Selbstmanagement, Weltreise, Bücher: Ein Interview mit Bestseller-Autor Martin Krengel

Er ist mehrfacher Bestseller-Autor, hat eine Weltreise hinter sich und soeben sein neues Buch veröffentlicht. Die Rede ist von keinem geringerem als Bestseller-Autor Martin Krengel.

Ich habe mit Martin ein spannendes Gespräch über seine Bücher, sein eigenes Selbstmanagement und über die Erfahrungen die er auf seinen Reisen sammeln durfte gesprochen.

Herausgekommen ist ein extrem spannendes Interview, dass du auf keinen Fall verpassen solltest.


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Transkript des Podcasts

Thomas: Hallo Martin, freut mich, dass du dir Zeit für dieses Interview genommen hast. Sei doch bitte mal so nett und stelle dich meinen Hörerinnen und Hörern kurz vor – wer du bist und was du so machst. Ich bin aber sicher, dass dich einige schon kennen werden.

Martin: Hallo, ich bin Martin, 35 Jahre alt und wohnhaft offiziell in Berlin. Ich bin Autor mit Herzblut und habe mehrere Bücher geschrieben. Ich habe auch jahrelang Trainings gegeben und Unternehmensvorträge gehalten. Zurzeit bin ich so ein bisschen streunerhaft unterwegs, ich probiere gerade in Selbstexperimenten den Lebensstil des digitalen Nomaden aus. Das heißt, ich habe eine Weltreise gemacht. Ich habe immer gedacht, wenn ich von der Reise nach Deutschland zurückkomme, wäre ich erwachsen geworden und würde Geld verdienen. Aber ich habe dann gemerkt, dass a) das Geldverdienen gar nicht so wichtig ist und b), man kann auch unterwegs teilweise ganz gut arbeiten, bei manchen Sachen sogar besser. Und seitdem war ich in diesem Jahr immer hin und her unterwegs. Ich habe in Südamerika überwintert, komme jetzt gerade von Kuba und plane auch meinen nächsten Trip wieder nach Südamerika, um dem nahenden, eisigen, sich ankündigenden Winter zu entfliehen.

Thomas: Das kann ich sehr, sehr gut nachvollziehen. Jetzt hast du gesagt, du bist Autor aus Leidenschaft. Wie genau hast du diese Leidenschaft gefunden, und was empfiehlst du Menschen, die ihre Leidenschaft noch nicht gefunden haben? Wie kann man seine Leidenschaft entdecken? Was ist da angesagt?

