Krisensicher mit einem zweiten Standbein: 4 Möglichkeiten

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Das letzte Jahr hat gezeigt, dass es kaum Sicherheiten im Job oder in der Wirtschaft gibt. Abgesehen von der Corona-Maßnahmen ist man als Angestellter zudem immer abhängig vom Vorgesetzten, äußeren Faktoren der Wirtschaft und womöglich auch von den Mitarbeitern. Läuft es nicht gut, ist der eigene Job in Gefahr, ohne dafür vielleicht selbst verantwortlich zu sein. Eine Situation, in der sich immer wieder Angestellte wiederfinden. Wer hier selbst Verantwortung überheben möchte und seine finanzielle Lage selbst in die Hand nimmt, ist hier genau richtig.

Mit den heutigen Möglichkeiten ist es ein Leichtes sich nebenher ein zweites Standbein aufzubauen und so zumindest selbst etwas mehr Sicherheit zu haben. Wenn es gut läuft, kann man dies später auch Vollzeit betreiben, bis dahin ist es aber ein guter Schritt die finanziellen Reserven aufzubauen. 

Spätestens seit der Einführung des Home-Offices ist wohl vielen bewusst, welche Tätigkeiten eigentlich bequem von zuhause aus erledigt werden können. Das Internet hat zudem viele Online Business Ideen gebracht und macht es möglich, ortsunabhängig lediglich mit einem Computer Geld zu verdienen. Dabei ist man gut beraten, seinen eigenen Interessen zu folgen und nicht das schnelle Geld zu suchen. Auch wenn die Geschäftsmodelle einfach im Ablauf sind, am Ende benötigt es harte Arbeit und viel Zeitaufwand, um damit auch Geld verdienen zu können. Ein gutes Zeitmanagement ist dabei das Fundament des Erfolgs, anders wird man sonst kaum sein Privatleben, einen Hauptjob und eine Sidebusiness unter einen Hut bekommen.

Als Freelancer eigene Dienstleistungen anbieten

Ein guter Einstieg ist seine Arbeit als Dienstleistung anzubieten. Wenn man beispielsweise auch im Hauptjob in Bereichen wie Marketing, Design oder Programmieren arbeitet, kann man sich überlegen die gleiche Aufgabe, als Freelancer anzubieten. So kann man auf gängigen Plattformen (fiverr, upwork etc.) ein Profil erstellen und externen Unternehmen oder Einzelpersonen seine Dienste anbieten. Je nachdem wie viel Erfahrung man hat, kann man damit gutes Geld verdienen, womöglich sogar mehr als Angestellte. Wichtig ist nur, dass man seine selbstständige Tätigkeit auch beim Finanzamt anmelden. Freelancing eignet sich bestens, um nebenbei ein paar Aufträge anzunehmen und etwas Geld dazuzuverdienen. Langfristig ist das Einkommen aber durch die verfügbare Zeit begrenzt.

Über Affiliate-Marketing Produkte empfehlen

Affiliate-Marketing ist nichts anders als eine lang bewährte Marketingstrategie, bei der der Affiliate eine Provision bekommt, wenn dieser anderen ein Produkt empfiehlt. Betreibt man beispielsweise schon einen Blog, möchte einen Youtube Kanal starten und ist leidenschaftlich auf Instagram aktiv, eignet sich Affiliate-Marketing gut, um seine Reichweite zu monetarisieren. Dabei braucht man auch keine große Community, bei spezifischen Nischen können wie beispielsweise der Fotografie sind potentielle Produkte wie Kameras oder Objektive hochpreisig und generieren eine gute Provision. Affiliate-Marketing eignet sich aber eher als zusätzliche Einnahme und man wird schwer davon leben können. Wer jedoch anfangen möchte mit Affiliate-Marketing Geld zu verdienen, kann am einfachsten über das Amazon Partnerprogramm Affiliate werden und Produkte aus dem gesamten Sortiment Amazons bewerben.

