Hochpreis-Strategie und Selbstmanagement – ein Interview mit Daniel Hechler

Im Feber liegt der Schwerpunkt auf dem Thema Business und daher gibt es auch heute wieder ein Interview, dass eher in Richtung Business geht. Aber auch Privatpersonen können viel von Daniel lernen. Daniel ist Unternehmer, Autor und Berater im Bereich Hochpreis-Strategie und hat schon viele bekannte Unternehmen beraten (zum Beispiel GM und Opel).

Gemeinsam plaudern wir darüber wie man sich, sein Produkt oder sein Unternehmen möglichst teuer verkaufen kann, aber auch das Selbstmanagement kommt natürlich nicht zu kurz.


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Das ist mal eine Ansage von Daniel:

Möchten Sie, dass ich Ihnen helfe 7-stellige Beträge einzunehmen, 100 Mal bekannter zu werden…ohne schleimiges Verkaufen oder Marketing…
…und mehr Geld verdienen als Angela Merkel, Stefan Raab oder Til Schweiger, die Leute bei dir Schlange stehen und sich dafür fast die Köpfe einschlagen. 😉
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Transkript des Interviews:

Intro: Effizienter arbeiten, lernen und leben – der Podcast für dein Selbstmanagement. Damit du endlich wieder mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben hast.  #00:00:17-7#

Hallo und ein herzliches Willkommen zur 220. Podcastfolge. Ich freue mich, dass du mit dabei bist. Heute wieder ein Interview, nämlich mit dem Unternehmer, Berater und Autor Daniel Hechler. Daniel ist ein Spezialist für Hochpreisstrategien und hat schon einige der erfolgreichsten Unternehmen gecoacht und beraten. Dazu zählen unter anderem General Motors, Opel, aber auch KMUs und erfolgreiche Einzelunternehmer. Und wenn ich schon so einen Top Unternehmer wie Daniel an der Hand habe, dann plaudern wir natürlich auch über sein Unternehmertum und sein Selbstmanagement, denn Daniel hat auch einige eigene Unternehmen. Die heutige Podcastfolge ist insbesondere für Unternehmer, für Selbständige, für Einzelunternehmer und KMUs, aber natürlich auch für Privatpersonen sehr spannend, denn Daniel gibt einige tolle Tipps rund um das Selbstmanagement, Produktivität und wie man sich als Privatperson besser und hochpreisiger vermarkten kann. Jetzt will ich dich gar nicht länger auf die Folter spannen, sondern gleich ins Interview mit Daniel Hechler reingehen. #00:01:32-5#

Thomas: Hallo Daniel, ich habe dich im Intro schon ein wenig vorgestellt. Es freut mich, dass du Zeit hast für dieses Interview. Niemand kennt dich besser als du selbst, sei deshalb so lieb und stell dich kurz vor. Wer bist du, und was machst du? #00:01:44-9#

Daniel: Ich bin zwar kein großartiger Fan von Eigenlob (lacht), aber gerne sage ich ein paar Worte zu mir. Daniel Hechler mein Name, ich bin der Betreiber verschiedener Webseiten, darunter auch einige Magazine. Ich bin vorrangig Unternehmer und bezeichne mich als Entrepreneur, weil ich mehr als ein einziges Unternehmen besitze. Wir besitzen verschiede Unternehmen aus der Nahrungsmittelergänzungsbranche, die auch im Großhandel erhältlich sind, zum Beispiel bei Edeka. Heuer haben wir relativ teure Produkte vermarktet, unter anderem einen der teuersten Kaffees der Welt, von dem ein Kilo 200,- Euro gekostet hat. Und somit sind viele unserer Produkte, die wir mit unseren Unternehmen und durch unsere eigenen Erfahrungen an den Markt gebracht haben, relativ erfolgreich gewesen. Sie alle haben eines gemeinsam, nämlich, dass sie alle im Hochpreissegment positioniert sind. Das heißt, alles, was wir machen, hat eine Art Premium-Beigeschmack. Und das geben wir mittlerweile auch weiter, zumindest heute. Das heißt, heute sind wir nicht nur Unternehmer, sondern Berater und unterstützen auch Kleinst- und Kleinunternehmer, den gleichen Weg einzuschlagen. Wir helfen ihnen, bereits bestehende Produkte im Premium Segment zu positionieren und dementsprechend mehr Gewinne mit dem gleichen Aufwand oder sogar mit geringerem Aufwand zu erzielen. In letzter Zeit hatten wir auch Privatpersonen, die sozusagen die Nase voll hatten von Hamsterrad und daraus ausbrechen wollten. Sie haben Wind davon bekommen, dass man mit geringerem Aufwand mehr Geld verdienen kann. Anstatt im Massenmarkt Tausende von Produkten zu positionieren, setzt man auf ein einziges Produkt in nur einem Vertriebskanal, vielleicht mit einem Mann oder zusammen mit einer Assistentin, so dass man damit sehr wohl in sechs- oder siebenstellige Umsatzzahlen hinaufkommen kann. Wir zeigen Modelle, die wir „MidasKonzept“ nennen. Es hilft den Leuten dabei, den gleichen Weg einzuschlagen. Ich denke, das wäre das Wichtigste zu mir. #00:03:52-8#