Martin: Witzigerweise dachte ich immer, dass ich schreiben kann, aber im Studium habe ich mich immer vor Hausarbeiten gedrückt. Ich war aber sehr überfordert, ich war Kunstturner während des Studiums, ich habe ein sehr anspruchsvolles Wirtschaftsstudium gemacht, in dem wir sehr viele Projektarbeiten hatten. Wir hatten keine Vorlesungen, sondern mussten bis zu 500, 600 Seiten pro Woche lesen und uns alles selbst erarbeiten. Und da war ich ziemlich schnell überfordert und habe mich dann mit Zeitmanagement beschäftigt und auch viele Seminare besucht. Aber dann ist mir aufgefallen, dass irgendetwas nicht funktioniert. Wem soll ich was delegieren – klassisches Zeitmanagement – wenn ich am Ende der Nahrungskette stehe, wenn ich der Praktikant bin, der zum Kopierer geschickt wird? Und bei den geistigen Prozessen kann ich selbst auch wenig delegieren, denn ich muss lernen, und ich muss die Prüfung bestehen. Wie kann ich also meinen Kopf effizienter machen? Mit dieser Frage bin ich durch das Studium gelaufen und habe meine Diplomarbeit abgegeben, habe drei Tage gefeiert und drei Tage ausgeschlafen. Und dann habe ich mir gesagt, „wenn nicht jetzt, wann dann?“ Ich hatte immer die Idee, dass ich dann eben selbst ein solches Buch schreibe zum Thema „Zeitmanagement“, speziell für Studenten, von einem Studenten. Ich habe mich drangesetzt und habe sieben Monate lang wie ein Wahnsinniger geschrieben. Und so hatte ich mein erstes Buch, und das entstand nicht dadurch, dass ich mir gesagt habe, dass ich Autor werden muss, um berühmt zu werden. Oder dass ich dieses oder jenes machen muss, um reich zu werden. Sondern diese Idee kam so aus mir heraus, es das war eine Art Drang, ein inneres Verlangen. Und dann habe ich nochmal studiert, auch aus einem Antrieb heraus, dass ich mir gesagt habe, ich habe Wirtschaft studiert, ich weiß, wie man Strategien aufsetzt und Pläne macht, aber ich will wissen, was in dem Kopf eines Menschen vor sich geht und warum er denkt, was er denkt. Ich habe dann auch Psychologie in London studiert und musste dort aber noch mehr lesen und noch mehr lernen, denn das war ein Master-Studiengang, der von zwei Jahren auf ein Jahr komprimiert war. Da war dann zum Beispiel die Ansage, „lies mal das Buch von Freud bis zum nächsten Mal“, aber das nächste Mal, das war übermorgen! Und so kam das nächste Buch zustande, das ich aus meiner Perspektive heraus geschrieben habe, also was ist Zeitmanagement für Studenten und Wissensarbeiter, was sind die größten Zeitfresser? Und das war das Lesen und das Lernen. Und so entstand das Buch zum Thema „Lesen“, wie kann ich schneller Sach- und Fachtexte lesen? Wie kann ich gezielt Informationen filtern? Und so entstanden später auch nochmal weitere Bücher, die „Golden Rules“, auch für berufstätige Zeitmanager, die viel mit dem Kopf arbeiten. Und „die Bestnote“, mein erfolgreichstes Buch bisher, in dem ich Zeitmanagement mit Lernpsychologie fusioniert und damit das Buch geschrieben habe, das ich mir als Student, als Prüfling gewünscht hätte. Was sind die Ursachen von Prüfungsangst, was sind die häufigsten Lernfehler? Dort habe ich alles hineingepackt, was ich selbst schon immer mal verstehen wollte. Und das ist so mein natürlicher Antrieb. Ich habe das Gefühl, dass es Dinge gibt, die noch nicht gesagt wurden. Ich habe zwar einen Drang, das weiterzugeben, aber erst einmal denke ich nicht an den Leser, sondern ich denke zuerst an mich, denn ich will es verstehen, und deshalb strukturiere ich es mir. Und danach möchte ich es auch aufschreiben. Und somit kam sehr, sehr viel aus mir selbst heraus.  

Aber es ist so, dass ich mir die Frage gestellt habe, wie finde ich diesen Weg? Und das war Trial and Error, ich wollte kein Selfpublisher werden, ich wollte kein Trainer oder digitaler Nomade werden. Ich habe meist mehr Ideen, als ich umsetzen kann, und so kam ich auch zum Zeitmanagement und habe die Erfahrung gemacht, dass man nicht diesen einen perfekten Job findet. Es waren immer nur Tendenzen, und ich habe es einfach ausprobiert. Und das ist eine Technik, die ich in meinem neuen Buch beschreibe – „Stoppt die Welt“ – ein Reisebuch. Ich habe diese Weltreise genutzt, um ganz viele Ideen und Träume wahr zu machen. Die Weltreise war nicht ein einziger großer Traum, sondern ich habe ganz viele Dinge dort hineingepackt. Ich habe Spanisch gelernt, habe Surfen gelernt und einen Stand-up-Comedy-Kurs in New York absolviert. Ich bin mit der Frage losgezogen, wie wäre es, in Australien zu leben? Wie wäre es, in der Südsee komplett auszusteigen, auszuwandern? Ich teste diese Träume, die ich habe. Das heißt, ich sage nicht, dass ich alles verkaufen muss und nur noch digitaler Nomade bin, nein, ich teste vorsichtig und sage mir, dass ich es einen Monat lang mache und schaue, wie es mir dabei geht. „Oh, mir geht es gut? Das mache ich weiter!“ Ich wollte Journalist werden, und habe damals – noch vor meinem Studium – ein Medienseminar gemacht, wo wir einen Tag bei der Leipziger Volkszeitung verbracht und hineingeschaut haben, wie ein Journalist eigentlich arbeitet und wie dieser ganze Produktionsprozess einer Tageszeitung abläuft. Das war unheimlich hilfreich, denn ich habe nach diesem einem Tag gewusst, dass ich kein Journalist werden will. Das war nichts für mich! Das war mir viel zu stressig, viel zu unkreativ. Man erhält oftmals vorgefertigte Texte, und selbst, wenn man eigene schreibt, werden sie dem vorhandenen Platz angepasst, den man gerade noch so zur Verfügung hat. Dieser Testballon, dieser Traum war geplatzt – ein Tag, ein Konflikt weniger im Leben! 

