Sven Lorenz gehört zu den Top 10 Speakern im Bereich Finanzen im deutschsprachigem Raum und ist Experte für finanziellen und unternehmerischen Erfolg. Mit seiner eigenen Beratungsfirma für Vermögensverwaltung ist er eine der TOP-Adressen für die Menschen, die man in Deutschland zu den wirklich Vermögenden zählt. Im Interview plaudern wir darüber, wie dich finanzieller und unternehmerischer Erfolg erreichen lässt.


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finanzieller Erfolg

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Thomas: Hallo Sven, es freut mich sehr, dass du dir Zeit für dieses Interview genommen hast. Ich habe im Intro bereits etwas über dich erzählt, aber es kennt dich natürlich niemand besser als du dich selbst. Deswegen sei doch so lieb und stell dich kurz vor. Wer bist du, und was machst du?

Sven: Meinen Namen kennt jetzt jeder durch die Anmoderation, zumindest in deiner Community. Ich lebe im wunderschönen Dresden in der Landeshauptstadt von Sachsen in Deutschland und habe seit drei Jahren ein eigenes Beratungsunternehmen für Vermögensverwaltung. Dort betreuen wir sehr vermögende Menschen, vom erfolgreichen Unternehmer über den Profi-Fußballer bis hin zu Spezialärzten und anderen Mandanten.

Vor zwei Jahren hat sich aus einem Interview heraus, bei dem ich zu Gast war, noch ein zweites Business Modell ergeben. Nach diesem Interview haben mich sehr viele Menschen gefragt, wie man denn dort hinkommt, wo meine Kunden bereits sind. Was muss man dafür tun? Ich begann, mich ein bisschen intensiver mit dem Thema auseinanderzusetzen. Ich selbst habe eine kreative Art, mich mit Menschen beschäftigen, und die konnten wir gut in einem Business Modell zusammenfassen. Daraus ist eine Business Design Company entstanden. Das heißt, wir bringen Menschen an ihr eigenes Business. Wir helfen Menschen zu erkennen, womit sie gut und wertvoll für andere Menschen werden können, damit sie sich damit ein eigenes Unternehmen aufbauen und ihr Einkommen entsprechend unlimitiert nach oben bauen können. 

Das ist der Einstieg, aus dem als nächster Schritt der Vermögensaufbau und später dann bestenfalls eine Vermögensverwaltung hervorgeht. Das mal so in einer Runde.  

Thomas: Sehr spannend. Zu Beginn des Interviews stelle ich gerne eine provokative Frage. Du beobachtest sicher auch, dass es im Moment jede Menge Speaker, Podcaster und Blogger gibt, die Ähnliches machen wie du, nämlich Menschen erklären, wie sie sich eine finanzielle Freiheit aufbauen. Was unterscheidet dich von der Masse?

Sven: Ich kann natürlich schlecht für die anderen sprechen, und es liegt mir auch fern, sie zu beurteilen. Ich kann nur erläutern, was ich selbst gut kann. Ich habe eine sehr lange Historie im Investment Banking und in der Investment Branche und weiß sehr genau, welche Mechanismen dabei greifen und was man als Mensch, als Investor tun muss, um auf seine Vermögenswerte zu kommen und sein Vermögen sinnvoll zu investieren. Wir sind Langfrist-Investoren und machen Value Investing, also das, was Warren Buffet über viele Jahre kultiviert hat. Das ist etwas, was wir hier auch in Reinkultur machen. Und das Schöne ist, dass uns der Kunde nur bezahlen muss, wenn wir erfolgreich sind. Und somit haben wir ein gleichgerichtetes Interesse.  

Die andere Geschichte ist, dass natürlich auch der Umgang mit meinen Kunden sowie meine eigene Business Story und der daraus resultierende Erfolg ein wunderbares Beispiel dafür sind, wie du finden kannst, wofür du stehst. Ich möchte nicht die Welt missionieren, sondern ich möchte den Menschen helfen, die das unbedingte Ziel haben, Vermögenswerte entstehen zu lassen, um sich selbst ein gutes Leben zu ermöglichen und ihre Familie für die Zukunft abzusichern. Diese Menschen sind bei mir richtig.  