Thomas: Ich habe recherchiert und dabei einige Sachen über dich herausgefunden. Ein gemeinsamer Nenner ist die Leidenschaft. Immer, wenn ich etwas von dir sehe oder lese, dann sprüht die Leidenschaft aus dir heraus. Wie hast du diese Leidenschaft gefunden, und was empfiehlst du Menschen, die sie noch nicht gefunden haben? #00:04:12-1#

Daniel: Das ist nicht immer so gewesen. Ich habe auch nicht immer das getan, was mir Spaß gemacht hat. Am Anfang ist das immer so, wenn man erst einmal die Schule abgeschlossen hat, sich einen Job gesucht und irgendwann vielleicht den Weg der Selbständigkeit eingeschlagen hat, dann ist die Leidenschaft meist ganz weit hinten zu finden. Oft ist es genau das Gegenteil, dass man nämlich die Dinge tut, die man richtig hasst. Nicht dass ich sage, es war nicht okay, sondern ich habe das, was ich getan habe, tatsächlich gehasst. Und aus diesem Grund war meine Motivation sehr hoch, es zu ändern. Zukünftig habe ich immer die Tätigkeiten gesucht, mit denen ich mich mehr identifizieren konnte. Meist waren das Dinge, die mich selbst sehr interessiert haben. Meine ersten Seminare, die ich gehalten habe, waren zum Thema „Persönlichkeitsentwicklung“. Das habe ich nicht gemacht, weil ich dafür eine Chance im Markt gesehen habe, sondern weil ich es zunächst für mich selbst gelernt habe und erst später entdeckt habe, dass es einen Bedarf dafür gibt. Dann wurde ich eingeladen, Vorträge zu halten, für Zero, das heißt, ich habe zunächst nichts dafür bezahlt bekommen. Aber es hat Spaß gemacht. Und später hat es sich irgendwann monetarisiert, so dass es sich automatisch so entwickelt hat, dass ich irgendwann die Dinge getan habe, die mir sowieso Spaß machen. #00:05:40-3#

Thomas: Unter meinen Hörerinnen und Hören gibt es Einzelunternehmer, KMUs und viele Coaches. Was kannst du einem Unternehmer empfehlen, der noch am Anfang steht? Welche Tipps, Tricks und Strategien kannst du ihm mit auf den Weg geben? Was sind deine Erfahrungswerte? #00:05:57-9#

