Flexibilität ist etwas, dass auch in unserer Arbeitswelt immer wichtiger wird und zwar sowohl auf Seiten der Arbeitgeber, wie auch auf Seiten der Arbeitnehmer. Grund genug um mit Viktor Calabro, dem Gründer von Coople, über Themen wie flexible Worforce, Herausforderungen der modernen Arbeitswelt und flexible Personaleinsatzplanung zu plaudern.


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elal307

Effizienter arbeiten, lernen und leben – der Podcast für dein Selbstmanagement. Damit du endlich wieder mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben hast. #00:00:17-1#

Hallo und ein herzliches Willkommen zur 307. Podcastfolge. Mein Name ist Thomas Mangold, und ich freue mich sehr, dass du mir wieder dein Ohr leihst. Auch heute gibt es ein spannendes Thema und einen spannenden Interviewpartner: Viktor Calabrò ist bei mir zu Gast. Viktor ist Gründer von Coople, einem Unternehmen, das in der Schweiz ansässig ist. Es beschäftigt sich mit der flexiblen Arbeitswelt, mit flexiblem Personaleinsatz und mit der flexiblen Work Force. Das heißt, dieses Podcast Interview ist vor allem dann besonders gut für dich geeignet, wenn du Unternehmer bist, aber auch, wenn du ein Mitarbeiter bist, der seine Arbeitszeit flexibler gestalten möchte. Viktor wird dazu einige Möglichkeiten aufführen.  #00:01:09-5#

Es ist ein spannendes Interview, vor allem, weil es in die Zukunft schaut. In unserer Arbeitswelt werden wir immer flexibler sein müssen, denn das ist die Anforderung der Zukunft. Auch darüber werde ich mit Viktor plaudern. #00:01:28-8#

Sich Wissen anzueignen, das ist eine sehr interessante Sache, und Coople hat dafür die geeigneten Angebote, die sicherlich bald in ganz Europa bekannt sein werden. Wenn dich das Thema flexible Arbeitszeit, flexibler Personaleinsatzes und flexible Workforce interessiert, dann solltest du in dieses Interview hineinhören.  #00:01:58-9#

Bevor wir starten, möchte ich dich recht herzlich zu meiner Buch Launch Party einladen. Am 02. September launche ich nämlich mein neues Buch. Es heißt „Umsetzen statt aufschieben – 37 Taktiken und eine Strategie gegen Aufschieberitis“. Die Party findet am 02. September von 12:00 Uhr bis circa 12:30 Uhr statt, also in deiner Mittagspause. Wenn du magst, kannst du bei dieser Buch Launch Party dabei sein. Jeder, der mitmacht, kann gewinnen. Wie, das verrate ich während der Veranstaltung.  #00:02:37-0#

Du brauchst nur vor deinem eigenen Computer zu sitzen, ins Internet zu gehen und dich unverbindlich anmelden. Am Montag, 02. September, um 12:00 Uhr findet der Buch Launch statt, und du kannst dort Preise im Wert von 10.000,- Euro gewinnen. Das wird wirklich spannend, und deswegen solltest du diese Party nicht verpassen. Den Link dazu findest du in den Show Notes. Ich freue mich, wenn wir uns am Montag sehen.  #00:03:13-0#

Jetzt lass uns wieder zu Viktor Calabrò und zum Thema unseres Interviews zurückkommen, nämlich flexibler Personaleinsatz, flexible Work Force und alles rund um die flexible Arbeitswelt.  #00:03:29-4#

Thomas: Hallo Viktor, es freut mich sehr, dass du dir Zeit für dieses Gespräch genommen hast. Ich habe dich im Intro schon ein wenig vorgestellt, aber erzähl doch mal selbst: Wer ist Viktor Calabrò, was genau ist Coople, und warum gibt es Bedarf an Coople? Was müssen die Hörerinnen und Hörer darüber wissen? #00:03:50-0#

