7 Gründe warum DU es nicht schaffst deine Gewohnheiten zu ändern

Es gibt positive Gewohnheiten, wie zum Beispiel früher aufstehen, ein produktives Morgenritual, gesund essen und Sport machen. Leider gibt es aber auch negative Gewohnheiten, wie rauchen, faulenzen, ungesund essen, zu viel TV schauen und Alkohol trinken. Warum fällt es uns aber nun so schwer positive Gewohnheiten zu installieren und warum ist es vermeintlich so einfach, sich negative Gewohnheiten anzueignen? Genau diese Frage werden wir in diesem Artikel bearbeiten.


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Was sind Gewohnheiten eigentlich?

Gewohnheiten sind nichts anderes als automatisierte Handlungen. Müsste man eine mathematische Formel daraus erstellen, würde diese folgendermaßen aussehen:

[Tweet „Aktion + Triggerpunkt + permanente Wiederholung = automatisierte Gewohnheit“]

Gehen wir nun einige Beispiele für diese Formel durch:

Wenn du Raucher bist, wirst du folgende Situation kennen: Du bestellst dir einen Kaffee und zu diesem Kaffee zündest du dir eine Zigarette an. Damit hätten wir die Aktion (Zigarette anzünden), den Triggerpunkt (Kaffeetrinken) und die permanente Wiederholung dieses Rituals. Daraus ergibt sich die automatisierte Gewohnheit: Wenn du einen Kaffee trinkst brauchst du auch eine Zigarette.

Ebenso sieht es mit dem ungesund Essen aus. Wenn du jedes Mal nach der Arbeit in das Fastfood Restaurant gleich neben deinem Büro vorbeischaust, wirst du auch das automatisieren. Die Aktion wäre dann ungesundes Essen zu bestellen, der Triggerpunkt wäre dein Dienstschluss und den Rest steuert dann die permanente Wiederholung beisteuern.

Das ganze funktioniert natürlich auch im positiven Sinne. Wenn du jeden Tag nach dem aufstehen Sport machst, wird auch das eine automatisierte Gewohnheit. Die Aktion wäre dann der Sport, der Triggerpunkt wäre das Aufstehen und die permanente Wiederholung würde die automatisierte Gewohnheit perfektionieren.

Gewohnheiten entstehen also durch permanente Wiederholungen. Ein extrem wichtiges Element dabei ist der Triggerpunkt. Das gilt sowohl für negative, wie auch für positive Gewohnheiten.

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Der Trigger

Gewohnheiten werden automatisiert, sobald wir es schaffen eine Verbindung zwischen dem Trigger und der Gewohnheit herzustellen. Je stärker diese Verbindung ist, umso tiefer verwurzelt sich die Gewohnheit in uns. Wichtig dabei ist, dass du erkennst welcher Trigger eine schlechte Gewohnheit auslöst. Wenn du also mit dem Rauchen aufhören willst, solltest du wissen welche Triggerpunkte es für das Rauchen gibt. Zum Beispiel die Zigarette zum Kaffee, zum Alkohol, gleich nach dem Aufstehen, nach dem Essen, nach dem Sex, oder wann auch immer. Versuche einfach zu identifizieren, zu welchen Zeitpunkten du dir eine Zigarette anzündest.

Hier ein paar Beispiele für Triggerpunkte:

  • Gleich nach dem aufwachen,
  • nach dem Zähneputzen,
  • vor, während oder nach Mahlzeiten,
  • Zeitung lesen,
  • E-Mails checken,
  • ins Büro kommen,
  • nachhause gehen,
  • Körperpflege,
  • vor dem Schlafengehen,
  • usw.

Trigger sind vor allem für die Installation neuer Gewohnheiten ein sehr wichtiger Punkt. Du musst dabei darauf achten, dass du die neue Gewohnheit immer sofort nachdem der Trigger eingetreten ist ausführst. Sofort! Kommt der Trigger, muss die Gewohnheit folgen. Und das ohne Ausnahme!

Warum du es nicht schaffst deine Gewohnheiten zu ändern

Grund 1: Du hast kein Backgroundwissen

Mal ganz ehrlich, hattest du eine Ahnung davon wie Gewohnheiten eigentlich entstehen, wie wichtig Triggerpunkte sind und wie die Automatisation erfolgt? Leider haben das die wenigsten und schaffen es daher auch nicht ihre Gewohnheiten zu ändern.

Grund 2: Du willst zu viel auf einmal ändern

Ein guter Zeitpunkt Gewohnheiten zu ändern, ist für viele der Jahreswechsel (warum auch immer). Da nehmen wir uns vor mehr Sport zu treiben, mit dem Rauchen aufzuhören, gesünder zu essen und mehr Zeit an der frischen Luft zu verbringen. Leider führt das sehr schnell zu einer Überforderung und das hat zur Folge, dass keine der vorgenommenen Gewohnheitsänderungen umgesetzt wird.

