FAQ 008: Fragen zu Evernote

Nach meinem Podcast und Artikel „14 Gründe und 14 Anwendungsbeispiele: Warum du Evernote verwenden solltest“ habe ich jede Menge E-Mails und Kommentare mit Fragen zu Evernote.
Die möchte ich hier in dieser FAQ-Session gleich einmal behandeln.


 Der Podcast zum Artikel:

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Datensicherheit

Wo liegen meine Daten und wie sicher sind sie da?

Deine Daten liegen auf den Servern von Evernote. Sie sind so sicher, wie sie eben auf einer Cloud sein können. Ich bin kein Experte was Cloud Computing betrifft, aber es ist im Prinzip das selbe, als würdest du die Daten auf Dropbox, Skydrive oder Google Drive ablegen.

Kann man die Daten verschlüsseln?

Ja das kann man. Markiere einfach den Text in der Notiz die du verschlüsseln willst. Klicke dann mit der rechten Maustaste auf diesen Text und wähle dann „Auswählten Text verschlüsseln“ aus.

Evernote Logo

70 Dinge die ich mit Evernote manage

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Meine Meinung zur Datensicherheit in der Cloud!

Stelle dir bei allem was du in die Cloud stellst die Frage: „Ist es tragisch wenn andere diese Daten lesen können?“ Beantwortest du die Frage mit ja, solltest du Daten nur speziell verschlüsselt in die Cloud stellen. Bei Office-Dateien würde ich zum Beispiel den Passwort-Schutz empfehlen.

Meine Gesundheits- und Finanz-Daten

Es wurde auch kritisiert, dass ich leichtsinnig sei, wenn ich meine Gesundheitsdaten in Evernote speichere. Ich weiß nicht was daran leichtsinnig sein soll? Die Befunde meiner Knie-Op oder meinen letzten Blutbefund (der übrigens hervorragend war ;-)) sind für mich keine Geheimnisse. Klar es gibt vielleicht Gesundheitsdaten, wie zum Beispiel schlimme Erkrankungen, die ich vielleicht nicht da parken würde. Aber in meinem Fall ist mir das egal!

Ebenso wenig wie die Polizzennummern meiner Hausrats- und KFZ-Versicherungen. Was soll jemand mit diesen Daten anfangen? Ja ok, vielleicht klaut er mein Auto weil er sich denkt ich bin eh gut versichert. Aber das Risiko nehme ich in Kauf 🙂 !

Fakt ist, es ist mir egal ob jemand diese Daten liest, weil sie sowieso wertlos sind, zumindest für den Hacker!

Der Umgang mit sensiblen Daten

Natürlich habe auch ich sensible Daten, die ich speziell schütze. Zum Beispiel die Daten meiner Klienten aus dem Sportmentaltraining, aber auch PIN’s und TAN’s. Solche Daten würde ich, wenn überhaupt, nur gut gesichert in die Cloud laden.

Allerdings was ist heutzutage schon sicher, wenn die NSA die Gespräche der deutschen Bundeskanzlerin abhören kann???

Daten rauf und runter bekommen

Das ist prinzipiell kein Problem. Zu Evernote hochladen kannst du sie am besten mittels Scanner (wenn es sich um Dokumente oder sonstiges Zettelwerk handelt).

Herunterladen kannst du die Notizen indem du sie exportierst. Leider funktioniert das nur einzeln für jedes Notizbuch.

Wie funktioniert das mit dem Webclipper?

Der Evernote Webclipper ist nichts anderes als ein PlugIn für alle gängigen Browser. Installierst du es, findest du neben der Adresszeile ein kleines Evernote Icon. Klickst du drauf kannst du den ganzen Artikel, Teile des Artikels, die ganze Website, nur den Link oder einen Screenshot nach Evernote kopieren. Das alles mit nur zwei Klicks und ohne Evernote offen haben zu müssen.

Das funktioniert übrigens auch mit E-Mails und den Android-Systemen.

Zahlt sich Evernote Premium wirklich aus?

Das liegt ganz an deinem Nutzerverhalten. Nutzt du Evernote so wie ich, als Life-Management-Tool, dann wirst du die Premium-Version benötigen.

Nutzt du es nur um ab und zu mal ein paar Notizen darauf zu speichern, wird dir die Basis-Version genügen.

