Lernen konsequent zu sein – meine konsequenten Handlungen

Lernen konsequent zu sein – auf den ersten Blick sicherlich etwas eigenartig diese Überschrift, aber sehen wir einmal genauer hinter diese diese drei Worte der Überschrift. ¨Meine konsequenten Handlungen¨ bedeutet nichts anderes, nicht verhandelbare Handlungen zu setzen. Diese Handlungen werden zu vorgegebenen Zeitpunkten durchgeführt, ohne wenn und aber, ohne Ausreden und auch ohne aufschieben.

Dieses Handlungen werden also konsequent erledigt, denn genau diese Konsequenz ist es, die erfolgreiche von erfolglosen Menschen unterscheidet.

Lernen konsequent zu sein

© thingamajiggs – Fotolia

Es gibt auf dieser Welt sicherlich viele Menschen die intelligenter, besser oder schlauer als viele reiche Menschen sind, aber denen fehlt es eben oft an der Konsequenz in ihren Handlungen.

Jetzt stellt sich aber die Frage:

Wie kann man es lernen konsequent zu sein?

Wie so vieles im Leben geschieht auch das über Routinen und Gewohnheiten. Wir versuchen also, eine Gewohnheit aus diesen nicht verhandelbaren Handlungen zu machen. Das funktioniert am besten, wenn wir sie so in den Tag einbauen, dass eines zum anderen führt. So wirkt dann eine Handlung als Auslöser für die nächste Handlung.

Routinen, Gewohnheiten und Unterstützer

Ich habe die meisten meiner konsequenten Handlungen in meine Guten-Morgen-Routine eingebaut. Aber mehr dazu später, wenn ich dir meine konsequenten Handlungen am Ende dieses Artikels genauer vorstelle.

Neben dem einbauen in eine Routine, kann es auch noch sinnvoll sein, sich einen Partner oder Unterstützer für diese Handlungen zu suchen. So hatte ich lange Zeit (leider haben sich dann aus beruflichen Gründen unsere Wege getrennt) einen Kollegen, mit dem ich regelmäßig joggen ging. Wir haben uns ausgemacht, dass wir uns gegenseitig pushen und unterstützen und keine Ausreden zulassen (ganz egal wie schlecht das Wetter auch ist).

Diese Symbiose funktionierte hervorragend. Wollte ich mal mit Ausreden kommen, hat er mich gleich abgewiesen und bestand darauf das wir uns zum Joggen treffen. Umgekehrt war es natürlich genauso, hatte er wenig Motivation, gab es von mir den nötigen Tritt in den Allerwertesten. So kam es dazu, dass wir über Jahre nicht ein einziges mal unseren Termin zum Joggen absagten (Urlaube und Krankheiten natürlich ausgenommen).

Fünf meiner Konsequenten Handlungen

Nachdem wir nun abgeklärt haben, dass uns Routinen, Gewohnheiten und Unterstützer dabei helfen konsequent zu werden, will ich dir nun fünf meiner konsequenten Handlungen vorstellen. Damit sollst du ein wenig Gefühl bekommen, was ich damit eigentlich genau meine.

