Entschleunigung – Warum ich mein Urlaubsprogramm umstellte

Eine Woche türkische Rivera, „all inclusive“ in einem großen Ressort. Eigentlich wollte ich nur ein wenig ausspannen und in entspannter Atmosphäre die Veröffentlichung meines Buches planen. Doch dann kam alles ganz anders, als geplant und ich denke das hat auch für dich einen großen Mehrwert.

Die Reiseblogger unter meinen Followern werden jetzt die Hände vor dem Kopf zusammenschlagen und denken „wie kann man nur in so ein Ressort fahren“. Der andere Teil meiner Leser wird die Hände vorm Gesicht zusammenschlagen und sich denken „wie kann der nur im Urlaub arbeiten wollen?“.


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Die Entschleunigung

Tja die einfache Erklärung ist, ich wollte diesmal nichts erleben, sondern einfach „chillen“ (ist ja das neue Modewort für erholen). Und warum ich im Urlaub arbeite? Nun vermutlich deshalb weil es mir Spaß macht am Buch und auch an meinem Blog zu arbeiten. Für mich ist das keine Arbeit, sondern einfach Vergnügen und ich mache es gerne. Also warum nicht auch im Urlaub. So weit so gut!

Doch dann kam alles anders

Anstatt gleich an meinem Buch zu arbeiten, nahm mich der südliche Flair in den Bann. Die Anlage war herrlich Bilder gibt es unterhalb dieses Artikels, das Essen wundervoll und das Meer verzauberte mich.

Ich lag einfach auf meinem Liegestuhl und genoss das Klima und die Umgebung.

Dabei gingen mir einige Dinge durch den Kopf:

  • Wie soll die Zukunft meines Blogs und Podcasts aussehen?
  • Welche neuen Projekte will ich starten?
  • Auch private Dinge (die auch privat bleiben sollen) beschäftigten mich!
  • Und ich hatte natürlich jede Menge Ideen, Inspirationen und Verbesserungsvorschläge.

Ich war so gefangen in meinen Gedanken, das ich nicht mal auf die Idee kam am Buch zu arbeiten. Es war einfach alles viel zu spannend, was sich da in meinem Kopf abspielte.

Und abends! Ja da genoss ich leckere Cocktails und außerdem war da ja noch die Fußball-WM in Brasilien.

Aber warum war das so? Warum kamen mir plötzlich all diese Gedanken? Als ich in den Flieger stieg waren die ja noch gar nicht da!

Raus aus dem Alltagstrott

Zuhause ist man im Alltagstempo und in seinen täglichen Routinen gefangen. Wie du ja weißt versuche ich auch bei mir zu Hause in Wien regelmäßig zu reflektieren. Aber trotzdem hat einen der Alltag irgendwie in Gefangenschaft.

Man hat, oder besser gesagt man nimmt sich zu wenig Zeit, um über die Dinge nachzudenken und dann sind da noch die Ablenkungen die daheim lauern (Internet, Freunde, Verwandte und all das übliche halt). Auch fehlt einem oft die Muse es zu tun und sich auf Befehl über gewisse Dinge Gedanken zu machen, das geht schon gar nicht.

Für alle die sich schwer tun im Urlaub zur Ruhe zu kommen, habe ich ein paar Tipps. Wie gesagt, bei mir geht es da schnipp und ich bin im Urlaubsmodus, aber das ist ja bekanntlich nicht bei allen so!

Was du tun kannst um zu Entschleunigen:

  • Genieße die Landschaft, geh spazieren und beobachte einfach alles um dich herum.
  • Nimm dir deinen Kindle mit ein paar Büchern drauf mit und beginne einfach zu lesen.
  • Lade dir schon daheim (in den südlichen Ländern ist das mit dem Internet nicht so toll wie bei uns) deine Lieblingspodcasts herunter und höre sie da in Ruhe.
  • Was für Podcasts gilt, das hat natürlich auch für Hörbücher seine Berechtigung. Lade dir zwei oder drei herunter und höre sie ihn Ruhe. Hier übrigens ein tolles Hörbuch-Angebot.
  • Versuche einfach zu chillen und nichts zu tun.
  • Beobachte die Menschen um dich herum.
  • Trinke Alkohol :-), oder andere Dinge die dir schmecken.
  • Mache Sport.

Ich denke bei diesen Tipps sollte für jeden was dabei sein.

Darüber machte ich mir Gedanken

Nicht das meine Gedanken jetzt so spannend für dich sein könnten, aber ich will sie dir hier trotzdem erzählen, denn möglicherweise sind meine Gedanken ja ein Gedankenanstoß für dich.