Ich begleite nicht sehr viele Menschen, sondern es sind kleine und feine Gruppen, die an meinem zwölfmonatigen Coachingprogramm teilnehmen. Ich mache mich mit maximal acht Unternehmern als Mastermind Konzept auf den Weg. Nächstes Jahr werde ich die Gruppe auf fünfzehn bis dreißig Leute vergrößern, dann jedoch im Seminarformat. Die Gruppen sind sehr ausgewählt, sehr überlegt und nicht darauf ausgelegt, schnell reich zu werden. Mein Schwerpunkt liegt auf Qualität. Ich glaube, das ist ein großer Unterschied.  

Thomas: Das kann ich nur unterstreichen. Ganz kurz noch zu deinem persönlichen Background. Ursprünglich kommst du nicht aus der Finanzbranche, sondern du bist Industriemechaniker mit Spezialisierung auf Maschinen- und Systemtechnik. Wie hat es dich in die Finanzbranche verschlagen?

Sven: Das ist eine längere Geschichte. Der Industriemechaniker war meine allererste Berufsausbildung. Ich bin damals in der DDR aufgewachsen, als die Wiedervereinigung noch in weiter Ferne war. Ich wollte gerne reisen, und dieser Wunsch ließ sich als Industriemechaniker für ein Exportunternehmen in der DDR umsetzen. Das war ein Weg, die Welt zu sehen, denn ich habe Maschinen im Ausland aufgebaut und die Leute in den Unternehmen, an die wir geliefert haben, eingearbeitet. Das war damals mein Plan.  

Das Verrückte ist, die Wiedervereinigung kam nach drei Monate nach Beginn meiner Ausbildung. Damit war mein Plan obsolet, aber ich habe die Ausbildung trotzdem beendet. Geld und Wohlstand hatte mich schon immer fasziniert, aber diese Themen waren zu DDR-Zeiten keine Optionen. Die habe ich nach der Wende umgesetzt.  

Thomas: Lass uns ins Thema einsteigen. Du hast bereits das Value Investing angesprochen. Wie sollte deiner Meinung nach das optimale Mindset aussehen, um finanziell erfolgreich zu werden?

Sven: Das lässt sich gut anhand eines Zitats von Warren Buffet beschreiben. Er hat mal gesagt, dass es zwei Arten gibt, Geld zu verdienen. Entweder, man arbeitet sehr hart für sein Geld oder du lässt dein Geld für dich arbeiten. Ich glaube, dass man diese Denkweise in eine gesunde Reihenfolge bringen sollte. Zuerst arbeitest du hart für dein Geld, und dann lässt du dein Geld für dich arbeiten. Das ist meiner Meinung nach der Königsweg.  

Das bedeutet nicht, dass man ein entbehrliches Leben führen und alles sparen muss, um irgendwann endlich 200.000,- Euro auf dem Konto zu haben und damit auch nicht wirklich reich ist. Sondern es heißt, von vorneherein darüber nachzudenken, was die eigenen Lebensziele sind und wie sich diese durch Geld und Vermögen umbauen lassen. Finanzielle Freiheit heißt für mich immer, dass ich von den Erträgen meines Vermögens leben kann. Also muss ich mir von Anfang an Gedanken darüber machen, welchen monatlichen Ertrag ich gerne hätte, um meinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Und wenn ich diesen Betrag kenne, dann weiß ich bei einer angenommenen Rendite von 5 Prozent, wie groß der Betrag sein muss, den ich aufbauen muss und der dieses Einkommen erwirtschaften soll.

Beispielsweise möchtest du 10.000,- Euro monatlich netto als Einkommen aus deinem Vermögen haben. Bei 5 Prozent Rendite benötigst du dafür ungefähr 3,2 Millionen Euro. Wenn du jetzt weißt, wann du dieses Ziel erreichen willst, dann kannst du einen fiktiven Termin festsetzen. Und damit geht die Reise rückwärts los. Jetzt musst du dir Gedanken darüber machen, wie du innerhalb dieses Zeitraums diese 3,2 Millionen Euro aufbauen kannst. Diese Aufgabe setzt die meisten Menschen tatsächlich vor eine große Herausforderung, denn aus einem Angestellteneinkommen wird das nicht funktionieren. 