Eigene E-Books schreiben mit KDP

Eine weitere Möglichkeit über Amazon etwas Geld nebenbei zu verdienen ist das KDP Programm. Wer leidenschaftlich gerne schreibt, findet damit eine gute Möglichkeit sein Interesse in ein E-Book zu verpacken und diese auf dem größten Marktplatz Europas anzubieten. Dabei sollte man zunächst eine Nische finden, in der es eine Nachfrage für spezifische Ratgeber oder Romane gibt, bevor man ohne Vorbereitung beginnt zu schreiben. Für das Cover findet man auf Freelancer-Marktplätzen günstiger Designer, die genau für Amazon KDP Coverdesigns anbieten. Die KDP Plattform ist außerdem sehr einfach zu bedienen und man kann mit wenigen Klicks sein E-Book hochladen, bearbeiten und veröffentlichen. Je nachdem wie groß die Zielgruppe ist und wie viele E-Books man nach und nach veröffentlichen kann, sind die Verdienstmöglichkeiten durchaus gut.

 

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Dropshipping in Deutschland

Dropshipping beschreibt eine Form des Onlinehandels, bei dem man mit wenig Eigenkapital einen Onlineshop aufbauen kann. Grundlegend geht es darum, dass man als Shopbetreiber keine Lagerhaltung braucht, da man die bestellten Produkte direkt von einem Dropshipping Anbieter, also einem Großhändler oder Produzenten, bezieht. Nur wenn also eine Bestellung im eigenen Onlineshop eingeht, wird das Produkt beim Dropshipping Anbieter bestellt und dieser schickt es direkt an den Kunden. Als Shopbetreiber hat man also wenig Risiko bei der Warenbestellung und der Versandabwicklung. Der Onlinehandel an sich eignet sich zwar am besten, um sich ein eigenes Online Business aufzubauen, ist aber gleichzeitig auch aufwändiger. Wer aber langfristig davon leben möchte, sollte sich auf jeden Fall mit den unterschiedlichen Möglichkeiten beschäftigen und erste Erfahrungen sammeln.

Private Labelling und Amazon FBA

Eine weitere Möglichkeit in den Onlinehandel einzusteigen, ist der Handel eigener physischer Produkte über Amazon. Wer etwas Erspartes übrig hat, kann eine eigene kleine Marke aufbauen und diese womöglich später verkaufen. Dabei geht man grundsätzlich so vor, dass man Nischenprodukte sucht, die man günstig selbst in Kleinmengen herstellen lassen kann und unter einer eigenen Marke (Private Label) verkauft. Amazon bietet sich hier, dank der immensen Reichweite und dem Fulfillment Programm (FBA) ideal an für den Vertrieb. Die Ware erstmal produziert, schickt man sie direkt in das Lager Amazon, die sich anschließend um Lagerhaltung, Versand und Retouren kümmern. Als Händler gibt man dafür ein paar wenige Gebühren an Amazon ab, ist aber gleichzeitig von einigen Logistikaufgaben befreit.

Fazit – Ein zweites Standbein aufbauen

Am Ende ist es eine Frage der Interessen, der Bereitschaft mehr zu machen und den verfügbaren Ressourcen. Wer womöglich bereits als Programmierer arbeitet, kann ohneweiters nebenbei als Freelancer eigene Aufträge annehmen. Bei spezifischen Interessen und vorhandenem Wissen eignen sich Affiliate-Marketing oder E-Books, um mit dem Verbreiten des Wissens selbst etwas Geld zu verdienen. Der Onlinehandel bietet zudem die Chance, ohne großes Vorwissen ein eigenes Standbein aufzubauen und vorhandene Anleitungen Schritt-für-Schritt zu folgen bis man die ersten Verkäufe erzielt. Dann gilt es die Abläufe zu wiederholen und neue Produkte auf den Markt zu bringen. Am besten taucht man in die einzelnen Geschäftsmodelle erstmal ein, eignet sich das notwendige Wissen an und entscheidet rasch, ob es für einen selbst passt oder nicht. Hier gilt es nicht zu lange in der Theorie festzuhängen, sondern möglichst schnell in die Umsetzung kommen und per Trial-And-Error erste Erfahrungen zu machen. 

Hallo & herzlich willkommen

Thomas Mangold, Autor, Podcaster, Keynote-Speaker

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