängst du dann an einem Ort auf, an dem du ihn oft siehst (zum Beispiel dem Kühlschrank).

Störungen vermeiden

Wenn du diese Aktion so schnell wie möglich durchziehen willst, dann solltest du Störungen so gut es geht vermeiden. Schalte also unbedingt deinen Computer und das Mobiltelefon während der Entrümpelungs-Aktion aus.

Das richtige Mindset herstellen

Möglicherweise wirst du Probleme dabei haben, Dinge loszulassen und dich für immer von ihnen zu trennen. Daher lade ich dich auf ein Gedanken-Experiment ein, das sehr hilfreich sein kann:

Stell dir vor, bei dir wird eingebrochen und deine Spielkonsole wird gestohlen. Nun hast du zwei Möglichkeiten: 1. Du kaufst dir eine neue Spielkonsole. 2. Du brauchtest sie ohnehin nicht mehr und verzichtest zukünftig darauf. Ebenso ist es beim Entrümpeln! Wenn du dir unsicher bist, ob du das Ding, das du gerade in der Hand hast, behalten sollst oder nicht, dann stell dir diese Einbruch-Situation vor und stell dir die Frage, ob du es ersetzen würdest oder nicht. Würdest du es ersetzen, dann behalt das Ding. Würdest du das nicht tun, dann entsorge es.

Der Umgang mit der Dilemma-Kiste

Diese Kiste ist für Dinge da, von denen du nicht weißt, ob du sie behalten sollst oder nicht. Allerdings gilt auch für die Dilemma-Kiste die Regel: Ist sie mal voll, darf nichts mehr rein oder es muss ein Ding raus, um einem anderen Platz zu machen.

Der Tag der Tage – das Entrümpeln

Das Entrümpeln kann nun starten. Vielleicht schaffst du ja alles an einem Tag, aber setz dich damit bitte nicht unter Druck. Besser ordentlich als eine Husch-Pfusch-Aktion, bei der am Ende noch jede Menge Gerümpel übrig bleibt. Du bist nun bereit. Du bist gut vorbereitet. Du hast deinen Plan, was du in welcher Reihenfolge erledigen musst. Alles, was du jetzt noch tun musst, ist starten. Sieh das Ganze als Challenge gegen dich selbst. Wenn du dich selbst schlagen willst, dann musst du jetzt loslegen, und zwar ordentlich. Du wirst sehen, wenn du mit diesem Mindset an die Sache rangehst, macht es sogar einen Riesenspaß.

Schritt 1: Alles ausräumen
Wenn du mit einer Entrümpelungszone startest, wird zunächst einmal alles aus den Kästen, Schränken, Regalen usw. herausgeräumt. Es bleibt nichts drin! Am besten platzierst du alles in der Mitte des Raumes.

Schritt 2: Reinigen
Jetzt, wo alles leer ist, reinigst du zunächst einmal alle Kästen, Schränke, Regale usw.!

Schritt 3: Aussortieren
Nimm die Dinge in die Hand und stell dir die Frage, ob du es in den letzten zwölf Monaten verwendet hast. Ist die Antwort „Ja“ und du willst es auch weiterhin gebrauchen, dann sortiere das entsprechende Ding wieder ein. Hast du es aber in den letzten zwölf Monaten nicht in der Hand gehabt oder willst du es zukünftig nicht mehr verwenden, dann hast du mehrere Möglichkeiten:

  1. Ist es etwas Wertvolles oder eine Erinnerung, dann sammelst du das in der Plastikkiste, die du dafür besorgt hast. Es gibt allerdings eine Regel: Du darfst diese Kiste komplett füllen, ist sie aber einmal voll, darf nichts mehr rein. Willst du doch noch etwas reingeben, muss ein anderes Ding weichen. So vermeidest du, zu viele sentimentale Erinnerungsstücke zu sammeln.
  2. Das Ding ist für andere brauchbar: Dann kannst du es entweder verkaufen (eBay, Flohmarkt …), spenden (Caritas, Volkshilfe …) oder an Freunde verschenken.
  3. Das Ding ist für niemanden mehr brauchbar: Dann ab in den Müll damit und bitte die Mülltrennung nicht vergessen.

Deine Aufgaben nach der Entrümpelungs-Aktion

Versuche, auch diese Aufgaben so schnell wie möglich zu erledigen. Lass dir dazu nicht mehr als drei Tage Zeit.

  1. Entsorge den Sondermüll fachgerecht.
  2. Alles, was in der Reparieren-Kiste lagert, wird in den kommenden drei Tagen in die entsprechende Werkstatt gebracht.
  3. Alles, was du verschenken willst, verschenkst du am besten noch heute.
  4. Sämtliche Dinge, die du zu Geld machen willst, werden binnen der nächsten drei Tage zu Geld gemacht. Wenn du dich für einen Flohmarktverkauf entscheidest, dann miete binnen der nächsten drei Tage zum nächstmöglichen Termin einen Standplatz.
  5. Packe den Dilemma-Karton in den Keller oder einen Abstellraum. Trage dir heute in sechs Monaten eine Notiz („Dilemma-Karton“) in deinen Terminkalender ein. Alles, was du nach sechs Monaten noch nicht aus dem Dilemma-Karton entnommen hast, entsorgst du zu diesem Zeitpunkt.

Es ist wirklich wichtig, dass du dich so schnell wie möglich von diesen Dingen löst. Je länger die bei dir herumstehen, desto größer ist die Gefahr, dass du wieder Dinge, die du entsorgen wolltest, herausholst. Und das wollen wir doch nicht, oder?

Hast du diese Dinge erledigt, hast du endgültig erfolgreich entrümpelt. Ein tolles Gefühl, nicht wahr? Damit steht einem essentialistischeren Leben nichts mehr im Wege.

Gerümpelfrei bleiben

Vielleicht willst du ja wissen, wie du zukünftig gerümpelfrei bleibst und so eine Gerümpel-Aktion damit nie wieder durchführen musst? Oder du willst wissen, wie du auch deine elektronischen Geräte entrümpelst? Oder willst du wissen, wie du Energiesauger loswirst, deine Finanzgebarung minimalistisch gestaltest, dich auf das Wesentliche konzentrierst, weniger gestresst bist und so mehr Lebensqualität hast?

Der Start mit den materiellen Dingen könnte ein guter Startpunkt sein, auch andere Dinge in deinem Leben zu entrümpeln. Zum Beispiel deinen Terminkalender, deine Alltagsverpflichtungen, deine schlechten Gewohnheiten und vieles mehr.

Genau dafür haben wir die Selbstmanagement Rocks Masterclass für dich erschaffen. Darin kannst du dir Schritt für Schritt ein besseres Zeit- und Selbstmanagement erarbeiten und damit entspannt und trotzdem erfolgreich durchs Leben gehen. Alle Infos dazu findest du hier!

 

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Thomas Mangold, Autor, Podcaster, Keynote-Speaker

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