Zunächst musst du dir überlegen, wie wichtig dir dein Ziel ist, und du musst herausfinden, ob du überhaupt dafür gemacht bist, unternehmerisch tätig zu sein. Wenn ich nebenberuflich anfange, dann ist das bereits ein guter Einstieg. Ich kann mein Unternehmen und mein Vermögen aufbauen und vielleicht auch jetzt schon einen entsprechenden Lebensstil haben. Das heißt nicht, dass du im Luxus schwelgen musst, sondern dass du aus der Zeit, die dir auf diesem Planeten gegeben ist, ein tolles Leben machen kannst.  

Das Mindset, das Grundprinzip und gleichzeitig die größte Herausforderung für die meisten Menschen ist, keine Angst vor großen Zahlen zu haben. Wenn du heute jemanden fragst, was die größte Zahl ist, die er oder sie jemals auf dem Konto hatte, dann nennt dir der Durchschnitt eine fünfstellige Zahl. Und wenn du ihm sagst, er soll zwei Nullen hintendran schreiben, damit er ein Gefühl dafür bekommt, wie es sich anfühlen würde, vermögend zu sein, dann fängt derjenige bei der zweiten Null an, zu zittern. Und das ist etwas, was man aus dem Kopf wegbekommen muss. Es ist natürlich nicht eben mit einem Fingerschnipsen getan, sondern das ist ein Prozess, durch den man gehen muss. Und dieser Prozess entsteht, wenn du etwas tust, was dein Vermögen wachsen lässt und wenn du siehst, wie sich dein Vermögen aufbaut. Nur dann kannst du dir vorstellen, wie es sich linear weiterentwickelt.  

Thomas: Sehr spannend, das kann ich voll und ganz unterstreichen. Ich habe früher bei der Stadt Wien gearbeitet, und da hätte ich es mir auch schwer vorstellen können, auch nur eine Null mehr auf dem Konto zu haben. Das entwickelt sich tatsächlich im Unternehmertum. Auch das kann ich bestätigen. Das ist dann etwas ganz Anderes.

Du hast von dem wichtigen Schritt gesprochen, Unternehmer zu werden. In meinem Blog und in meinem Podcast gibt es viele Menschen, die wenig Zeit haben. Wie viel Zeit sollte ich mir denn für mein Geld nehmen, um vom Zinseszinseffekt profitieren zu können? Wie kann man das am besten angehen?

Sven: Es gibt zwei Richtungen, die man einschlagen kann. Die eine Richtung ist, sich selbst zu kümmern. Wenn du es selbst machen willst, dann halte ich von der obligatorischen Viertelstunde am Tag gar nichts. Das wird nichts. Gerade habe ich wieder einen Post bei Facebook von jemandem gelesen, der hofft, dass fünfzehn Minuten täglich reichen werden, um Aktien bewerten und investieren zu können. Nein, das reicht nicht.  

Gerne gebe ich dir ein Beispiel. Wenn du dir ein Portfolio mit zehn Aktien aufbauen willst, die als langfristige Investitionen zur Verfügung stehen sollen, dann musst du ungefähr 300 Aktien screenen. Und dafür liest du nicht nur den Geschäftsbericht des letzten Jahres, sondern mindestens den der letzten zehn Jahre. Zusätzlich gibt es noch viele andere Informationen, die du dir beschaffen musst. Es ist schon ein sehr großer Aufwand, 3.000 Geschäftsberichte auseinanderzunehmen. Du musst dir die Chartentwicklung anschauen, den richtigen Preis für das Unternehmen festlegen und dann entscheiden, zu welchem Abschlag du das Unternehmen kaufen würdest. Dann musst du das Timing einhalten, und, und, und. Das alles ist sehr viel Aufwand.  

Für diejenigen wie deine Hörerinnen und Hörer, die nicht sehr viel Zeit zur Verfügung haben, bietet es sich an, jemanden zu suchen, mit dem sie sich gemeinsam auf diesen Weg machen. Bestenfalls ist das ein guter Vermögensberater. Hier empfehle ich in der Regel jemanden, der auf Honorarbasis arbeitet. Ist bereits Vermögen vorhanden, dann wendet man sich am besten an eine Vermögensverwaltung, denn die hat in der Regel einen riesengroßen Vorteil: Sie übernimmt in der Vereinbarung mit dem Mandanten die Verantwortung für das Investment. Das heißt, der Kunde, Investor und Mandant muss nicht selbst entscheiden, in welches Investment er sein Kapital packt, sondern er übergibt diese Aufgabe zu treuen Händen dem Vermögensverwalter. Und wenn der ein erfolgsabhängiges System für die Vergütung hat, dann hat er natürlich das gleiche Interesse wie der Mandant, nämlich Vermögen entstehen zu lassen, denn sonst kann er keine Rechnung schreiben.  

