Gesunde Gewohnheiten und gesunder Lifestyle

Gesunde Gewohnheiten sind nicht nur für deine Produktivität und Effizienz besonders wichtig, sondern für deinen gesamten Lifestyle. Daher habe ich mit Patrick Hundt unterhalten und ihn zum Thema gesunde Gewohnheiten interviewt. Daraus entwickelte sich ein wirklich sehr spannendes und interessantes Gespräch!

Meinen StammleserInnen wird Patrick Hund vermutlich schon ein Begriff sein. Ich interviewte ihn schon in Podcast-Folge 18 zum Thema „der Traum vom ewigen Reisen„.

Warum ich gerade mit Patrick über dieses Thema sprach liegt auf der Hand, denn er hat vor kurzem mit seiner Partnerin Jasmin einen neuen Blog zum Thema „Gesunde Gewohnheiten“ gelauncht.


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Interview „Gesunde Gewohnheiten“

Links zum Interview:

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Das Interview:

Thomas: Hallo Patrick, freut mich, dass du dir Zeit genommen hast für das Interview.

Patrick: Hi Thomas, danke für die Einladung zum Interview.

Thomas: Sehr, sehr gerne. Ich habe es ja schon in der Einleitung erwähnt, du hast ein sehr, sehr spannendes neues Projekt laufen. Und da geht gleich meine erste Frage dahin, wie bist du eigentlich auf das Thema „Healthy Habits“ gekommen?

Patrick: Ja, bei Healthy Habits geht es um gesunde Gewohnheiten. Und da muss man ein kleines Stück zurückgehen. Ich war die meiste Zeit meines Lebens ziemlich schwer übergewichtig. Das sieht man heute nicht mehr so richtig, aber bis zu meinem 29. Lebensjahr war ich so richtig schwer. Ich habe mich ungesund ernährt und wenig bewegt. Und das ist wahrscheinlich der Kern des Ganzen, warum ich mich heute stark mit Gesundheit beschäftige oder mit einem gesunden Lifestyle. Und darüber hinaus habe ich mich in den letzten Jahren auch viel mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt und habe mich dann häufig mit meiner heutigen Geschäftspartnerin und guten Freundin Jasmin getroffen, im Frühjahr und im Sommer diesen Jahres. Und wir haben viel über unsere Wünsche und Ziele gesprochen, und auch über unsere Gewohnheiten. Wir haben dann auch noch ein Buch gelesen, das sich „The Happiness Advantage“ nennt. Dort geht es um viele Gewohnheiten. Und nach einigen Monaten lag es dann einfach auf der Hand, daraus mal ein Blog zu machen – über die gesunden Gewohnheiten, die wir uns in den letzten Monaten selbst antrainiert hatten und auch über das Wissen, was wir uns angeeignet haben. Das wollten wir einfach weitergeben.

Thomas: Sehr spannend, weil ich mich auch in letzter Zeit mit dem Thema beschäftige, das überschneidet sich sehr gut. Insofern passt das. Was bedeutet für dich ein gesunder Lifestyle? Was steckt da für dich dahinter?

Patrick: Ich würde sagen, für mich oder für uns ist es ein bisschen mehr als einfach nur „nicht krank“ zu sein. Das könnte man ja als Gesundheit definieren – die Abwesenheit von Krankheit. Aber wir sehen da noch ein bisschen mehr. Bei uns geht es um einen Lifestyle, und wir sehen das auf vier Ebenen. Wir sehen gesunde Ernährung als wichtig an, wir sehen viel Bewegung als wichtig an. Und hier hören auch schon viele Webseiten auf, die sich mit dem Thema beschäftigen. Ernährung und Bewegung gehören ganz klar zur Gesundheit, aber wir sehen noch zwei weitere Ebenen, nämlich einmal das emotionale Wohlbefinden, also auch ein gutes Selbstwertgefühl zum Beispiel gehört für mich dazu. Und da gibt es auch entsprechende Habits oder Gewohnheiten, die ich mir antrainieren kann, um ein besseres Selbstwertgefühl zu haben, um sich wohler zu fühlen. Und auch das Thema „geistiges Wachstum“ ist für uns ziemlich wichtig, weil ich glaube, das Fortschritt und Wachstum uns einfach glücklicher machen.

Thomas: Da gebe ich dir vollkommen recht. Was ist für dich der Zusammenhang zwischen Gesundheit und Gewohnheiten?

Patrick: Ich würde sagen, dass unser ganzes Leben aus Gewohnheiten besteht. Und unsere Gewohnheiten bestimmen ganz klar über unsere Gesundheit. Viele der Zivilisationskrankheiten, die es heute gibt, wie Übergewicht, Bluthochdruck, Depressionen oder auch Krebs und andere schlimme Krankheiten werden immer wieder auf unseren Lifestyle zurückgeführt. Und unser Lifestyle besteht eben aus etlichen Gewohnheiten. Wenn ich Fast Food esse, rauche oder mich wenig bewege, dann ist das alles auf gewisse Gewohnheiten zurückzuführen. Genauso gut können wir über Gewohnheiten reden, wenn ich viel koche oder bewusst Wasser trinke anstatt einer Cola, wenn ich viel lese oder mich entspanne, indem ich meditiere. Das sind alles Gewohnheiten. Und das, was wir den ganzen Tag so machen, das spiegelt sich am Ende eben auch in unserer Gesundheit wider. Und in ganz jungen Jahren merkt man das nicht so. Ich bin da echt eine Ausnahme, weil ich so schwer übergewichtig war. Aber ansonsten glaube ich, dass sich die wenigsten Leute, die unter 30 sind, viel damit beschäftigen. Aber lass mal noch zehn Jahre ins Land gehen, dann merkt man eben, wie man gelebt hat. Und das ist eben der Zusammenhang zwischen Gesundheit und Gewohnheit.

Thomas: Genau, das kann ich nur unterstreichen. Erst seitdem ich mich wirklich intensiv mit dem Thema „Gewohnheiten“ beschäftige, komme ich immer wieder darauf, wie viele Gewohnheiten wir eigentlich im Leben haben. Es ist unglaublich, dass sehr viel aus Gewohnheit und Routine besteht und nur sehr wenig eigentlich aus zufälligen Tätigkeiten, wenn man es genau nimmt.

Patrick: Ja genau, das ganze Leben besteht aus Routine. Wir machen viele Sachen einfach unbewusst, aber auch das sind Gewohnheiten.

Thomas: So ist es. Patrick, zähle doch mal ein paar deiner persönlichen Healthy Habits oder gesunden Gewohnheiten auf. Was machst du so?

