Selbstmanagement für Eltern – ein Interview mit Prof. Dr. Lydia Bals

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Selbstmanagement für Eltern wird gerade in diesen Zeiten ein immer wichtigerer Faktor. Daher freue ich mich sehr, dass Lydia sich wieder Zeit für ein Podcast-Interview genommen hat. Wieder deshalb, weil sie in Folge 282 schon zu Gast war. Lydia erzählt von vielen Selbstmanagement Tipps die sie seit der letzten Folge getestet hat und daher allen Eltern da draußen empfehlen kann. Außerdem gibt sie wie letztes mal super viele Link-, App- und Tooltipps. Eine Pflichtfolge für die Eltern kleiner Kinder.


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Prof. Dr. Lydia Bals

Transkript dieser Podcastfolge

Effizienter arbeiten, lernen und leben – der Podcast für dein Selbstmanagement. Damit du endlich wieder mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben hast.  #00:00:18-6#

Ich freue mich, dass diese Podcastfolge wieder einen Sponsor gefunden hat. Wenn du mir schon länger folgst, dann weißt du, dass ich ein begeisterter Kunde von Braineffect bin, Europas führendem Hersteller von Performance Food. Energie tanken, das Wohlbefinden erhöhen, schneller einschlafen und regenerierter aufwachen oder fokussierter arbeiten, ganz gleich, welche Ziele zu verfolgst, mit Braineffect werden sie Realität. Das Produkt, das ich dir heute vorstellen möchte, heißt „Focus“. Dass Konzentration und Fokus sehr wichtig sind, das weißt du, wenn du diesen Podcast hörst. Wenn du schnell in den Flow kommen und voll konzentriert in deiner Arbeit aufgehen willst, dann ist Focus genau richtig für dich. Focus liefert dir täglich mentale Power. Die Kapseln enthalten eine innovative Wirkstoffformel mit Vitamin B5 für dein Denkvermögen und Vitamin B12 zur Unterstützung des Nervensystems. Darüber hinaus steckt in Focus Brahmi, Ginkgo und Citicolin. Alle Inhaltsstoffe sind vegan, kommen ohne Koffein aus und zeichnen sich durch eine hohe Bioverfügbarkeit aus. Zwei Kapseln täglich reichen. Sie werden 60 Minuten vor der Konzentrationsphase mit viel Wasser eingenommen.  #00:01:59-5#

Wenn du dich für Focus von Braineffect entscheidest, erhältst du außerdem einen kostenlosen Focus Coach auf dein Smartphone. Diese Kombination nutze ich selbst sehr oft, wenn ich hochkonzentriert arbeiten muss. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, dann besuche www.brain-effect.com. Mit dem Code „THOMAS20“ sicherst du dir 20 Prozent Rabatt auf deinen ersten Einkauf. Alle Infos dazu findest du auch in den Show Notes am Ende dieses Podcasts.  #00:02:49-9#

Hallo und herzlich willkommen zu dieser Podcastfolge. Mein Name ist Thomas Mangold, und ich freue mich sehr, dass du mir auch diesmal wieder dein Ohr leihst. Ich habe einen spannenden Interviewpartner zu Gast: Prof. Dr. Lydia Bals. Vielleicht erinnerst du dich an sie, denn Lydia war bereits in der Folge 282 im Jahr 2019 bei mir zu Gast. Damals ging es um das Selbstmanagement werdender Mütter und Väter. Zu diesem Zeitpunkt war Lydias Tochter sieben Monate alt, und seitdem ist natürlich viel passiert. Heute hat uns Lydia viele neue und spannende Tipps für Eltern mitgebracht. Außerdem wird sie wertvolle Inputs zu anderen Themen meines Podcasts geben, und zwar aus dem Blickwinkel von Eltern und Familie. Lydia ist treue Hörerin meines Podcasts, was mich natürlich besonders freut. #00:04:17-3#

Thomas: Hallo Lydia, es freut mich sehr, dass du dir Zeit für dieses Interview nimmst. Du warst bereits in der Podcastfolge Nummer 282 bei mir zu Gast, und heute wollen wir ein Follow-Up dieses spannenden Gesprächs aufnehmen. Sei doch so lieb und stell dich zunächst noch einmal vor.  #00:04:47-8#

Lydia: Vielen Dank für die Einladung in deinen Podcast, lieber Thomas. Es freut mich sehr, dass ich wieder mit dabei sein kann. Ich bin Lydia Bals, Professorin an der Hochschule Mainz und affiliiert an der Copenhagen Business School. Mittlerweile habilitiere ich an der European Business School. Du siehst, es wird nie langweilig! Das Selbst- und Zeitmanagement liegt mir sehr am Herzen, denn es ist mir wichtig, verschiedenste Projekte zeitgleich voranzubringen. Deswegen begleitet mich das Thema schon sehr lange und sehr intensiv. Es gibt einige Dinge, die ich seit vielen Jahren in elektronischen und nicht elektronischen Formaten fest etabliert habe, wie etwa die berühmte To-do-Liste. Dazu kamen immer wieder neue Techniken und Impulse hinzu, darunter vieles aus deinem Podcast, den ich seit 2014, also seitdem ich Professorin bin, intensiv verfolge.  #00:06:05-3#