Daniel: Das deckt sich relativ gut mit deiner Philosophie der Produktivität. Ich habe für mich selbst festgestellt, dass die 80/20-Regel, das Pareto-Prinzip richtig gut auf das Hochpreiskonzept zutrifft. Besser geht es nicht. Wir selbst sind große Fans des Themas „Produktivität“, denn im Allgemeinen hat man sowohl Niedrigpreisprodukte als auch Hochpreisprodukte und natürlich auch irgendetwas dazwischen. Wir haben uns jedoch für die Hochpreisprodukte entschieden, einfach aus dem Grund, weil dort die höchsten Margen und die größten Profite mit dem niedrigsten Aufwand möglich sind. Egal, ob es ein alter Unternehmer, ein alter Hase ist, der bereits fünfundzwanzig Jahre am Markt ist oder ob es ein Neuling ist, der ganz frisch anfangen will, ich würde immer empfehlen, zusätzlich zu den bisherigen Produkten einen Vertriebskanal für Hochpreisprodukte zu entwickeln, um herauszufinden, dass es stimmt, was ich sage. Man muss nicht gleich sein komplettes Unternehmen umkrempeln und alles über den Haufen werfen, was man bisher gemacht hat, sondern einfach mal ausprobieren, auf den Geschmack kommen und feststellen, dass es das Leben viel angenehmer und einfacher macht, wenn man sich gleich für eine „elitäre“ Klientenschicht mit elitären Produkten entscheidet. Dadurch hat man unterm Strich weniger Aufwand. Und das wäre meines Erachtens einer der wichtigsten Tipps, die ich geben kann. #00:07:25-6#

Thomas: Das kann ich voll und ganz unterstreichen. Ich habe mit 10-, 15- und 20-Euro-Produkten angefangen, habe dafür einen wahnsinnigen Supportaufwand gehabt, und jetzt, wo ich hochpreisiger bin und meine Mitgliedschaft einiges mehr kostet, ist der Aufwand viel geringer geworden. Ich bin auch in diese Falle getappt, möglichst niedrigpreisig sein zu wollen, alles in allem zahlt sich das jedoch nicht aus. #00:07:56-8#

Es gibt Unternehmerinnen und Unternehmer, bei denen läuft es vielleicht gerade nicht so, wie sie es sich wünschen. Würdest du denen raten, dort den Hebel anzusetzen und dieselbe Strategie anzuwenden? #00:08:03-0#

Daniel: Genau diesen würde ich es unbedingt ans Herz legen! Kürzlich war eine kleine Privatbank bei mir, die im Jahr fünfzehn Millionen Nettorendite im Jahr erwirtschaftet. Bei denen läuft der Laden bereits. Etwas hinzuzufügen, das kann es nur verbessern, dass man mit dem gleichen Aufwand vielleicht dreißig, vierzig, fünfzig oder sogar hundert Prozent mehr rausholt. Albert Einstein hat gesagt, „Wahnsinn ist, immer die gleichen Dinge zu tun in der Hoffnung, andere Resultate zu erzielen“. Man sollte auf jeden Fall bereit sein, etwas Anderes auszuprobieren. #00:08:44-0#

Thomas: Du hast es bereits erwähnt und ich im Intro ebenfalls, du bist sehr umtriebig, hast selbst einige Unternehmen und auch schon viele Top Unternehmen beraten. Da kann es mit der eigenen Produktivität eigentlich nur gut stehen, davon gehe ich aus. Was sind drei Livehacks, die du meinen Hörerinnen und Hörern mitgeben kannst, die dir in deinem Leben sehr geholfen haben? #00:09:09-0#

Daniel: Zum Thema „Produktivität“ oder allgemein? #00:09:11-0#

Thomas: Kann allgemein sein, muss nicht zum Thema „Produktivität“ sein. #00:09:13-2#

Daniel: Eine der wichtigsten Sachen war die Erkenntnis zum Fokus auf eines, so wie du selbst es auch sagst, „eat the Frog“, also den Fokus auf die eine Sache lenken, auf ein Produkt, eine Marketingschiene, eine Werbeplattform, nicht Zigtausende und Google und Facebook und Banner und dies und offline und online und Vertrieb, sondern eine einzige Sache. Die meisten selbständigen Unternehmer sind ein Mann oder zwei oder drei, die haben gar nicht die Möglichkeiten, mehr zu machen. Das ist mal das Erste. Das Zweite ist, dranzubleiben an den ganzen Sachen und Geduld zu haben. Nicht alle Dinge, die man anfängt, zeigen sofort Resultate. Viele Leute hören zu früh auf mit den Dingen, die sie tun, suchen und springen von einer Sache zur nächsten. Sie hören auf diesen Experten, dann auf den nächsten Experten, und oft schütten sie sich dann bei mir das Herz aus und sagen, „das sind alles Hochstapler, die haben alle nichts drauf“ et cetera. Aber das ist nicht wahr, denn die meisten Leute, egal, ob sie gut oder schlecht sind, so lange sie es hinbekommen haben, demjenigen etwas zu verkaufen, sind sie besser als die Person, die sich beschwert hat, zumindest, was den Vertrieb betrifft. Das heißt, sie müssen schon ein bisschen was draufhaben. Ich würde nicht davon ausgehen, dass sie alle schwarze Schafe sind, sondern ich würde mir eher überlegen, ob ich nicht zu wenig in einen Bereich investiert habe. Das wäre die nächste Sache. #00:10:39-4#