  1. Täglich 60 Minuten Sport (Auslöser: Vor meinem ersten Termin außer Haus):
    Ich habe das eigentlich in zwei Teile unterteilt, einerseits ist es Teil meines Guten-Morgen-Rituals zu dehnen und zu stretchen und andererseits gehe ich pro Tag entweder 45 Minuten Laufen oder 45 Minuten ins Fitnesscenter (Netto-Trainingszeit natürlich). Einzige Ausnahme ist mein freier Tag in der Woche. Ansonsten treibe ich konsequent jeden Tag 60 Minuten Sport. Der Auslöser mag sich vielleicht etwas eigenartig anhören, aber ich gehe immer vor meinem ersten Termin außer Haus ins Fitneßcenter oder laufen. Das bedeutet wenn ich meinen ersten Außen-Termin um 8 Uhr früh habe, dann gehe ich um 6.30 Uhr trainieren, habe ich den ersten Termin um 16 Uhr, dann eben erst um 14.30 Uhr. Habe ich gar keinen Termin trainiere ich sofort nach dem Guten-Morgen-Ritual.
  2. Täglich eine neue ToDo-Liste schreiben (Auslöser: sofort nach dem Frühstück):
    Ausnahme ist natürlich wieder mein freier Tag, aber ansonsten gehört auch das zu meinem Guten-Morgen-Ritual. Ich setzte mich jeden Tag nach dem Frühstück hin und schreibe mir auf, welche Arbeiten ich in welcher Zeit erledigen werde.
  3. Die unangenehmsten Dinge als erstes machen (Auslöser: Ende des Guten-Morgen-Rituals) 
    Ich erledige die unangenehmsten und ungeliebtesten Arbeiten immer als erstes. Wenn ich meine ToDo-Liste erstelle, dann plane ich auch gleich wann ich was erldigen werde und wieviel Zeit ich dafür einplane. Habe ich eine Arbeit   die unangenehm ist oder die ich absolut nicht mag, dann erledige ich diese Arbeit immer als erstes wenn ich mich an meinen Schreibtisch setzte. Dabei kann es sich um ein unangenehmes Telefonat handeln, oder um dämliche Korrekturabeiten die ich über alles hasse! Habe ich diese Arbeiten erledigt bin ich voller Power und die anderen Arbeiten gehen wie im Nu von der Hand.
  4. Weiterbildung durch Podcasts (Auslöser: Beginn des Frühstücks)
    Täglich einen Podcast hören. Ich nehme mir täglich 20 Minuten Zeit im einen Podcast zu hören. Ist der Podcast länger, unterteile ich ihn in mehrere Teile. Das gehört für mich ebenfalls zu meinem Guten-Morgen-Ritual. In jedem dieser Podcasts lerne ich neue Dinge und finde neue Inspirationen. Dieser Artikel fand seinen Ursprung übrigens in einem Podcast der ein ähnliches Thema behandelt!
  5. Täglich 30 Minuten lesen (Auslöser: Wenn ich zu Bett gehe)
    Ich lese sehr viele Fachbücher und komme leider unter tags nicht wirklich dazu. Daher ist eine meiner konsequenten Handlungen, dass ich jeden Tag vor dem Einschlafen mindestens 30 Minuten lese. Ich gestehe zwar, dass mir das eine oder andere mal die Augen schon früher zufallen, aber das sei mir verziehen!

Du siehst also, alle meine konsequenten Handlungen haben Triggerpunkte. Teilweise sind sie ins Guten-Morgen-Ritual eingebunden, teilweise an andere Fixpunkte des Tages gekoppelt.

Ich habe hier in der Auflistung lediglich Punkte angegeben die täglich stattfinden. Natürlich gibt es aber auch wöchentliche (Projektplanungen, Wochenplanung), monatliche (Finanzen überprüfen), oder jährliche (Evaluierungsurlaub) Punkte auf meiner Liste der konsequenten Handlungen.

Dein Selbst-Management und deine konsequenten Handlungen!

Nutze jetzt gleich die Gelegenheit und beginne mit der Liste deiner konsequenten Handlungen. Schreibe alle auf und vergiss nicht Triggerpunkte zu finden, wie du deine konsequenten Handlungen in den Alltag einbauen kannst. So ist es gar nicht so schwer zu lernen konsequent zu sein.

Ich freue mich wenn du die Kommentar-Funktion nutzt und mir deine konsequenten Handlungen mitteilst. Vielleicht finde ich ja bei dir die eine oder andere konsequente Handlung, die auch für mich interessant ist und die ich in meinen Tag einbauen kann!

Genieße deinen Tag!

Liebe Grüße,

Thomas

P.S.: Mehr zum Thema Gewohnheiten findest du übrigens auch in einigen Kursen auf meiner SelbstmanagementRocks-Plattform!

