Mit Teamwork zu einem der größten Youtube-Kanäle – ein Interview mit Chris Schuppner

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Chris Schuppner hat gemeinsam mit Jonathan Laufer einen der größten deutschsprachigen Youtube-Kanäle am laufen. Wie es dazu gekommen ist, worauf die beiden in ihrer Teamarbeit setzen, welche Produktivitäts-Tools Chris empfiehlt und vieles mehr, hörst du natürlich im Interview.


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Transkript dieser Podcast-Folge:

Effizienter arbeiten, lernen und leben – der Podcast für dein Selbstmanagement. Damit du endlich wieder mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben hast.  #00:00:16-6#

Hallo und ein herzliches Willkommen zu dieser Podcastfolge. Mein Name ist Thomas Mangold, und ich freue mich sehr, dass du uns wieder dein Ohr leihst. Ich habe heute Chris Schuppner zu Gast, einer der beiden Gründer von Logical Lemon. Der Name ist dir vielleicht schon bekannt, denn ich hatte den Partner von Chris, Jonathan Laufer, bereits als Gast in meinem Podcast. Das war in der Folge Nummer 328, falls du nochmal hineinhören möchtest.  #00:00:50-7#

Chris und Jonathan haben mich im Dezember in Wien besucht. Wir haben in meiner Küche gesessen und die Interviews aufgenommen. Logical Lemon, was ist das denn? Es ist einer der größten deutschsprachigen YouTube Kanäle mit fast 400.000 Abonnenten. Du findest dort hochwertiges Wissen rund um das Thema Persönlichkeitsentwicklung. Es werden regelmäßig animierte Buchrezensionen veröffentlicht und inspirierende und motivierende Videos hochgeladen. Aber es gibt auch Tutorials zu Themen wie Produktivität, Beziehung, Glück und finanzielle Ratschläge.  #00:01:28-2#

Chris und Jonathan haben nicht nur diesen YouTube Kanal hochgezogen, sondern sie haben auch eine Beratungsagentur gegründet, die ihren Kunden dabei hilft, den Bekanntheitsgrad ihrer YouTube Videos zu erhöhen und Kunden zu gewinnen. In diesem Interview plaudere ich mit Chris über viele spannende Dinge, zum Beispiel darüber, wie sie sich im Team organisieren, welche Tools sie benutzen, welche Bücher Chris liest und wo er sich und auch YouTube in zehn Jahren sieht. Dabei ist ein wirklich spannendes Interview herausgekommen, und deswegen möchte ich gar nicht mehr lange plaudern. Vorhang auf für das Interview mit Chris Schuppner von Logical Lemon! #00:02:12-8#

Thomas: Hallo Chris, es freut mich sehr, dass ich dich hier in Wien zum Live-Podcast begrüßen darf. Sei doch so lieb und stell dich kurz vor. Wer bist du, und was machst du? #00:02:26-6#

Chris: Hallo Thomas, erstmal vielen Dank für die Einladung. Ich bin Chris Schuppner, Geschäftsführer des YouTube Kanals Logical Lemon. Jonathan und ich haben vor zwei Jahren angefangen, uns selbständig zu machen. Ich bin gelernter Ingenieur und bin von einem Angestelltenverhältnis in die Selbständigkeit hineingerutscht.  #00:02:49-3#

Thomas: Jonathan habe ich schon zu Gast im Interview gehabt. Euer YouTube Kanal hat 400.000 Abonnenten und ist damit einer der größten deutschsprachigen YouTube Kanäle. Das ist wirklich cool. Ihr arbeitet ortsunabhängig. Wie organisiert ihr euch? Welche Tools verwendet ihr, und wie ist der Ablauf eurer Zusammenarbeit? #00:03:07-2#