Und noch eine Sache speziell für selbständige Unternehmer: Nach sieben Jahren Erfahrung mit selbständigen Unternehmern weiß ich noch immer nicht, wie sie zu den Kunden kommen oder wie sie überhaupt die ersten Jahre geschafft haben, denn sie haben kein Konzept, das ihnen Kunden bringt. Es funktioniert irgendwie nach dem Prinzip „Zufall“, und deswegen nenne ich es „Zufallsmarketing“ oder „Glücksmarketing“, bei dem es kein System oder Modell gibt. Und das Resultat ist logischerweise, wenn ich kein Modell oder Konzept habe, das mir neue Kunden bringt, dann kann ich auch nicht erwarten, dass ich hinten irgendetwas herausbekomme. Oder? #00:11:21-9#

Und das wäre der dritte Punkt, mehr Fokus darauf zu legen, Kunden zu gewinnen. Aber nicht nach dem klassischen Schema, wie man es in den letzten zehn oder zwanzig Jahren gemacht hat, denn diese Zeiten sind tot. Der neue Weg ist online, zumindest gehen alle Statistiken in diese Richtung und zeigen, dass alle großen Unternehmen ihren Vertrieb in den Onlinebereich verlagern. Das ganze Marketingbudget, das früher in Fernsehen oder in Zeitschriften investiert wurde, geht mehr in den Onlinebereich. Der Zug ist noch nicht abgefahren, er ist noch immer da, man muss einfach nur aufspringen.  #00:11:51-6#

Thomas: Das kann ich auch nur unterstreichen, super Sache. Daniel, gibt es irgendwelche Tools, Programme und Apps, die du als Unternehmer nutzt und die du anderen Unternehmern empfehlen kannst? #00:12:03-3#

Daniel: Da gibt es viele, da muss ich ganz kurz bei mir nachschauen. Ich habe sogar einen eigenen Reiter dafür. (Lacht) #00:12:10-1#

Thomas: (Lacht) Super, ja bitte! #00:12:10-7#

Daniel: Wir können gerne unten einen Link posten. Ich weiß nicht, ob du das vielleicht gesehen hast und ob sich deine Frage sogar darauf bezieht, aber ich habe auf meiner Seite einen eigenen Link für 100 Tools, die selbständige Unternehmer verwenden können. Mein wichtigstes Tool nennt sich Facebook! (Lacht) #00:12:36-2#

Thomas: Oh, das ist jetzt ein bisschen überraschend. #00:12:40-0#

Daniel: Es gab keine Plattform, die besser als Facebook wäre, um neue Klienten zu akquirieren. Dabei muss ich ihnen nicht auf den Wecker gehen, sondern es ist so, dass die Leute zu mir kommen. Und das ist das Schöne. Das erste Tool ist also Facebook. Ein weiteres Tool, ein technisches Tool, das ich gerne weiterempfehle, das ist die Webseite machdudas.de. Das bezieht sich auch auf etwas, was du mir mal gesagt hast, und zwar, viele Leute versuchen, viel zu viele Dinge selbst zu machen. Der Grund dahinter ist, dass sie glauben, Geld zu sparen. Grundsätzlich ist das korrekt, aber die Zeit kann man besser nutzen. Wenn man zum Beispiel einen klassischen Online Weg einschlägt und sagt, man möchte Facebook Anzeigen schalten, um potenzielle Kunden auf eine Webseite zu schicken, dann fehlt es meist an einer Webseite oder zumindest an einer Webseite, die konvertiert und dementsprechende Resultate erzielt. Solche Webseiten zu erstellen, ist für die meisten eine große Herausforderung. Ich habe selbst neun Monate für eine Webseite gebraucht, und die Lösung heißt: machdudas.de. Dort kann ich mir eine Webseite für einen Hunderter machen lassen, und ich habe einen wunderschönen, perfekten Online Auftritt, der mir sofort aufgesetzt wird. In nur drei Tagen habe ich die Webseite. Das ist ein Hinweis, der zum Thema „Tool“ passt.  #00:14:05-3#