Genieße deinen Tag!

Liebe Grüße,

Thomas

P.S.: Noch Fragen zu Evernote? Weitere Informationen zu Evernote findest du auch auf meiner Membership-Plattform SelbstmanagementRocks und in meinem Newsletter.

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2017-07-28T10:46:45+00:0023 Kommentare

23 Comments

  1. Alex 25. Februar 2014 um 09:41 Uhr - Antworten

    Hallo,

    als Ergänzung zu den beiden Evernote-Podcasts kann ich noch Genius Scan empfehlen. Das ist eine Handy-App, die beim Fotografieren von Visitenkarten, Tafelbildern etc. deutlich bessere Ergebnisse erzielt als das standardmäßige Abfotografieren (ich habe ein Samsung S2 plus). Während ich mit der normalen Kamera oftmals Probleme bei Visitenkarten habe, klappt es mit Genius Scan hervorragend. Auch der relevante Bereich lässt sich anpassen. In der Kaufversion (liegt, glaube ich, unter 2€) kann man das Bild dann sofort in Evernote speichern.

    Für alle, die also fotografieren und in Evernote hochladen wollen, aber Probleme mit der Kamera haben, kann ich das Tool nur empfehlen.

    Alex

    • Thomas 25. Februar 2014 um 09:44 Uhr - Antworten

      Hallo Alex!

      Danke für den Tipp, ich verwende es auch und kann es ebenso wie du nur empfehlen.
      Aktueller Preis ist 4,49 €, sowohl für iPhone wie auch für Android.

      lG Thomas

  2. Andreas Kohler 25. Februar 2014 um 22:10 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas,

    Ich nutze auf meinem iPad eine Webclipper Alternative, welche unter http://www.my-restore.com/blog/iphone/ios-den-evernote-web-clipper-unter-safari-installieren beschrieben ist. Habe nach der Anleitung alles eingestellt und es funktioniert unter ipad und iPhone einwandfrei.

    Gruß
    Andreas Kohler

    • Thomas 26. Februar 2014 um 17:15 Uhr - Antworten

      Komisch, bei mir klappt das nicht 🙁

      Irgendwas scheine ich falsch zu machen!

      lG Thomas

      • Andreas 28. Februar 2014 um 18:22 Uhr - Antworten

        ….warte mal. Ich hatte mit einer Anleitung auch etwas Probleme.ch hatte das Scipt von einer anderen Seite genommen. Verwende mal dieses Script als URL
        javascript:(function()%7BEN_CLIP_HOST=’http://www.evernote.com‘;try%7Bvar%20x=document.createElement(‚SCRIPT‘);x.type=’text/javascript‘;x.src=EN_CLIP_HOST+’/public/bookmarkClipper.js?’+(new%20Date().getTime()/100000);document.getElementsByTagName(‚head‘)%5B0%5D.appendChild(x);%7Dcatch(e)%7Blocation.href=EN_CLIP_HOST+’/clip.action?url=’+encodeURIComponent(location.href)+’&title=’+encodeURIComponent(document.title);%7D%7D)();

        • Thomas 19. März 2014 um 17:01 Uhr - Antworten

          Super danke.
          Hat funktioniert!

          lG Thomas

  3. Alex 26. Februar 2014 um 10:10 Uhr - Antworten

    Ein Spartipp noch für alle Mac-User, die die Premiumversion für ein Jahr erwerben wollen:
    Kauft man die Premiumversion für ein Jahr über die Mac-Variante von Evernote, ist die Bezahlung über den iTunes Store und das iTunes Store-Guthaben möglich.

    Dies hat folgenden (Spar-)Vorteil:
    Es gibt regelmäßg 20%-Rabattaktionen für iTunes-Karten. Kauft man also eine 50€ iTunes-Karte rabattiert für nur 40€, kann man mit diesem iTunes-Guthaben auch die Evernote-Premiumversion bezahlen.
    Effektiv hat man dann also 20% weniger, nämlich 32€ statt 40€ bezahlt. Also keine 2,70€ pro Monat…

    • Thomas 26. Februar 2014 um 17:16 Uhr - Antworten

      Coole Idee, danke!