Ich bin kein Coach, sondern vornehmlich Anwenderin im Bereich Selbstmanagement und Familie. Mir geht es darum, Erfahrungen zu teilen. Mein Fachgebiet ist Supply Chain Management und Logistik, und für unsere Erstsemester gebe ich eine Einführungsveranstaltung zum Thema Selbstmanagement. Diese Einführung ist Teil eines größeren Fähigkeitsmoduls, das die Studenten im ersten Semester absolvieren müssen. So etwas gab es während meines eigenen Studiums noch nicht, und ich erhalte viel positives Feedback von meinen Studenten.  #00:07:03-8#

Thomas: Das ist sehr fortschrittlich, und ich wünsche mir, dass andere Hochschulen diesem Modell folgen. Bei unserem letzten Gespräch war deine Tochter sieben Monate alt. Seitdem ist viel passiert, und ich bin mir sicher, dass du uns heute die eine oder andere neue Idee mitgebracht hast.  #00:07:31-3#

Julia: Im Nachgang zu unserem Interview im Jahr 2019 habe ich mir immer wieder Notizen angelegt und sie nach Kategorien geordnet wie Alter, Gesundheitspflege, Organisatorisches, Besorgungen, To-do’s und Planung. Dazu möchte ich gerne einige Dinge hinzufügen. Das Altersspektrum sechs bis vierzehn Monte, also während der zweiten Hälfte der Elternzeit, habe ich in den Fokus gerückt. Dabei ist mir das Thema Sport besonders wichtig geworden. Sport mit Baby, das klappt besser, als man denkt. Natürlich hängen die Möglichkeiten immer davon ab, wo man wohnt und welche Angebote es gibt. Ich bin ein großer Fan von Buggy Fit geworden, das bundesweit angeboten wird. Als Mutter oder Vater hat man oft Rückenschmerzen, denn das Kind wird größer und schwerer. Hier hilft eine Blackroll, mit der man sich selbst massieren kann. Einige Minuten täglich bringen bereits sehr viel. Die Blackroll nutze ich zusammen mit dem Konzept der Schmerztherapie von Liebscher & Bracht. Meine Physiotherapeutin ist nach diesem Konzept zertifiziert, und sie hat mich auf die Übungen auf YouTube aufmerksam gemacht und mir auch Übungen mit der Blackroll gezeigt. Hier zeigt sich die Wirksamkeit der minimal effektiven Dosis. Die Übungen sind mit fünf bis fünfzehn Minuten auf meiner täglichen To-do-Liste eingeplant, und sie geben mir ein neues Lebensgefühl. Man denkt, man bräuchte mindestens eine Stunde Training wöchentlich, aber tatsächlich sind die kleinen und regelmäßigen Einheiten sehr effektiv. Und sie sind auch mit Baby oder Kleinkind möglich.  #00:10:59-0#

Thomas: Dazu habe ich ein kleines Update. Es gibt eine Massage-Pistole, die sehr angenehm vibriert. Natürlich ist sie nicht mit der Blackroll vergleichbar, die nicht nur massiert, sondern auch kräftigt, aber diese Massage-Pistole ist sehr angenehm und entspannend.  #00:11:28-3#

Lydia: Das klingt gut. Ich habe noch einen dritten Punkt in dieser Rubrik. Wenn man nach den ersten sechs bis vierzehn Monaten wieder fit für intensiveren Sport ist, dann empfehle ich den Podcast „Fitness mit M.A.R.K.“ Ich habe ihn vor drei, vier Jahren gefunden, weil du, Thomas, ihn in einer deiner Folgen erwähnt hast. Insbesondere die Ausgabe zum HIT-Training, also High Intensity Training, war ein absoluter Game Changer für mich. Wenn irgendwann mein zweites Kind auf der Welt sein sollte und ich danach wieder aktiv Sport treiben kann, wird das HIT-Training mein persönliches Konzept werden. Mit nur drei Einheiten à 45 Minuten pro Woche kann man unglaublich viel erreichen. Ich habe es eine Zeitlang im Fitnessstudio gemacht und bereits nach einigen Wochen eine große Verbesserung festgestellt. Wer wegen der Kinder wenig Zeit hat, für den ist das Intensivtraining mit 45 Minuten dreimal pro Woche ein gutes Angebot.  #00:13:08-9#

Damit kommen wir zur nächsten Rubrik, nämlich Organisatorisches und Besorgungen in der Altersspanne sechs bis vierzehn Monate. Traut euch, mehr zu unternehmen und auch, zu verreisen. In diesem Alter nimmt das Kind schon sehr viel wahr und hat bereits Spaß an Unternehmungen. Es fällt ihm immer leichter, sich auf einen Tapetenwechsel einzustellen, und es freut sich über neue Umgebungen mit anderen Spielzeugen, zum Beispiel, wenn man in ein Familienhotel fährt.  #00:13:55-9#

Das Zweite ist die Kita-Planung, denn damit schaffe ich mir Freiräume und Zeiten, um fokussiert arbeiten zu können. Man kann sich nicht früh genug um einen Kita- oder Krippenplatz kümmern. Aber das hängt natürlich auch wieder davon ab, wo man wohnt. Eine familienfreundliche Umgebung war der wichtigste Punkt für meinen beruflichen Wechsel. Zum Glück bietet mein Arbeitgeber Kita-Plätze an. Kommunal gesehen wäre es hier an meinem Wohnort nämlich eine ziemliche Katastrophe, einen Platz zu erhalten. Bekannte von mir haben zehn Anfragen gleichzeitig laufen und warten seit Langem auf eine Zusage für ihr Kind. Alternativ werden sie länger in Elternzeit bleiben müssen als geplant. Ab einem Alter von zwei Jahren gibt es einen gesetzlichen Anspruch. Man sollte deshalb möglichst früh auf allen verfügbaren Listen stehen.  #00:15:11-3#