Patrick: Als ich das Thema „Habits“ für mich entdeckt habe, da habe ich mir gleich eine ganze Menge aufgeladen, eigentlich zu viel. Ich hatte eine Zeitlang bis zu zwölf Übungen, die ich jeden Tag gemacht habe, die zu meinen täglichen gesunden Gewohnheiten wurden. Das ist auch ein bisschen darauf zurückzuführen, dass ich, als ich damit begann, gerade durch die USA gereist bin. Und da hatte ich wahnsinnig viel Zeit. Ich war zwei Monate in den USA, hatte einen Mietwagen, habe mir unter anderem eine Hütte im Wald gemietet. Und später bin ich noch zehn Tage an einem Ort in der Wüste geblieben und hatte auch noch 14 Tage Zeit in San Francisco. Ich hatte Zeit ohne Ende, mir alle diese Gewohnheiten anzutrainieren, deswegen sind es so viele geworden. Aber einige von ihnen habe ich auch wieder rausgenommen. Und was ich heute zum Beispiel mache, das ist Kraftsport, den mache ich regelmäßig – nicht täglich, sondern nur alle zwei Tage. Ich hatte mein Leben lang eigentlich immer Probleme, mir Kraftsport anzueignen. Ich wollte immer ein bisschen muskulöser sein und ein bisschen aufrechter gehen, aber ich konnte es mir nicht so richtig beibringen, regelmäßig Kraftsport zu treiben. Und das schaffe ich jetzt erstmals seit ungefähr vier Monaten. Dann lerne ich jeden Tag ein bisschen Spanisch, weil es mich extrem stört, dass mein Spanisch relativ schlecht ist, obwohl ich ja sehr viel reise und auch schon häufig in Süd- und Mittelamerika war. Ich habe angefangen, Gitarre zu spielen, ich meditiere jeden Tag für ungefähr zehn Minuten, um mich ein bisschen zu entspannen. Ich schreibe jeden Tag Ideen auf oder ich schreibe auch auf, was mir Gutes passiert ist. Das mache ich zum Beispiel zusammen mit Jasmin. Wir haben beide so eine Liste, „drei gute Dinge, die uns heute passiert sind“, und die teilen wir auch miteinander. Oder ich habe auch Anti-Habits, also Gewohnheiten, auf die ich bewusst verzichte. Und eines meiner größten Laster ist immer der Zucker gewesen, deshalb war ich auch so übergewichtig. Und deswegen fiel es mir in den letzten drei Jahren auch immer noch schwer, mein relativ niedriges Gewicht zu halten. Bis ich bewusst aufgehört habe, extrem zuckerhaltige Produkte zu mir zu nehmen wie Softdrinks zum Beispiel oder eben Süßigkeiten und Kuchen, Eis und so weiter. Das ist so eine Anti-Habit von mir.

Thomas: Sehr spannend. Zum Thema „Kraft“ muss dir beipflichten. Obwohl ich immer sehr sportlich war, habe ich das Krafttraining eigentlich immer gehasst. Ich habe dann vor ein paar Jahren damit angefangen, und mittlerweile ist das bei mir auch schon ein bisschen so eine Sucht geworden. Ich versuche auch, drei- bis viermal pro Woche Krafttraining zu machen, und das ist wirklich eine coole Sache, das kann ich nur unterstreichen.

Patrick: Du wirkst wirklich sehr muskulös, was ich auf den Fotos so sehen kann.

Thomas: Ja, wobei ich jetzt gar nicht aus dem Grund begonnen habe, sondern ich habe immer Fußball gespielt und musste dann verletzungsbedingt damit aufhören. Und mir ist es dann so ein bisschen wie dir gegangen, das Gewicht ging dann immer mehr in die Höhe. Und kurz bevor die 100-Kilo-Grenze da war, habe ich gesagt, „so kann es nicht weitergehen, ich muss etwas machen“. Und dann habe ich mir gemeinsam mit einem Freund eine Fitnesskarte genommen, eine Monatskarte, und wir sind dann ins Fitnesscenter gegangen. Am Anfang war es ziemlich anstrengend und ich war nicht wirklich motiviert, weiterzumachen. Aber am Ende des Monats habe ich dann immer mehr Freude daran gefunden und habe dann Gott sei Dank verlängert. Und mittlerweile mache ich das schon fünf oder sechs Jahre lang. Und man sieht irgendwann die Fortschritte. Es dauert zwar lang, bis man sie sieht, aber irgendwann kommen sie.

Patrick: Das wäre auch noch so ein Tipp von mir, das so wie du gemeinsam mit einem Freund zu beginnen. Du bist ja auch gemeinsam mit einem Freund ins Fitnessstudio gegangen. Ich hatte auch mal eine Phase, in der ich mit jemandem zusammen ins Fitnessstudio gegangen bin, und das war auch die einzige, die ich wirklich durchgezogen habe. Und als der Freund dann aber weg war, aus Leipzig weggezogen ist, dann war ich zwar noch jahrelang in diesem Fitnessstudio, aber ich bin nur sehr, sehr unregelmäßig hingegangen. Und dieser soziale Druck, der hilft dabei oder einfach, wenn man jemanden hat, der mitmacht.

Thomas: Ja, das ist auch jemand, der dich motiviert. Wenn du mal nicht gut drauf bist, motiviert er dich, und umgekehrt genauso. Das ist wertvoll, denke ich. Ja, Patrick, seit wann übst du selbst deine Healthy Habits, wie lange bist du da schon dran?

Patrick: Richtig extrem dran bin ich seit fünf Monaten. Ich habe im Frühjahr diesen Jahres damit begonnen. Ich habe auch vorher schon relativ viel gemacht. Ich habe schon vorher ein bisschen Spanisch gelernt und auf meine Ernährung geachtet und auch relativ viel Sport gemacht. Aber ich war nie so richtig konsequent. Mein Sportprogramm war dann auch vorübergehend ein paar Wochen ausgesetzt oder ich habe mich vielleicht dann doch nicht so ganz gesund ernährt. Oder zwischenzeitlich habe ich mal zwei Monate lang das Spanisch ausgelassen. Und das merkt man auch, man fällt dann sofort wieder zurück. Und so richtig extrem wende ich die Healthy Habits seit fünf Monaten an, und seitdem haben sich die Habits auch entwickelt. Einige Habits sind mir inzwischen in Fleisch und Blut übergegangen, das ist eigentlich auch das Ziel des Ganzen. Ich will mir nicht zehn, 20 verschiedene Übungen aufladen, die ich jeden Tag machen muss, sondern ich möchte mir Gewohnheiten antrainieren, die irgendwann völlig normal sind, über die ich gar nicht mehr nachdenken muss, die einfach so sehr in meinem Alltag drin sind, dass sie gar nicht mehr meine Willenskraft belasten.

Thomas: Das ist richtig, das funktioniert relativ flott, wenn man es mal gewohnt ist, glaube ich. Wenn ich mir etwas antrainieren will, dann dauert das bei mir so zwischen 30 und 60 Tagen. Welche Erfahrungen hast du damit gemacht?

Patrick: Ich würde auch sagen, 30 bis 60 Tage. Ich habe häufig von drei Wochen gelesen oder auch von 30 Tagen. Aber es kommt auch darauf an, um welche Gewohnheit es sich handelt. Beim Kraftsport war es zum Beispiel so, dass es tatsächlich zwei Monate gedauert hat, bis ich mich nicht mehr dazu überwinden musste. Die ersten zwei Monate habe ich es jeden Tag gemacht, jeden Tag zehn Minuten. Also zu Hause mit meinem Eigengewicht, dazu brauche ich keine Ausrüstung, ich brauche auch nicht viel Zeit. Und es ist natürlich nicht so effektiv, jeden Tag Kraftsport zu machen, weil die Muskeln auch Regeneration brauchen. Aber es hat mir geholfen, in diese Gewohnheit hineinzukommen. Und nach zwei Monaten habe ich gemerkt, okay, jetzt geht es so locker, jetzt muss ich mich nicht mehr quälen, jetzt kann ich auch umstellen auf ein Training alle zwei Tage, dafür intensiver und auch länger.