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2017-09-29T11:06:16+00:0016 Kommentare

16 Comments

  1. Trinety 5. Januar 2014 um 01:26 Uhr - Antworten

    Hi, vielen Dank für diesen Artikel. Deine Konsequenz hätte ich auch gerne. Das was Du schreibst spornt an. Würde gerne mehr, nein würde gern Sport machen und lesen und mir meine Zeit gerne so einteilen, dass ich auch täglich etwas machen könnte was mir Spass macht, so wie Dir das Podcasts hören. Na, wer weiss vielleicht kommt das noch 🙂 Und Du hast einen Rechtschreibteufel in…..Newsletter anmeldest …… gartis 😉 Na jedenfalls Alles Liebe Dir. 🙂

    • Thomas 5. Januar 2014 um 06:35 Uhr - Antworten

      Das kommt sicher noch! Ich denke dieser Artikel und Podcast hilft dir bestimmt weiter: .
      Danke für den Rechtschreibteufel-Tipp 😉
      Alles Liebe,
      Thomas

  2. […] Lernen konsequent zu sein – Meine konsequenten Handlungen […]

  3. Patricia 5. März 2014 um 03:26 Uhr - Antworten

    Hey wo bekommst du deine taeglichen Podcasts her?
    Liebe Gruesse Patricia

  4. marga 25. April 2014 um 10:27 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas,
    ich bin konsequent inkonsequent….:-(.
    Wenn ich solch einen Artikel lese, euphorisch, angespornt -und dann kommt sie wieder, meine Inkonsequenz …
    Beim Abnehmen, das so lange klappt, bis drei Ausnahmen in Folge kommen. … ich glaube, hier stört sie mich am meisten, diese Untugend. Oder beim Büro, dass ich auf Vodermann bringe, mir fest vornehme, dass es sich ie mehr so anhäuft….na ja. Bis es eben doch wieder soweit ist.
    Den Rest des Tages/Lebens krieg ich mit meiner Kreativität und Spontanität gebacken-und da störts mich auch nicht, wenn der Ablauf mal anderst läuft.
    ich arbeite mal wieder dran. …Danke für die Motivation;-)

    • Thomas 25. April 2014 um 13:49 Uhr - Antworten

      Hi Marga!
      Ja das ist so ein Ding mit den Ausnahmen. Man darf sie nur sehr sehr selten zulassen, sonst ist der Aufwand den man vorher getrieben hat meist sehr schnell dahin.

      Sagt dir „don’t break the chain“ was?

      lG THomas

  5. Cazinga 10. November 2014 um 23:30 Uhr - Antworten

    Lieber Thomas,

    ich habe mich sehr in Deiner Alltagsbeschreibung wiederfinden können, wenngleich es neben Gemeinsamkeiten auch Unterschiede gibt.
    Auch ich möchte meine tägliche Stunde Sport nicht missen und bleibe selbst im Urlaub konsequent. Ansporn ist das Wissen um die Zufriedenheit danach und die positiven körperlichen Effekte durch Sport. Unangenehme Tätigkeiten stelle ich grundsätzlich voran, denn Prokrastination zieht das Leiden in die Länge. Ich motiviere mich durch positive Selbstverbalisationen: „Warum sollte ich das nicht schaffen, bisher hat es doch auch immer geklappt“ usw. oder auch etwas allgemeiner: „Nur die Harten kommen in den Garten!“ Das Lesen hat bei mir einen sehr hohen Stellenwert, umfasst aber mehr die Wochenzeitung oder Belletristik, weniger Fachliteratur.
    Hier die Unterschiede: To-do-Listen schreibe ich nur noch sehr selten, da ich mir in den vielen Jahre der Doppelbelastung und der multiplen Stresssituationen eine Art mentale Listenführung angeeignet habe. Podcasts höre ich nicht, da der Morgen noch sehr von der Versorgung der Brut dominiert wird.
    Ich möchte nicht zu heldenhaft klingen. Es gibt noch Vieles zu optimieren! Durch meinen Wunsch, Dinge parallel zu machen und die damit oft verbundene Ungeduld unterlaufen mir Fehler. Es gelingt mir nicht zuverlässig, jeden Tag über das aktuelle Weltgeschehen informiert zu sein, was eine Form von Unlustvermeidung ist. Wenn ich müde und gestresst bin, verhalte ich mich inkonsequent (v.a. Erziehung und Ernährung). Hinterher ärgere ich mich dann und noch schlimmer: zweifle an mir. Mir ist bewusst, dass mich die Anfälligkeit für emotionale Zustände eben menschlich macht und alles andere gruselig wäre. Trotz allem scheitere ich täglich an meinen eigenen Ansprüchen. Und zuletzt bleibt das Schöne oft auf der Strecke. Dann fühlt sich das Leben zwar durchorganisiert aber hölzern an. Auch darin möchte ich mich mehr engagieren.