Thomas: Ich glaube, in Österreich ist die Situation nicht ganz so dramatisch.  #00:15:20-5#

Lydia: In Deutschland ist das ein großes Thema, aber es ist auch von Bundesland zu Bundesland verschieden.  #00:15:28-1#

Thomas: Gute Freunde von mir sind kürzlich mit Kind nach Deutschland gezogen, und auch für sie war die Kita-Suche dramatisch.  #00:15:34-5#

Lydia: Natürlich gibt es Alternativen zur Kita, wie beispielsweise eine Tagesmutter. Wir selbst haben früh damit begonnen, Babysitter zu engagieren, und ich kann jedem empfehlen, sich rechtzeitig Unterstützung zu holen. Du hast dich in mehreren Podcastfolgen mit dem Thema Familie befasst, Thomas, und ich erinnere mich an eine Folge, wo die interviewte Dame sagte, sie hätte sich zunächst schwergetan mit dem Loslassen. Es fiel ihr nicht leicht, das Kind einer anderen Person anzuvertrauen. Ihr Fazit war jedoch, dass es toll ist, sich bei der Arbeit zu konzentrieren und gleichzeitig zu wissen, dass das Kind seinen Spaß hat. Sie selbst war fit und produktiv. Das Kind in liebevolle Hände zu geben, das ist für alle Beteiligten eine große Erleichterung, natürlich unter der Voraussetzung, dass es sich um eine verantwortungsvolle Betreuungsperson handelt. Aber es ist möglich, gute Leute zu finden. #00:16:40-3#

Der nächste Punkt ist die Planung. Die Fremdbetreuung wird mit der Zeit einfacher. Die Kita ist das Institutionelle, aber es gibt auch andere Personen wie die nette Nachbarin oder Familienmitglieder, die sich kümmern möchten. Man muss nicht mehr so oft stillen, und das heißt, dass die Abstände, zwischen denen man ständig an die Versorgung des Babys denken muss, länger werden. Die Kinder sind häufiger mit dem Spielen beschäftigt und benötigen nicht mehr so viel Aufmerksamkeit. Ein kleiner Dämpfer sind die Fremdelphasen, aber die kommen und gehen. Es kann sein, dass es einige Wochen lang schwierig ist, das Kind fremdbetreuen zu lassen, aber danach hört es wieder auf. Das ist ganz normal und sollte einen nicht davon abschrecken, Hilfe in Anspruch zu nehmen.  #00:17:49-6#

Des Weiteren geht es um die Organisation der To-do’s im Haushalt und bei der Computerarbeit. Gerade während der Corona-Phase ist mir aufgefallen, wie wichtig diese Punkte sind. Haushalt mit Kindern, das ist kein Problem, so lange sich das Kind selbst beschäftigen kann. Hauptsache, es ist in der Nähe von Mama oder Papa. Übrigens kann das Aufhängen der Wäsche oder die Arbeit in der Küche für Kinder sehr interessant sein, denn hier nehmen sie wahr, was der Input und was der Output ist. Computer hingegen ist für sie überhaupt nicht interessant. Die Kinder denken sich, „was machen die da?“ Mama oder Papa sitzen davor, es passiert nicht wirklich was, und das ist nicht greifbar für die Kleinen. Meine Erkenntnis ist deshalb, dass die Arbeit am Computer keine Option ist, wenn kleine Kinder um einen herum sind. Das sollte man in die eigene Planung mit einbeziehen, denn abstraktes Arbeiten ist für diese Altersklasse noch nicht verständlich.  #00:19:15-0#

Für die Eingewöhnung in Krippe und Kita sollte man ausreichend Zeit einplanen. Beginnt die Kita beispielsweise am 01. Oktober, sollte man sich für Mitte Oktober noch keine festen Termine vornehmen. Ich selbst habe über einen Monat damit gewartet. Während der Eingewöhnungsphase habe ich lediglich optionale To-do’s eingeplant. Wenn ich genug Zeit hatte, super, und wenn ich sie nicht geschafft habe, war es nicht schlimm. Das ist für alle Beteiligten eine gute Sache. Die Eingewöhnung hat Priorität Nummer 1, denn wenn sie gut läuft, profitiert man die nächsten Jahre davon.  #00:20:27-0#

Als letzten Aspekt möchte ich die minimalen Effekte hervorheben, die das große Ganze voranbringen. Welche Art von To-do’s habe ich? Können Aufgaben aufgeteilt werden? Kann ich einen Teilbereich delegieren, so dass die andere Person so bald wie möglich weiterarbeiten kann? Dabei handelt es sich meist um kleinere Schritte, die dazu führen, dass ein Thema vorangeht. Outsourcen und Delegieren, das ist auch in dieser Altersphase sehr wichtig. Ich selbst arbeite mit wissenschaftlichen Hilfskräften, die Vorarbeiten für Analysen und dergleichen für mich erledigen. Und gerade, wenn man nur hin und wieder etwas Zeit hat, sorgen Hilfeleistungen dafür, dass man auch während dieser Lebenssituation arbeitstechnisch vorankommt.  #00:21:36-4#