Thomas: Genau, coole Sache. Was sind für dich die wichtigsten Habits, Patrick?

Patrick: Für mich persönlich ist es dieses Anti-Habit, keinen Zucker mehr zu essen oder weniger Zucker zu essen. Gar keinen Zucker zu essen wäre wirklich eine extreme Herausforderung. Und Kraftsport zu betreiben und zu meditieren, weil ich bin auch jemand, der viel in seinem Kopf hängt. Ich bin so ein introvertierter Mensch, der viel nachdenkt, viel grübelt und sein Gedankenkarussell fährt. Es ist für mich relativ wichtig, mich zehn Minuten am Tag bewusst hinzusetzen, mir Zeit zu nehmen und an nichts zu denken und mich nur auf meine Atmung zu konzentrieren. Das sind so die drei wichtigsten Habits für mich. Und es ist wahrscheinlich für jeden auch ein bisschen unterschiedlich. Es hängt ganz stark davon ab, wo der Schuh eben am stärksten drückt. Habe ich vielleicht ein bisschen Übergewicht oder leide ich schon an Volkskrankheiten? Muss ich vielleicht an der Ernährung, an der Bewegung arbeiten? Habe ich vielleicht eher emotionale Probleme und kann mich da verbessern? Dann würde ich eher entsprechend an solchen Habits arbeiten. Oder bin ich vielleicht jemand, der so in seinem Alltag drinsteckt, dass er nichts mehr dazulernt, nicht mehr persönlich wächst? Dann wäre es vielleicht eine gute Idee, anzufangen, mehr zu lesen zum Beispiel oder einem Hobby nachzugehen oder einem Interesse. Zum Beispiel Gitarre zu spielen, was ich einmal täglich übe.

Thomas: Das finde ich cool, ja, sehr gut. An wen richten sich deine oder eure Tipps zu den Healthy Habits? Wer ist da die Zielgruppe?

Patrick: Grundsätzlich kann sich wahrscheinlich jeder so ein bisschen etwas davon abschauen, denn Gesundheit geht uns ja alle an. Aber unsere Kern-Zielgruppe ist so die „Generation Y“, würde ich sagen, also die Menschen in unserem Alter. Ich bin 32, Jasmin ist 26. Menschen, die viel digital arbeiten, also die den ganzen Tag am Computer sitzen oder auch ins Büro gehen. Die sich wenig bewegen, weil unser Alltag als Büromensch ist nicht darauf ausgerichtet, dass wir uns besonders viel bewegen. Das ist eine Generation, die vielleicht auch nicht mehr das Kochen gelernt hat, sondern viel auswärts isst oder viele Fertiggerichte isst. Aber es ist, glaube ich, auch eine Generation – das sehe ich zumindest in meinem Freundeskreis – von Menschen, die viel hinterfragen und nicht ihre 45 Jahre Arbeit durchziehen wollen, sondern spätestens mit 30 mal darüber nachdenken, wie sinnvoll das alles ist. Und ob es nicht noch mehr gibt, ob man nicht noch mehr für sich tun kann. Und das sind so die Menschen – Menschen, die etwas für sich selbst tun möchten. Die erkennen, dass das wichtig ist, wichtiger, als vielleicht eine Karriere. #00:12:36-3#

Thomas: Spannend, spannend. Auch die nächste Frage ist recht spannend. Ich bin schon gespannt auf deine Meinung. Wie viele Habits sollte man sich vornehmen, wenn man mit den neuen Gewohnheiten startet?

Patrick: Wie gesagt, ich habe mir relativ viele vorgenommen. Ich habe, glaube ich, mit acht begonnen und hatte dann relativ schnell zwölf. Ich kann sagen, das ist auf jeden Fall zu viel. Es sei denn, man hat wirklich so wahnsinnig viel Zeit wie ich sie hatte. Es ist unwahrscheinlich, ich glaube, gerade, wenn man sich mit Selbstmanagement beschäftigt, dann haben die Leute wahrscheinlich eher weniger Zeit und wollen ihre Zeit besser optimieren. Es ist abhängig von der individuellen Willenskraft. Man muss wissen, dass die Willenskraft, die ich habe, endlich ist. Die geht nicht ins Unendliche, und es gibt scheinbar zusammenhangslose Dinge in unserem Alltag, die alle an der gleichen Kraft zehren. Wenn ich mir zum Beispiel vornehme, keinen Zucker mehr zu essen oder mir vornehme, Gitarre zu spielen oder spazierenzugehen, mehr zu lesen oder mich sonst irgendwie weiterzubilden, dann sind das alles Dinge, die an meiner Willenskraft zehren. Oder auch wenn ich vielleicht im Beruf unzufrieden bin und mich im Job extrem quälen und selbst motivieren muss, um überhaupt noch zu arbeiten, dass das alles an unsere Willenskraft geht. Und je mehr ich von diesem Stress habe oder von diesen Dingen, die an meiner Willenskraft zehren, desto weniger Gewohnheiten kann man sich am Anfang antrainieren. Und wer extrem im Stress steht, der startet am besten mit einer einfachen Gewohnheit und nimmt sie sich für 30 Tage vor. Und selbst wenn das nicht klappt, dann ist es auch kein Beinbruch. Dann würde ich einfach vorschlagen, diese Gewohnheit noch zu vereinfachen. Wenn ich mir vorgenommen habe, jeden Tag eine halbe Stunde lang zu lesen, dann ist das vielleicht schon zu viel, wenn ich vorher nie ein Buch gelesen habe. Dann wäre es vielleicht besser, damit zu beginnen, zehn Minuten zu lesen. Am besten einfach mit einer Gewohnheit anfangen, und sobald einem diese leicht fällt, kann man gleich die zweite nachlegen. Aber ich würde nicht zu viel auf einmal machen, denn wenn ich zu viel mache, dann mache ich am Ende nichts richtig und bin schon demotiviert, bevor die erste Woche überhaupt vorbei ist.

Thomas: Genau, das kann ich nur unterstreichen. Für mich ist es auch immer am einfachsten, wenn ich wirklich nur eine Gewohnheit habe, mit einer anfange, und wenn ich sehe, okay, die passt, die läuft halbwegs, dass ich dann erst die nächste dazunehme. Weil bei mir ist es auch so, dass ich dann schnell gestresst bin. Wenn ich nicht so davon gestresst wäre, dann würde ich mich vielleicht über die neue Gewohnheit freuen, aber dadurch, dass ich gestresst bin, freut es mich nicht, und dann mache ich es nicht, und das wäre dann wieder kontraproduktiv. Deswegen versuche ich in der Regel, nur eine neue Gewohnheit zu installieren. Und dann geht es auch schnell weiter, weil wenn man jeden Monat eine neue Gewohnheit installiert, dann kann man auch auf zwölf im Jahr kommen, zumindest zehn bis zwölf. Und das finde ich auch ganz cool, muss ich sagen. Und das Zweite, was ich auch versucht habe wie du, das ist, neue Gewohnheiten im Urlaub zu installieren. Das funktioniert sehr gut. Du hast wesentlich mehr Zeit gehabt als ich natürlich, und bei mir hat es mit dem Transfer zurück in die Berufswelt nicht so funktioniert, weil das dann eindeutig zu viel war. Das war ein großer Fehler, den ich früher mal gemacht habe und den ich jetzt hoffentlich nicht mehr wiederholen werde – mal schauen!