Ich habe noch ein weiteres, sehr cooles und geniales Tool, das ich erst kürzlich entdeckt habe. Es nennt sich canva.com. Das ist ein Tool, mit dem jeder sofort wunderschöne Broschüren online machen kann, tolle Flyer, Visitenkarten, und das in nur wenigen Minuten. Mit solchen Tools kann man sehr schnell effektiv arbeiten und Sachen erstellen, an denen die Leute sonst Monate dransitzen. Ein E-Book zum Beispiel kann man dort in fünfzehn Minuten fix und fertig machen. #00:14:46-2#

Thomas: Cooler Tipp, das ist toll. Mein Freund und Kollege Markus Cerenak sagt immer, ich bin „der Stevie Wonder der Grafik“. (Lacht) Aber mit diesem Tool werde ich es vermutlich auch hinbekommen. Super, tolle Tipps, und natürlich werden wir auch den Artikel von dir verlinken, genau auf diesen war nämlich der Hinweis auf die 100 Tools bezogen. Er wird natürlich in den Show Notes zu finden sein.  #00:15:08-9#

Ein paar kurze Fragen habe ich noch, Daniel, und zwar, was sind für dich die wichtigsten Komponenten, um am Ende des Tages stolz im Bett liegen und sagen zu können, „wow, heute war ich wirklich erfolgreich“? Was muss da passiert sein? #00:15:21-4#

Daniel: Wenn ich ein guter Papa war. Wenn ich mir Zeit für mein neues, kleines, frisch geborenes Baby genommen habe und sage, ich habe alles unter einen Hut gekriegt. Ich war für sie da, ich war für meine Frau da, und ich hatte Zeit zu arbeiten und habe effektiv etwas vorangebracht. Und wenn ich dann am Abend im Bett liege und ruhig einschlafen kann, dann weiß ich, dass alles gut war. #00:15:47-0#

Thomas: Okay, super, das ist toll. Welches Buch hat dich bisher am meisten inspiriert, und warum war das so? #00:15:52-9#

Daniel: Da gibt es mehrere. Von der Wichtigkeit und von der Reihenfolge her war das Buch „Das Power Prinzip“ von Tony Robbins das allererste. Es hat mein Leben sehr stark geprägt, und es hat aus einem schüchternen Jungen einen meiner Einschätzung nach relativ selbstbewussten Mann gemacht. Das zweite Buch war „Die 4-Stunden-Woche“ von Timothy Ferris. Dieses Buch ist der Grund, warum ich heute in Spanien lebe und mir hier mein Traumhaus angeschafft habe. Ich wäre selbst gar nicht auf die Idee gekommen. Das wären die beiden wichtigsten Bücher. #00:16:32-5#

Thomas: Ich habe mich gerade im tiefsten Winter hier in Wien nach Hause gequält, und du hast gesagt, „warte, ich muss kurz die Rollos runterlassen, weil mich die Sonne blendet“.  #00:16:44-1#

Daniel: (Lacht) Ich habe extra noch die Vorhänge zugezogen und den Schirm ein bisschen rübergestellt, damit die Sonne hier nicht so reinknallt.  #00:16:50-7#

Thomas: Da bin ich im Moment ein wenig neidisch, aber okay. Daniel, letzte Frage, wie wird dein Leben in zehn Jahren aussehen, was sind deine großen Ziele, was ist deine große Vision? #00:17:00-1#

