8 Handlungen die dein Leben einfacher machen

Leider haben wir Menschen die Angewohnheit vieles komplizierter zu machen, anstatt Handlungen zu setzen die das Leben einfacher machen. Daher möchte ich dir in diesem Artikel 8 Handlungen vorstellen, die mein Leben vereinfachen. Nicht alle diese Dinge werden auch für dich in Frage kommen, aber teste sie doch einfach mal unvoreingenommen und gib erst dann ein Urteil ab.


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8 Handlungen die das Leben einfacher machen

Ich will mich hier nicht mit fremden Federn schmücken, denn die Idee zu diesem Artikel entstand durch einen Blogpost vom Leo Babauta (7 rules that keep your life simple). Als ich diesen Aufsatz vor einiger Zeit gelesen habe, hatte ich schon gewisse Dinge davon umgesetzt, einige waren mir zwar bekannt, jedoch fanden sie noch keinen Einzug in mein Leben. Nun ist einige Zeit vergangen und ich werde dir nun meine Art der Umsetzung dieser Dinge beschreiben, allerdings habe ich auch noch einige Punkte dazu aufgenommen die ich für wichtig halte.

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Leere deine Inbox 1x wöchentlich

Nun, ich habe nicht nur eine, sondern drei Inboxes:

  • Den E-Mail-Posteingang,
  • die Evernote Inbox und
  • die Inbox für Briefe und sonstiges Dinge, die in Papierform den Weg zu mir finden.

Ich habe mir angewöhnt die E-Mail-Inbox einmal täglich zu leeren. Dies geschieht in der Regel als letzte Handlung des Tages, die ich vor dem Computer ausführe. Es ist einfach ein gutes Gefühl den Tag mit „Zero Inbox“ abzuschließen.

Die Evernote-Inbox und die Papier-Inbox leere ich hingegen nur einmal wöchentlich (jeden Samstag). So kann ich die Dinge sehr schön geblockt abarbeiten.

Mein Leben wird dadurch einfacher, denn es ist klar vorgegeben wo was hinkommt und wann was abgearbeitet wird.

Erledige wichtige/unangenehme Dinge zuerst

Dieser Vorgang wird „Eat the frog“ genannt und besagt nichts anderes als, dass man wichtige und/oder unangenehme Aufgaben so schnell wie möglich, bzw. gleich als erstes am Tag erledigen sollte. Das Leben einfacher machen tut das deshalb, weil du dann den Kopf frei hast für andere Aufgaben.

Stell dir vor du schleppst diese unangenehme Aufgabe den ganzen Tag in deinen Gedanken mit, nicht gerade förderlich für deine Produktivität oder? Also mach dir das Leben einfacher und erledige Aufgaben solcher Art sofort.

Vereinfache deine Gardarobe

Es gibt Menschen die ziehen Tag täglich das gleiche Gewand an. Verfechter dieser Gattung sind unter anderem Marc Zuckerberg (der Facebook-Gründer), Leo Babauta (von zenhabits) und auch Steve Jobs (der Apple-Gründer) gehörte dazu.

Sie kaufen einfach 10 T-Shirts und mehrere Hosen des gleichen Modells und fertig ist die Geschichte. Deswegen gibt es von Steve Jobs eigentlich nur Fotos in den gleichen Jeans und dem selben schwarzen Rollkragen-Pullover.

Warum das das Leben einfacher macht? Ganz einfach: Du brauchst nur noch in deinen Kasten zu greifen und nicht lange überlegen was du anziehst und ob das zusammenpasst. Ist zwar nur eine Kleinigkeit aber trotzdem sehr effektiv.

Nun, ganz so Hardcore wie die oben erwähnten Personen bin ich zwar nicht, aber auch ich kaufe teilweise 2-3 mal das selbe T-Shrit und habe so halt nur ein paar Outfits, aber das reicht mir.