    Vielleicht hast Du ja noch sinnvolle Tipps für mich, wie eine zufrieden stellende Balance zwischen angenehmen und unangenehmen Aktivitäten hergestellt werden kann.

    Viele Grüße von Cazinga

    • Thomas 11. November 2014 um 22:00 Uhr - Antworten

      Hallo Cazinga!

      Also du machst das schon mehr wie gut. Den einzigen Tipp den ich noch habe ist, versuche nicht zu viel auf einmal zu ändern, sondern nimm dir eine Sache vor und ändere diese.
      Erst wenn diese passt und du sie automatisiert hast, nimmst du dir das nächste Ding vor.

      Aber alles in allem machst du ohnehin schon viel perfekt. Gratulation!

      lG Thomas

  6. Max 29. Oktober 2016 um 12:48 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas,

    wollte oben den Link zu deinen Lieblings-Podcasts öffnen und wurde dann leider nur auf die Startseite zurückgeleitet… Was hälst du eigentlich von dieser Quelle? http://www.hit-tuner.net/de/podcast/index.html

    Liebe Grüße
    Max

    • Thomas 30. Oktober 2016 um 08:47 Uhr - Antworten

      Hallo Max!

      Ja den Artikel gibt es leider nicht mehr.

      lG Thomas

  7. Max 30. Oktober 2016 um 17:14 Uhr - Antworten

    Hallo Thomas,

    versuche gerade mein Leben etwas neu zu strukturieren und finde das mit den Podcast super unterstützend, weil ich die z.B. auch bei kleinen Spaziergängen anhören und die bereits im Vorfeld etwas planen kann …

    Kannst du mir vielleicht ein paar Namen von lohnenswerten Podcast-Kanälen posten, die du nach dem Frühstück zur Weiterbildung nutzt? Am besten im Erfolgs- bzw. Unternehmensmanagement ???

    Schonmal danke für deine Tipps …
    Liebe Grüße Max

  8. Max 30. Oktober 2016 um 21:42 Uhr - Antworten

    cool, das ist ja noch besser, tausend Dank 😉

  9. Anna 15. September 2017 um 18:45 Uhr - Antworten

    Hallo Tomas
    Ich hoffe das ich es auch schaffe Konsequent zu werden ! Bei mir ist es das aus Langeweile essen was ich dringend lassen sollte . Um fiter und gesünder zu werden . Die Sache mit dem triggerpunkt finde ich echt cool und das mir dem die ungeliebte Arbeiten zu erst ist auch echt sinnvoll. Wenn du noch irgendwelche Tipps für mich hast dan gerne ????????
    Lg Anna

    • Thomas 16. September 2017 um 07:57 Uhr - Antworten

      Hallo Anna!

      Im Prinzip ist es nichts anderes als eine schlechte Gewohnheit. Du solltest dich also mit dem Thema Gewohnheiten näher auseinander setzen. Auf http://selbstmanagement.rocks/ findest du den Gewohnheiten-Basiskurs, der dir sicher dabei helfen kann dieses Thema besser zu verstehen.

      lG Thomas

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