Patrick: Warst du da alleine im Urlaub?

Thomas: Ich war alleine im Urlaub, ja.

Patrick: Das ist das, ich glaube, das hatte ich wesentlich leichter. Ich vermute, dass sich Menschen, die zu zweit verreisen oder sogar als Familie sich wesentlich schwerer tun, weil ich finde es eigentlich fast leichter, mir im Alltag etwas anzueignen. Ich habe natürlich auch mehr Alltag, als ich Urlaub habe. Ich glaube, viele Leute tun sich eher schwer damit, gerade wenn sie nicht alleine unterwegs sind, ihre neuen Gewohnheiten überhaupt unterwegs aufrechtzuerhalten. Aber wenn man alleine verreist, dann finde ich tatsächlich auch, dass es eine echt gute Gelegenheit ist, sich ein paar Habits anzutrainieren.

Thomas: Die nächste Frage ist, womit fange ich an? Wenn ich jetzt dastehe und sage, okay, ich bin das erste Mal so richtig mit dem Thema Gewohnheiten in Kontakt gekommen und würde gerne mit einer Gewohnheit beginnen, was empfiehlst du? Womit ist es ideal, anzufangen?

Patrick: Ich würde mir vielleicht erst einmal eine Liste machen mit Dingen oder Gewohnheiten, die mich selbst stören, vielleicht schlechte Gewohnheiten oder gute Gewohnheiten, die ich mir gerne antrainieren möchte. Ich habe genau das gemacht vor ungefähr fünf Monaten. Ich habe einfach mal aufgeschrieben, was ich gerne besser können möchte. Und da kamen 20 Dinge dabei heraus, in denen ich gerne besser sein wollte, unter anderem eben Spanisch sprechen, Gitarre spielen, kochen und so weiter. Und ich habe mich dann eben für ein paar von ihnen entschieden. Wenn ich nicht so viel Zeit hätte, dann würde ich mich für eine davon entscheiden, die mir extrem wichtig ist. Und dann konkret aufschreiben, wie oft ich sie machen möchte. Und am besten funktioniert das auch, wenn ich ganz genau weiß, wann ich sie machen möchte. Bei mir war es zum Beispiel so, die Gewohnheit, die mir am schwersten fiel, das war das Krafttraining. Die schiebe ich ungern den ganzen Tag vor mir her, denn die habe ich die ganze Zeit im Hinterkopf, und das stresst mich dann auch so ein bisschen, wenn ich denke, dass ich ja noch ein paar Liegestützen machen müsste. Also habe ich mir vorgenommen, sie jeden Morgen zu machen, sobald ich aus dem Bett gestiegen bin. Das erste, was ich gemacht habe, als ich aufgestanden bin zu der Zeit, das war eben das Krafttraining. Und das war mein Auslöser, das war das Aufstehen. Das kann auch etwas anderes sein, zum Beispiel, wenn man gerade mit dem Zähneputzen fertig ist oder nach einem langen Tag nach Hause kommt. Das nach Hause Kommen kann der Auslöser sein, seine Gewohnheit umzusetzen. Und das würde ich aufschreiben, und ich würde mir auch ganz genau überlegen, was zu tun ist. Das ist für mich immer ein großer Widerstand, nicht zu wissen, was eigentlich zu tun ist. Wenn ich mir vornehme, Kraftsport zu machen, aber eigentlich gar nicht weiß, welche Übungen ich machen möchte, dann ist das für mich ein Widerstand. Das hält mich davon ab, tatsächlich etwas zu machen. Daher muss ich mich entsprechend vorbereiten. Oder eine Freundin von mir, die wollte zum Beispiel gerne öfters nähen, aber ihre Nähmaschine stand auf dem Schrank. Und da steht sie natürlich ganz schlecht. Man muss den Widerstand verringern und sie da hinstellen, wo man eben jeden Tag mehrmals vorbeikommt, wo man sich nur noch hinsetzen muss und losnähen kann. Und diese Vorbereitung, die würde ich eben treffen. Und was mir auch hilft, das ist, eine Liste zu machen, auf der ich meinen Erfolg abhaken kann. Das kann auch in einem Kalender sein oder ich schreibe mir einfach eine Excel-Liste oder auch händisch irgendetwas. Ich habe eine Weile ein Notizbuch geführt, in das ich mir meine Gewohnheiten aufgeschrieben habe. In die Spalten kam das Datum, und jeden Tag, an dem ich eine Gewohnheit oder eine Übung ausgeführt habe, den habe ich abgehakt. Und wenn man dann erst einmal drei, vier Häkchen in so einer Reihe hat, dann möchte man die auch nicht mehr reißen. Und aus meiner Erfahrung heraus motiviert das extrem. Und das habe ich zum Beispiel auch mit meine Anti-Habits gemacht, dann habe ich abgehakt, aha, einen Tag keine Softdrinks getrunken, dann zwei Tage lang. Und irgendwann war es dann schon so in mir drin, dass es gar nicht mehr infrage kam, diese Reihe zu reißen.

Thomas: Das kann ich nur unterstreichen. Bei mir geht es auch so, meine Fitnesscenter-Tasche ist eigentlich immer gepackt. Das heißt, ich brauche eigentlich nur noch hingreifen und losgehen. Weil das Packen, das kann schon mal mühsam sein. Man sollte gar nicht glauben, dass es möglich ist, auch wenn es sich jetzt vielleicht lächerlich anhört, aber es ist trotzdem der Fall. Und das Zweite, was ich noch erwähnen wollte, ich weiß nicht, ob du das kennst, aber vermutlich schon, dafür gibt es auch coole Apps. Gerade für die Generation Y, diese App „Lift“ zum Beispiel, oder auch Strider für die iPhone-User, die dasselbe machen, was du jetzt im Prinzip mit dem Kalender oder mit Zetteln machst. Nämlich, dass man da immer wieder am Handy abhaken kann und dann in Serie sieht, wie oft man schon etwas geschafft hat. Und das ist auch sehr motivierend. Ich muss aber ehrlich sagen, ich mache es auch bei den neuen Gewohnheiten meist mit einem Zettel, weil das motivierender ist als wenn man auf den Handy-Bildschirm hintappt. Das noch als Empfehlung. Die Links kommen dann natürlich in die Show-Notes rein. Was macht jetzt jemand, Patrick, der eine oder mehrere Habits hat und diese schon öfters nicht geschafft hat? Zum Beispiel gesund zu essen. Er hat es schon mehrmals versucht, aber nicht geschafft. Gibt es da irgendwelche Tipps und Tricks, die du uns geben kannst, wo man sagt, okay, damit könntest du es dann vielleicht doch schaffen?