Chris: Jonathan hat bereits erwähnt, dass es am Anfang sehr schwierig war. Man hört immer wieder, dass das Online-Arbeiten die Zukunft sei. Einer sitzt am Standort A, der andere an Standort B, alles funktioniert perfekt, und man kann von zu Hause aus arbeiten. Unsere Erfahrung ist jedoch, dass dies erst funktioniert, wenn man ein eingespieltes Team ist und den Charakter des Gegenübers kennt. Es gibt verschiedene Persönlichkeitstypen. Wenn man das weiß, kann man ortsunabhängig arbeiten.  #00:03:42-2#

Wenn man das jedoch vorher nicht weiß, wird es schwierig, weil die die Kommunikation dann nicht effektiv ist. Wir haben das Problem so gelöst, dass wir uns zusammen drei Monate lang bei Jonathan eingebunkert und auf engsten Raum zusammengearbeitet haben. Danach hat es auch mit der Online-Arbeit funktioniert. Gelegentlich muss man sich aber wieder mal eine Woche lang treffen, um dann wieder auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. So funktioniert die Zusammenarbeit, jedoch auch nur bis zu einem gewissen Grad.  #00:04:15-8#

Unser nächstes Ziel ist ein gemeinsames Büro. Wenn eine dritter oder gar eine vierte Person dazukommt, dann wird es ganz schwierig, die Arbeit zu organisieren. Dann muss man eine Company Culture entwickeln, und das geht nur, wenn man räumlich zusammenarbeitet.  #00:04:27-9#

Thomas: Das heißt, es wird gemeinsam im Büro gearbeitet, und das sind dann neue Herausforderungen. Gibt es irgendwelche Tools, die ihr im Team zur Kollaboration nutzt? #00:04:40-7#

Chris: Das wichtigste Kommunikationsmedium ist natürlich WhatsApp, und wir nutzen außerdem iMessage und diverse Dienste wie Skype oder Face Time. Die ermöglichen alle eine super Kommunikation, auch mit unseren Kunden in ganz Europa. Das wäre vor zehn Jahren gar nicht möglich gewesen. Durch die digitalen Tools ist es erst möglich geworden, dass man von einem Laptop aus problemlos eine Company mit fünf- oder sechsstelligen Umsätzen aufbauen kann. Man hat keine Fixkosten mehr, und das ist super.  #00:05:19-9#

Für das Projektmanagement nutzen wir Google Drive und Google Docs. Das war einer der Game Changer unserer Zusammenarbeit, dass wir gemeinsam an einem Dokument arbeiten können. Man muss keine Word-Dateien mehr herumschicken. Allein das hat uns damals einen Zeitfaktor 10 gekostet, zehn Stunden lang Word-Dokumente herumzuschicken. Manchmal sind es ganz einfache Sachen, die einen riesigen Hebel haben. #00:05:42-8#

Thomas: Absolut, das kann ich voll und ganz unterstreichen. Wie organisierst du dich privat? Nutzt du im persönlichen Bereich ebenfalls Tools für dein Zeit- und Selbstmanagement? #00:05:52-2#

Chris: Auf jeden Fall! Ich habe eine feste Morgenroutine. Ich beginne den Tag mit zwei großen Gläsern Wasser, und erst danach kommt der Kaffee. Auch die Bewegung habe ich in meinen Alltag eingebaut. Ich messe sie mit einer Apple Watch, um herauszufinden, ob ich mich genug bewege. Man denkt immer, man würde sich viel bewegen, aber wenn man die eigene Aktivität misst und die Daten schwarz auf weiß sieht, dann erkennt man oft, dass man sich gar nicht so viel bewegt hat, wie angenommen.  #00:06:29-5#

Ich tracke auch meine persönliche Arbeitszeit. Das mache ich mit einem Zeitwürfel von Timeular. Wenn ich eine Aktivität beginne, dann schalte ich diesen Timer an und messe die Zeit, die ich dafür aufwende. Ich dachte immer, ich sei bereits super gut organisiert und produktiv, aber nach zwei Wochen mit dem Timer wurde ich eines Besseren belehrt. An der einen Tätigkeit arbeitet ich 5 Minuten, an der nächsten eine halbe Stunde, und für die beiden darauffolgenden Arbeiten benötigte ich jeweils 10 Minuten. Das war ein riesiges Chaos. Und wenn man ein solches Ergebnis schwarz auf weiß sieht, wird man mit der Wahrheit konfrontiert und kann dann nachbessern. Und das ist das Spannende an der Sache, denn mit dieser Erkenntnis kann man einige produktive Stunden herausholen. #00:07:14-7#

