Gesünder leben ohne Kompromisse: Wie du dich mehr bewegst und Stress reduzierst

Stress und Übergewicht sind im Alltag oft eng miteinander verknüpft. Wer durch den Tag hetzt und keine Zeit für sich selbst hat, neigt eher zu Heißhunger, was das Risiko für überschüssige Pfunde erhöht. Darüber hinaus wird die ungesunde Lebensweise von einem Mangel an Bewegung gefördert. Nachfolgend erfährst du praktische Tipps, um mehr Aktivität in den Alltag zu integrieren und Stress zu meiden.

Raus aus der Komfortzone!

Für viele Menschen wäre es ganz einfach, sich mehr zu bewegen und so den Kalorienverbrauch pro Tag zu steigern. Dafür ist noch nicht einmal Sport zwingend nötig. Stattdessen kann es bereits viel ausmachen, wenn du statt dem Aufzug die Treppe nimmst und nicht mit dem Auto zur Arbeit fährst, sondern mit dem Fahrrad. Es gibt hunderte kleiner Gelegenheiten, um täglich einige Schritte mehr zu laufen und insgesamt aktiver zu sein. Das Problem ist die Komfortzone. Die erlaubt es uns ständig den bequemeren Weg zu wählen. Die Verführungen lauern überall. Doch umdenken, lohnt sich in jeglicher Hinsicht.

Tipp

Nimm dir Zeit und wirf einen kritischen Blick auf deinen gesamten Alltag. Welche Touren, die du bislang mit Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegst, könntest du künftig mit dem Fahrrad oder zu Fuß erledigen? Wo sind zusätzlich Schritte denkbar? Beispielsweise könntest du das Auto absichtlich nicht direkt vor dem Eingang eines Supermarktes oder deinem Arbeitsplatz abstellen, sondern bewusst weiter entfernt. Lauf den Rest und bau damit mehr Bewegung in den Alltag ein!

Sport treiben

Willst du dir etwas Gutes tun, ist regelmäßig Sport empfehlenswert. Die sportliche Bewegung bringt den Hormonhaushalt ins Gleichgewicht, trägt zu einem erholsamen Schlaf bei und kann jede Menge Glückgefühle freisetzen. Dabei sollte es nicht darum gehen, Rekorde zu brechen und es direkt zu übertreiben. Bereits mit zwei Trainingseinheiten pro Woche leistest du einen wichtigen Beitrag zu deiner Gesundheit. Besonders schonend für die Gelenke sind beispielsweise Schwimmen, Radfahren und Nordic Walking. Eine Mischung aus Kraft- und Ausdauersport wäre positiv, um den Organismus rund um in Form zu bringen. Während sich Ausdauertraining positiv auf dein Herzkreislaufsystem auswirkt, kurbelt Krafttraining das Muskelwachstum an und somit deinen Kalorienbedarf.

Grundsätzlich solltest du bei Sport darauf achten, dass du dich nicht überforderst. Das würde deinem Körper mehr schaden als nutzen. Praktische Helfer zur Kontrolle deines Gesundheitszustandes sind Pulsuhren. Je nach Modell messen sie mehrere Daten wie Herzfrequenz, Energieverbrauch und Blutdruck. Wie im Rahmen einer Modellübersicht unter pulsuhr.org erläutert wird, sind für die Überwachung der persönlichen Leistungsgrenze Pulsuhren mit akustischem Signal empfehlenswert. „Wenn Überbelastungen entstehen, erkennt der eigene Körper aufgrund der Ausschüttung von Adrenalin meist zu spät, wenn zu schnell gelaufen wurde“, heißt es im genannten Ratgeber zum Joggen. Eine akustische Warnung weist auf zu extreme Etappen hin und erleichtert das Vorbeugen von Verletzungen. Zeigt eine solche Uhr den Kalorienverbrauch an, kann sie gleichzeitig als Motivationsbooster dienen.

Freude an Bewegung

Zum Thema Sport soll gesagt sein: Bewegung muss Spaß machen, um langfristig durchzuhalten. Daher solltest du dir, unabhängig von Ratgebern und der Meinung von Fitnesscoaches, eine Sportart aussuchen, die deinem Bedarf und Interesse entspricht. Schließlich nutzt es wenig, wenn du eine besonders effektive Art der Bewegung auswählst, diese aber nur einmal ausübst, weil sie keine Freude bereitet. Das würde dich nur unnötig stressen und am Ende für Demotivation sorgen. Die Auswahl ist groß, sodass es sicherlich auch für deinen Geschmack etwas Passendes gibt. Entdecke die Vielfalt zwischen Radfahren, Joggen, Klettern und Fußball.

Weniger Stress, mehr Erholung

Stress ist der Gesundheitsfeind Nummer 1. Wenn du gesünder leben willst, solltest du dich nicht nur mehr bewegen, sondern ergänzend mehr Erholung für Körper und Seele gewährleisten. Körperliche Ruhephasen sind elementar und den wichtigsten Schritt in Richtung gesunder Lebensweise gehst du, indem du ausreichend schläfst. Während der Nachtruhe erholt sich dein Körper von den Strapazen des Tages und tankt neue Kraft. Die Akkus werden aufgeladen. Du hast Schlafprobleme? Dann könnten folgende Tipps behilflich sein:

  • Temperatur: Mehr als 19°C sollten im Schlafzimmer nicht herrschen.
  • frische Luft: Stoßlüften vor dem Schlafengehen verbessert die Sauerstoffversorgung.
  • Elektrogeräte: Laptops, Smartphones, TV und Co. haben im Schlafzimmer nichts verloren. Schalte sämtliche Geräte mindestens eine Stunde vor dem Schlafen aus. Das helle Licht hält dich ansonsten künstlich wach und stört den Biorhythmus.
  • Bett: Eine gute Matratze, ergonomische Kissen und komfortable Bettwäsche begünstigen guten Schlaf. Leg daher Wert auf die Gestaltung deines Schlafplatzes.

Neben erholsamem Schlaf, solltest du mindestens einen Tag pro Woche das Smartphone abschalten. Ein Tag ist zu viel für dich? Dann beginne mit wenigen Stunden. Eine handyfreie Zeitzone hat enormen Einfluss auf das Wohlbefinden, auch wenn das viele nicht wahrhaben wollen. In Zeiten der Mobilgeräte ist es leider üblich, ständig erreichbar sein zu müssen. Oft hat man bereits ein schlechtes Gewissen, wenn man Mails und Kurznachrichten nicht mindestens einmal pro Stunde checkt. Man wird ein regelrechter Sklave der Technik.

Doch du hast es selbst in der Hand und solltest dich freimachen, vom zwanghaften Kontrollieren eingehender Nachrichten. Das kann unglaublich befreiend sein und reduziert den unbewusst hervorgerufenen Stress ungemein. Probiere es aus! Im Onlinemagazin impulse.de wurden Hilfestellungen für die digitale Entgiftungskur arrangiert.

Im Video erklärt Prof. Dr. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln weitere Tipps gegen Stress:

Ergänzendes zum Thema Mentale Stärke findest du hier.

Fotos unter pixabay.com (Free-Photos, klimkin, Free-Photos)

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2018-02-17T08:41:36+00:000 Kommentare

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