Patrick: Ich finde es völlig in Ordnung, so eine Reihe einmal zu reißen. Das Problem ist, dass man es das zweite Mal in Folge nicht einreißen lassen sollte. Das finde ich, ist die allerwichtigste Regel. Wenn ich es heute nicht geschafft habe, okay, dann muss ich mich auch nicht noch schlecht fühlen, ich hatte wahrscheinlich meine Gründe, warum ich es nicht geschafft habe. Dann ist aber das Allerwichtigste, das ich morgen die Gewohnheit wieder durchführe. Wenn es auf Dauer nicht funktioniert, dann sollte man vielleicht den Anspruch an sich selbst reduzieren. Vielleicht ein, zwei Gewohnheiten wieder wegnehmen oder die Intensität verringern. Ich habe mir zum Beispiel am Anfang vorgenommen, jeden Tag eine halbe Stunde Gitarre zu spielen. Das hat auch eine Weile ganz gut funktioniert, aber irgendwann habe ich gemerkt, eine halbe Stunde jeden Tag, das ist wirklich ganz schön lange. Vor allem, weil man beim Gitarre Spielen nicht so wahnsinnig schnell Fortschritte macht. Das kann ein ganz schöner Krampf sein. Also habe ich die Zeit ein bisschen reduziert und bin jetzt eher so bei 15 bis 20 Minuten. Es ist vielleicht nicht ideal, eine halbe Stunde wäre auf jeden Fall besser, aber wenn ich merke, dass ich die halbe Stunde nicht schaffe, dann ist es tatsächlich besser, die Intensität zu reduzieren und dafür die Gewohnheit lieber jeden Tag durchzuführen. Und gerade beim Gitarre Spielen – aber das gilt auch für viele andere Dinge – bringe ich meinem Gehirn ja etwas bei, und das schaffe ich nur mit Wiederholungen. Und je häufiger ich es mache, desto besser funktioniert es auch. Und ansonsten würde ich versuchen, die Widerstände abzubauen. Dein Beispiel mit der gepackten Sporttasche ist hervorragend, finde ich. Weil es gibt für alles Widerstände. Die sind nicht immer offensichtlich, aber sie sind auf jeden Fall da, und sie halten uns von unseren Vorsätzen ab. Wenn ich mal beim Beispiel Gitarre spielen bleibe, dann ist es besser, mir die Gitarre mitten ins Wohnzimmer zu stellen oder dahin, wo ich auf jeden Fall vorbeikomme anstatt sie immer schön in die Tasche zu stellen und die Tasche im Schrank zu verstauen, wo ich vielleicht auch noch möglichst schlecht drankomme. Das ist ein Widerstand. So banal es klingen mag, aber es ist einer, und wenn ich abends nach Hause komme und mich auf das Sofa fläze, dann ist die Fernbedienung im Zweifel näher als die Gitarre, und somit ist der Widerstand fürs Fernsehen extrem gering und der Widerstand fürs Gitarre Spielen sehr hoch. Und diese Widerstände muss man halt irgendwie analysieren. Ich muss überlegen und vielleicht auch aufschreiben, was mich davon abhält, eine gewisse Gewohnheit anzuwenden. Beim gesunden Essen kann das zum Beispiel sein, dass ich nicht die richtigen Lebensmittel im Haus habe. Oder dass ich gar nicht weiß, was ich kochen möchte. Den Widerstand kann ich abbauen, indem ich mich gezielt einmal die Woche hinsetze und mir für die ganze Woche Rezepte heraussuche, die ich kochen möchte und dann auch entsprechend einkaufe. Dann habe ich alles da, und ich weiß, was zu tun ist und habe meine Widerstände reduziert.

Thomas: Das kann ich nur unterschreiben, da gibt es in Wien einen super Service, da bekommst du die Lebensmittel, die du für das gesunde Essen brauchst, geliefert. Ich weiß nicht, wie oft, ich habe mich noch nicht erkundigt. Aber dann ist der Druck natürlich noch höher, weil du willst ja dann die Lebensmittel auch nicht verfallen lassen. Du bekommst sie geliefert und musst dann nach dem Rezept, das mitgeliefert wird, kochen. Das ist echt eine geniale Sache, finde ich.

Patrick: Geringer kann der Widerstand in dem Fall gar nicht sein.

Thomas: Ganz im Gegenteil, das ist dann sogar schon ein bisschen ein Druck.

Patrick: Genau, ich muss nicht einkaufen, ich muss nicht einmal nachdenken, ich muss einfach nur noch machen, und das motiviert auf jeden Fall.

Thomas: So ist es. Da wären wir gleich so ein bisschen beim nächsten Thema, nämlich bei den Nebenwirkungen von Gewohnheiten. Wir haben es ja schon vorher als Thema gehabt, die Gewohnheiten können manchmal stressen und vielleicht auch den Druck ein wenig erhöhen. Gibt es da irgendwelche Dinge, die uns empfehlen kannst? Zum Beispiel, „okay, das sind Nebenwirkungen, was kann ich dagegen tun?“

Patrick: Diese Nebenwirkungen, die können tatsächlich auftreten. Bei mir war es auch so, ich habe mich tatsächlich gestresst gefühlt mit den zwölf Gewohnheiten. Ich hatte meine Liste, die ich jeden Tag abgehakt habe und habe dann jeden Tag zehnmal draufgeguckt, was ich noch zu tun hatte. Und das ist einfach zu viel, und deshalb würde ich einfach grundsätzlich mit weniger anfangen, das haben wir ja schon besprochen. Und ich würde eine neue Gewohnheit nur dann angehen, wenn mir die Gewohnheit davor schon gut in Fleisch und Blut übergegangen ist, wenn ich über die gar nicht mehr nachdenken muss. Dann löst sie in mir auch keinen Stress aus, dann ist es einfach eine Selbstverständlichkeit geworden, dass ich heute zum Beispiel meditiere. Und ich glaube, Stress entsteht ja auch im Kopf, das hat nicht unbedingt etwas damit zu tun, wie viel man zu tun hat. Es gibt auch viele gestresste Menschen, die eigentlich objektiv betrachtet nicht so wahnsinnig viel zu tun haben. Und meine Erfahrung ist, dass ich, wenn ich mir bewusst Zeit für etwas nehme, obwohl ich glaube, keine Zeit zu haben, dann befreit mich das so ein bisschen von dem Stress. Ich finde es sehr befreiend, mich hinzusetzen und eigentlich zu glauben, keine Zeit zu haben, aber dann für zehn Minuten zu meditieren und zu sagen, okay, jetzt vergesse ich einfach mal die Gründe, warum ich keine Zeit habe, weil ich etwas für mich mache und die Zeit in mich investiere. Und das hat mir so ein bisschen den Stress genommen, und das zusammen mit der Reduzierung der Habits.

Thomas: Sehr gut. Da wären wir gleich beim nächsten Thema – keine Zeit für „so etwas“ haben. Was rätst du jemandem, der so fühlt, dass er keine Zeit für „so etwas“ hat? Gibt es irgendwelche Ratschläge von dir?

