Passives Investieren – ein Interview mit Holger Grethe

„Mr. passives Investieren“, Holger Grethe ist heute bei mir zu Gast im Interview. Gemeinsam plaudern wir darüber, wie du dich sehr zeitschonend um deine Finanzen kümmern kannst und trotzdem zu Vermögen kommst. Wenn es dir also an der Zeit fehlt dich um deine Finanzen zu kümmern, dann bist du in diesem Interview genau richtig.


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Transkript dieses Interviews:

Effizienter arbeiten, lernen und leben – der Podcast für dein Selbstmanagement. Damit du endlich wieder mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben hast.  #00:00:17-2#

Hallo und herzlich willkommen zur 259. Podcastfolge. Mein Name ist Thomas Mangold, und ich freue mich sehr, dass du mir auch heute wieder dein Ohr leihst. Wie versprochen gibt es heute das Interview mit Mr. Passives Investieren Holger Grethe. Wenn du Vermögen und Wohlstand aufbauen willst, dann bist du hier genau richtig, vor allem, wenn du dieses Ziel erreichen möchtest, ohne viel Zeit investieren zu müssen. Holger erklärt uns, wie er Vermögen und Wohlstand aufbaut und wieviel Zeit er dafür investiert. Er gibt zwei Tool-Tipps und berichtet über seine Angebote, die ich selbst auch schon angenommen habe, zum Beispiel seinen Investor Kurs, bei dem ich das passive Investieren gelernt habe. Auch darüber plaudern wir in dieser Podcastfolge. Ich will nicht mehr viel erzählen. Legen wir einfach los mit dem Interview mit Holger Grethe. #00:01:15-9#

Thomas: Hallo Holger, es freut mich sehr, dass du dir Zeit für dieses Interview genommen hast. Du warst bereits zweimal bei mir im Podcast zu Gast und bist heute ein drittes Mal dabei. Stell dich meinen Hörerinnen und Hörern kurz vor. Wer bist du, und was machst du? #00:01:27-7#

Holger: Hallo Thomas, vielen Dank für die Einladung. Für alle Hörerinnen und Hörer, die die beiden ersten Interviews nicht gehört haben, mein Name ist Holger Grethe, und ich betreibe die Webseite zendepot.de. Mit dieser Seite unterstütze ich Menschen, erfolgreich Vermögen in Eigenregie zu bilden, und zwar auf eine bestimmte Art und Weise. #00:01:55-2#

Thomas: Das ist ein sehr spannendes Thema, und auch in meinem Blog geht es gerade um Finanzen und Selbstmanagement. Meine erste Frage dreht sich um das Mindset: Warum beschäftigen sich so wenige Menschen mit dem Thema „Geld“? Was ist deine Meinung dazu, Holger? #00:02:10-6#

Holger: Ich glaube, dass sich jeder zwangsläufig mit Geld beschäftigt. Die Frage ist, in welcher Form man es macht. Die Leute haben mehr oder weniger jeden Tag Gedanken, die sich ganz klassisch um das Geld drehen. Wann kommt das nächste Gehalt auf mein Konto? Was kann ich mir davon leisten? Warum kann sich der Kollege mehr leisten und ein dickeres Auto fahren? Die klassische Frage, die alle Menschen umtreibt lautet, wie komme ich an mehr Geld, und das möglichst auf eine angenehme Art und Weise? #00:02:52-6#

Beschäftigung mit Geld ist etwas Zwangsläufiges, es ist wie das Atmen von Sauerstoff, es muss sein. Deine Frage zielt wahrscheinlich darauf ab, dass sich nur wenige Menschen in dem Sinne mit Geld beschäftigen, dass man mehr damit anfängt, als es lediglich auszugeben, sprich, dass man es spart und damit zielgerichtet Vermögen aufbaut. Da geht es um Fragen zu Geldanlagen und wie langfristige Investitionen aussehen können. Wenn man sich die Suchbegriffe zu diesem Thema bei Google anschaut, dann sind es nicht einmal 20.000 Menschen im deutschsprachigen Raum, die das Keyword „Geld anlegen“ eingeben. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie wenig das ist. Jeder andere Begriff, jedes Hobby hat wahrscheinlich ein Vielfaches an Suchanfragen. Die Nachfrage nicht gering, obwohl die Geldanlage jeden beschäftigen sollte. #00:04:02-9#