      lG Thomas

  4. Uwe 27. Februar 2014 um 13:56 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas,
    zur Datensicherheit kann ich Deine Anmerkungen nur Untertsützen.
    Sicher hat die Datenhaltung in der Cloud ein höheres Risiko. Zudem haben die Amerikaner eine andere Auffassung und Regelung zu Datensicherheit.
    Hier muss jeder für sich bewerten wie hoch sein persönliches Risiko ist Evernote hier zu benutzen, generell Services im Internet zu benutzen oder sogar mobil zu telefonieren.
    Ein Riskmanagement nach dem Vorgehen wie hoch ist die Wahrscheinlich und wie hoch der persönliche Schaden für einen. Danach kann man entscheiden ob die Vorteile oder das Risiko überwiegen.
    Aktuell empfinde ich gerade zu diesem Thema ein ziemlicher Hype und Unsicherheit, welche sogar für die Geschäftsmodell mancher Firmen direkt ausgenutzt wird.
    Generell sehe ich, dass jede moderne Errungenschaft gewisse neue Risiken für die Menschen gebracht hat, diese gilt es persönlich zu bewerten.
    Fliegen und Autofahren sind auch hier banale Beispiele, trotzdem will kaum einer darauf verzichten.
    Auf der anderen Seite sehe ich Sicherheits- und Datenschutzanforderungen eher als Faktoren, welche die Effizienz negativ beeinflussen.

    Mach weiter so und lasse Dich nicht verunsichern, aber eine gewisse Sensibilität und Differenzierung beim Thema Datensicherheit ist schon wichtig, gerade wenn es hier um Daten geht, welche nicht einem selber gehören, sprich Kundendaten.

    Gruss,
    Uwe

    • Thomas 28. Februar 2014 um 09:11 Uhr - Antworten

      Hallo Uwe!

      Ich gebe dir zu 100% recht 😉

      lG Thomas

  5. Wonka 27. Februar 2014 um 15:22 Uhr - Antworten

    Seit dem ich deine Podcasts höre, benutze ich Evernote auch intensiver und ich finde das meine Strukturierung der Notizbücher nicht wirklich gut ist bisher!

    Dazu habe ich eine Frage, wie hast dein Evernote Notizbücher strukturiert?
    z.B. Privat, WIP (work in progress), …

  6. Christine Konstantinidis 2. März 2014 um 10:52 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas,

    Du sprichst immer wieder davon, dass es von Evernote eine Premiumversion gibt, die kostenpflichtig ist. Ich habe gestern mal genauer geforscht und herausgefunden, dass – zumindest in Deutschland – Kunden der Telekom ein Jahr freien Zugang zu EvernotePremium bekommen. Hab ich natürlich gleich eingerichtet, funktioniert super. Man muss nur seine Telekom-Zugangsdaten eingeben, dann wird der Zugang freigeschaltet. Wenn man Evernote herunterlädt, kommt der Hinweis automatisch.

    Ansonsten wieder großes Lob für Deine Arbeit, die Du machst. Du verhilfst mir zu viel besser organisierten Tagen, zu mehr Freizeit und mehr Kapazitäten meines Gehirns (weil ich mir diesen ganzen Kleinkram nicht mehr merken muss!). Vielleicht passen so ein paar Wörter mehr in Spanisch oder Italienisch rein (das hast Du leider noch nicht geschafft!). Durch Deine Podcasts und Bücher und Deinen Blog macht es mir richtig Spaß, mich gut zu organisieren (auch wenn meine Familie und meine freiberufliche Arbeit oft dazwischenfunkt: offensichtlich kennen sie Evernote und Dich nicht) – Du hörst: Ich bin wirklich begeistert!

    Liebe Grüße und ein ganz großes Dankeschön
    Christine

    • Thomas 2. März 2014 um 19:52 Uhr - Antworten

      Hallo Christine!

      Danke für den Tipp, für alle Telekom-Kunden sicher cool!

      Ich werde schauen, dass noch ein wenig mehr Italienisch und Spanisch reinpasst! 🙂

      Vielen Dank für dein Lob, hab mich sehr gefreut.

      lG Thomas

  7. Chris Beier 7. März 2014 um 11:08 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas,
    mir war auch so, als wenn die Deutsche Telekom ein Partnerprogramm mit Evernote zu laufen hat…

    Und richtig: das Evernote-Premium-Paket gibt es noch bis September für Telekom-Kunden 365 Tage kostenlos – egal ob Festnetz-Kunde oder Mobil, Laufzeitvertrag oder Prepaid. Wer schon ein Premium-Paket hat, soll von einer kostenlosen Verlängerung profitieren.