Patrick: Das ist die wahrscheinlich bekannteste Ausrede, und das meine ich noch nicht einmal negativ. Es ist tatsächlich so, wie du es eben schon gesagt hast, es ist eigentlich ein Gefühl, das man hat. Rein objektiv betrachtet hat ja jeder die gleiche Zeit, und am Ende ist es eine Frage von Prioritäten, was ich im Alltag so mache. Und natürlich hat jeder wichtige Sachen zu tun, und gerade, wenn man nicht alleine lebt sondern Familie hat, dann gibt es mit Sicherheit noch ein paar Dinge mehr, die man eben nicht einfach beiseite legen kann, die gemacht werden müssen. Und trotzdem glaube ich, dass jeder in seinem Alltag ein paar Dinge hat, mit denen er eigentlich seine Zeit vertrödelt oder verschwendet. Und das würde ich mal analysieren. Das kann zum Beispiel auch auf der Arbeit sein. Ich glaube kaum, dass wahnsinnig viele Menschen wirklich acht Stunden produktiv arbeiten. Ich weiß nicht, was da die neuesten Statistiken sagen, vielleicht sind es sogar eher drei Stunden produktive Arbeit.

Thomas: Vermutlich, ja, aber mehr werden es nicht sein.

Patrick: Und fünf Stunden herumzutrödeln, das kenne ich auch, das ist bei mir nicht anders, aber da liegt eben wahnsinnig viel Potenzial für Zeit. Und was auch hilft, das ist, bewusst feste Termine zu schaffen. Wenn ich zum Beispiel sage, dass ich mehr lesen möchte oder ich möchte Spanisch lernen, dann mache ich das vielleicht gleich morgens, wenn ich noch im Bett liege. Ich kann dann schon ein Buch lesen oder ein bisschen Spanisch lernen, bevor der Alltag über mich hineinbricht, bevor irgendetwas passiert, ich eMails lese, mich jemand anruft und etwas von mir will. Weil dann habe ich auf einmal Zeit, das merke ich zumindest. Oder viele Leute haben auch abends Zeit, die sind vielleicht einfach nur zu müde, um dann noch etwas zu machen. Aber das ist eigentlich ein anderes Problem. Es ist dann nicht das Problem, dass sie keine Zeit haben, denn sie haben noch Zeit genug, um zwei oder drei Stunden vor dem Fernseher zu sitzen, aber sie haben keine Zeit, um ein Buch zu lesen oder Gitarre zu spielen. Das ist natürlich ein bisschen paradox, und das müsste man einfach analysieren und dann auch ehrlich zu sich sein, ob man wirklich keine Zeit hat oder ob man einfach keine Lust hat. Das sind zwei verschiedene Sachen. Und als letzten Tipp würde ich noch anschauen, welche Leerläufe ich in meinem Alltag habe. Früher bin ich zum Beispiel häufig mit der S-Bahn zur Arbeit gefahren und war dann eine halbe Stunde in der S-Bahn. Da kann ich natürlich vor mich hinstarren oder ich kann mir einen Podcast anhören oder ein Buch lesen oder Spanisch lernen. Das ist so ein typischer Leerlauf. Oder vor kurzem stand ich bei der Post und wollte etwas abgeben. Es war eine ewig lange Schlange, ich habe eine Viertelstunde angestanden und hatte zum Glück mein Kindle Lesegerät mit dabei, das habe ich immer dabei. Und ich konnte diesen Leerlauf nutzen, um zu lesen.

Thomas: Das ist genial, das nutze ich auch immer, ich habe meinen Kindle eigentlich auch fast überall mit dabei oder zumindest mein Smartphone, damit man dann einen Podcast hören kann oder sonst irgendetwas. Und damit wird die Wartezeit oder der Stau, in dem man steht, auch ein wenig erträglicher. Ich habe so etwas Ähnliches auch unlängst erfahren – eine kurze Geschichte. Ich war im Fitnesscenter und habe das auf Facebook gepostet, weil ich gemeinsam mit einem Freund dort war. Also, er hat es eigentlich gepostet. Und ich habe am Tag davor einem anderen Freund abgesagt und ihm gesagt, dass ich am nächsten Tag keine Zeit habe. Und der hat sich dann so ein wenig beschwert, „du hast Zeit, ins Fitnesscenter zu gehen, aber um dich mit mir zu treffen, dafür hast du keine Zeit“. Da sagte ich, „stopp mal, Moment. Das ist meine Gesundheit, die geht vor, ich habe meine fixen Fitnesscenter-Termine.“ Und wir haben uns dann ohnehin einen Tag später getroffen. Man muss da auch, glaube ich, die richtigen Prioritäten setzen und zu gewissen Dingen auch mal „nein“ sagen. Und für mich ist meine eigene Gesundheit extrem wichtig, und deswegen ist die Priorität da sehr hoch. Und daher kann es schon mal vorkommen, dass ich dann einen Termin mit einem Freund eher nicht wahrnehme und ihn verschiebe, um ins Fitnesscenter gehen zu können. Also auch das gehört dazu.

Patrick: Genau, das ist ein guter Tipp, einfach mal „nein“ sagen.

Thomas: Patrick, nehmen wir uns einfach mal konkret ein Healthy Habit zur Hand und sprechen kurz durch, wie man diese Gewohnheit installieren könnte. Zum Beispiel, wenn wir uns mal „wie bewegt man sich mehr?“ vornehmen.

Patrick: Das ist wahrscheinlich eine Gewohnheit, die sich viele Menschen gerne antrainieren möchten und mit denen sich sehr viele schwer tun. Mir ging es jedenfalls lange, lange Zeit so. Ich glaube, es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Die erste ist, die Gelegenheiten im Alltag zu nutzen, die schon da sind. Und die zweite ist, sich ein konkretes Sportprogramm vorzunehmen. Und was ich mit den Gelegenheiten im Alltag meine, das ist zum Beispiel, eben nicht den Fahrstuhl zu nehmen, sondern die Treppe. Das kann die Treppe im eigenen Wohnhaus sein oder im Büro. Überall gibt es Fahrstühle und Rolltreppen, die uns das Laufen abnehmen können oder wollen. Und das mache ich halt dann auch, weil es die bequemste Variante ist. Aber ich kann mich auch bewusst dagegen entscheiden und diese Gelegenheit nutzen, ohne besonders viel Zeit aufzuwenden, ohne mir ein konkretes Sportprogramm zusammenzustellen. Ich kann einfach mal jetzt die Treppe hochgehen. Oder ich kann mich entscheiden, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Das kann vielleicht nicht jeder, es kommt darauf an, wie weit man von der Arbeit entfernt wohnt. Ich selbst lebe in Leipzig, und in Leipzig hat man selten einen Weg, der länger als 20 Minuten mit dem Fahrrad dauert. Häufig sind die Wege noch viel kürzer, und entsprechend bin ich nahezu immer mit dem Fahrrad unterwegs, ich habe gar kein Auto. Und ich fahre nur ganz, ganz selten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Ich bin damit viel, viel flexibler und gleichzeitig bewege ich mich noch, ohne bewusst Sport zu machen. Oder man könnte beim Einkaufen im Supermarkt, wenn der vielleicht nicht allzu weit weg ist, einfach mal hinlaufen oder mit dem Fahrrad fahren, anstatt mit dem Auto zu fahren. Und ein schöner Nebeneffekt wäre, dass man vielleicht auch automatisch weniger einkauft, weil man nicht so viel schleppen möchte. Je nachdem, wie ich Zeit habe, mache ich das manchmal. Der nächstgrößere Supermarkt, der ist bei mir etwa einen Kilometer entfernt. Das ist schon ein Stück, aber das laufe ich eben auch manchmal, wenn ich die Zeit dafür habe. Weil ich es als bewusste Bewegung sehe oder als bewusstes Spazierengehen. Oder man könnte auch, wenn man zu Hause sitzt und tatsächlich gerne fernsieht, wogegen ja auch nicht so wahnsinnig viel einzuwenden ist, man kann ja gerne fernsehen, um sich zu entspannen, dann vielleicht diese Zeit aber auch nutzen, um vor dem Fernseher ein paar kleine Übungen zu machen, ein paar Rückenübungen, Liegestützen oder ein paar Kniebeugen zum Beispiel. Das kann man alles machen, und dabei verpasst man noch nicht mal etwas vom Fernsehprogramm, und man muss keine zusätzliche Zeit aufwenden. Und selbst für den Schreibtisch gibt es so kleine Übungen, die man machen kann mit seinen Füßen oder mit seinen Beinen, die kann man ganz einfach googeln. Die kann man machen, um sich einfach ein bisschen mehr zu bewegen, gerade wenn man acht bis zehn Stunden pro Tag am Tisch sitzt, dann ist das sicher nicht schlecht.