Die Frage ist, woran das liegt. Was sind die Ursachen für dieses mangelnde Interesse? Ich denke, dass es bei langfristigen Investitionen und Vermögensaufbau nur sehr wenige direkte emotionale Benefits gibt, also etwas, was ich sofort spüren kann, womit es mir sofort besser geht. Die selbstgenutzte Immobilie würde ich dabei noch ausklammern, weil die Motivation dabei noch höher ist. Das Haus oder die Wohnung kann man sofort nutzen, wenn man sie kauft. Wenn ich mir ein Haus baue und es so einrichte, wie es mir gefällt, dann habe ich direkt etwas von meiner Investition. Dementsprechend löst es positive Emotionen aus sowie die Bereitschaft, Zeit und Geduld hineinzustecken. #00:04:56-6#

Die fehlende Emotionalität der Investition ist der eine Grund. Dann ist es natürlich auch ein komplexes Thema. Es gibt sehr viele widersprüchliche Aussagen dazu, was man auf welche Art machen sollte. Es gibt ein eigenes Vokabular in der Finanzwelt, mit dem man sich auseinandersetzen muss, wenn man tiefer einsteigen will. Man muss beispielsweise verstehen, was der Unterschied zwischen einem ausschüttendem und einem thesaurierenden Fonds ist. Es gibt viele Fremdwörter und Fachwörter, die man kennenlernen muss, um zu verstehen, was Sache ist.  #00:05:34-6#

Und nicht zuletzt gibt es bei Finanzprodukten einen hohen Grad der Abstraktion, wo man teilweise nicht versteht, was mit dem eigenen Geld passiert und wie die Finanzprodukte funktionieren. Das alles zusammen sorgt dafür, dass dieses Thema nicht besonders sexy ist.  #00:05:51-3#

Thomas: Dass die Keyword Suche zu diesem Thema so gering ist, hätte ich nicht gedacht. Ich hätte mindestens das Zehnfache an Suchvolumen geschätzt, wenn nicht sogar das Zwanzigfache. Das ist schon enttäuschend. Du hast die Wörter „Vermögen“ und „Wohlstand“ erwähnt. Wie kann man dauerhaft Vermögen und Wohlstand aufbauen? Was ist deine Strategie? #00:06:13-1#

Holger: Zuerst würde ich diese beiden Begriffe trennen. Wohlstand ist ohne Vermögen möglich. So lange ich gut genug verdiene, geht es mir gut, und ich kann mir großartige Sachen leisten. Das heißt aber nicht, dass ich mir ein Vermögen aufbauen kann. Umgekehrt ist es jedoch kaum möglich, vermögend zu werden, wenn man nicht zumindest einen gewissen Wohlstand genießt, sprich, gewisse finanzielle Ressourcen zur Verfügung hat. Wenn man Vermögen bilden will, dann ist das ein Prozess, der auf drei Ebenen stattfindet. Auf der ersten Ebene ist das Einkommen. Ich muss Geld verdienen. Auf der zweiten Ebene muss ich das Geld zurücklegen, das heißt, ich darf nicht alles ausgeben, was ich habe. Ich muss sparen. Und auf der dritten Ebene sollte ich diese Ersparnisse so investieren, dass ich kein Geld verliere und dabei noch eine gute Rendite herausbekomme. Das Geld sollte sich ohne mein Zutun vermehren. Das sind die Voraussetzungen, um Vermögen aufzubauen. #00:07:14-6#

Um Wohlstand zu genießen, reicht die Ebene 1, also ein gutes Einkommen. Das ist ein Unterschied, den viele nicht verstehen. Jemand, der viel Geld verdient, ist noch lange nicht reich oder vermögend. So lange ich alles ausgebe, was ich einnehme, und wenn es 50.000,- Euro im Monat sind oder ich sogar Einkommensmillionär bin, werde ich trotz dieses gigantischen Einkommens nicht vermögend. Ich muss aus der Fließgröße „Einkommen“ eine Bestandsgröße machen, nämlich das Vermögen. Deswegen muss ich einen Teil meines Einkommens abzwacken, in ein Reservoir schaufeln und daraus ein Vermögen aufbauen. Das ist der Zusammenhang. #00:08:02-3#

Thomas: Deine Definition ist klar. Jetzt sind wir in einem Podcast, in dem es sehr viel um das Zeitmanagement geht. Sich um seine Finanzen zu kümmern, das bedeutet immer auch, Zeit zu investieren. Dazu habe ich zwei Fragen. Wie viel Zeit verbringst du pro Tag, pro Woche oder pro Monat mit deinen Finanzen beziehungsweise, wie viel Zeit empfiehlst du den Hörerinnen und Hörern, um sich mit dem Thema „Finanzen“ zu beschäftigen? #00:08:36-8#