Eine Alternative dazu wäre, dass du dir Outfits die zusammenpassen auch im Kasten schon an eine Stelle legst und so nur noch die Gesamtkomposition wählen musst, nicht aber jedes Kleidungsstück einzeln.

Pocket (Read it later) und Feedly

Überall laufen mir spannende Artikel über den Weg. Ganz egal ob das auf Facebook, Twitter, oder sonstigen Webseiten ist. Diese alle sofort zu lesen ist oftmals nicht möglich, weil schlicht und einfach die Zeit fehlt. Aber was bloß tun, damit du nicht auf diesen genialen Artikel vergisst?

Nun dafür gibt es die App „Pocket“ und damit kannst du ganz einfach alle Artikel die dich interessieren sammeln und wenn du Zeit dazu hast lesen. Du brauchst dir das also nichts merken oder irgendwie kompliziert zwischenspeichern, sondern mit einem Mausklick am PC, oder einen Fingertapser auf dem Handy ist der Artikel gespeichert. Macht das Leben doch massiv einfacher oder?

Ich lese diese Artikel dann übrigens sehr gerne zu sogenannten „toten Zeiten“, wie zum Beispiel in den öffentlichen Verkehrsmittel, in Wartezimmern oder (falls etwas übrig bleibt) am Wochenende gleich nach dem Aufwachen im Bett.

Ein weiteres cooles Teil ist Feedly. Damit kann ich gewissen Webseiten und Blogs einfach folgen und alle Artikeln landen dann gesammelt bei Feedly. So brauche ich nicht mehr jeden Blog einzeln aufrufen.

Limitiere gewisse Dinge

Hierbei handelt es sich um Dinge die du zwar ganz gerne machst, die aber deiner Gesundheit oder deiner Produktivität nicht gerade entgegenkommen. In solchen Fällen machen Regeln das Leben bedeutend einfacher. Ein paar Beispiele gefällig?

  • TV-Konsum: Ich minimiere meinen TV-Konsum auf Sportveranstaltung und ausgewählte Filme. In der Regel sehe ich kaum mehr als 4 Stunden fern die Woche. Lieber Qualität als Quantität also.
  • Ungesundes Essen: Pizza, Burger und Co. schmecken zwar lecker, sind aber für eine gute Figur nicht gerade förderlich. Daher habe ich mich entschieden einen „Fresstag“ pro Woche zu haben. An diesem Tag darf ich essen was ich will, die anderen 6 Tage der Woche versuche ich mich sinnvoll und gesund zu ernähren.
    Übrigens: Ich schreibe diesen Artikel am Strand von Agadir (Marokko). Auch solche Urlaube stellen eine Ausnahme dar, denn da genieße ich das Leben in vollen Zügen ;-).
  • Sinnloses Internet-Surfen: Man chattet auf Facebook, oder klickt sich durch diverse Youtube-Videos. Alles nicht besonders produktiv. Auch diese Gewohnheit versuche ich sehr zu regulieren, indem ich mir einen Nachmittag für solche Dinge reserviere. Auch bei Youtube gibt es übrigens die Funktion „später ansehen“.

Soweit also ein paar Beispiele.

Dankbarkeit für alltägliche Dinge

Klingt zwar eigenartig, aber auch das kann das Leben einfacher machen. Auch diese Theorie möchte ich mit ein paar Beispielen untermauern:

  • Trinkwasser: Diese Zeilen entstehen in Marokko. Oft genug erwische ich mich dabei, wie ich einfach die Wasserleitung aufdrehen will um ein paar Schluck Wasser zu nehmen. Nur ist das hier nicht gerade förderlich für die Verdauung. Ein Luxus den ich mit dem Wiener Hochquellwasser dann wieder umso mehr genießen werde.
  • Qualität der Lebensmittel: Ein vergangener Urlaub führte mich nach Varna in Bulgarien. Ich habe noch niemals in einem Hotel so schlechte Lebensmittel vorgesetzt bekommen. Auch ein Luxus den ich daheim habe und genieße.
  • Internet: Als Online-Unternehmer kämpfe ich mit der miesen Internetgeschwindigkeit hier. Daheim ist das super.
  • Strom und Sanitäreinrichtungen: Auch nicht überall auf der Welt so top wie in Wien.