Thomas: Genauso ist es. Das sind schon mal ein paar coole Tipps, danke schön!

Patrick: Das sind Gelegenheiten für den Alltag. Und darüber hinaus, wenn man auf die nächste Stufe gehen möchte, dann kann man sich ein konkretes, kleines Sportprogramm vornehmen. Man kann ja auch wirklich klein anfangen. Ich habe auch klein begonnen, als ich dick war. Und mit „dick“ meine ich 150 Kilogramm, ich war also wirklich extrem schwer. Ich konnte ja keinen Kilometer geradeaus laufen, also joggen. Also habe ich einfach klein angefangen. Dann laufe ich eben nur fünf Minuten oder so, wenn ich nicht mehr kann. Das ist natürlich am Anfang ein bisschen deprimierend, aber ich kann jedem versprechen, es gibt relativ schnelle Effekte dabei. Und es hat nicht lange gedauert, so ungefähr nach einem dreiviertel Jahr bin ich dann den ersten Halbmarathon gelaufen. Von 500 Meter auf 21 Kilometer in neun Monaten! Und das ist noch nicht einmal eine ganz besondere Leistung, sondern es ist einfach das, wozu unser Körper fähig ist, wenn wir ganz klein anfangen und Schritt für Schritt gehen. Was mich motiviert, das ist Teamsport. Du kennst das sicherlich auch vom Fußball. Ich spiele auch extrem gerne Fußball, zwar nicht im Verein, aber einmal die Woche mit ein paar Leuten. Oder ich verabrede mich zum Squash oder zum Basketball. Dazu muss ich mich überhaupt nicht aufraffen. Dazu habe ich immer Lust, weil ich auch so ein kompetitiver Mensch bin. Ich messe mich gerne im Wettbewerb, und ich gewinne gerne. Wenn man diesen Charakter hat, diesen Spielcharakter, beim Sport, dann macht das auf jeden Fall mehr Spaß. Und die anderen Leute, die mitmachen, die motivieren natürlich auch.

Thomas: So ist das, das kann ich nur unterstreichen. Was ich noch empfehlen kann: Dass man sein Geld in einen Fitnesstrainer oder Personal Trainer investiert, wenn man mit Krafttraining oder Sport beginnt. Ich habe das leider viel zu spät gemacht mit meinem Krafttraining. Ich habe eineinhalb oder sogar fast zwei Jahre trainiert und habe mir dann erst gedacht, dass es vielleicht ganz schlau wäre, sich von einem Profi beraten zu lassen und nicht nur von der „Men’s Health“ oder sonst irgendetwas. Da ist dann wirklich viel weitergegangen bei mir. Wenn man jemanden hat, der einem sagt, wie man die Übungen richtig macht und korrigiert, das ist wirklich genial. Das kostet zwar ein bisschen ein Geld, aber ich glaube, das ist es wert.

Patrick: Ich glaube, das macht es richtig effektiv, das finde ich auch gut. Ich würde nur vielleicht kleiner anfangen. Weil meiner Erfahrung nach nutzen viele Leute dieses Argument gerne als Ausrede. Sie sagen, dass sie sich eben keinen Personal Trainer leisten können oder das Fitnessstudio ist nicht gut genug, es ist zu weit weg oder zu teuer oder was weiß ich. Denn wenn man wirklich ernsthaft Kraftsport machen möchte und einfach nur ganz klein anfängt mit fünf bis zehn Minuten am Tag, dann kann man das durchaus zu Hause machen. Da gibt es tausende von Übungen, die man im Internet recherchieren kann für Eigengewichtübungen, wo man nur sein eigenes Körpergewicht nutzt, um zu trainieren. Und so habe ich angefangen, und bisher mache ich auch noch nichts anderes. Und ich mache das alle zwei Tage jeden Morgen, und mit aufwärmen und dehnen kostet mich das ungefähr eine halbe Stunde, und ich bin jedes mal komplett fertig – ohne dass ich eine Hantel oder eine Klimmzugstange hätte.

Thomas: Man braucht im Prinzip nichts, das ist vollkommen richtig, so ist es. Ja, super, zweites Habit: mehr Zeit fürs Lesen. Was schlägst du da vor, Patrick?

Patrick: Bei mir hat das Lesevolumen extrem stark zugenommen, als ich mir vor drei Jahren einen Kindle zugelegt habe, also ein elektronisches Lesegerät. Vorher habe ich auch schon einigermaßen viel gelesen, aber mit dem Kindle ist es dann explodiert. In den letzten drei Jahren war es ungefähr ein Buch in der Woche, ohne, dass ich mir das konkret vorgenommen hätte. Das ist einfach nur so dabei herausgekommen, weil ich eben mit meinem Kindle nahezu alle Bücher der Welt jederzeit verfügbar habe. Ich kann sie mir schnell herunterladen, sie sind auch ein bisschen günstiger. Das heißt, gerade kein passendes Buch zur Hand zu haben, das kann keine Ausrede sein. Ich kann auf fast jedes Buch der Welt zugreifen. Dann würde ich das Buch, das man liest oder eben den Kindle auch einfach immer dabei haben. Mit einem Kindle ist es natürlich noch leichter, weil das Gerät wirklich extrem klein und leicht ist. Ich habe es fast immer in der Jackentasche, und wenn ich eine Tasche dabei habe, dann habe ich es in der Tasche. Wenn ich das Haus verlasse und bereits ahne, dass es mal zehn, 15 Minuten Leerlauf irgendwo geben könnte, dann habe ich das dabei und nutze die Zeit. Außerdem würde ich mir eine feste Zeit vornehmen. Ich lese zum Beispiel gerne morgens im Bett oder auch abends im Bett. Am Abend mache ich es zwar seltener, aber es funktioniert eigentlich genauso gut. Und dann sollte das Buch oder das Lesegerät am besten schon gleich auf dem Nachttisch liegen, neben dem Bett, so dass ich mich hinlegen und nur noch zum Buch greifen muss und einfach loslegen kann. Da heißt es auch hier wieder, Widerstände abzubauen und die Habit einfach so leicht wie möglich zu machen. Und ansonsten finde ich Abwechslung ganz gut. Wenn ich vielleicht gerne Krimis lese, dann lese ich eben gerne Krimis, aber wenn mich der vierte Krimi dann nicht mehr packt, dann muss ich eben mal etwas Anderes lesen. Und ich finde es zum Beispiel ganz wichtig, Bücher zu lesen, auf die ich Lust habe. Ich halte überhaupt nichts davon, etwas besonders Anspruchsvolles oder Intellektuelles zu lesen, nur um sagen zu können, dass ich dies oder jenes gelesen habe – nur um mitreden zu können. Wenn es mich nicht interessiert, dann lese ich es auch nicht. Weil das kann mir das Lesen dann so richtig vermiesen, wenn ich etwas lesen muss, auf das ich keine Lust habe. Und von daher würde ich mich von meiner eigenen Lust und Laune treiben lassen. Ich lese sowohl Sachbücher verschiedenster Art und Biographien als auch Romane. Und manchmal habe ich Lust auf Romane, dann lese ich halt drei davon, und manchmal habe ich Lust, mal wieder etwas richtig Neues zu lernen zu einem bestimmten Thema, und dann lese ich halt drei Sachbücher.