Thomas: (Lacht) Sehr gut!

Martin: Dann habe ich einen Schauspielkurs in Los Angeles gemacht, und ich habe eine Summer-Session gemacht, um Englisch zu lernen. Und dann habe ich mir gesagt, „ach nein, jetzt habe ich keinen Bock, während meiner Ferien so einen langweiligen, zahlenlastigen Ökonomiekurs zu belegen“. Aber ich war in Los Angeles und sagte mir, dass doch eigentlich jeder Schauspieler werden will oder davon träumt, irgendwann berühmt zu sein. Deshalb habe ich mir überlegt, mich sechs Wochen lang auf die Bühne zu stellen. Ich habe das gemacht und muss sagen, puh, alles, nur kein Schauspieler, so ein langweiliger Job! Man sieht immer nur die Fotos, wo man in die Kamera grinst, mit einer tollen, schicken Frau an der Hand. Aber das, was davor kommt, das ist harte Arbeit, es ist repetitive Arbeit, man muss sich ganz viel verstellen, und ich verstelle mich nicht gerne. Ich bin gerne der Martin, der ich bin. Damit ecke ich manchmal an, aber so bin ich eben. In diesen sechs Wochen während des Kurses habe ich gemerkt, dass ich kein Schauspieler werden will und es auch nicht studieren muss. Genauso bin ich vor dem Studium zu meinem Bruder gefahren und habe eine Woche lang BWL und Jura auf Probe studiert, weil ich mich nicht entscheiden konnte, was ich machen will und ob das wirklich etwas für mich ist. Und das sind meine Erfahrungen in dieser Multioptionsgesellschaft, in der wir leben, mit Tausenden von Optionen und Angeboten, die dich jeden Tag überwältigen. In der es oft leichter ist, herauszufinden, was ich nicht möchte.  

Und um das nochmal zusammenzufassen, was ich in dem Buch beschreibe: Ich gehe in die Richtung, wo ich die meiste Energie habe. Ich habe zum Beispiel total Bock darauf, ein Buch zu schreiben, auch wenn es überhaupt keinen Sinn ergibt und es viel zu viel Arbeit ist. Aber ich fange einfach an und schaue mal. Diese Energie hat mich weitergetragen. Andererseits habe die Tätigkeit im Journalismus einen Tag lang angeguckt – und zack, raus! Und da muss man ehrlich zu sich sein und sich nicht in Wunschträumen verfangen. Ich kenne ganz viele Leute, deren erster Traum geplatzt ist, weil sie sich zum Beispiel einen Fuß gebrochen hatten und nicht zu der gewünschten Aufnahmeprüfung gehen konnten. Derjenige hat dann Biochemie studiert, fand es gähnend langweilig, aber nach drei Jahren hatte sich das Gehirn daran gewöhnt, und jetzt macht er es Zeit seines Lebens.  

Thomas: (Lacht) Ja, das kenne ich auch von vielen Leuten, richtig.

Martin: Und das finde ich echt schade.  

Thomas: Absolut, ja. Um das nochmal kurz zusammenzufassen, deine beiden Bücher „Bestnote“ und „Golden Rules“, die habe ich auch gelesen. „Bestnote“ ist für mich leider auch ein wenig zu spät gekommen, ich konnte es nur noch für einige Fortbildungen nutzen. Aber es war super, echt genial, „Golden Rules“ ebenfalls. Und jetzt bin ich schon gespannt auf das neue Buch. Du hast schon ein paar Sachen erwähnt, auswandern nach Australien, Stand-up-Comedian in New York. Du wurdest von einem hinterhältigen Frosch attackiert, auf diese Geschichte bin ich auch schon gespannt! Oder auch Höhenangst, ich leide zwar selbst nicht massiv unter Höhenangst, aber ein Sprung aus 4.500 Metern Höhe, da wird mir schon angst und bange, wenn ich nur daran denke. Ich bin echt schon darauf gespannt, was in dem Buch steht, und ich darf so viel verraten, es wird auf meinem Blog auch eine Rezension zu diesem Buch geben. Du hast schon viel erlebt, und ich bin mir sicher, da kommt noch viel nach, denke ich mal.

Martin: Auf jeden Fall.  