Thomas: Das waren viele wertvolle Tipps. Respekt!  #00:21:48-7#

Lydia: Ich habe noch einige Hinweise für die Rubriken „14 Monate plus“ und „zwei Jahre plus“, und zwar für den beruflichen Wiedereinstieg. Mit der Eingewöhnung in die Krippe oder Kita steht der Wiedereinstieg in den Beruf an. Die Arbeit fordert uns, und deshalb ist es wichtig, die eigenen Ressourcen und die Gesundheit klar im Blick zu behalten. Wenn man das nicht im Griff hat, wird die Situation für alle Beteiligten belastend beziehungsweise auf Dauer nicht mehr möglich.  #00:22:49-3#

Sind Krippe, Kita oder Tagesmutter erfolgreich angelaufen, dann sollte man einen ausreichend großen Puffer für Unvorhergesehenes einplanen. Von der Autorin und Speakerin Cordula Nussbaum, die auch schon öfter bei dir war, habe ich den Ratschlag übernommen, stets die doppelte Zeit einzuplanen. Das klang für mich zunächst sehr dramatisch, denn ich stellte mir vor, dass ich nur noch die Hälfte von dem schaffe, was ich mir vornehme. Aber ich muss sagen, dass es ein guter Rat gewesen ist, weil er sehr viel Druck herausgenommen hat.  #00:24:11-8#

Dann kommt der Herbst, und die Kinder werden krank. Andere unvorhergesehene Dinge passieren, und schon fällt hier eine Woche weg und dort eine Woche weg. Es ist deshalb gut, wenn man seine Termine nicht zu eng taktet und eine Monatsplanung ins Auge fasst. Ich bin von Wochenzielen auf Monatsziele umgestiegen, nachdem mein Kind auf die Welt kam, und das ist die beste Art und Weise, an den To-do’s nicht zu verzweifeln, sondern langfristig alles im Blick zu haben. Im Monatsdurchschnitt erreicht man so die wichtigsten Ziele. Das ist mir meist gelungen, und das finde ich viel besser, als sich an einer einzelnen Woche oder gar an einem Tag festzubeißen. In anderen Lebenssituationen hätte ich natürlich anders geplant, aber in dieser Phase ist es für alle Beteiligten der entspanntere Weg.  #00:25:36-8#

Was die Phase Zwei Jahre plus betrifft, habe ich bereits erwähnt, dass die Kinder beginnen, alleine zu spielen. Das sollte man unterstützen und sich so wenig wie möglich einmischen. Vor diesem Zeitpunkt war man als Elternteil unheimlich gefordert und auch sehr wichtig für die Interaktion, und man neigt dazu, sich zu involvieren, auch wenn das Kind gerade mit sich selbst beschäftigt ist. Aber tatsächlich ist es gut für die Kinder, wenn sie lernen, sich alleine in eine Sache zu vertiefen. In unserem Kontext des Selbstmanagements ist dies für die Eltern eine große Entlastung. Alleine zu spielen, das umfasst in diesem Alter jedoch nur eine Zeitspanne von etwa 15 Minuten. Das ist das Höchste der Gefühle. Das heißt, dass man in diesen 15 Minuten vielleicht eine längere E-Mail oder drei kurze schreiben kann, aber man keine großen Sprünge machen.  #00:26:49-0#

Die Bücher von Cordula Nussbaum haben mir sehr geholfen, zum Beispiel „Familienalltag locker im Griff“. Cordula ist selbst Mutter und Selbstmanagement-Profi, und sie hat das Buch in einer Phase geschrieben, in der sie die Herausforderungen einer jungen Familie sehr präsent hatte. Auch die strukturierten Typen und die kreativen Chaoten, die sie beschreibt, sind für viele Menschen sehr hilfreich, um für sich selbst die besten Strategien herauszufinden. Vielleicht kannst du Cordula noch ein weiteres Mal zu einem Interview einladen?  #00:27:59-0#

Thomas: Ja, das ist eine gute Idee. Vielleicht mag sie wieder einmal zu mir kommen. Danke für den Hinweis.  #00:28:09-1#

Lydia: Cordula hat sehr viel Wissen in diesem Bereich, sowohl professionell als auch persönlich. Das bringt mich zu deiner Plattform selbstmanagement.rocks, die mir sehr gut gefällt. Mein Vorschlag ist, dort eine Art Family Corner einzurichten.  #00:28:36-4#

Thomas: Gerne, das ist kein Problem. Es gibt einen Kurs, den ich gemeinsam mit Kathrin durchführe und bei dem es um das Selbstmanagement für Schüler und Azubis geht. Du siehst, wir tasten uns vor. Wir sind noch nicht ganz bei den Kindern in deinem Alter angekommen, aber es geht in die Richtung und wird tatsächlich auch oft nachgefragt.  #00:29:02-5#