Holger: Zunächst zu mir persönlich. Ich verbringe relativ wenig Zeit damit, weil ich meine Finanzen gut organisiert habe beziehungsweise, weil ich bereits eine Strategie und Struktur aufgebaut habe. Ich muss nicht jeden Tag von Neuem darüber nachdenken, wie es laufen müsste. Es ist wahrscheinlich wie beim Zeitmanagement auch, wenn ich klare Regeln und Abläufe habe, vielleicht auch Aufgaben zusammenfassen kann, dann spart das natürlich Zeit und ist effizienter. Ich selbst mache Anfang des Monats ein Vermögensupdate, das heißt, ich gehe alle Konten und Depots durch und übertrage deren Werte in eine Tabelle. Dadurch erhalte ich alle Ergebnisse aufgeschlüsselt nach verschiedenen Gruppen. Was habe ich an Barvermögen, an Cash, an das ich schnell herankomme? Was liegt in Aktien, was ist für die Kinder investiert? Das habe ich alles aufgeschlüsselt und schaue mir jeden Monat an, wo wir stehen. Das dauert etwa zehn bis fünfzehn Minuten. #00:10:07-9#

Außerdem lade ich monatlich alle Konto- und Depotauszüge herunter und archiviere sie in Ordnern auf meinem Rechner. Damit ist die Dokumentation vollständig, und ich kann später alles nachvollziehen. Einmal im Quartal prüfe ich, ob ich das zurückgelegte Geld in ETFs neu investieren sollte. Das sind klar definierte Aufgaben, die zeitschlank gestaltet sind. #00:10:45-0#

Meine Empfehlung an alle Hörerinnen und Hörern ist, dass man sich zunächst einmal ausgiebig mit den eigenen Finanzen beschäftigen muss. Es kommt immer darauf an, wo jemand steht. Manche haben sich noch gar nicht mit dem Thema beschäftigt, und alles läuft wie Kraut und Rüben durcheinander. Sie sind erstaunt darüber, wie wenig Geld sie am Ende des Monats auf dem Konto haben und wissen noch nicht einmal, welche Konten und Verträge sie überhaupt haben. Dann wäre meine Empfehlung, den eigenen Status quo zu erheben und zu prüfen, was vorhanden ist, was weg soll und was bleiben kann. Alles einmal sortieren und auf die Bahn bringen. Wenn man dann eine Struktur hat sowie eine Strategie, was den Vermögensaufbau anbelangt, dann ist nur noch wenig Zeit notwendig. Mit einer Stunde im Quartal schafft man es dann meiner Meinung nach, seine Depots zu verwalten. #00:11:46-5#

Thomas: Es ist auf jeden Fall empfehlenswert, Ordnung in seine Finanzen zu bringen. Wie beim Zeitmanagement und beim Selbstmanagement gibt es sicher auch viele Tools, Apps und Programme, die man für sein Finanzmanagement verwenden kann, angefangen von Haushaltsbüchern bis hin zu Apps für Broker. Nutzt du irgendetwas davon, und falls ja, welche kannst du empfehlen? #00:12:13-9#

Holger: Ich bin relativ langweilig und konservativ, was das betrifft und mache alles mit Excel beziehungsweise mit Numbers. Ich setze lieber eine eigene Tabelle auf und weiß, was drinsteht und welche Faktoren dort berücksichtigt sind. Es gibt sicherlich tolle Sachen, jedoch kenne ich mich damit nicht besonders gut aus, weil ich es selbst nicht benötige. Es gibt eine App für das Smartphone, die mir sehr gut gefällt, und zwar heißt sie „Rechenknecht“. Damit lassen sich verschiedene Berechnungen durchführen. Was passiert, wenn ich jeden Monat 200,- Euro anlege, und bei welcher Rendite und bei welcher Laufzeit entwickelt sich das zu welcher Vermögenssumme? Dabei wird der Zinseszins berechnet. Oder wenn ich später ein Vermögen in Höhe einer Summe x und eine Rendite y habe, wie viel kann ich dann monatlich herausnehmen, und wie lange hält das Geld? Solche Sachen kann man damit machen. #00:13:13-7#

Diese App nutze ich gerne, um Ideen, die ich im Kopf habe, schnell in Zahlen umzusetzen. Es ist sehr schwierig, sich den Zinseszinseffekt vorzustellen, denn das schafft unser Gehirn nicht gut. Man unter- oder überschätzt die Wirkung, die dieser Effekt hat, je länger das Geld angelegt wird. Mit solchen Tools kann man sehr schön spielen. Es gibt auch eine gute Webseite, die diese Funktionen anbietet, zinsen-berechnen.de, dort gibt es Rechner für viele unterschiedliche Szenarien. Auch wenn es nur spielerisch ist, halte ich es auf jeden Fall für sinnvoll, wenn man durch diese Tools ein Gefühl für die Zahlen bekommt und erkennt, wie sich eine Geldanlage entwickelt. #00:14:02-6#