Thomas: Absolut. Kannst du uns diesen Timeular Würfel kurz erklären? Soweit ich weiß, ist dieser Würfel eckig, und jeder Ecke wird eine Tätigkeit zugewiesen.  #00:07:29-4#

Chris: Genau. Der Würfel hat acht Seiten, und wenn ich ein Meeting beginne, lege ich den Würfel auf die Seite „Meeting“. Dann misst er die Zeit und informiert mich darüber, dass die Besprechung 45 Minuten gedauert hat. Die Aktivitäten kann man individuell festlegen. Zum Beispiel hat mein Würfel noch die Seiten „Buchhaltung“ und „eigene Lernzeit“, denn ich studiere nebenbei. Mit diesem System kann ich prüfen, ob ich eventuell sogar bestimmte Arbeiten zusammenlegen kann, so dass ich nicht jeden Tag 20 Minuten lang Buchhaltung mache, sondern vielleicht freitags immer anderthalb Stunden lang.  #00:08:00-8#

Thomas: Damit richtest du den Fokus auf eine einzige Sache, und das möglichst lange. Der Game Changer bei der Produktivität ist, sich nicht ständig unterbrechen zu lassen. Die Webseite von Timeular werden wir natürlich in den Show Notes verlinken. Du hast recht, das Tracking ist extrem wichtig. Ich habe eine Zeitlang meine Arbeit am Computer getrackt, welche Webseiten ich besucht und welche Programme ich benutzt habe. Das war am Anfang auch erschreckend. Das gibt es doch nicht, dachte ich mir, ich steige doch nicht so oft von Google Docs auf den Webbrowser um, das ist doch unmöglich! Aber man hat es dann schwarz auf weiß und bekommt einen Productivity Score. Das ist auf jeden Fall sehr spannend. #00:08:50-3#

Erzähl uns doch ein bisschen, wie dein Tagesablauf aussieht. Du hast uns bereits von deiner Morgenroutine erzählt. Wie geht es bei dir weiter? #00:08:57-4#

Chris: An die Morgenroutine schließen sich die kreativen Arbeiten an, die viel Konzentration kosten. Die ersten zwei, drei Stunden des Tages widme ich den Inhalten meines MBA-Studiums. Die Themen sind manchmal sehr trocken, zum Beispiel, wenn es um Steuerrecht, Controlling oder Human Resources Management geht. Deshalb benötige ich morgens die Zeit, in der mich niemand ablenkt, wo ich die Inhalte lese, zusammenfasse und in Ruhe lernen kann. Dadurch wird das Studium nicht so stressig. Vorher habe ich Ingenieurwissenschaften studiert, und da kam es vor, dass ich erst zwei Wochen vor der Prüfung gelernt habe. Das war sehr stressig, und die Noten waren dementsprechend nicht immer perfekt. Jetzt habe ich mir angewöhnt, jeden Tag ein bisschen etwas für das Studium zu tun, ohne Stress, und dadurch bleibt das Wissen besser im Gedächtnis hängen.  #00:09:54-2#

Das war mein Morgen. Danach geht es direkt weiter mit den Management Aufgaben unserer Company, Weiterentwicklung des Geschäftsmodells und organisatorische Aufgaben. Weil ich eine Management Position habe, muss ich viele verschiedene Dinge machen, hier mal ein bisschen Buchhaltung, dort ein Meeting organisieren, mal eine Rechnung schreiben oder einem Kunden Support geben. Dabei versuche ich, ein Muster zu erkennen, um dann die Zeiteinheiten in große Blöcke aufteilen zu können.  #00:10:31-4#