Entweder, ich gebe das Investieren ab, dann habe ich einige Hausaufgaben zu machen. Ich muss herausfinden, wer derjenige sein sollte, dem ich mein Geld anvertraue. Oder ich mache selbst, dann wird jedoch jemand, der nicht viel Zeit hat, richtig daran zu knaubeln haben.  

Thomas: Ja, das ist verständlich.  

Sven: Ein weiterer Punkt ist noch wichtig, damit in deiner Community keine Missverständnisse entstehen. Man sollte nicht einfach auf ETFs setzen, nur weil sie kostengünstig sind und einen einfachen Index abbilden. Ich glaube nicht, dass ETFs auf Dauer erfolgreich sind, insbesondere in Phasen, wo es nach unten geht, weil dann nämlich der ganze Index fällt und nicht nur diejenigen Aktien, die schlecht performen. Insofern ist es ganz wichtig, dass man auch in diesem Bereich seine Hausaufgaben macht. Viele verstecken sich nämlich hinter der Erwartungshaltung, dass ein ETF-Portfolio das Vermögen ohne großen Aufwand mehrt. Das tut es nicht.

Thomas: Du sagst, dass das Aktien Picking wichtig ist, weil man möglichen Krisen besser entgegnet, wenn man die richtigen Aktien auswählt.  

Sven: Ich habe gerade erwähnt, dass du dir 300 Aktien anschauen musst, damit du eine Grundlage hast, um ein Aktienportfolio aus zehn Einzeltiteln aufzubauen. Vergleichen wir mit einem ETF auf den DAX, der aus 30 Titeln besteht. Theoretisch müsste ich jetzt jedes einzelne Unternehmen aus diesem DAX bewerten, um herauszufinden, ob der DAX grundsätzlich gerade unterbewertet oder überbewertet ist. Und wenn er unterbewertet ist, dann muss ich prüfen, wie viel Abschlag für mich akzeptabel ist, um diesen ETF zu kaufen. Ich müsste diese ganzen Einzelwerte in einem Index für mich screenen und analysieren, um ein Bild davon zu bekommen, ob dieser Index gerade einen Kauf wert ist oder nicht.  

Wenn ich das richtig machen will, dann ist das sehr aufwändig. Besser ist es, sich ein aktives Aktienportfolio aufzubauen. Wenn ich mich dafür interessiere und es selbst machen will, dann muss ich eben Zeit investieren. Das lässt sich nicht vermeiden.  

Thomas: Absolut. Wenn ich mit Menschen in meinem Umfeld über Geld spreche, dann nehme ich viel Angst wahr. Weltwirtschaftskrise, Aktiencrash, der Handelskrieg zwischen USA und China, im Moment ist viel in der Schwebe. Wenn man es genau nimmt, gibt es immer irgendwelche wirtschaftlichen Unstimmigkeiten, aber zurzeit scheint sich einiges zusammenzubrauen. Wie bereitest du dich auf einen möglichen großen Knall vor, und glaubst du überhaupt daran?

Sven: Der große Knall, egal, wann er kommt, ist eine Chance. Jeder Value Investor freut sich, wenn es mal nach unten geht, weil er dann auf Einkaufstournee gehen kann. Dann kommen uns all diese Unternehmen, die wir gerne haben möchten, vom Preis her entgegen. Die waren uns bisher zu teuer, weil sie vom Markt zu gut bewertet waren. Das heißt, wenn sich der Markt nach unten bewegt, dann ist das für uns ein gutes Zeichen, denn wir können einkaufen. Wir sind sowieso nie zu 100 Prozent investiert, um diese Chancen, die sich aus einer solchen kurzfristigen Marktreaktion ergeben können, nutzen zu können. Das ist der erste Punkt.