Thomas: Sehr spannend. Ich habe mir die App gerade heruntergeladen, aber meine Benzinkosten pro Jahr will ich lieber nicht wissen! (Lacht) Holger, du bloggst und podcastest zum Thema „Finanzen“, und beim Podcast bin ich quasi dein Co-Moderator. Der ist sehr spannend, und ich darf dabei immer viel dazulernen. Erzähl mal, worum es bei deinem Blog und dem Podcast geht. #00:14:38-5#

Holger: Im Grunde geht es um die Dinge, die wir in diesem Interview bereits angesprochen haben, jedoch in tiefergehenden Facetten. Ein beliebtes Thema sind zum Beispiel Immobilien. Soll ich sie kaufen oder mieten? Kann ich als Mieter Vermögen aufbauen oder schaffen das nur Immobilienbesitzer? Da interessiert meine Leser der Vergleich. Wie unterscheiden sich Immobilien und Aktieninvestments? Wenn man die Börse spannend findet, dann ist die nächste Frage, wie man dort am besten investiert. Ich empfehle das passive Investieren mit ETFs, und im Blog erkläre ich, warum ich es für die beste und effizienteste Methode halte, sein Geld mit Aktien zu vermehren. Und es geht darum, welche psychologischen Herausforderungen auf mich warten, wenn ich Vermögen aufbauen will. Gerade, wenn ich an die Börse gehe, muss ich mit gewissen Kursschwankungen leben und so weiter. Das ist ein Portfolio an Themen, die ich auf dem Blog habe und die wir zusammen auf dem Podcast bearbeiten. #00:15:52-3#

Thomas: Sehr spannend, ich kann sehr empfehlen, sich dort hineinzulesen. Das passive Investieren mit ETFs habe ich von dir und deinem ZEN Investor Kurs gelernt. Ich bin sehr froh, dass ich über diesen Kurs gestolpert bin. Schon vor zwei Podcastfolgen habe ich erzählt, dass ich ein durchaus turbulentes Investoren- und Finanzleben hatte und viel ausprobiert habe. Aber bei deinem Kurs bin ich hängengeblieben, und der ist wirklich eine sehr coole Sache. Ich bin dir sehr dankbar für diesen Kurs. Erzähl mal, was kann man in diesem Kurs alles lernen? #00:16:27-7#

Holger: Das Ziel ist zu lernen, wie man erfolgreich in Eigenregie mit einem ETF-Depot Vermögen aufbaut. Eigenregie bedeutet, dass ich es ohne Banken und Berater schaffe, also ganz auf mich alleingestellt. Das können sich manche nicht vorstellen, aber viele sagen mir, dass sie es mittlerweile gar nicht mehr anders wollen. Viele Leute sind von Bankberatern oder Finanzberatern enttäuscht worden und fühlen sich übers Ohr gehauen. Sie stellen fest, sie zahlen jahrelang in irgendwelche Fonds ein, aber außer einem Haufen Gebühren hat sich nichts getan, und das Geld ist weg. Meine Idee war, einen Kurs zu schaffen, der den Leuten strukturiert zeigt, wie sie auf eigene Faust Geld anlegen und der auch aufzeigt, dass es gar nicht so schwierig und gefährlich ist, wie sich manche vorstellen. #00:17:20-4#

Der Kurs ist jetzt viereinhalb Jahre alt. Seit 2018 gibt es eine Neuauflage, den Zen Investor 2.0. Ich habe mich bei dem neuen Kurs auf eine Schritt-für-Schritt-Anleitung fokussiert. Das Ganze habe ich in vier große Module eingeteilt. Vier Schritte muss man gehen, um als Investor erfolgreich zu sein. Der erste Schritt ist, dass man ein bestimmtes Wissen hat. Man sollte verstehen, wie die Börse funktioniert, zumindest in groben Zügen. Man sollte wissen, was es mit den spezifischen Finanzprodukten auf sich hat und was Fonds und ETFs überhaupt sind. Welche Risiken und Kosten gibt es, und wie gehe ich damit um? Das wäre der erste Baustein, den ich brauche. #00:18:13-5#

Der zweite Baustein für den langfristigen Erfolg ist die Strategie und ein strukturiertes, regelbasiertes Vorgehen. Das kann ich mir einmal schriftlich darlegen. Dazu ist es notwendig, dass ich mir ausrechne, wie viel Geld ich später ungefähr zum Leben brauche. Was steht mir zur Verfügung? Was muss ich tun, und wie viel Geld muss ich anlegen, um meine finanziellen Ziele später erreichen zu können? Schritt 2 wäre also die Strategie. #00:18:47-4#