Ich mache mir dabei aber keinen großen Stress mehr. Früher habe ich gedacht, dass man von 08:00 bis 10:00 Uhr festgelegte Tätigkeit verrichten muss, aber dieses Zeitmanagement engt zu sehr ein und verursacht Stress. Inzwischen nehme ich es lockerer und achte vermehrt auf das Endergebnis. Wie viele Stunden habe ich produktiv gearbeitet? Ob ich jeden Tag eine Stunde lang eine bestimmte Tätigkeit gemacht habe, das ist mir weniger wichtig geworden. Das Ergebnis muss stimmen.  #00:11:00-9#

Thomas: Genau, das ist das Allerwichtigste. Das Management eurer Firma mit dem Studium zu verbinden, das hört sich stressig an. Planst du auch Freizeitaktivitäten ein und setzt dir eine Uhrzeit für den Feierabend? Oder nimmst du es, wie es kommt? #00:11:13-6#

Chris: Das wird mein nächster Schritt werden. Wenn wir die Arbeit in ein Büro auslagern, dann haben wir eine räumliche Trennung. Wenn man von zu Hause aus arbeitet, also dort, wo man auch lebt, dann fällt es schwer, abzuschalten.  #00:11:28-0#

Thomas: Da ist man quasi immer in der Arbeit.  #00:11:29-0#

Chris: Richtig. Deswegen investieren wir in das neue Büro, denn dann können wir Beruf und Freizeit trennen. Das ist auch besonders wichtig, um Gewohnheiten aufbauen zu können. Man sollte einen bestimmten Raum für das Lernen oder für das Lesen benutzen und das Schlafzimmer zum Schlafen und nicht, um noch auf dem Handy herum zu tippen oder Fernsehen zu schauen. Das ist ganz wichtig. #00:11:51-2#

Thomas: Was ist dein größter Game Changer im Bereich Zeit- und Selbstmanagement gewesen? Hast du einen Tipp für unsere Hörerinnen und Hörer?  #00:11:57-4#

Chris: Ich habe einen Buchtipp, und zwar „The Effective Ecexutive“ von Peter Drucker. Jeder hat schon einmal davon gehört, dass man seine Zeit messen soll. Ich habe das immer mal wieder versucht, aber es hat nicht richtig geklappt. Der Timeular Würfel, den man einfach nur umlegen muss, hat es mir dann sehr einfach gemacht, meine Zeit zu tracken. Das war mein größter Game Changer. Man versteht diesen Tipp, weil er einfach ist, „miss deine Zeit und optimiere sie“, aber man muss erst lernen, wie man ihn im Arbeitsalltag implementiert.  #00:12:39-6#

Thomas: Daran schließt sich die Frage an, was ich eliminieren, automatisieren und delegieren kann. Es gibt viele großartige technische Hilfsmittel, um vieles zu automatisieren. Ich wende dieses System jedoch nur einmal im Jahr an und tracke dann zehn meiner Arbeitstage. Das richtet meinen Fokus wieder neu aus und hilft mir, achtsamer zu sein. Das ist ein spannender Tipp von dir, danke dafür.  #00:13:13-7#

Vielleicht kannst du uns noch ein bisschen über euer Unternehmen erzählen. Ihr beratet Kunden, wie sie mit YouTube Reichweite gewinnen können. Wie sieht die Zukunft aus, wird YouTube weiterhin so spannend bleiben?  #00:13:39-9#

Chris: Nach wie vor wird es sehr wichtig sein, dass man Inhalte und Informationen in Videos packt. Allein mein ganzer Studiengang ist darauf aufgebaut, dass wir Wissen über Videos transportieren und erlernen und dass wir über ein Blended Learning Konzept arbeiten und keine vollen Präsenztage mehr haben. Genauso ist es auch mit unserer Company. Wir bieten eine Consulting Dienstleistung an, wo der Kunde nicht zu uns kommen muss, sondern er nimmt sich die Zeit. Es gibt ein Gruppen Coaching, in das man sich einklinken kann. Außerdem gibt es 1:1 Gespräche, alles über Online Medien.  #00:14:21-1#