Also anstatt meine Zeit der Veröffentlichung meines Buches zu widmen machte ich folgende Dinge:

  • Ich entwickelte neue Ideen:
    Einige davon wirst du kennenlernen sobald sie umgesetzt sind.
  • Ich machte eine Jahres-Zwischen- Reflektion:
    Eigentlich mache ich so etwas ja nur am Jahresende, aber es hat sich diesmal aufgedrängt und ich war froh es gemacht zu haben.
    Ich habe wieder einige Fehlerquellen an mir entdeckt, die es auszumerzen gilt.
  • Ich habe diverse Zukunftsszenarien durchgespielt:
    Eigentlich eine voll lustige Angelegenheit, die riesen Spaß macht. Ich mache das leider viel zu selten. Aber es macht nicht nur Spaß, sondern hat auch Sinn. Wenn man seine Ideen ein wenig durchspielt, kann man Fehler schon im Vorfeld vermeiden und kommt auf die eine oder andere weitere Idee und entwickelt so manchen Verbesserungsvorschlag.
  • Ich habe meine neue „6-Tage-Woche“ entwickelt:
    Was das genau ist würde hier den Rahmen sprengen, aber einer der nächsten Artikel wird davon handeln und dann erfährst du alles genauer.
  • Ich habe mir neue Inspirationen geholt:
    Unter anderen habe ich auch meine Bucketlist überarbeitet. Einige Dinge wurden gestrichen und einige Dinge kamen neu dazu.
  • Ich habe neue Ziele definiert:
    Oder besser gesagt meine Ziele ein wenig angepasst und sie bis zum Jahresende hin optimiert.

Hört sich jetzt alles sehr theoretisch an, aber du wirst einiges noch genauer kennenlernen.

Und das Buch

Ja das kommt einfach mal eine oder zwei Wochen später heraus. Da ich ja mein eigener Verleger bin, ist das auch nicht so wichtig. Mittlerweile ist es ja bereits veröffentlicht:

Selbstmanagement

Viel wichtiger ist, dass ich eine, für meine Zukunft sehr wertvolle Zeit hier in der Türkei verbrachte. Insofern war dieses Entschleunigen und seine Gedanken einfach schweifen lassen schon sehr in Ordnung!

Fazit für dein Selbstmanagement

Nimm dir Zeit um zu entschleunigen. Zoome heraus und betrachte das große Ganze.  Lass deinen Gedanken freien Lauf, überdenke deine Handlungen, spiele Szenarien durch und nutze diese Zeit um dich in angenehmer Atmosphäre persönlich weiterentwickeln zu können.

Ich hoffe ich konnte dich mit diesem Artikel ein wenig dazu inspirieren.

Wie sieht das bei dir aus? Hast du den Urlaub schon mal zum Entschleunigen und Gedanken schweifen lassen verwendet? Oder steht bei dir nur die pure Erholung, oder geile Action im Vordergrund?

Lass mich deine Meinung wissen und hinterlasse einen Kommentar! Danke.

Hier jetzt noch die versprochenen Fotos:

 Urlaub und Arbeit

Entschleunigung

Urlaub Hotel

ENTSCHLEUNIGUNG

Genieße deinen Tag,

Thomas

2017-09-29T11:05:57+00:00 8 Comments

8 Comments

  1. Neurosync 4. September 2014 at 13:21 - Reply

    Wieder ein toller Podcast. Wieso machst du eigentlich Urlaub, was ist das denn für ein Wort? Da muss ich doch gleich mal im Duden nachschauen 😉 Erhole Dich gut – auch mal gerne ohne Arbeit !

    Mario

    • Thomas 4. September 2014 at 13:38 - Reply

      Vielen Dank für dein Lob Mario :-).

      Ja Urlaub, du wirst begeistert davon sein. Schlag es einfach mal nach :-D.

      lG Thomas

      • Neurosync 4. September 2014 at 13:40 - Reply

        Ich habe so etwas schon mal ohne Handy und Internet gemacht, mitten im Wald. Das war toll.

        Ich bin gerade dabei eine Art „Kurzurlaub für den Alltag“ zu Erstellen. In 15 Minuten kannst Du dich dann so effektiv entspannen, wie in 4 Stunden schlaf. Ich werde es Dir dann als BETA-Test zukommen lassen 😉

        Mario

        • Thomas 4. September 2014 at 13:45 - Reply

          Super, freue mich drauf!

          lG Thomas

  2. Robert Kraxner 5. September 2014 at 09:55 - Reply

    Hi Thomas,

    wenn ich im Urlaub bin, schweifen meine Gedanken wie wild umher.
    Welche Projekte möchte ich umsetzen, welche Schritte kann ich unternehmen etc.
    Dazu bietet sich der Urlaub natürlich an.

    Doch wünsche ich mir, dass ich im Urlaub etwas Abstand gewinne und zur Ruhe komme. Das ist oft gar nicht so einfach, wenn ständig neue Projektideen usw. im Kopf herumschwirren. 😉

    Alles Liebe
    Robert

    • Thomas 5. September 2014 at 13:47 - Reply

      Das kann ich gut nachvollziehen Robert :-).

      Vielleicht ist der Urlaub einfach zu kurz?

      lG Thomas

  3. Birgit 17. September 2014 at 18:50 - Reply

    Danke für den inspirierenden Text. Mein Urlaub hat zwangsweise zwei Jahre gedauert. Langsam kann ich die Zeit genießen. Hätte ich mal früher mit dem Genießen angefangen. .. Nein alles gut – alles zu seiner Zeit.
    Herzliche Grüße
    Birgit

    • Thomas 18. September 2014 at 05:52 - Reply

      Genau so ist es Birgit 😉

      lG Thomas

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