Der dritte Schritt ist die Umsetzung des Gelernten in die Praxis. Das heißt, wie mache ich das konkret? Wie gehe ich vor, bei welcher Bank oder bei welchem Broker kann ich das umsetzen? Wie richte ich ein Depot ein? Wie kaufe ich überhaupt ETF-Anteile, und worauf muss ich dabei achten, damit ich keine Fehler mache, kein Geld verliere und nicht zu viele Gebühren zahle? In diesem Schritt geht es ganz konkret darum, Handlungsempfehlungen zu geben, wie man das Ganze praktisch in die Tat umsetzt. Wenn man das geschafft hat, dann ist man schon richtig weit gekommen. #00:19:27-4#

Jetzt geht es darum, durchzuhalten, denn Vermögensaufbau ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Die ganze Sache dauert einige Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte, je nachdem, wann ich anfange. Wenn jemand mit Mitte zwanzig anfängt, dann reden wir über dreißig und mehr Jahre, in denen sich das Vermögen aufbaut. Das heißt, ich brauche ein entsprechendes Mindset, um das Ganze durchzuhalten und nicht zwischendurch auf dumme Gedanken zu kommen oder mich von Turbulenzen an der Börse aus der Bahn werfen zu lassen. Und das wäre der wichtige Baustein Nummer 4, das dazugehörige Mindset zu haben. #00:20:04-0#

Alles zusammen ergibt ein Komplettpaket, mit dem man es schafft, eine Strategie und ein Depot aufzubauen und durchzuhalten, auch wenn man anfangs noch relativ ahnungslos war. #00:20:20-7#

Thomas: Von A bis Z ein toller Kurs. Ich beschäftige mich mit meinem ETF-Portfolio vielleicht zehn Minuten im Monat. Es ist tatsächlich ein passives Investieren und wirklich genial. Ich kann es aus eigener Erfahrung empfehlen. Holger, das waren sehr spannende Sachen, die wir von dir gehört haben. Du hast es schon erwähnt, aber lass uns bitte nochmal wissen, wo man mehr über dich erfahren kann. Wo im Netz kann man dich finden? #00:20:49-0#

Holger: Zendepot.de. Von dieser Webseite aus findet man auch den Podcast, meinen Newsletter und den Kurs. Von da aus geht es weiter. #00:21:00-8#

Thomas: Und wir werden das natürlich auch alles in den Show Notes verlinken. Holger, ich bedanke mich recht herzlich für das spannende und tolle Interview. Ich bin mir sicher, dass wir es irgendwann auch noch ein viertes Mal schaffen werden, weil das Thema ein wirklich großes ist. Und wie es in meinem Podcast üblich ist, gehört das letzte Wort dir. Was willst du meinen Hörerinnen und Hörern noch mitgeben? #00:21:23-8#

Holger: Zwei kurze Sprüche. Der erste ist das KISS-Prinzip: „Keep it simple, stupid.“ Also alles möglichst einfach halten. Das gilt nicht nur für das Zeitmanagement, sondern auch für das Finanzmanagement. Einfach ist meist die bessere Lösung. Und als letztes: Meine Newsletter enden immer mit meinem Wahlspruch, „lebe aktiv, investiere passiv“.  #00:21:56-6#

Thomas: Vielen lieben Dank, Holger, für dieses spannende Interview. Es war wieder ein Riesenspaß, mit dir gemeinsam eine Podcastfolge aufzunehmen. Wie gesagt, wenn du in den Zendepot Podcast hineinhören willst, wenn du auf die Webseite von Holger gehen möchtest oder dich für seinen Kurs interessierst, dann gehe einfach in die Show Notes hinein. Dort findest du alle Links und kannst hören, wie ich mit Holger in seinem Podcast über das Thema „Finanzen“ plaudere beziehungsweise, wie ich ihm Fragen dazu stelle. Auch das kann sehr spannend sein. Alle Links dazu findest du unter selbst-management.biz/259 für die 259. Podcastfolge.  #00:22:43-4#

Das soll es für heute wieder gewesen sein. Vielen Dank fürs Zuhören, und ich freue mich, wenn wir uns nächste Woche wiederhören. In diesem Sinne, machs gut und genieße deinen Tag. #00:22:53-9#

Effizienter arbeiten, lernen und leben – der Podcast für dein Selbstmanagement. Damit du endlich wieder mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben hast. #00:23:12-3#

passives Investieren

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2018-10-24T16:36:55+00:000 Comments

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