Daniel: In zehn Jahren ist die große Vision, dass einfach alles so bleibt, wie es ist, nur etwas automatisierter. Das heißt, ich lege sehr großen Wert auf Automatisierung. Ich habe bereits ein siebenstelliges Geschäft, ich brauche nicht mehr. Was den Profit und den möglichen Lebensstandard angeht, kann ich mich nicht beschweren. Viele meiner Freunde sagen, „du lebst wie ein Schönheitschirurg, aber mit der Arbeitszeit einer Teilzeitkraft“. Und das trifft den Nagel auf den Kopf. Ich muss trotzdem noch diese Teilzeitkraft aufbringen, das heißt, dieses Teilzeitinvestment möchte ich reduzieren. Und vor allem möchte ich auch die Branche wechseln. Ich möchte in die Computerbranche einsteigen, aber auch da wiederum in die Hochpreisliga hinein. Das heißt, ich möchte irgendwann einmal anfangen, High-End-Rechner zu vermarkten. Das wird in den nächsten drei bis sechs Monaten die ersten Anfänge nehmen. Ich denke, dass ich in zehn Jahren wahrscheinlich eher ein größeres oder mittelgroßes Unternehmen mit Hardware haben werde.  #00:18:10-0#

Thomas: Sehr coole und spannende Vision, ich wünsche dir viel Erfolg dabei.  #00:18:15-5#

Daniel: Dankeschön. #00:18:14-8#

Thomas: Daniel, viele, viele spannende Sachen hast du erzählt. Wo können meine Hörerinnen und Hörer mehr über dich erfahren, wenn sie sagen, „wow, das war cool, ich möchte mehr über den Daniel wissen“? #00:18:22-7#

Daniel: Viele Wege führen nach Rom, aber ich habe einen einzigen. Das ist ein Weg, der am wenigsten Aufwand erfordert und der am knackigsten ist. Ich habe keine Sachen, die die Leute downloaden können oder sonstiges, sondern man kann direkt Kontakt zu mir aufnehmen. Vielleicht können wir unten einen Link hineinposten, dann brauchen die Leute einfach nur draufklicken. Sie kommen dann auf meine Webseite und können sich direkt anmelden für ein persönliches Gespräch mit mir oder mit meiner Assistentin, je nachdem, wer Zeit findet. Wir machen eine kurze Bestandsaufnahme, um sehen zu können, was man aus der Situation machen kann. Wenn es ein Selbständiger ist, wie kann man ihm dabei helfen, mehr Profite zu erwirtschaften, vielleicht die siebenstellige Mauer zu knacken, von der ich immer spreche? Es gibt in Deutschland knapp 3,6 Millionen Unternehmen, und 2,6 Millionen schaffen es nie, diese Millionenmauer zu durchbrechen. Und mein persönlicher Fokus liegt nicht bei denen, die das bereits schaffen, sondern bei denjenigen, die es noch nicht geschafft haben, diese Mauer zu knacken, sofern sie das wirklich wollen und ernsthaft machen. #00:19:30-7#

Das Gleiche gilt auch für Privatpersonen, die noch keinen Plan haben. Die wissen meist nur, was sie nicht mehr wollen, aber sie wissen nicht, was sie wollen. Und dabei helfen wir. Wir sprechen einfach miteinander, und der Rest ergibt sich von selbst.  #00:19:43-1#

Thomas: Den Link gibt es natürlich in den Show Notes. Daniel, ich danke dir für das tolle Interview. Liebe Grüße nach Spanien, und danke für deine Zeit. #00:19:51-9#

Daniel: Danke und gern geschehen. Thomas, bis dahin. Ciao. #00:19:55-1#

Das waren wirklich spannende Einblicke in das Unternehmertum, aber natürlich auch in so manche Tools. Und die Buchtipps, die finde ich ganz besonders gut. „Die 4-Stunden-Woche“ von Tim Ferris ist ein Buch, dem ich sehr viel Inspiration zu verdanken habe. Insofern ist das eine wirklich coole Sache. Allerdings, wie du zu Daniel kommst, zu seinen Informationen und die ganzen Links, die erwähnt worden sind, anfangen natürlich von Canva, machdudas sowie den Büchern von Tony Robbins und Tim Ferris findest du unter selbst-management.biz/220 für die 220. Podcastfolge.  #00:20:43-0#

Ich sage vielen Dank, dass du dabei warst und freue mich schon, wenn wir uns kommende Woche wiederhören. In diesem Sinne, machs gut und genieße deinen Tag. #00:20:51-2#

Outro: Effizienter arbeiten, lernen und leben – der Podcast für dein Selbstmanagement. Damit du endlich wieder mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben hast. #00:21:10-4#

Hochpreisstrategie

2018-02-08T15:15:23+00:00 0 Comments

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