Lydia: Ich glaube auch, dass der Bedarf groß ist, und du hattest das Selbstmanagement innerhalb der Familie bereits in einigen deiner Folgen thematisiert. Ich erinnere mich, dass ein Unternehmer davon erzählt hat, dass die Mitglieder seiner Familie sowohl gemeinsame als auch getrennte Urlaube verbringen. Jeder bekommt die Zeit, die er benötigt, und die Ruhephasen werden sehr transparent. Solche Tipps sind Gold wert, genauso wie die Kommunikationstipps für Familienmitglieder, die ich in einer deiner Folgen gehört habe. Es gibt sehr viel, was man lernen kann.  #00:29:58-7#

Ein weiterer Bereich sind Apps und andere Arten von Hilfsmitteln, die dazugekommen sind. Zwei Sachen möchte ich ansprechen. Das ist einmal eine Mediations-App namens Headspace. Die ist unheimlich gut gemacht, weil sie kleine, humorvolle Videos enthält, die lediglich drei Minuten deiner Zeit pro Tag erfordern. Ich meditiere meist fünf Minuten, und das seit etwas mehr als einem Jahr. Die Videos haben mich gelehrt, zu entspannen. Und diese wenigen Minuten, die findet man auch als Eltern irgendwo am Abend.  #00:31:20-2#

Die Headspace App wurde mir von einer Freundin empfohlen, die Change Management Coach ist. Von ihr stammt auch der nächste Tipp, nämlich das 6-Minuten-Tagebuch. Ziel dieses gut strukturierten Journals ist die tägliche Selbstreflexion mit Fokus auf die kleinen Momente und Fortschritte des täglichen Lebens. Wenn sich jemand um das Kind kümmert, dann kann ich die Inseln der freien Zeit für produktives Arbeiten nutzen, und das macht einem viele Dinge bewusst, ganz besonders, was Dankbarkeit betrifft. Man muss dieses Tagebuch nicht sein ganzes Leben lang führen. Für mich persönlich haben einige Monate gereicht, um mir viele Dinge bewusst zu machen.  #00:32:00-0#

Als Abschluss dieser Sektion möchte ich nochmal die Erkenntnis betonen, dass man mit Hilfe verlässlicher Unterstützer wie Babysitter, Krippe, Kita oder Tagesmutter sehr viel planbare Zeit zurückbekommen kann. Es ist absehbar, dass man irgendwann dort hinkommt, denn die Kleinkindphase geht relativ rasch zu Ende. Mir wird immer wieder gesagt, dass die Zeit besonders schnell zu rasen beginnt, wenn das Kind in die Schule kommt. Dann wirft man oft wehmütig einen Blick zurück und bedauert, nicht mehr so viel Zeit mit den Kindern verbringen zu können. Deswegen ist mein letzter Punkt beim Alter 2 Jahre plus, ein Gleichgewicht zu finden, denn die Kinder bleiben nur kurz so klein.  #00:32:58-9#

Thomas: Damit kommen wir zum nächsten Punkt, den du bereits angeteasert hast. Es steht weiterer Nachwuchs bei dir an, und dazu möchte ich dich herzlich beglückwünschen. Gibt es jetzt schon etwas, was du uns im Bereich des Selbstmanagements für Runde 2 mitgeben kannst?  #00:33:18-3#

Lydia: Dankeschön für die Glückwünsche. Die gute Betreuung von Kind 1 ist der absolute Schlüsselfaktor. Eine Schwangerschaft ist oft nicht leicht, und es ist deshalb essentiell, eine gute Entlastung zu haben. Außerdem ist die Erhaltung der frühen Betreuungsstruktur sehr wichtig, einerseits als Back-up, falls Kind 1 krank wird, aber auch im Hinblick auf Kind 2. Wir haben damals mit dreieinhalb Monaten mit dem Babysitten angefangen, und das wollen wir auch beim zweiten Kind beibehalten. Wer weiß, vielleicht machst du mit mir irgendwann ein weiteres Follow-Up (lacht).  #00:34:06-1#

Thomas: Du hast im letzten Interview erzählt, dass ihr euch auch beruflich anders aufgestellt habt, um mehr Flexibilität in euren Alltag zu bekommen. Kannst du uns etwas darüber erzählen? Wie hat sich das Berufliche entwickelt?  #00:34:28-3#

Lydia: Mein Mann hat sich vor vier Jahren selbständig gemacht, und ich bin vor sechs Jahren an die Hochschule gekommen. Ich bin von der Industrie in die Lehre gewechselt, weil ich mich sehr gerne mit Wirtschaftsthemen beschäftige und weil mir auch das Lehren großen Spaß macht. Und deshalb ist dieser Set-Up für unsere Familiensituation ideal. Deswegen ist mein Denkanstoß zu überlegen, was man wirklich will und bereit zu sein, einen neuen Kurs einzuschlagen. Das Umfeld reagiert meist positiver, als man dachte. Ich habe es mir nicht leicht gemacht, meinen guten Job aufzugeben, um etwas ganz Anderes zu machen und den eingeschlagenen Karriereweg zu verlassen. Als der Tag der Verkündung kam und ich auch meine Gründe für den Wechsel erklärt habe, war die Reaktion sehr positiv. Ich denke, dass man auch ausstrahlt, wenn man weiß, dass man das Richtige macht.  #00:35:49-1#