    Das Angebot kann bis zum 25.09.2014 unter http://www.telekom.de/evernote freigeschaltet werden .

    LG Chris

    • Thomas 7. März 2014 um 13:09 Uhr - Antworten

      Danke für die Info Chris!

    • Ralf S. 17. November 2014 um 15:38 Uhr - Antworten

      Wie aber geht es dann weiter, um Premium zu verlängern ? Per Kreditkartenhinterlegung ok (= über evernote account). Klappt das dann aber auch über itunes ?? Die Verlängerung oder Erneuerung des Accounts erst nach Ablauf des Telekom-Paket ? Ich möchte gerne Verlängern (nur über itunes) finde aber keinen Hinweis oder Lösung?

      • Thomas 17. November 2014 um 16:24 Uhr - Antworten

        Hallo Ralf! Leider kann ich dir da nicht helfen, da ich dieses Telekom-Angebot nicht habe. lG Thomas

  8. Carsten 18. Juli 2015 um 15:19 Uhr - Antworten

    Sie schrieben, das es Ihnen nicht so wichtig ist, das jemand Ihre medizinischen Daten und die Policennummern Ihrer Versicherungsscheine kennt. Da ich in diesem Bereich tätig bin kann ich Ihnen eines zurufen: überdenken Sie diese Haltung! Alles, was es braucht um interessante, wirtschaftliche Informationen über Sie mittels eines einfachen Telefonanrufes bei einer Gesellschaft über Sie heraus zufinden und ggfs. zu nutzen ist Ihren Namen, Ihre Anschrift, Ihr Geburtsdatum, die Policennummer und die entsprechenden Gesellschaften. Damit kann man dann Schadenquoten, Beitragsverläufe (auch Rückstände, also Ihre Zahlungspotenz), Leistungsausschlüsse aufgrund von Gesundheitssituationen, Rückkausfwerte aus Altervorsorgepolicen, Ihr Einkommen und Ihre Steuerliche Situation, Ihr Anlageverhalten und viele, ganz viele andere Dinge über Sie erfahren. Es braucht dann noch nicht einmal mehr einen Computer. Eine nette Flirterei mit einer Sachbearbeiterin reicht in der Regel schon. Überdenken Sie Ihre Meinung.

    • Thomas 18. Juli 2015 um 16:23 Uhr - Antworten

      Hallo Carsten!

      Danke für dein Feedback. Wenn das tatsächlich so ist, dann ist das ja extrem erschreckend.
      Werde ich machen.

      Liebe Grüße,
      Thomas

      • Carsten 18. Juli 2015 um 17:56 Uhr - Antworten

        Es ist leider so. Einige Gesellschaften versuchen entgegen zu steuern, in dem die angefragten Auskünfte nur noch per Post an die Heimatadresse zugestellt werden. Das ist indes noch nicht flächendeckend der Fall. Denn die Serviceerwartung des Kunden (also auch Ihnen) ist es ja, unbürokratisch und schnell eine inhaltlich qualifizierte Auskunft zu erhalten. Ich selbst muss solche Abfragen täglich durchführen, den meine Fragen sind aufgrund meiner Tätigkeit qualifizierter als die eines Verbauchers. Bevor ich das allerdings tue, lasse ich mir eine schriftliche Auskunftsvollmacht erteilen. Meine Kunden sind so informiert und wir können gemeinsam an den Themen arbeiten. Am Ende des Tages gibt es dennoch genug „Luft und Lücke“ für potentiellen Missbrauch. Empfehlen Sie Ihren Lesern bitte NICHT Evernote zur Ablage von vertraulichen Dokumenten zu nutzen. PS: wenn ich etwas für Sie tun kann, kommen Sie bitte gerne auf mich zu.

        • Thomas 18. Juli 2015 um 18:05 Uhr - Antworten

          Alles klar, vielen Dank!

  9. […] du mehr über das Produktivitätstool Evernote erfahren willst, dann kannst du das hier und hier tun. Außerdem lege ich dir meinen Evernote-Videokurs ans Herz, in dem ich dir ganz genau erkläre […]

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