Viktor: Wunderbar. Hallo Thomas. Wer ist Viktor? Vor einigen Jahren habe ich angefangen, mich detailliert mit der Thematik der Digitalisierung zu beschäftigen. Heute würde man sagen, dass ich Digitalberater bin. Meine Grundausbildung liegt in der Prozessoptimierung, also all das, was man in der digitalen neuen Welt besser, schneller und schöner machen kann.  #00:04:22-3#

Das war auch der Punkt, als ich zum ersten Mal mit der Optimierung der Work Force in Kontakt kam. Als ich in diversen Projekten das Businessmodell vereinfacht und verschnellert habe, wurde mir bewusst, dass das Herzstück der Unternehmen nicht für diese Dynamik beziehungsweise für diese Geschwindigkeit ausgelegt ist. Das heißt, das HR Modell ist immer noch auf das Industriezeitalter ausgelegt, und ich dachte mir, „irgendwie stimmt da was nicht“. So war die Idee von Coople geboren.

Die Grundidee ist eine fluide, flexible Work Force, die das Unternehmen dort unterstützt, wo es nötig ist.  #00:05:12-1#

Thomas: Kannst du uns zum Thema Work Force noch einige erklärende Worte sagen?  #00:05:19-6#

Viktor: Wenn man sich aus Arbeitgebersicht anschaut, wie man Leistung am Markt erbringen kann, dann braucht es natürlich Arbeitskräfte. Am einfachsten veranschaulicht man das im Bereich der Gastronomie. In einem Restaurant benötigt man Köche, Spüler und Kellner. Diese Elemente sind ausschlaggebend dafür, ob ein Restaurant erfolgreich ist oder nicht. Diese Work Force ist jedoch nicht statisch. Es ist nicht so, dass ich einfach zehn Leute anstelle, und diese zehn Leute arbeiten jeden Tag dieselbe Anzahl von Stunden. Aufgrund des Wetters oder aufgrund von verschiedenen anderen Einflüssen kann das sehr stark variieren.  #00:06:03-9#

Es gibt Restaurants, die plötzlich zwanzig Leute brauchen, weil das Wetter schön ist, und wenn das Wetter schlecht ist, dann benötigen sie nur vier. Die Frage ist, wo ich wann wie viele Leute anstelle, und wie kann ich mit diesen schnellen Wechseln umgehen? #00:06:22-5#

Thomas: Das ist sehr spannend. Mich interessiert auch der Hintergrund. Du hast uns bereits erzählt, wie du auf die Idee gekommen bist, Coople zu gründen. Wie ist das alles entstanden, und wie hast du das Unternehmen zu dem gemacht, was es heute ist? #00:06:38-2#

Viktor: Das Unternehmen ist aus verschiedenen Richtungen entstanden. Im ersten Schritt gab es Beratungsmandate, bei denen ich immer wieder gesehen habe, dass man zwar eine sehr starke Digitalisierung und Verbesserung der Prozesse hinbekommen hat, aber später Mühe hat, die Leute mit den richtigen Skills zur richtigen Zeit an den richtigen Ort zu bringen.  #00:07:05-8#

Als unternehmerisches Testprojekt habe ich eine Rent-Agentur gestartet. Dort bin ich auf dasselbe Problem gestoßen, nämlich, dass man in einem bestimmten Peak, bei einem Event oder bei einer Promotion eine große Anzahl an Leuten für nur wenige Stunden auf Platz bringen musste. Was die Kosten, die Anzahl der Mitarbeiter und die Geschwindigkeit angeht, habe ich kein Unternehmen gesehen, dass diese Aufgabe effizient gemeistert hat.  #00:07:43-1#

Ich habe mich gefragt, warum niemand dieses Problem löst, und so ist die Idee entstanden. Mit der Zeit habe ich gemerkt, warum das so ist: Es ist ein sehr komplexes und aufwändiges Thema, vor allem, wenn man nicht davon ausgeht, dass flexible Leute auch gleichzeitig Unternehmer sind. Wir bei Coople denken, dass Flexibilität grundsätzlich etwas damit zu tun hat, dass der Mitarbeiter Freiheiten haben und seine Fähigkeiten leben will, das heißt, dass er beispielsweise ein guter Koch sein kann. #00:08:11-4#

