Die Büro verlassen Routine ist für mich in mehrerer Hinsicht sehr wichtig. Erstens hilft sie mir, den Tag gut abzuschließen und einen Übergang zwischen Arbeitszeit und Freizeit zu schaffen. Gerade für Unternehmer und Selbstständige ist das eine Sache, die nicht immer einfach ist. Zweitens kann ich dank ihr am nächsten Tag gleich voll durchstarten, ohne mich mit den Dingen von gestern beschäftigen zu müssen.


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Braucht es wirklich für jede Kleinigkeit eine Routine?

Ich weiß, ich habe hier schon oft darüber geschrieben, aber ich will es immer und immer wieder unterstreichen, weil es mir wirklich sehr wichtig ist.

Jede Entscheidung kostet dich sehr viel Willenskraft, jede Routine oder Gewohnheit kostet dich sehr wenig bis gar keine Willenskraft!

Soll ich den Schreibtisch noch aufräumen? Soll ich diese Aufgabe noch erledigen? Soll ich diesen Anruf noch tätigen? All das sind Fragen, die du dir am Ende eines Arbeitstages stellen könntest. Und wenn du keine Büro verlassen Routine hast, dann kostet dich die Beantwortung (unabhängig vom Ergebnis) jede Menge Willenskraft.

Routinen hingegen kannst du dir vorstellen wie ein Flugzeug, das der Kapitän auf Autopilot schaltet. Du brauchst keine Entscheidungen zu treffen, alles läuft voll automatisch ab. Ein weiterer Vorteil von Routinen ist, dass sie Momentum erzeugen. Einmal mit der Büro verlassen Routine gestartet, wird sie zügig und schnell abgearbeitet.

Ein Großteil unseres Lebens besteht aus Routinen

Ja, du hast richtig gelesen. Wir alle, ohne Ausnahme, haben viele Routinen gespeichert, die wir immer und immer wieder abspulen. Viele Menschen bekommen es nur nicht aktiv mit, weil eben alles auf Autopilot läuft. Neben der Büro verlassen Routine könntest du zum Beispiel noch einige dieser Gewohnheiten haben:

Lege einfach mal einen Tag lang deine Achtsamkeit auf Dinge, die du vollkommen automatisch tust. Ich bin mir sicher, dir werden hunderte dieser kleinen Routinen auffallen.

Büro verlassen Routine

Meine Büro verlassen Routine

Kommen wir nun aber zu meiner Büro verlassen Routine, die ich fast täglich durchführe. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, aber so ca. 80 % meiner Arbeitstage enden mit genau dieser Büro verlassen Routine.

E-Mails abarbeiten

Mit Zero Inbox in den Feierabend zu gehen ist eine wunderschöne Sache und daher ist der erste Schritt meiner Büro verlassen Routine das Leeren meines Posteingangs. Im Optimalfall ist dann nämlich nicht nur mein Posteingang komplett leer, sondern auch meine To-do-Liste. Du kannst dir sicher vorstellen, welch ein wunderbares und motivierendes Gefühl das ist, mit dem ich da in den Feierabend gehe.

Nicht mehr benötigte Programme und Tabs schließen

Hört sich nach einer Kleinigkeit an, ist aber insofern sehr wertvoll, weil ich am nächsten Morgen ablenkungsfrei in den Tag starten kann. Den Computer zu starten und da jede Menge offene Fenster und Tabs zu sehen, ist für mich sehr störend, weil da ja vielleicht auch noch Aufgaben schlummern, die ich aber nicht jetzt gleich abarbeiten will oder kann. Es gehört also zu meiner Büro verlassen Routine, den Computer mit einem aufgeräumten Desktop und geschlossenen Fenstern und Programmen in den Ruhemodus zu senden.

Schreibtisch aufräumen

Alles hat EINEN Ort, alles hat SEINEN Ort. Und dieser Ort ist mit Sicherheit nicht der Schreibtisch. Die einzigen Ausnahmen: Computer, Bildschirm, Tastatur, Maus, Stift, Block, Lampe. Alles andere wandert im Zuge meiner Büro verlassen Routine an seinen angestammten Platz. Das gilt übrigens nicht nur für den Schreibtisch, sondern für das gesamte Büro.

Eines kannst du mir getrost glauben, es ist unheimlich schön, am nächsten Morgen in ein aufgeräumtes Büro zu kommen, und es macht mich natürlich auch viel produktiver. Bei Handwerkern und anderen Berufsgruppen ist das übrigens ganz normal, eine zusammengeräumte Baustelle zu verlassen, nur bei Büroangestellten scheint das oft nicht so zu sein.