Bestimmte Tools ermöglichen es uns, dass wir bis zu 40, 100 oder gar 1.000 Kunden parallel betreuen könnten, weil es effizienter ist, die Inhalte mit digitalen Werkzeugen zusammenzulegen. Wir messen, welche Fragen häufig vorkommen und verpacken die Antworten in Videomaterialien. Es ist erst seit Kurzem möglich, das technisch umzusetzen, und wir versuchen, das Beste aus dieser Technik herauszuholen.  #00:14:50-1#

Einer unserer Kunden ist im Segment Brandschutz tätig und möchte dieses Thema in die digitale Welt transportieren. Genauso ist es mit dem Steuerberater, der seinen Kunden erklären möchte, wie sie ihre Steuern optimieren können. Ich bin jetzt 30 Jahre alt und lese keine physischen Zeitungen. So geht es wohl den meisten meiner Generation. Und in Büchern ist es meist nicht möglich, Werbung zu platzieren. Auch Fernsehen schaue ich nicht. Ich habe keinen Fernseher, sondern einen Laptop, und wenn ich Informationen benötige, dann gehe ich auf LinkedIn, auf YouTube oder auf Instagram, und dort bekomme ich alle Informationen, die ich benötige.  #00:15:27-1#

Dort erreiche ich die Leute auch viel schneller. Heutzutage kann ich mit Unternehmern sprechen, die Hunderte Millionen machen, indem ich ihnen einfach eine Instagram Nachricht schreibe. Der Zugang ist viel enger und schneller geworden, und dahingehend sollte man sich als Unternehmen positionieren. YouTube, Podcasts oder Instagram sind so wichtig, wie es vor zehn Jahren wichtig war, eine Webseite zu haben. Heute fragt niemand mehr, ob er eine Webseite braucht, weil er nicht weiß, ob seine Kunden im Internet unterwegs sind. Natürlich sind sie das. Und in meiner Generation findet man die Kunden ausschließlich in den Sozialen Medien.  #00:16:04-2#

Thomas: Was hat Quelle gesagt? Wir brauchen das Internet nicht, denn wir haben den Katalog. (Lacht) Und heute gibt es Quelle nicht mehr. Ich kann das Beispiel meines Neffen anführen, der jede freie Sekunde bei YouTube verbringt. Das ist ein Thema, das spannend bleibt. Ich habe Jonathan schon gefragt und würde gerne auch von dir wissen, ob du Ziele für die nächsten zehn Jahre hast. Bist du in zehn Jahren YouTube Consultant N° 1 oder welche Ziele hast du? #00:16:34-6#

Chris: Zehn Jahre ist natürlich eine sehr lange Zeit. Es ist sicher, dass sich unser Leben durch die digitale Revolution so sehr ändern wird, dass wir es uns heute noch gar nicht ausmalen können. Hätte man mir vor fünf Jahren, als ich mein Studium zum Ingenieur angefangen habe gesagt, dass ich mal YouTube Consultant werde, hätte ich das wahrscheinlich für völlig abstrus gehalten. Wie soll man damit Geld verdienen, hätte ich mich gefragt. Heute sehe ich, dass es ein lukratives Business ist. Und in fünf, sechs Jahren wird es weitere Änderungen geben.  #00:17:07-0#

Heute muss man sich darauf einstellen, dass man auf der dann aktuellen Welle mitreiten muss. Deswegen muss man sich ständig weiterbilden. In zehn Jahren, denke ich, werden wir immer noch zu den führenden Unternehmen in ihrem Bereich gehören. Wie kann man heute seine Zielgruppe erreichen? Auf YouTube! Wir haben den Zugang zur jungen Zielgruppe, denn die Konsumenten der YouTube Kanäle sind in der Regel männlich und zwischen 14 und 28 Jahre alt. Das ist unsere Hauptzielgruppe. Wir wissen genau, wie wir unsere Inhalte verpacken müssen, so dass sie gerne geschaut werden, dass sie den Leuten nicht ins Gesicht gedrückt werden, sondern dass sie die Videos freiwillig schauen und sie auch mögen. Man muss ein richtig cooles Marketing machen. Und wenn wir das weiterhin tun, dann wird es uns auch in zehn Jahren noch ziemlich gut gehen.  #00:17:46-7#

