Viele Menschen haben große Probleme beim Prioritäten setzen oder besser formuliert: Sie haben Probleme dabei, die Prioritäten richtig zu setzen. Daher klären wir in diesem Artikel, warum das so ist, wie du den Mindshift hin zum richtigen Prioritäten-Setzen schaffst und welche Fragen du dir unbedingt stellen solltest.


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Richtig Prioritäten setzen!

„Wieso hast du so viel Zeit, um Sport zu treiben?“ ist eine der häufigsten Fragen, die ich gestellt bekomme. Der Dialog, der dann folgt, ist in der Regel immer der gleiche. In diesem Video hier habe ich ihn nochmals wiedergegeben:

Warum haben so viele Menschen Probleme beim Prioritäten-Setzen?

Das hat natürlich vielfältige Gründe, die stichhaltigsten möchte ich hier kurz aufzählen. Möglicherweise erkennst du dich ja in dem einen oder anderen, vielleicht sogar in allen Punkten wieder.

Weil du deine Aufgaben und Projekte nicht planst

Ein neues Projekt oder eine neue Aufgabe wird (zumindest zu Beginn) mit viel Euphorie angegangen. Diese Euphorie will man natürlich gleich in das Projekt und nicht in die Planung investieren. Daher wird die Planung meist vernachlässigt, was aber bei der Ausführung des Projektes zu massiven Problemen führt.

Schließlich weiß man dann nicht, was wirklich wichtig und was eher vernachlässigbar ist.

Weil du nicht weißt, was dir langfristigen Mehrwert bringt

Welches sind die Aufgaben, die sich auch in zwei, fünf oder zehn Jahren noch auf dein Leben auswirken? Weißt du eine Antwort auf diese Frage? Kannst du aus dem Stegreif beantworten, was du zu tun hast, um da hinzukommen, wo du im angegebenen Zeitraum sein willst?

Falls die Antwort auf diese Fragen Nein ist, wirst du wohl kaum richtig Prioritäten setzen.

Weil du nicht NEIN sagen kannst

Was immer an dich herangetragen wird, egal von wem, du sagst JA drauf? Sollte das bei dir der Fall sein, wird es ebenfalls unmöglich sein, an den wirklich wichtigen Dingen zu arbeiten. Insofern ist es für dich gar nicht möglich, richtig Prioritäten zu setzen.

Hier findest du einen spannenden Artikel zum Thema „Nein sagen ohne Schuldgefühle„.

Weil du dir nicht die richtigen Fragen stellst

Sich die richtigen Fragen zur richtigen Zeit zu stellen, ist eine der wichtigsten Eigenschaften im Zusammenhang mit dem „Prioritäten-Setzen“. Welche Fragen das sind, dazu kommen wir etwas später noch.

Weil du weißt, was dir wichtig ist, du es aber nicht umsetzen willst

Zumindest in deinem Unterbewusstsein willst du das nicht. Möglicherweise hast du den Wunsch abzunehmen, mehr Sport zu treiben, mehr Zeit für deine Familie zu haben, oder effizienter und produktiver zu werden. Aber der Leidensdruck und/oder dein Wille ist nicht groß genug. Hier bedarf es einfach noch eines Mindshifts und ich hoffe, dafür schaffe ich mit diesem Artikel die Grundlage.

Der Mindshift

Beschäftigen wir uns zunächst einmal mit der Frage: „Kannst du nicht oder willst du nicht?“. Dafür eine ganz einfache Geschichte:

Nehmen wir für dieses Beispiel an, du hast das Ziel, dreimal die Woche für 1,5 Stunden Sport zu treiben. Damit möchtest du erreichen, dass du etwas abnimmst, besser aussiehst und einfach gesünder lebst. Den Wunsch hegst du schon seit Jahren, hast ihn aber bisher noch nie umgesetzt.

Jetzt stellt sich eben die Frage: „Kannst du nicht oder willst du nicht?“ Um das herauszufinden, kannst du dir vorstellen, dass plötzlich jemand bei dir in der Wohnung steht, dir die Pistole an den Kopf hält und sagt: „In zwei Monaten komme ich wieder, solltest du bis dahin nicht jede Woche dreimal Sport getrieben haben, drücke ich bei unserem Wiedersehen ab.“

Würdest du dann dreimal pro Woche Sport treiben? Vermutlich schon. Das bedeutet aber gleichzeitig, dass du zwar den Wunsch hast, Sport zu treiben, und auch in der Lage dazu bist, aber dieser Wunsch einfach nicht genügend Priorität besitzt. In weiterer Folge musst du dir überlegen, warum das so ist!

Klar, das Beispiel mit der Pistole ist etwas hart, aber im Prinzip trifft es schon zu. Statt der Pistole könntest du dir natürlich auch einen Arzt vorstellen, der dir erklärt, dass deine Lebenserwartung massiv sinkt, wenn du nicht Sport treibst. Oder aber auch deine Ehefrau oder deinen Ehemann, der dir sagt, dass du jetzt endlich mehr Zeit für deine Familie haben musst, sonst droht die Scheidung.

Die richtigen Fragen zur richtigen Zeit

Gut, nun haben wir also festgestellt, dass du in der Lage dazu bist, mehr Sport zu treiben, es aber noch nicht genügend Priorität für dich hat. Möglicherweise schießen dir jetzt auch schon ein paar Gründe dazu durch den Kopf. Ich kann dir die Antwort aber auch so geben, ohne dich zu kennen.

Der Hauptgrund ist, dass du die Prioritäten falsch setzt, denn ziemlich sicher liegt dein Fokus viel zu sehr auf kurzfristigen Dingen und dem Alltagsgeschäft, anstatt langfristig zu denken. Um den Mindshift zu schaffen, musst du dir die richtigen Fragen zur richtigen Zeit stellen.

Diese Fragen können zum Beispiel lauten:

  • Welche Werte sind mir wichtig?
    Dazu musst du natürlich deine Werte kennen. Wenn dein Wert „Gesundheit“ oberhalb des Wertes „Reichtum“ steht, dann brauchst du nicht lange zu überlegen, ob du Überstunden machst, um die Karriereleiter hochzusteigen, oder stattdessen doch lieber ins Fitnesscenter gehst. Wie du deine Werte herausfindest, erkläre ich hier.
  • Was bringt mir diese Aufgabe/dieses Projekt/diese Arbeit langfristig?
    Welchen Mehrwert habe ich in zwei, in fünf oder in zehn Jahren davon?

Wenn du diese Fragen für dich beantwortest, dann wirst du absolut kein Problem mehr dabei haben, die Prioritäten richtig zu setzen.

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Fazit für dein Selbstmanagement

Seit ich meine Prioritäten an diesen Fragen und diesem Mindset ausrichte, hat sich meine Lebensqualität massiv gesteigert. Ich bin nicht nur produktiver und effizienter als je zuvor, auch zufriedener und glücklicher. Denn ich weiß, dass ich an den richtigen Dingen arbeite und so meine Ziele und Visionen wesentlich schneller erreiche.

Setzt du dir überhaupt Prioritäten? Und falls ja, wie hast du das bisher getan? Warst du mit dieser Methode zufrieden? Ich würde mich sehr freuen, von deinen Gedanken zu diesem Thema zu lesen, indem du mir einen Kommentar zu diesem Artikel (gleich hier unterhalb) hinterlässt.

Ich freue mich darauf, von dir zu lesen!

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Thomas

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