Ich mache mir aktiv bewusst, was ich erledigt habe

Ein Gärtner, ein Bauarbeiter, ein Handwerker blickt abends auf seine erledigte Arbeit und sieht, was er gemacht hat. Bei Bürojobs ist das nicht so einfach, weil eben vieles digital abläuft und man jetzt nicht mehr wie früher sehen kann, dass der Aktenstapel kleiner und kleiner wird.

Es gibt zwei Arten, wie ich mir die erledigten Aufgaben im Zuge meiner Büro verlassen Routine nochmals bewusst mache:

  1. Ich sehe mir die erledigten Aufgaben auf meiner To-do-Liste nochmals an.
  2. Ich gehe zum Flipchart mit meinen Monatszielen und male den Fortschrittsbalken, den es für jedes Ziel gibt, weiter aus.

Dieser Teil der Büro verlassen Routine hat übrigens zwei Vorteile:

  1. Ich mache mir die erledigte Arbeit nochmals bewusst und kann (hoffentlich) stolz drauf sein.
  2. Es ist einfach zu überprüfen, ob ich tatsächlich an meinen Zielen gearbeitet oder mich nur mit Nebensächlichkeiten beschäftigt habe. Wenn ich bei den Fortschrittsbalken meiner Monatsziele im Zuge meiner Büro verlassen Routine nichts auszumalen habe, schrillen immer alle Alarmglocken und ich fokussiere mich am nächsten Tag umso mehr auf die wirklich wichtigen Aufgaben.

Sorgen aufschreiben und ablegen

Gerade als Unternehmer oder Selbstständiger, aber sicher auch als Angestellter gibt es auch Tage an denen einen Sorgen oder Ängste in Bezug auf die Arbeit plagen. Ich nutze die Büro verlassen Routine, um diese Sorgen und Ängste so gut es geht in meinem Büro zu lassen und nicht mit in meine Freizeit zu nehmen.

Sollte es also Themen geben, die mich bedrücken, dann nehme ich mir ein Blatt Papier zur Hand und schreibe die Sorgen und Ängste inklusive möglicher Lösungsstrategien auf. Dieses Ritual hilft mir unheimlich dabei, das Büro trotzdem mit einem guten Gefühl zu verlassen.

Bürotüre schließen und Arbeit drinnen lassen

Dieses Büro verlassen Ritual stammt noch aus meiner Zeit als Angestellter beim Jugendamt der Stadt Wien, ich habe da mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen gearbeitet. Wie du dir sicher vorstellen kannst, war das nicht immer ganz einfach und man stand in jedem Dienst vor neuen Herausforderungen.

Um diese Sorgen und andere Emotionen nicht mit nach Hause zu nehmen, habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, die Türe beim Verlassen etwas stärker zuzuschlagen. Das war für mich ein Symbol, die ganzen Emotionen hinter der Türe zu lassen und nicht mit nach Hause zu nehmen. Es hat von Mal zu Mal besser geklappt, also habe ich diese Gewohnheit auch in meiner Selbstständigkeit in die Büro verlassen Routine implementiert.

Erstelle deine eigene Büro verlassen Routine

Soweit also eine Übersicht jener Aufgaben, die sich in meiner Büro verlassen Routine befinden. Nun gilt es für dich zu überlegen, wie deine Büro verlassen Routine aussehen soll. Mach dir einfach Gedanken, was dir gut tun würde und wie du diesen Übergang von Arbeit in Freizeit am liebsten gestalten würdest.

Nicht immer, aber sehr oft gehört für mich auch Sport zu meiner Büro verlassen Routine. Ich kann beim Sport einfach super abschalten, insofern eignet er sich perfekt für den Übergang in die Freizeit. Was übrigens nicht zu meiner Büro verlassen Routine gehört, ist, den morgigen Tag vorzuplanen. Ich habe einfach festgestellt, dass ich dann mit den Gedanken schon zu sehr bei den morgigen Aufgaben bin und es mir dadurch erheblich schwerer fällt, den Tag abzuschließen.

Fazit für dein Selbstmanagement

Finde so schnell wie möglich deine persönliche Büro verlassen Routine. Du darfst dabei ruhig ein wenig experimentieren und Dinge je nach Präferenz hinzufügen oder weglassen. Wichtig ist nur, dass du dir diesen Abschluss des Arbeitstages zur Gewohnheit machst und einen optimalen Übergang zwischen Arbeitszeit und Freizeit für dich schaffst. Denn eines ist klar: Den Arbeitstag zu beenden und mit einem positiven Gefühl das Büro verlassen ist eine wunderbare Sache!

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Liebe Grüße

Thomas

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