Grund 3: Du startest zu schnell

Bisher warst du ein Sportmuffel und die Stiegen in den zweiten Stock waren schon eine große Herausforderung für dich. Nun nimmst du dir vielleicht vor, mit dem Laufen zu beginnen. Anstatt aber langsam zu beginnen, startest du sofort mit einem 8 km Lauf. Schließlich willst du es dir ja beweisen! Meistens nach dem ersten, spätestens aber nach dem zweiten Mal wirst körperlich vollkommen erschöpft und erledigt sein. Nachdem sich dein Körper wieder regeneriert hat, denkst du meistens gar nicht mehr daran noch einmal laufen zu gehen und hörst auf, bevor du eigentlich richtig damit begonnen hast.

Grund 4: Du nimmst dir die großen Gewohnheiten zuerst vor

Mit dem Rauchen aufhören, regelmäßig Sport treiben und ähnliche Wünsche stehen ganz oben, wenn es darum geht neue Gewohnheiten zu installieren. Allerdings sind das riesengroße Aufgaben und wahnsinnig schwere Gewohnheiten. Also warum nicht zuerst mit dem einfacheren beginnen, sich Selbstvertrauen holen und dann erst die großen angehen?

Grund 5: Du wiederholst nicht permanent

Möglicherweise hältst du nicht durch, bis die Gewohnheit wirklich automatisiert ist. Die permanente Wiederholung ist neben dem Triggerpunkt einer der wichtigsten Faktoren um neue Gewohnheiten zu installieren. Oftmals kommt der Triggerpunkt und man denkt sich: „Ach, diesmal lass sich aus.“ Genau das ist aber der falsche Weg. Oftmals suchen wir uns auch Ausreden, um die Gewohnheit nicht ausführen zu müssen. Gerade in den ersten 30 Tagen ist es aber außergewöhnlich wichtig nach jedem Triggerpunkt sofort die Gewohnheit auszuführen.

Grund 6: Du arbeitest ohne Triggerpunkt

Auch ohne einen Triggerpunkt wird die Automatisierung nicht funktionieren. Wenn du die neue Gewohnheit nämlich ausführst wann du es willst, wirst du sie nicht regelmäßig genug ausführen. Der Triggerpunkt sorgt nämlich gleichzeitig dafür, dass du dich an die neue Gewohnheit erinnerst und sie so regelmäßig ausführst.

Grund 7: Dir ist die neue Gewohnheit nicht wichtig genug

Du nimmst dir vielleicht vor mehr Sport zu machen, aber du tust es nur weil es gerade modern ist. Dadurch fehlt dir natürlich jene Motivation, die von innen kommt. Aber gerade der Wunsch nach dieser neuen Gewohnheit macht sehr viel aus. Hast du den nicht, wirst du das nötige Durchhaltevermögen um die neue Gewohnheit zu installieren nicht aufbringen können.

Alles im Griff – wie du erfolgreich und dauerhaft neue Gewohnheiten installierst

Wenn du meinen Blog, oder meinen Podcast regelmäßig verfolgst, wirst du sicher mitbekommen haben das ich an einem neuen Produkt arbeite. Nun möchte ich das Geheimnis lüften! Es handelt sich dabei um einen Kurs, wie du neue Gewohnheiten installieren kannst. In diesem Kurs werden wir dir zunächst ein paar einfache neue Gewohnheiten installieren und dann auch ein paar schwerere. In weiterer Folge werden wir uns darum kümmern alte, schlechte Gewohnheiten loszuwerden.

Mit diesem Programm wirst du produktiver, effizienter und glücklicher werden. Aber was genau enthält es alles?

  • Theoretisches Wissen zum Thema Gewohnheiten.
  • Erprobte Strategien, wie du erfolgreich Gewohnheiten ändern kannst.
  • Gewohnheiten, die wir gemeinsam Schritt für Schritt ändern.

Wenn es dich also interessiert, neue produktive und effiziente Gewohnheiten zu installieren und alte dich hindernde Gewohnheiten loszuwerden, dann trage dich einfach hier in den Newsletter ein. Sobald es Neuigkeiten zum Produkt gibt, wirst du via Newsletter von mir informiert. Außerdem werde ich in Kürze ein paar Beta-Tester für das Produkt suchen und es wird auch einen tollen Early-Bird-Bonus geben.

Wenn du dabei sein willst, dann klicke hier und trage dich in den Newsletter ein

Welche Gewohnheiten willst du ändern?