Thomas: Sehr spannend. Du hast außerdem auch ein Buch mit dem Titel „Flexible Personaleinsatzplanung für die Herausforderung der modernen Arbeitswelt“ geschrieben. Erzähl uns ein bisschen mehr über die flexiblen Mitarbeiter und wie das für dich zu einem Thema wurde.  #00:08:27-7#

Viktor: Flexible Mitarbeiter sind ein Bedürfnis, das ich zunächst aus der Arbeitgebersicht kennengelernt habe. Ich war jedoch schon immer der Meinung, dass solche Arbeitsmodelle nur funktionieren, wenn sie eine Win-Win-Situation darstellen. Ich habe mir dann Gedanken darüber gemacht, was das für die Arbeitnehmer bedeuten könnte. Gibt es Arbeitnehmer, die sich Flexibilität wünschen? Und tatsächlich zeigte sich, dass auch die Arbeitnehmerseite ein großes Interesse daran hat. Das ist nichts Neues, denn Leute, die punktuell ein paar Stunden arbeiten wollen, die gab es schon immer. Dazu gehören Hausfrauen, Studenten oder Menschen, die sich zwischen zwei Jobs befinden. #00:09:16-2#

Diese Community wird immer größer und größer. Sowohl auf der Arbeitnehmer- als auch auf der Arbeitgeberseite haben wir ein großes Interesse an Flexibilität für bestimmte Arbeiten. Und unsere Aufgabe bei Coople ist es, ihnen Tools sowie ein Ökosystem zu bieten, damit das die Zusammenarbeit einfacher, zufriedenstellend und auch erfüllend gemacht werden kann.  #00:09:41-4#

Thomas: Super. Ich bin ebenfalls Unternehmer. Wie könnte mir der flexible Workflow im Detail helfen? Wie wäre der genaue Ablauf, und wie sind die Onboarding-Prozesse?  #00:09:59-0#

Viktor: Es gibt zwei Ansätze. Das eine ist der reine operative Notfallansatz. Ich habe einen ungeplanten Ausfall und brauche jemand. Oder ich habe einen Peak, zum Beispiel bei schönem Wetter, wenn ich die Terrasse meines Restaurants aufmachen möchte. Ich brauche einfach mehr Leute. Das ist ein reiner operativer Anlass. Der funktioniert ähnlich wie bei der Zeitarbeit, mit dem Unterschied, dass wir die Personen kurzfristig auf Platz bringen, und zwar innerhalb von vier Stunden rund um die Uhr. Da ist man ziemlich flexibel.  #00:10:42-3#

Der zweite Ansatz ist eher strategisch. Was bedeuten solche Engpässe für mein Unternehmen, und wie kann ich sie vermeiden? Wie kann ich meine Margen optimieren? Indem ich Leerzeiten und unproduktive Zeiten meiner Mitarbeiter vermeide. Ein Beispiel ist der Flughafen in Zürich. Es ist schwierig, die Mitarbeiterplanung für die Gepäckabfertigung zu organisieren, weil die Flugzeuge nicht alle pünktlich sind. Oft habe ich viele Menschen, die fünfzehn Minuten auf den nächsten Flieger warten, und plötzlich muss ich alle auf einmal abfertigen. Diese kleinen Zeitunterschiede bei gleichzeitig großen Menschenmengen von 500 Leuten, die in diesem Setting arbeiten, die führen dazu, dass in dem Fall meine Personalkosten 40 Prozent zu hoch sind.  #00:11:44-3#

Die Problematik ist, wie ich die Abläufe derart gestalten kann, um diese ineffizienten 40 Prozent zu vermeiden, um meine Margen zu verbessern oder auch, um den Mitarbeitern höhere Löhne zahlen zu können.  #00:12:01-1#

Thomas: Wenn an meinen Seminaren anstatt 20 plötzlich 200 Zuhörer teilnehmen, dann weiß ich, wo ich anrufe!  #00:12:09-9#