Der zweite Punkt ist, dass es nach jedem Down ein neues Up gibt. Wer jetzt Angst hat, Geld zu verlieren, der kann gerne nachprüfen, wie sich die Märkte in den letzten 50 bis 100 Jahren nach einer so genannten Crash-Phase verhalten haben. Ich gebe dir ein Beispiel. Wenn die Leute 2008 nicht alle auf den Knopf gedrückt hätten, aus Angst, ihr Geld zu verlieren, dann wäre diese Krise höchstwahrscheinlich gar nicht so dramatisch ausgefallen. Denn die Preise und damit die Kurse sind nur deswegen ins Bodenlose gefallen, weil alle möglichen Leute ihre Aktien auf den Markt geschmissen haben.  

Die Börsenhändler haben sich gefreut, denn wenn alle ihr Zeug loswerden wollen, dann zahlen sie den Preis, der ihnen gefällt. Und dann fallen die Preise natürlich ins Bodenlose, und das gilt für eine Einzelaktie genauso wie für einen Index. Das heißt, von Crash-Szenarien halte ich gar nichts. Da draußen gibt es viel zu viele Crash-Propheten, und das Witzige ist, dass alle, die dir heute von einem Crash erzählen, dir gleichzeitig ein Produkt anbieten, mit dem du dich angeblich vor diesem Crash schützen kannst.  

Das ist sehr spannend, und es zeigt mir, dass diese Menschen keine Ahnung haben, sondern nur mit der Angst der Menschen spielen, um ihre eigenen Produkte abzusetzen. Und da bitte ganz, ganz vorsichtig sein, egal, ob es eine gesponserte Werbung bei Facebook ist oder ob sie dich auf anderen Wegen erreichen.

Thomas: Crash-Propheten wird es in jeder Marktphase geben, und zurzeit wahrscheinlich ganz besonders. Ich habe ein wenig in deinen Podcast hineingehört und ihn gleich abonniert. Er ist sehr empfehlenswert, und wir werden ihn natürlich in den Show Notes verlinken. Du hast vorhin von deiner Mastermind gesprochen, und mich würde interessieren, wie eine solche Gruppe bei dir aussieht. Was passiert da, und wie läuft das Ganze ab? Kannst du uns etwas darüber erzählen?

Sven: Natürlich sehr gerne. Ich habe auch Teilnehmer aus Österreich in meiner Gruppe.  

Thomas: (Lacht)

Sven: (Lacht) Es gibt viele erfolgreiche Unternehmer, die irgendwann vor der Frage standen, wie sie ihr Business so richtig zum Wachsen bringen können. Warum? Weil sie sehen, dass es ganz viele andere Unternehmer gibt, die alles Geld, was sie verdient haben, ins Unternehmen investieren. Das war auch über viele Jahrzehnte hinweg en Vogue, zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung. Für den Unternehmer selbst war das jedoch alles andere als cool, denn er hat zwar sein Business wachsen sehen, nicht aber sein Vermögen. Wenn sie aus dem aktiven Unternehmertum aussteigen wollten, dann hatten sie kein Vermögen, das ihnen genug Erträge erwirtschaftet hätte, um davon leben zu können. Und so waren die meisten darauf angewiesen, ihre Firma zu verkaufen.  

Heute haben wir die Situation, dass es viele Menschen gibt, die in der zweiten oder dritten Generation darauf vorbereitet werden sollen, ein Unternehmen zu übernehmen. Aber die Vielzahl der heutigen wirtschaftlichen Möglichkeiten reizen die junge Generation nicht mehr, ein altes Unternehmen zu übernehmen. Die Unternehmer stehen vor der Frage, wie lange sie noch arbeiten müssen, bevor sie einen Käufer finden und den Erlös für ihr eigenes Leben nutzen können. Die Alternative wäre, bis zum Umfallen zu arbeiten, weil sie auf das Einkommen der Firma angewiesen sind. Das ist jedoch nie Sinn und Zweck des Unternehmertums gewesen.