Thomas: Sehr gut, sehr gut! Ich bin auch schon gespannt auf weitere Berichte und Bücher. Du beschäftigst dich auch sehr viel mit dem Thema „Selbstmanagement“, dahingehend meine Frage, was sind die drei besten Lifehacks, die du empfehlen kannst, um das Selbstmanagement zu verbessern, um produktiver und effizienter zu werden? Welche drei Tipps hast du für meine Hörerinnen und Hörer?  

Martin: Um da gleich an das Erste anzuknüpfen, diese Kernbotschaft von „Stoppt die Welt“: Trau deinen Träumen! Du fragst nach Lifehacks, nicht im Sinne davon, wie ich meine Ziele abgearbeitet bekomme, sondern was bringt mich im Leben voran?

Thomas: Genau.

Martin: Zeitmanagement ist für mich ein Mittel, meine Träume und Ziele zu verwirklichen. Ein Lifehack wäre, dass ich immer in die Richtung gehe, wo es mir ein bisschen weh tut, wo mir etwas Angst macht. Du hast diesen Fallschirmsprung angesprochen, davor hatte ich tierisch Angst. Ich hatte Höhenangst, und ich habe früher beim Kunstturnen immer gelitten, wenn ich vom Reck vier Meter hinunterschauen musste. Aber ich fand es immer spannend, mich dieser Angst zu stellen, denn da, wo Angst ist, da ist Energie. Und die war, zumindest für mich, positiv. Natürlich gibt es andere Ängste, von denen ich weiß, dass mein evolutorischer Schutzmechanismus berechtigt ist. Wenn ich beispielsweise vor Skinheads Angst habe, würde ich nicht empfehlen, in deren Richtung zu rennen und sich dieser Angst zu stellen, denn es bringt mich nicht weiter im Leben, mich verprügeln zu lassen. Aber eine Sache ist, in sich hineinzuhören und dabei ehrlich zu sein. Wovon träume ich? Nachts gibt es natürlich Träume und Phantasien, aber auch tagsüber gibt es sie. Was kommt immer wieder? Ich habe jetzt zum Beispiel ein Vipassana-Ding, davor habe ich Angst, und davor drücke ich mich. Das ist ein Mediations-Retreat. Vom Kopf her weiß ich, dass es Sinn machen würde, aber mein Herz sagt, „um Gottes Willen, das wird anstrengend!“ Aber es kommt immer wieder, und deswegen muss ich es einfach machen, weil es ein Thema ist, das ich immer vor mir herschiebe. Und es ist nicht gut, wenn man Dinge hat, die sich immer wieder in das Bewusstsein drängen. Deswegen sollte man es lieber testen. Und wenn ich nach drei Tagen sage, „Vipassana, oh Gott, das ist es nicht“, dann kann ich immer noch gehen. Aber dann hat man die Sachen gemacht, und dann weiß man, ob es das ist oder eben nicht. Und es kommt nie wieder, wenn es das wirklich nicht war, und genau das ist unheimlich befreiend, wenn der Kopf frei ist und sich die Dinge nicht mehr hineindrängen, die einfach gehört werden wollen. Traue deinen Träumen – Lifehack Nummer eins!