Viktor: Genau! (Lacht) #00:12:10-8#

Thomas: Drehen wir die Frage um: Wobei ist bei der Führung einer flexiblen Workforce als Führungskraft zu achten? Worauf muss ich schauen? #00:12:21-6#

Viktor: Auf der Führungsseite gibt es natürlich auch einen Wandel, und das wird bisher viel zu wenig beachtet. Diese Anpassungen in der Führung eines solchen Teams, die gibt es bereits, unabhängig von Coople. Zum Beispiel arbeiten viele Unternehmen mit Freelancern oder mit Beratern. Auch die gehören ins Team. Die Frage ist, wie schaffe ich es, aus allen Mitarbeitern ein Team zu bilden? Wie führe ich Leute, die ich vielleicht noch gar nicht kenne? Wie muss ich meine Arbeitspakete strukturieren, damit ich sie sehr schnell auch outsourcen kann? Vielfach hört man, dass die Arbeit der Firmen zu spezifisch sei, um sie flexibel gestalten zu können. Das sind jedoch rein organisatorische Gegebenheiten.  #00:13:02-6#

Ich kann sehr viele Aufgaben so strukturieren und gestalten, dass sie relativ schnell von einer anderen Person übernommen werden können. Das gilt auch für hochwertige Arbeiten. Wenn ich ein mathematisches Problem richtig darstelle, dann kann es problemlos von einem Mathematiker gelöst werden, der erst eine Woche da ist.  #00:13:27-4#

Thomas: Sehen wir es uns von der anderen Seite an. Jetzt haben wir sehr viel über die Unternehmer und Führungskräfte gesprochen, doch wie ist es beim Arbeiter? Warum sollte jemand Teil dieser flexiblen Work Force sein wollen? Einige Vorteile hast du schon erwähnt, aber gibt es noch andere Vorteile? Vermutlich gibt es außerdem auch Risiken für die Arbeitnehmer? #00:13:47-6#

Viktor: Ja, selbstverständlich. Ich glaube, dass es zwei verschiedene Lebensphilosophien gibt. Viele Leute arbeiten arbeitszentrisch. Das heißt, die Arbeit bestimmt mein Leben, und ich lebe dann, wenn es die Arbeit zulässt, also am Wochenende oder in meinem Urlaub. Ich ziehe dorthin, wo die Arbeit ist, und ich bin generell stark von der Arbeit getrieben.  #00:14:21-1#

Andererseits gibt es die lebensgetriebenen Ansätze, wo mein Leben und die Werte, die mir wichtig sind, im Fokus stehen. Dabei soll sich die Arbeit meinem Leben anpassen. Das heißt, dass ich vielleicht mal in Spanien arbeite, vielleicht arbeite ich auch in verschiedenen Teilzeitmodellen. Wenn ich ein Kind habe, dann will ich möglicherweise immer am Mittwochnachmittag zu Hause sein. Ich möchte meinen Einsatz frei und dynamisch gestalten können.  #00:14:53-9#

Beide Modelle haben ihre Daseinsberechtigung. Aber es gibt Lebenssituationen, wo das lebenszentrische Modell sehr große Vorteile bietet, zum Beispiel während eines Studiums oder bei einer Pensionierung oder in bestimmten persönlichen Phasen, beispielsweise, wenn ich Kinder großziehe.  #00:15:21-8#

Du hast bereits angesprochen, dass es natürlich auch Nachteile gibt. Die flexible Art der Arbeit ist meiner Meinung nach stark diskriminiert. Das geht durch alle Lebensbereiche Leben hindurch. Wenn ich die Flexibilität und den lebenszentrischen Ansatz wähle, dann habe ich bei der Pensionierung ein Problem. Wie sorge ich für mein Alter vor? An gewissen Orten bekomme ich keine Wohnung, weil ich keinen langfristigen Arbeitsvertrag vorweisen kann. Ich erhalte kein Darlehen, und ich werde auch vom Image her vielleicht nicht als gleichwertig betrachtet.  #00:16:00-6#