Unternehmer sollten sich danach ausrichten, mit einem Impact am Markt zu wachsen, mit Produktinnovationen und neuen Ideen, mit einer neuen Ausrichtung und einer vergrößerten Zielgruppe. Neben diesem unternehmerischen Wachstum sollten sie sich jedoch auch ein persönliches Vermögen aufbauen, das sie von ihrem Business unabhängig macht. Das lässt sich durch Holding Konstrukte oder Privatentnahmen erreichen, je nachdem, welche unternehmerische Konstruktion man wählt. Dadurch wird man unabhängig von der Notwendigkeit, sein Unternehmen irgendwann verkaufen zu müssen.  

Auf diese Weise ist dem Unternehmer geholfen, und er hat mich Sicherheit auch viel mehr Spaß an der Arbeit, weil er ohne Druck in und vor allem an seinem Unternehmen arbeiten kann. Dieses Programm läuft inzwischen seit sechzehn Monaten. Es macht irre viel Spaß, und gerade ist die dritte Gruppe gestartet. Wir sind maximal acht Teilnehmer. Die Gruppe wird ein Jahr lang von mir begleitet. Wir treffen uns viermal im Jahr ungefähr vier Tage am Stück und reisen dafür ein bisschen um die Welt. Wir waren in New York, in Dubai, auf Mallorca und auch einmal in Deutschland.  

Wir schauen uns die Storys der teilnehmenden Unternehmer an und entwickeln jeden einzelnen von ihnen. Das bedeutet, dass nicht nur ich den Menschen coache, sondern die ganze Gruppe gibt ihren Input, und zwar einmal aus unternehmerischer Sicht und andererseits natürlich aus Sicht eines Kunden, einer Zielgruppe. Hier geht es um den effektiven Nutzen aus dem, was wir dort entwickeln.  

Das macht mir viel Spaß, weil die Unternehmer, die ich an die Hand nehmen darf, großartige Ergebnisse erzielen. Mein Österreicher zum Beispiel ist ein Apotheker aus Innsbruck, der gerade etwas Grandioses auf den Weg bringt, was echte Auswirkungen auf den Gesundheitsmarkt haben wird. Es ist sensationell, was wir dort entwickeln konnten. Ich freue mich darüber, wenn sich ein Unternehmen positiv entwickelt, weil es für die Menschen gut ist. Das ist das Wichtigste. Macht die Menschen reicher, nicht im finanziellen Sinne, sondern verschafft ihnen etwas Positives und sorgt dafür, dass sie etwas Wertvolles bekommen. Dann sind sie auch bereit, einen Preis dafür zu bezahlen. Das ist eine wahnsinnig spannende Geschichte und macht für jeden der Teilnehmer richtig viel Sinn. 

Thomas: Absolut. Das finde ich spannend, und die Infos dazu werden wir natürlich auch in den Show Notes verlinken. Sven, wir könnten noch sehr lange weiterplaudern, aber wir sind bereits am Ende unseres Podcasts angekommen. Die Mastermind Gruppe ist nicht das Einzige, was du anbietest, denn du hast auch Bücher und andere Produkte im Portfolio. Erzähl uns doch, was du sonst noch anbietest und wo man mehr über dich erfahren kann, wenn man sich für Sven Lorenz interessiert.  

Sven: Vielen Dank für diese Gelegenheit, Thomas. Am einfachsten ist es, meiner Webseite sven-lorenz.com einen Besuch abzustatten. Dort findest du alles, was ich anbiete, unter anderem auch mein Mastermind-Seminarformat, das ich für das nächste Jahr geplant habe. Dieses dreitägige Seminar ist für gestandene Unternehmer gedacht. Für Menschen, die sich überlegen, ob sie für ein eigenes Unternehmen gemacht sind, biete ich ein Findungsseminar an. Dabei geht es jedoch nicht darum, esoterisch daherzureden, sondern wir wollen konkrete Geschäftsideen entwickeln und alles für die Teilnehmer auf den Weg zu bringen, was sie dafür brauchen, um bereits am nächsten Tag mit der Umsetzung zu beginnen. Ob das dann nebenberuflich stattfindet oder ob man einen harten Cut machen will, das ist natürlich auch eine Frage des Einkommens und der Vermögenssituation des jeweiligen Teilnehmers.