Sich diese Dinge in der Heimat bewusst zu machen, fördert die Einfachheit des Lebens. Sollte das Internet in Wien mal streiken, darf man das also ruhig mal lockerer nehmen.

Hier übrigens ein genialer TedTalk zu diesem Thema.

Ordnung halten

Vor einigen Jahren war Ordnung zu halten für mich noch ein spanisches Dorf. Ich hatte aufgeräumt und ein paar Tage später lagen die Dinge schon wieder überall herum. Das ist nun nicht mehr der Fall, weil:

So hast du deinen Arbeitsplatz, deine Wohnung, ja sogar deine Abstellräume nicht nur aufgeräumt, sondern du findest auch sofort was du suchst. Leben einfacher machen trifft hier also voll zu.

Arbeiten mit Checklisten

Warum haben Piloten Checklisten, obwohl sie doch alles auswendig wissen? Ganz einfach, Checklisten verhindern, dass man etwas vergisst und halten den Kopf frei.

Ich habe Checklisten für die verschiedensten Dinge und sie alle helfen mir beim Leben einfacher machen. Hier ein paar Beispiele:

  • Wochenende-Checkliste: Alle Dinge die nur einmal pro Woche (Samstag) zu erledigen sind.
  • Monatsende-Checkliste: Alle Dinge die einmal monatlich zu erledigen sind (jeweils am Monatsletzten).
  • Artikel-Veröffentlichungs-Checkliste: Alles was ich erledigen muss, bevor ich auf „veröffentlichen“ klicke.
  • Usw.

Alleine die Gewissheit auf nichts zu vergessen, oder auf nichts vergessen zu haben, kann das Leben einfacher machen, glaub mir!

Fazit für dein Selbstmanagement

Soweit also jene 8 Handlungen, die mein Leben einfacher machen. Ich denke der eine oder andere Punkt ist sicher auch für dich spannend, oder?

Was setzt du für Handlungen um dein Leben zu vereinfachen? Ich würde mich freuen wenn du deine Handlungen mit mir teilen würdest. Hinterlass mir einfach einen Kommentar dazu, ich freue mich riesig darauf!

Genieße deinen Tag!

Liebe Grüße,

Thomas

P.S.: Weitere Informationen zu diesem Thema findest du auch auf meiner Membership-Plattform SelbstmanagementRocks und in meinem Newsletter.

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2017-08-24T15:22:57+00:0012 Comments

12 Comments

  1. Heike 29. März 2015 at 11:50 - Reply

    Hallo Thomas,

    wieder ein toller Artikel! Wer Deinen Blog und Deine Podcasts verfolgt, kennt das eine oder andere schon und findet hier eine kleine „Auffrischung“. Das mit der Garderobe (nur noch wenige Kleidungsstücke in mehrfacher Zahl) werde ich wohl nicht hinkriegen, aber der Tipp mit dem Zusammenstellen von passenden Teilen ist klasse.

    Was mein Leben vereinfacht ist die regelmäßige Erstellung eines Speiseplanes. So entfallen ständige Einkäufe und Besuche in Schnellrestaurants bzw. Fast Food. Alle benötigten Lebensmittel stehen immer bereit. Außerdem kann man eine gesunde Ernähung so viel besser steuern. Ich habe mir eine Liste angefertigt mit Gerichten, die gesund und schnell zuzubreiten sind, lege dann fest, was ich die nächsten Tage essen möchte und kaufe danach ein. Diese Planung ermöglicht mir auch, mich und meine Familie ausgewogen und abwechslungsreich zu ernähren, weil ich das schon im Vorfeld so plane.