Thomas: Super, ja, das ist genial. Ich kann das mit dem Kindle nur unterstreichen. Auch als ich mir den gekauft habe, hat mein Lesevolumen extrem zugenommen. Das ist das eine, und vielleicht ein kleiner Tipp: Wenn man Sprachen lernen will, ich lese im Moment alle Bücher nur auf Englisch, weil ich mein Englisch verbessern will. Und der hat eine wahnsinnig coole Vokabelfunktion. Alle Vokabeln, nach denen man sucht, kann man sich mit einem Klick anzeigen lassen beziehungsweise deren Übersetzung dann. Und alle, die man sucht, speichert das Ding. Und dann kann man das lernen. Das ist wirklich ein geniales Gerät, finde ich.

Patrick: Das finde ich auch, ich lese auch die meisten Bücher auf Englisch. Und ein schöner Nebeneffekt ist, die englischen Bücher sind sowieso wesentlich günstiger als in Deutschland. In Deutschland gibt es ja eine Buchpreisbindung. Da sind die Bücher immer wesentlich teurer, auch eBooks sind vergleichsweise teuer. Und ich gebe selten für ein eBook mehr als zehn Euro aus, und das ist schon vergleichsweise teuer. Oft liegt man bei fünf, sechs Euro für richtig gute Bücher, sowohl im Sachbuchbereich als auch im Romanbereich. Ich lese gerade ein Buch von Stephen King, das in der gebundenen Ausgabe 1.400 Seiten hat. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich es nicht gelesen, aber jetzt habe ich es, und es hat über den Kindle etwa 3,70 Euro gekostet. Da kann ich mich nicht mehr damit herausreden, dass es zu teuer wäre.

Thomas: Wo wir gerade beim Bücher Lesen sind, Patrick, du liest ja nicht nur Bücher, du schreibst auch welche. Und ich weiß, dass du vor kurzem dein neues Buch herausgebracht hast. Vielleicht kannst du kurz einstreuen, worum es in dem Buch geht,  wie man es bekommt und was so der Inhalt ist?

Patrick: Ich habe tatsächlich vor ein paar Tagen mein neues Buch herausgebracht. Es hat nichts mit Healthy Habits zu tun, sondern mit einem anderen Thema, mit dem ich mich seit einer Weile beschäftige, und zwar mit Introversion. Ich habe es ja vorhin schon gesagt, ich bin selbst ein introvertierter Mensch. Und ich betreibe den Blog introvertiert.org, wo ich relativ viele Lese habe. Dort ist auch ein Forum angeschlossen, wo andere Introvertierte diskutieren, unter anderem darüber, welche Probleme sie so im Alltag haben und wo sie sich vielleicht benachteiligt fühlen. Am Anfang habe ich das auch so gesehen, dass ich mich als Introvertierter benachteiligt gefühlt habe, weil ich mich bei vielen Sachen unwohl fühle, die für andere normal sind, wie zum Beispiel Partys oder Gruppensituationen oder weil ich auch in Meetings immer der Ruhigste war. Das hilft natürlich auch nicht gerade, denn man soll sich ja immer schön durchsetzen. Das habe ich am Anfang auch so gesehen, aber mit der Zeit habe ich gemerkt, okay, wir Introvertierten haben nicht nur ein paar Schwächen oder Fähigkeiten, an denen wir noch arbeiten müssen, sondern auch eine Menge Stärken, die wir in unserem Alltag einsetzen können und mit denen man ein echt gutes Leben leben kann. Und ich bin mit meinem Leben wirklich ganz zufrieden, muss ich sagen. Ich habe das in einem Buch aufgearbeitet. Das Buch nennt sich „Kopfsache“, und der Untertitel heißt „Liebe den Introvertierten in dir“. Und das sagt eigentlich auch schon alles, was ich mit dem Buch aussagen möchte.

Thomas: Ja, genial, super, super. Lass uns kurz zurückkommen auf die Healthy Habits. Wo findet man die Healthy Habits im Netz und was findet man dort alles?

Patrick: Wir haben eine Webseite oder einen Blog, unter healthyhabits.de, und wir haben auch eine Facebookseite, die man auch unter dem Namen Healthy Habits bei Facebook findet. Auf unserem Blog gibt es schon ein paar Artikel. Wir sind ja erst vor ein paar Tagen gestartet, haben aber schon ordentlich Content vorgelegt, um nicht kurz nach dem Start schon in Stress zu geraten. Wir haben einen Newsletter installiert, wo man sich auch ein gratis eBook abholen kann mit zehn Healthy Habits, die man leicht in seinen Alltag integrieren kann und die das Leben ein Stück besser machen. Und ich bin selbst ein bisschen überrascht, wie gut das angenommen wird. Die Anmelderate für den Newsletter ist aus meiner Sicht extrem hoch, und die Leute sind offenbar scharf auf dieses Thema „gesunde Gewohnheiten“ und scharf auf dieses eBook. Und in dem Blog schreiben wir jede Woche etwa drei neue Artikel und werden in nächster Zeit auch schon an den ersten eBooks oder Büchern arbeiten.

Thomas: Super, das hört sich extrem spannend an. Die Links, die Patrick jetzt erwähnt hat, die gibt es natürlich alle in den Show-Notes zu finden. Ja, und damit sind wir am Ende des Interviews angekommen, ein sehr, sehr spannendes Interview. Dementsprechend lang hat es gedauert. Ich bitte meine Hörer, das zu entschuldigen. Aber das ist ein sehr, sehr spannendes Thema, wie ich denke. Und ja, Patrick, vielen Dank für deine super Antworten auf meine Fragen, und vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast für dieses Interview.

Patrick: Ja danke, mir hat es auch Spaß gemacht, war ein gutes Gespräch. Danke dir, mach’s gut!

Thomas: Super, danke, ciao!

2016-08-13T10:12:27+00:002 Comments

2 Comments

  1. Rolf 2. November 2014 at 13:36 - Reply

    Cooles Interview, vielen Dank euch beiden.

    lG

    • Thomas 2. November 2014 at 13:38 - Reply

      Vielen Dank Rolf!

      lG Thomas

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