Du hast meine Bücher angesprochen. Es ist ganz wichtig, dass du Klarheit darüber gewinnst, was dir in Bezug auf deine finanziellen Fragestellungen bisher im Weg gestanden hat. Dafür habe ich ein E-Book geschrieben, das ich zum kostenlosen Download anbiete. Den Link stelle ich dir gerne zur Verfügung. Es heißt „Nicht auf den Kopf gefallen“ und beschäftigt sich mit den fünf mentalen Killern, die wir alle im Kopf haben, wenn es darum geht, ein finanzielles Mindset zu entwickeln, das es uns ermöglicht, unsere Beziehung zu Geld positiv zu reflektieren.  

Haben die Menschen dann ein positives Mindset entwickelt und beginnen, an ihrem Erfolg zu arbeiten, dann stellt sich die Frage nach den Investments. Du hast es vorhin angesprochen, viele Menschen wissen nicht, wie sie investieren sollen. Dafür gibt es von mir einen Blick auf alle Investitionsmöglichkeiten, die im Moment zur Verfügung stehen, versehen mit einer persönlichen Note, welche davon in der heutigen Zeit überhaupt noch sinnvoll sind. Das ist „Der Investment Guide“, den finden deine Teilnehmerinnen und Teilnehmer ebenfalls auf meiner Homepage unter „Bücher“.  

Es gibt einen dritten Teil, der heißt „Der Berater Guide“ und beschäftigt sich mit deiner Frage, wie man das Investment am besten angeht und wer die Partner sind, die einen am besten auf diesem Weg begleiten. Ich beschreibe in diesem Buch, welche Beratergruppen und Vertriebsorganisationen es gibt, welche Ziele sie verfolgen und wessen Diener sie sind. Da kann man hineinschauen, um sich auf Augenhöhe auf ein Gespräch mit einem Banker, Vermögensberater oder Vermögensverwalter vorzubereiten. Das rundet das ganze Bild ab, und ich denke, da ist für alle Interessierten eine Menge dabei.  

Thomas: Das werden wir natürlich alles verlinken. Sven, ich sage schon mal vielen lieben Dank für das spannende Interview. Die letzten Worte meines Podcasts gehören immer meinem Gast. Wenn du noch irgendein Statement an meine Community richten willst, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen. Dankeschön und bis bald.  

Sven: Ich sage vielen Dank an dich, lieber Thomas, dass du mich eingeladen hast. Vielen Dank für die Gelegenheit, hier zu sein und etwas über mein Thema zu erzählen. Für alle, die jetzt zuhören und selbst schon unternehmerisch tätig sind oder die sich auf den Weg machen wollen, empfehle ich ein sehr spannendes Event, das vom 19. bis 21. November 2019 in Hamburg stattfinden wird. Das ist die „Unternehmeroffensive Deutschland“, und da geht es um den roten Faden, der sich um das Unternehmerleben zieht. Drei Tage lang mit spannenden Referenten auf der Bühne. Dort lernst du alles, was du über die Baustellen wissen musst, die dir im Unternehmertum begegnen. Das Seminar bereitet dich super auf deine unternehmerischen Tätigkeiten vor, und du wirst viele nette Persönlichkeiten treffen und spannende Netzwerke aufbauen.  

Deiner Community biete ich sehr gerne einen spannenden Gutschein an. Wer sich dafür interessiert, kann sich mit einem Discount von 45 Prozent anmelden. Ich lasse dir den Gutscheincode zukommen, gerne auch für den Podcast. Für alle Interessierten stehen die Türen offen. 

Hol dir jetzt meine - Stressless-Weihnachts-Checkliste

Viele Menschen, vielleicht ja auch du, empfinden die Weihnachtszeit als besonders stressig und mühsam. Ich finde das gar nicht, denn ich habe einen klaren Plan, wann ich was erledige.

Diesen Plan habe ich nun ein wenig ergänzt und in eine Checkliste gegossen. Eine Checkliste mit der du sicher stellst, dass die Weihnachtszeit für dich diesmal weder stressig noch mühsam wird und das du sie in vollen Zügen genießen kannst. Und als keinen Bonus findest du noch ein paar coole Ideen für Weihnachts-Dekos darauf.

Als keinen Bonus findest du noch ein paar coole Ideen für Weihnachts-Deko auf der Checkliste, damit einem entspannten und gelungenem Fest nichts im Wege steht.

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Thomas

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