Es gibt eine ganze Menge Probleme, die beim arbeitszentrischen Modell über die Jahrzehnte hinweg gelöst wurden und beim flexiblen Modell eben nicht. Und das ist unsere Herausforderung. Wir kümmern uns um genau diese Thematik. Wenn man über die Flexibilität redet, dann entsteht besonders oft die Frage nach der Sicherheit. Arbeitnehmer fragen sich, wie sie sicherstellen können, dass sie auch noch in drei Monaten ihre Rechnungen bezahlen können. Meiner Meinung nach ist Sicherheit heute falsch interpretiert. Sicherheit wird mit dem Arbeitgeber verbunden. Ich arbeite beim Bund oder bei einem Kanton in der Schweiz oder bei einem anderen großen Arbeitgeber, und das gibt mir Sicherheit. Das heißt, der Brand der Firma ist meine Sicherheit. Dabei vergesse ich, dass eigentlich meine Employability die Sicherheit ist.  #00:17:10-3#

Das könnte man über ein flexibles Modell etwas besser steuern, zum Beispiel mit einem reputationsbasierten Modell, wo meine Fähigkeiten, meine Skills zur Basis meiner Sicherheit werden, indem ich sie immer weiterentwickle. Ich denke, das funktioniert auch ganz gut in einem Umfeld, wo es einen Marktplatz gibt und wo genügend Liquidität, also genügend Jobs zur Verfügung stehen. Ich denke, das haben wir in gewissen Bereichen auch gut erreichen können. Wir wickeln jeden Monat bis zu 15.000 Jobs ab, und das führt dazu, dass sehr viele Leute nach ihrem Gusto viel oder wenig arbeiten können. Wenn sie ein gutes Profil haben, dann können sie immer arbeiten, wenn sie das wollen. #00:17:57-9#

Thomas: Das kann ich mir sehr gut vorstellen, denn das ist ein guter Ansatz. In Österreich ist es genauso. Mal schauen, ob sich in den nächsten Jahren dahingehend etwas tut. Ich glaube, es wird sich etwas tun müssen.  #00:18:12-3#

Viktor: Das ist definitiv so. Der Drang von Arbeitnehmern und Arbeitgebern ist groß. Wir haben jeden Monat rund 10.000 neue Registrierungen, ohne, dass wir die große Werbetrommel gerührt haben. Und das spricht ganz klar dafür, dass Leute nach solchen Modellen Ausschau halten. #00:18:37-1#

Thomas: Absolut. Wenn man flexibel arbeiten will, dann benötigt man ein gutes Selbstmanagement. Du hast es angesprochen, wenn man beim Bund oder beim Kanton arbeitet, dann hat man einen typischen Nine-to-Five-Job, und da ist die Planung ein bisschen einfacher als bei einem flexiblen Arbeitsplatz. Hast du einige Selbstmanagement Tipps für uns, die auf den flexiblen Arbeitsalltag zutreffen und die wir ausprobieren können?  #00:19:03-7#

Viktor: Im Grunde ist es eine Art Marktplatzstrategie. Man kennt das vielleicht von Ebay. In einem ersten Schritt braucht man eine Strategie, um in ein solches Setting überhaupt erst einmal hineinzukommen. Da geht es darum, sich Ratings und eine Reputation aufzubauen und eben nicht sofort die bestbezahltesten und schönsten Jobs zu suchen, sondern eher das Gegenteil. #00:19:34-0#

Dann geht es natürlich darum, wie ich meine Zeit manage. Wir haben Arbeitnehmer, die definierte Arbeitgeber haben und damit einen Großteil ihrer Grundbedürfnisse decken. Sie sagen sich, 60 Prozent Arbeit, das bezahlt meine Rechnungen, und obendrauf setzen sie ein paar Rosinen oder Kirschen, um die schönen Events zu besetzen, mit denen sie ihre Leidenschaften ausleben können. Auch das können sie sehr kurzfristig und schnell auf das adaptieren, was sie wollen. Auf der einen Seite die Sicherheit, aber auf der anderen Seite auch das Fun-Element.  #00:20:17-9#