Viele meiner Bekannten haben mir gesagt, dass sie sich selbst auch gerne trauen würden, einen ganz neuen Weg einzuschlagen. Das war eine interessante neue Erkenntnis für mich, und deshalb möchte ich gerne alle Zuhörer ermutigen, darüber nachzudenken, was ihnen und ihrer Familie wichtig ist. Gibt es ein Set-Up, dass die Wünsche aller Familienmitglieder berücksichtigt? Ich habe vorhin bereits erwähnt, dass ich zurzeit habilitiere, und auch das gibt mir das gute Gefühl, neben den Aufgaben in der Familie noch genug Zeit für meine Fortbildung zu haben. Das eigene Lebensmodell wird bestmöglich unterstützt, wenn man sich seine persönlichen Module zusammenstellen kann. In der Forschung zu arbeiten, das ist für mich fast wie eine Erholung vom Familienalltag. Es ist etwas, was du mit „Magnet“ beschreibst. Wenn ich morgens aufwache, dann freue ich mich auf eine halbe Stunde Schreibtischarbeit, bevor es mit den Aufgaben in der Familie losgeht. Diese Anpassungsfähigkeit wäre in einem typischen Angestelltenverhältnis mit definierten Arbeitszeiten nicht möglich, und deshalb möchte ich nochmals für das flexible Arbeiten werben.  #00:37:36-0#

Thomas: Vielen Dank für deine Inputs zu meinen anderen Podcastfolgen, die du erwähnt hast.  #00:37:56-0#

Lydia: Ich erinnere mich an eine Folge, die sich mit To-do-Listen befasst hat. Du hattest den Tipp gegeben, feste Zeiten für die Erledigung der To-do’s einzuplanen, und dieser Hinweis hat mir sehr geholfen. In Verbindung mit den von mir erwähnten doppelten Pufferzeiten sorgt das Timing dafür, dass nicht zu viele To-do’s auf einem Tag landen. Gerade beim Familien-Setting ist eine gute Zeitplanung sehr von Vorteil, weil die eigene Zeit sehr begrenzt ist und man sie nicht beliebig erweitern kann.  #00:39:13-9#

Auch zum Thema Corona möchte ich gerne noch etwas beisteuern. Ich beziehe mich dabei auf eine Podcastfolge, in der du dich damit beschäftigt hast, wie man im Home Office produktiv arbeiten kann. Home Office ist kein Segen, wenn du kleine Kinder zu Hause hast. Viele denken, es sei doch nett, wenn man zu Hause arbeiten und sich gleichzeitig um die Kinder kümmern kann. Das ist natürlich nicht der Fall, denn die Kleinen nehmen einen immer in Beschlag. Mein pragmatischer Tipp ist, mehrere kleine Kisten oder Schuhkartons mit vier bis fünf verschiedenen Spielzeugen zu bestücken. Brauche ich eine störungsfreie Zeit, dann sich das Kind eine solche Überraschungskiste aussuchen. Die Spielflächen sollten dabei möglichst freigehalten werden, um Ablenkungen zu vermeiden. Damit konnte sich mein Kind sehr lange allein und motiviert beschäftigen.  #00:40:54-9#

Außerdem sollte man versuchen, Alltagsaktivitäten spannend zu gestalten, beispielsweise den Einkauf. Darüber hinaus war die Abstimmung der Wochenplanung mit meinem Partner sehr wichtig während der Corona-Zeit. Wer kümmert sich wann um was? Wir machen unsere Planung immer am Sonntagabend, und sie hilft uns, immer am Ball zu bleiben. Jeder weiß genau, wann welche Termine anstehen. Diese gemeinsame Planung war während Corona besonders wichtig für uns.  #00:42:03-1#

Ein weiteres großes Cluster deines Podcasts sind die so genannten „vier Regeln“. Regel 1 lautet, „setz dir Grenzen“. Dazu einige Reflexionen aus Sicht einer Mutter. Die große Herausforderung besteht darin, Zeiträume zu definieren, in denen diese Grenzen gelten. Das Kind verändert sich mit seinen Bedürfnissen. Auch bei uns verändert sich der Alltag immer wieder. Demnächst kommt wieder ein kleines Baby, und dann wiederholt sich die Elternzeit. Meine Idee ist, sich die ganzen Lösungsvorschläge auf Wiedervorlage zu parken. Wie viel Zeit möchte ich für welchen Bereich reservieren, und welche Aufgaben kann ich komplett weglassen? Wie viel echte Kapazitäten habe ich? Diese Fragen sind auf jeden Fall eine gute Übung, und wenn man kleine Kinder hat, dann muss man sich diese Überlegungen in einem relativ engen Turnus immer mal wieder vorknöpfen. #00:43:17-0#

Bei dieser Analyse habe ich interessante Kenntnisse gewonnen. Im Zusammenspiel mit Regel 2, „bestimme das Wesentliche“, habe ich festgestellt, dass bestimmte Bereiche übererfüllt sind, andere hingegen leiden. Klingt nicht überraschend, aber tatsächlich war diese Einsicht für mich überraschend. Einer deiner Interviewpartner hat kürzlich von Zeit-Inseln erzählt, die er besucht. Es gibt Inseln, die pflege ich wie japanische Gärten, und es gibt andere, da wuchert es. Ich habe auch dein Webinar „Die perfekte Selbstmanagement-Strategie“ absolviert sowie an der „Drei Tage Challenge“ von Selfmanagement.rocks teilgenommen. Die Drei Tage Challenge war sehr wertvoll für mich, weil ich gelernt habe, was ich meine Tage und meine Aufgaben vorbereiten kann. Die Übung „die ideale Woche“ lasse ich auch meine Studenten machen.  #00:44:55-1#