Thomas: Das glaube ich auch. Für die, die wie ich 40+ sind, passt es auf jeden Fall auch.  #00:17:56-3#

Chris: Das sehen wir auch bei manchen Kunden, die Vermögensverwaltung betreiben, denn auch die gewinnen Kunden über YouTube. Und die Leute, die ein Vermögen haben, sind meist älter als 40 Jahre, denn vorher hat man in der Regel kein großes Vermögen. Wir selbst haben auch Kunden über YouTube bekommen, die weit über 60 sind.  #00:18:25-0#

Thomas: Das ist keine Frage des Alters, sondern es geht darum, wie lernfähig man ist. Man muss eben alle Medien nutzen, die es gibt. Sehr spannend. Habe ich irgendetwas vergessen, würdest du gerne noch irgendwas gefragt werden? Gerne darfst du dir auch selbst eine Frage stellen. Gibt es noch etwas Spannendes? #00:18:41-1#

Chris: Einfach mit den Inhalten weitermachen! Ich finde das Thema Produktivität super, weil man viele Leute damit erreicht. Es ist auch ein kostenloses Thema. Einfach einen Podcast herunterladen, und man hat einen großen Mehrwert. Vor zehn oder fünfzehn Jahren hätte man noch gar keinen Zugang dazu gehabt.  #00:18:58-2#

Thomas: So ist es. Das Medium „Podcast“ sollte man auf jeden Fall nutzen. Wo im Netz kann man mehr über euch erfahren? Vielleicht magst du es auch nochmal sagen.  #00:19:05-8#

Chris: Einfach unter logicallemon.de die Webseite besuchen und dann ein Gespräch beziehungsweise ein Telefonat mit uns buchen, um herauszufinden, wie wir aktuell auf YouTube weiterhelfen können. Vielleicht können wir sogar das Unternehmen darauf positionieren. Oder natürlich einfach auf YouTube „Logical Lemon“ eingeben. Die meisten werden wahrscheinlich schon das eine oder andere Video vorgeschlagen bekommen haben und erkennen uns wieder, wenn sie Logical Lemon aufrufen.  #00:19:33-3#

Thomas: Das kann ich mir gut vorstellen. Dann auch dir vielen Dank, lieber Chris für den Besuch in Wien und für das interessante Gespräch. Alles Gute! #00:19:41-0#

Chris: Vielen Dank.  #00:19:44-2#

Vielen lieben Dank nochmal für dieses Interview, Chris. Die ganzen Links, unter anderem zu Timeular, zum Würfel oder zum Buch von Peter Drucker findest du natürlich in den Show Notes. Und den Links zu den Show Notes, den findest du in der Beschreibung zu diesem Podcast. Einfach in die App gehen und dort auf den Link klicken, dann bekommst du das alles geliefert. #00:20:07-9#

Ich rate dir auf jeden Fall, den YouTube Kanal von Logical Lemon zu abonnieren. Es ist wirklich eine extrem spannende Sache, die ich dir sehr ans Herz legen kann. Das soll es für diese Podcastfolge schon wieder gewesen sein. Ich sage auch dir vielen lieben Dank fürs Zuhören, machs gut und genieße deinen Tag.  #00:20:29-6#

Effizienter arbeiten, lernen und leben – der Podcast für dein Selbstmanagement. Damit du endlich wieder mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben hast.  #00:20:49-8#

Chris Schuppner

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Thomas Mangold, Autor, Podcaster, Keynote-Speaker

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