Thomas: Super, Viktor. Das waren viele spannende Informationen, vielen Dank dafür. Erzähl uns, wo man mehr über dich und über Coople erfahren kann. Wie können die Leute dazukommen? #00:20:32-3#

Viktor: Wir sind im Internet verfügbar unter www.coople.com. Ich bin auch auf LinkedIn erreichbar und freue mich auf spannende Diskussionen und auch auf kritische Gedanken, denn die bringen uns und die Community weiter. Es geht nämlich auch darum, Probleme zu lösen, die durch kritische Gedanken entstehen. Einfach gerne bei mir melden: Viktor Calabrò auf LinkedIn, ich bin jederzeit gerne für ein Gespräch da.  #00:21:07-0#

Thomas: Ihr habt auch eine coole App. Die habe ich mir im Vorfeld heruntergeladen.  #00:21:13-2#

Viktor: Auf der Webseite findet ihr alle Links, auch zur App für Android und IOS. Leider ist sie noch nicht in Österreich verfügbar, dafür aber in der Schweiz und in England. Wir arbeiten natürlich auch daran, schon bald im österreichischen Markt aktiv zu werden.  #00:21:39-0#

Thomas: Vielen lieben Dank, Viktor, wir werden das natürlich alles in den Show Notes verlinken. Die letzten Worte dieses Podcasts gehören immer meinem Gast. Hast du noch eine Botschaft oder ein Statement, das du meinen Hörerinnen und Hörern auf den Weg mitgeben willst? Die letzten Worte gehören ab jetzt dir, lieber Viktor. #00:21:57-4#

Viktor: Danke, Thomas. Es ist schwierig, zum Schluss eine weise Aussage zu geben. Ich glaube, dass Offenheit sehr wichtig ist. Auf meinem Weg zur Beratertätigkeit bin ich immer wieder auf die Notwendigkeit der Offenheit gestoßen. Veränderung zu betreiben und sich Neuem zu öffnen, das ist meist das Schwierigste. Einfach mal ausprobieren, das möchte ich gerne als Rat weitergeben. Und auch hier in diesen neuen Arbeitsmodellen geht es darum, sich damit zu beschäftigen und verschiedene Tests zu fahren. Man muss die Möglichkeit testen, einerseits Fehler zu machen und andererseits erfolgreich zu werden.  #00:22:40-3#

Die Reise geht definitiv in diese Richtung, und ich kann jedem empfehlen, sich eine eigene Meinung zu bilden und dieses System auszuprobieren.  #00:22:46-6#

Thomas: Vielen lieben Dank für diesen spannenden Antworten. Da war mit Sicherheit einiges für diejenigen dabei, die mehr Flexibilität suchen, egal ob Unternehmer oder Mitarbeiter. Die ganzen Links findest du in den Show Notes, und die Show Notes, die findest du unter selbst-management.biz/307.  #00:23:16-2#

Nicht vergessen: Die Buch Launch Party findet am Montag, 02. September um 12:00 Uhr statt. Auch dafür findest du in den Show Notes einen Link, über den du dich unverbindlich anmelden kannst. Es gibt Preise im Wert von 10.000,- Euro zu gewinnen, und deswegen freue ich mich schon sehr, dich dort begrüßen zu dürfen.  #00:23:34-9#

Morgen gibt es ebenfalls eine spannende Podcastfolge zu einem ähnlichen Thema. Es geht darum, wie man Struktur und Flexibilität unter einen Hut bekommen kann. Wie kannst du weder zu strukturiert noch zu flexibel sein? Also ein Thema, das sehr gut zu unserem heutigen Podcast passt.  #00:24:00-2#

Ich bedanke mich fürs Zuhören. Machs gut und genieße deinen Tag. #00:24:05-4#

Effizienter arbeiten, lernen und leben – der Podcast für dein Selbstmanagement. Damit du endlich wieder mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben hast.  #00:24:23-6#