    Liebe Grüße nach Wien
    Heike

    • Thomas 29. März 2015 at 12:02 - Reply

      Hallo Heike!

      Vielen Dank, cooler Tipp 😉

      Werd ich gleich mal umsetzen!

      lG Thomas

  2. Sam 29. März 2015 at 13:58 - Reply

    Die Geschichte hinter Steve Jobs Rollkragenpullovern ist keineswegs eine Vereinfachung. Sein Ziel dahinter war anfangs ein ganz anderes – ach, zu lang, aber lies es ruhig mal nach, ist (wie vieles um Jobs herum) eine interessante Geschichte.
    http://www.welt.de/lifestyle/article13656831/Das-Geheimnis-um-Steve-Jobs-Rollkragenpulli.html

    • Thomas 29. März 2015 at 18:07 - Reply

      Oh okay das wusste ich nicht. Danke für die Info. 😉

  3. Finanzrocker 1. April 2015 at 06:55 - Reply

    Hallo Thomas,

    toller Artikel, in dem Du Dinge nennst, die eigentlich alltäglich sein, aber über die ich im Alltag nicht nachdenke. Das Lesen des Artikels war also quasi ein Spiegel vorhalten 🙂 Danke!

    Viele Grüße
    Daniel von Finanzrocker

    • Thomas 1. April 2015 at 08:51 - Reply

      Freut mich 😉

  4. Dirk 20. April 2015 at 22:34 - Reply

    Hallo Thomas,

    danke für den Artikel, der wieder einige Impulse liefert. Kleiner Tipp von mir.

    Um Socken tragen, waschen, lagern effizienter zu gestalten nutze ich Sockstars. http://www.sockstar.de

    Meine Vorgehen:
    – socken alle mit Sockstars in paaren an Stangen aufhängen und ggfls. sortieren. (Sportsocken, braun, schwarz, …)
    -> Spart extrem Zeit beim Socken finden
    – nach dem tragen wieder direkt auf den Clip und in die Wäschetonne
    -> spart nach dem Waschen das Suchen von Paaren und die Socken sind ruck zuck mit dem Clip zum Trocknen aufgehangen.

    Weitere Punkte für den Alltag. Große stabile Mehrwegtüte für den Einkauf nutzen.
    1. Spart Müll, da keine Plastiktüten notwendig.
    2. Direkt von der Kasse in die Tüte räumen (schwere Einkäufe zuerst aufs Band legen, damit sie nach unten in die Tüte geräumt werden können)
    3. Tüte direkt vom Wagen ins Auto stellen ohne erneutes Umladen der Waren vom Einkaufswagen in den Kofferraum. Fertig 🙂

    Viele Grüße
    Dirk

    • Thomas 21. April 2015 at 06:55 - Reply

      Hallo Dirk!

      Cool, danke für die Tipps.

      lG Tomi

  5. MARIO 14. Mai 2015 at 15:46 - Reply

    Hallo Thomas
    Tolle Tipps!
    Aus welchem Grund verwendest du Pocket?
    Man könnte Blog-Artikel, Webseiten etc. an Evernote clippen oder senden, ohne dass noch eine weitere App benötigt würde.

    • Thomas 14. Mai 2015 at 17:48 - Reply

      Hallo Mario!

      Ja das habe ich auch lange Zeit gemacht, aber ich finde es mit Pocket irgendwie einfacher und sympathischer.

      lG Thomas

  6. Yvonne 20. Mai 2015 at 13:35 - Reply

    Meine Idee, das Anziehen am Morgen zu vereinfachen: Ich habe meine Outfits, so wie ich sie gerne trage, fotografiert und innen an die Schranktür geklebt. (Ich besitze von den meisten Sachen auch mehrere Exemplare.)
    Danke für die tollen Tipps, Yvonne

    • Thomas 20. Mai 2015 at 14:50 - Reply

      Coole Idee, danke Yvonne!

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