Spannende Frage, oder? Hast du dir schon einmal Gedanken darüber gemacht? Falls nicht ist jetzt vielleicht der richtige Zeitpunkt dafür.

 

Fazit für dein Selbstmanagement

Wer es schafft alte und hinderliche Gewohnheiten loszuwerden und neue produktive und effiziente Gewohnheiten zu installieren, der wird ein sehr glückliches und erfolgreiches Leben führen.

Das positive: Es ist gar nicht so schwer seine Gewohnheiten zu ändern, wie viele zu meinen Glauben. Alles was du dazu brauchst ist profundes Backgroundwissen und eine geeignete Strategie (diese werde ich dir in Kürze liefern).

Wie ging es dir bisher mit deinen Gewohnheiten? Hast du es schon mal geschafft neue, positive, förderliche Gewohnheiten zu installieren? Hast du es schon mal geschafft alte Gewohnheiten, die dich negativ beeinflusst haben, loszuwerden? Wenn ja, wie hat das funktioniert?

Hinterlass doch einen Kommentar mit deinen Erlebnissen und Gedanken zum Thema Gewohnheiten. Vielen Dank dafür!

Genieße deinen Tag!

Liebe Grüße,

Thomas

P.S.: Weitere Informationen zu diesem Thema findest du auch auf meiner Membership-Plattform SelbstmanagementRocks und in meinem Newsletter.

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2017-08-24T15:22:53+00:00 10 Comments

10 Comments

  1. Martin 2. Oktober 2014 at 10:59 - Reply

    Du meinst also, es ist wichtig, dass dein Geist versklavt (unfrei) ist und das Leben durch Zwänge (Automatismen) bestimmt ist, solange diese nach deiner willkürlichen Betrachtung „positive“ Gewohnheiten sind?

    • Thomas 2. Oktober 2014 at 11:07 - Reply

      Hallo Martin!
      Eine sehr seltsame Auslegung meines Textes hast du da. Nein das meine ich nicht.
      Jeder muss für sich bestimmen was für ihn persönlich positive Gewohnheiten sind und diese dann in sein Leben integrieren.
      Hier geht es weder um die Versklavung des Lebens, noch um Zwänge, sondern um Dinge die das Leben positiv bereichern.
      lG Thomas

  2. Björn Eickhoff 5. Oktober 2014 at 16:26 - Reply

    Sehr interessanter Podcast! Das mit den Auslösern finde ich extrem wichtig, um immer dann die neue Gewohheit auszuführen. Als ich mir vor einigen Jahren das Rauchen abgewöhnte, musste ich gerade diese Auslöser durchbrechen, um nicht wieder zur Fluppe zu greifen.

    Aktuell integriere ich gerade kleine HIIT-Workouts in mein Leben, da ich oft nur unregelmäßig zum Sport komme. Bei mir ist morgens der Weg zur Dusche, wo mir immer einfällt, dass ich doch noch ein Workout machen will. Dann steuere ich eben ins Schlafzimmer und ziehe die vier Minuten schnell durch.

    Viele Grüße
    Björn

    • Thomas 5. Oktober 2014 at 19:11 - Reply

      Hallo Björn!

      Finde ich cool, dass du das geschafft hast.
      HIT-Training mache ich auch immer wieder, allerdings nicht in der Früh 😉

      Danke für dein Feedback.

      lG Thomas

  3. […] habe im Artikel „7 Gründe warum du es nicht schaffst deine Gewohnheiten zu ändern“ bereits einige Gründe aufgeführt warum du möglicherweise daran scheiterst. Hier nochmal eine […]

  4. Gewohnheiten verändern - eine umfassende Anleitung | Systemisches Selbstcoaching | 23. Mai 2015 at 19:07 - Reply

    […] 7 Gründe, warum du es nicht schaffst, deine Gewohnheiten zu ändern | Thomas Mangold […]

  5. […] integrieren und die Regelmäßigkeit an sich trainieren. Hoffentlich helfen mir dabei die Tipps von Thomas Mangold. Ich werde mehr zu Fuß erledigen, z.B. Post, Bäcker und vielleicht auch mal die Jungs mit dem […]

  6. Gewohnheiten – Anderswo gelesen | Abenteuer Home-Office 6. August 2015 at 17:41 - Reply
  7. Helena 26. September 2017 at 13:02 - Reply

    Ich habe es mit der Hilfe von Frau Rauchfrei geschafft, meine Gewohnheiten zu ändern. Ich habe lästige Gewohnheiten aufgegeben und tollen Ersatz gefunden. Ich kann ihre Beratung nur empfehlen, wenn man wirklich etwas ändern will! http://www.frau-rauchfrei.de

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