Thomas: Sehr gut!  #00:44:55-1#

Lydia: Durch diese Übung macht man eine Art Anamnese und stellt fest, wie vollgepackt der eigene Tag ist. In der letzten Analyse kam ich zu der Erkenntnis, dass ich sieben bis acht Stunden am Tag arbeite und mich sechs bis acht Stunden täglich um das Kind kümmere. Das kann auf Dauer nicht gut funktionieren, vor allem nicht, wenn demnächst ein neues Baby kommt. Es war eine sehr interessante Momentaufnahme, die viele Denkprozesse, aber auch Veränderungen mit sich gebracht hat.  #00:45:53-7#

Selbstmanagement.rocks ist super aufgebaut und hat einen extrem hohen Nutzen. Auch deine Idee mit dem Zwei-Stunden-Sprint hat mir sehr gut gefallen. Der „Sprint“ umfasst 60 Minuten Fokuszeit, 30 Minuten Kommunikation, 15 Minuten Puffer und 15 Minuten Pause. Das habe ich sofort implementiert, denn das passt in den Alltag von Eltern sehr gut hinein. Zwei Stunden sind ein überschaubarer Zeitraum. #00:46:45-1#

Außerdem möchte ich auf deine Formel für die automatisierten Gewohnheiten hinweisen. Gute Gewohnheiten für die Familie etablieren, Aktionen triggern und permanente Wiederholung, das ist auch für Kinder sehr gut. Wenn sie wissen, was der Trigger ist, dann ist für sie leicht nachvollziehbar, was passiert. Wenn man spazieren gehen möchte, dann zeigt man auf den Kinderwagen und sagt, „los geht’s!“ Den Trigger kann man aber auch mit einer Uhrzeit verbinden, zum Beispiel, dass man immer nach dem Mittagsschlaf spazieren geht.  #00:47:25-9#

Das Wesentliche zu bestimmen, also Regel 2, das ändert sich immer wieder, je nachdem, in welcher Phase die Familienmitglieder gerade sind. Dazu ein Querverweis. Der irische Philosoph Charles Handy war sehr prophetisch in seinen Voraussagen für das Arbeitsleben. Er sagte, dass man sein Leben als ein Portfolio betrachten kann, in dem man sich verschiebende Bereiche hat. Seine Bücher „The Age of Unreason“ und „The hungry Spirit“ kann ich sehr empfehlen. Vor allem „The hungry Spirit“ hat mich an deinen Ratschlag erinnert, das Wesentliche zu bestimmen. Was bringt mich wirklich voran, auch noch in zehn Jahren? Die Antwort kann eine sehr gute Faustregel werden. „The hungry Spirit“ habe ich bereits vor vielen Jahren gelesen, aber ein Zitat daraus ist mir in Erinnerung geblieben. Hier meine Kurzfassung: The more you keep saying „no“ to things, the more you say „yes“ to what you really want to do. Je mehr man „nein“ zu den Dingen sagt, die man nicht will, desto öfter sagt man „ja“ zu den Dingen, die man will. In Vorbereitung zu unserem heutigen Interview habe ich mir noch die Mühe gemacht, das Original-Zitat herauszusuchen. Es lautet: In fact, the lower you define your level of „enough“, the sooner you will taste abundance and the freer you will be. Das Buch ist von 1989, und vieles, was er Charles Handy darin geschrieben hat, hat sich heute bewahrheitet. Das ist erstaunlich. #00:49:22-2#

Dieses „Was ist mein Genug“, pro Insel, und wie sage ich „nein“, dazu gibst du in deinen Seminaren viele gute Tipps. Seit zwei Jahren habe ich eine persönliche „No-List“, auf die ich Dinge schreibe, zu denen ich „nein“ gesagt habe. Ich freue mich über diese Liste, und ich bin stolz darauf, wenn sie länger wird.  #00:49:50-4#

Auch deine Tages- und Monats-Templates haben mir sehr geholfen. Ich hatte bereits eine Monatsliste, die ähnlich aufgebaut war. Die Zwischenüberschriften und die Fortschritts-Balken, die du in die Templates eingebaut hast, finde ich super. Sie geben mir einen guten Überblick darüber, welche Bereiche ich besser hintanstellen sollte. Bei der Tagesplanung geht es um die Eisenhower Matrix, die ich auch mit meinen Studenten nutze. Ich habe sie selbst sehr intensiv genutzt, und auch dieses Hilfsmittel war eine gute Übung, meine To-do’s einzuordnen und systematisch zu arbeiten.  #00:50:43-3#

Regel 3 dreht sich um das Vereinfachen. Das lernt man in deinem Online Kurs „Delegieren“, den ich auch besucht habe. Er hat mir geholfen, verschiedene Bereiche zu hinterfragen. Zum Beispiel habe ich das Angebot von „HelloFresh“ ausprobiert. HelloFresh liefert frische Zutaten nach Hause, die man schnell und leicht in eine fertige Mahlzeit verwandeln kann.  #00:51:19-7#

Thomas: Ich finde HelloFresh super, denn es hilft mir, neue Dinge auszuprobieren und nicht immer meine zehn Standard-Menüs zu kochen. Das funktioniert einwandfrei. #00:51:26-4#

Lydia: Uns hat es auch überzeugt, und wir haben uns gefragt, wieso wir dieses Angebot nicht schon früher genutzt haben. Inzwischen sind wir in der vierten Woche, in der wir mit HelloFresh kochen. Die Zutaten sind sehr gut portioniert, die Beschreibungen leicht verständlich, und das Essen schmeckt gut. Das nimmt viel Arbeit weg und spart das Meal Planning. Es ist wirklich eine tolle Sache, die auf meiner Liste „Delegieren“ ganz oben gelandet ist.  #00:51:59-9#

Thomas: Wer am Angebot von HelloFresh interessiert ist: Mit dem Code „Effizient“ gibt es 45,- Euro Rabatt auf die ersten vier Bestellungen.  #00:52:12-2#

Lydia: Als weiteren Punkt habe ich mir die 80/20-Regel notiert. Dabei hat mir deine Idee sehr gut gefallen, die Regel zweimal anzuwenden, also doppelt, um einen maximalen Effekt zu erzielen. Welcher kleine Prozentsatz ist für einen hohen Return verantwortlich? Das fand ich sehr spannend, und es hat mich an neue Ideen herangeführt, wie man Aufgaben angehen kann.  #00:52:39-9#

Die Regel Nr. 4 lautet „konzentriere dich“. Dazu zwei kleine Punkte. Erstens, es ist wichtig, immer wieder kleine Pausen einzulegen, auch, wenn es schwerfällt. Selbst, wenn es nur kurze Fokusphasen sind, bringen sie uns gut voran. Ich persönlich arbeite gerne mit der Pomodoro-Technik. Wenn das Kind von der Kita zurückkommt, sollte man sich die Zeit nehmen, um präsent zu sein. Diese Konzentration läuft in beide Richtungen, sowohl beruflich als auch privat, und das ist sehr wichtig. Vielleicht kannst du im Rahmen deiner Drei-Tages-Challenge irgendwann eine Masterclass „Familienmanager“ auf die Beine stellen?  #00:54:11-0#

Thomas: Sag niemals nie! Dieses Jahr wird es sicher nicht mehr klappen, aber diese Idee steht auf jeden Fall auf meiner Liste. Wenn sie den Wettstreit der Ideen gewinnt, kommt das Thema dran. Danke für dein Feedback mit den vielen positiven Erfahrungen. Die ganzen Links zu den Büchern, Apps und Links, die du erwähnt hast, sind in den Show Notes zu finden.  #00:54:49-1#

Vielen Dank, liebe Lydia, das war wieder ein extrem spannendes Gespräch. Gerne können wir zu gegebener Zeit einen dritten Teil planen. Du bringst immer etwas Neues mit, und das ist schön. Wo im Netz kann man mehr über dich erfahren? #00:55:14-4#

Lydia: Ich arbeite in einer öffentlichen Institution, und deswegen findet man mich sofort, wenn man in den Suchmaschinen nach „Prof. Dr. Lydia Bals Mainz“ sucht. Außerdem bin ich in den Netzwerken wie LinkedIn und XING vertreten.  #00:55:33-7#

Thomas: Das werden wir alles in den Show Notes verlinken. Vielen lieben Dank für das tolle Gespräch. Es hat mir einen Riesenspaß gemacht, und es war viel Neues dabei. Die letzten Worte meines Podcasts gehören immer dem Gast. Wenn du jetzt noch ein kurzes Statement für uns hast, dann freuen wir uns darüber.  #00:55:56-8#

Lydia: Zum Schluss möchte ich noch einen kurzen Perspektivwechsel anbringen. Wir haben heute darüber gesprochen, wie man Betreuungsmöglichkeiten schafft und wie man Zeit gewinnt, um an anderen Themen zu arbeiten. Wenn man Kinder hat, dann arbeitet die Zeit nicht gegen einen, sondern für einen. Sie werden wieder gesund, wenn sie krank gewesen sind, sie entwickeln sich weiter und werden selbständiger. Die Zeit arbeitet also für die Familie.  #00:56:33-5#

Thomas: Das war ein interessantes Gespräch mit vielen praktischen Tipps. In den untenstehenden Show Notes findest du alle Links zu den erwähnten Ausgaben meines Podasts. Für diejenigen unter euch, die sich für HelloFresh interessieren, möchte ich nochmals auf den Rabattcode „Effizient“ hinweisen, mit dem ihr eure ersten vier Bestellungen insgesamt 45,- Euro günstiger erhaltet. Alle diejenigen unter euch, die sich für HelloFresh interessieren, möchte ich nochmal auf den Rabattcode „Effizient“ hinweisen, mit dem ihr eure ersten vier Bestellungen insgesamt 45,- Euro günstiger bekommt. Und wenn du Lust hast, an meiner Drei-Tages-Challenge teilzunehmen, kannst du dich gerne anmelden. Den Link findest du ebenfalls in den Show Notes.  #00:57:25-0#

Ich sage wie immer vielen lieben Dank fürs Zuhören. Machs gut und genieße deinen Tag.  #00:57:33-7#

Effizienter arbeiten, lernen und leben – der Podcast für dein Selbstmanagement. Damit du endlich wieder mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben hast.  #00:57:49-4#

Hallo & herzlich willkommen

Thomas Mangold, Autor, Podcaster, Keynote-Speaker

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