Das Zweite ist, öfter in den Urlaub zu fahren. Du fragst nach Self-Improvement und Life-Improvement, und das Eine ist die Zeitmanagement-Perspektive, denn nachweislich ist die Arbeitsproduktivität zwei bis drei Tage oder eine Woche vor einem Urlaub am höchsten. Denn dann hast du plötzlich ganz viele Deadlines und musst die Dinge strukturieren. Ich kann mich an die Woche vor Kuba erinnern, das war vor genau einem Monat, da war ich wirklich effizient, zusammen mit meiner Mitarbeiterin, wir haben drei Wochen lang sehr strukturiert vorgelegt, das war richtig kraftvoll und richtig schön strukturiert – für uns beide. Mein E-Mail-Postfach war nach dieser Woche leer, und sie hatte einen ganz konkreten Fahrplan, was sie drei Wochen lang genau machen muss. Wir haben die Sachen angedacht, so dass ich danach keine Überraschungen erleben musste. Und das war super für uns beide, super, super effizient, und das war nur möglich, weil wir eine klare, harte Deadline hatten, „Martin fliegt drei Wochen nach Kuba, und dort gibt es kein Internet“. Es ist richtig cool, öfter in den Urlaub zu fahren. Zum einen wegen der Deadline und weil ich mein Leben hier organisieren muss, aber auch, weil ich unterwegs loslasse. Weil ich frustriert bin, weil ich warten muss, weil ich umplanen muss, weil ich im Kopf flexibel sein muss. Weil ich jeden Tag, wenn ich aufstehe, neu entscheiden muss. Da passieren so viele geistige Prozesse, wenn ich alleine reise. Wenn ich keine Frustabfuhr durch eine andere Person erleben kann sondern einfach mit mir selbst beschäftigt bin, ganz, ganz intensiv in einer neuen, nicht-routinierten Umgebung, dann passiert etwas im Kopf. Dann bewegst du dich, dann bewegt sich etwas, und du kommst von einer längeren Reise, die du mit dir alleine ausgestanden hast, nicht als derselbe zurück, der du vorher warst. Und das – Vorsicht, Warnung! – das kann süchtig machen. Ich habe es gesagt, „digitaler Nomade“, ich haue immer wieder ab, weil ich danach immer so frisch zurückkomme, auch jetzt nach Kuba war es wieder so. Ich habe schon so viele Dinge in meinem Leben geändert und umgestellt. Ich ernähre mich zum Beispiel inzwischen komplett anders, ich habe mir zum ersten Mal in meinem Leben ein Spiegelei gebraten. Auch wenn das total banal klingt, aber ich hatte das Kochen vorher immer vermieden, weil ich dachte, „ja, ja, effizient essen, bla, bla, bla…“ Aber jetzt fange ich an zu kochen, und plötzlich merke ich, wie gut mir das tut. Und das ist nur möglich geworden durch diesen Freiraum und die Reflexionszeit, die ich über mehrere Wochen hatte, sozusagen ein „digital Detox“. Kein Internet, kein Handy, nur am Strand liegen, sitzen, denken, überlegen.

Thomas: Super, das hört sich sehr genial an.  

Martin: Das wären die zwei, drei größten Sachen. Eine weitere Sache wäre Sport oder auch Meditation. Wie bekomme ich meinen Geist im Alltag abgeschaltet? Ich habe von der Fluchtvariante gesprochen oder von der proaktiven „ich haue ab, ich reise aus“-Variante, dabei lerne ich eine Menge. Aber was mir im Alltag geholfen hat, das war das, was ich auch in den Zeitmanagement-Büchern abhandle: Ich war Leistungsturner während des Studiums und habe trotzdem mit Bestnote abgeschlossen. Und ich dachte immer, dass mir diese 20 Stunden Training viel Zeit in der Woche stehlen, und ich fragte mich, „was machst du da, Martin?“ Aber ich stellte hinterher fest, besonders nachdem mir das Training durch einen Sportunfall gefehlt hatte, dass dadurch unheimlich viel Produktivität hineinkommt, wenn ich jeden Tag meinen Körper betätige und meinen Geist abschalte und dazu noch Zeit im sozialen Raum mit immer denselben Leuten verbringe. Dadurch ergibt sich auch eine gewisse psychologische Struktur. Sport ist einfach ein Produktivitätsbooster, auch wenn er theoretisch auf den ersten Blick Zeit stehlen mag.

Thomas: Das kann ich absolut unterstreichen, so geht es mir auch.  

Martin: Du bist ja auch ein Sportsmann, nicht wahr?

Thomas: Ja, genau, und wenn ich ein paar Tage lang keinen Sport machen kann, aus welchen Gründen auch immer, dann verschwindet die Produktivität so schnell, das ist Wahnsinn. Super, das sind schon mal drei geniale Lifehacks gewesen, dadurch habe ich auch wieder etwas gelernt. Aber nehmen wir mal deinen momentanen Tagesablauf. Du bist zurzeit in Berlin, hast du gesagt?

Martin: Ja.

Thomas: Wie sieht dein Tagesablauf aus, wenn du in Berlin arbeitest? Wie organisierst du dich, was machst du genau? Hast du irgendwelche Anhaltspunkte für die Hörerinnen und Hörer?

Martin: Ich mache Zeitmanagement und Konzentration speziell für Wissensarbeiter. Das heißt, ich schaue mir an, wie wir mehr aus unserem Kopf herausholen können. Delegation hin oder her, letztendlich muss jemand die Arbeit machen, und auch jemand, der delegiert, muss geistig nachdenken und hat Projekte, für die er einfach sehr, sehr viel Energie benötigt. Unser Gehirn wiegt zwei bis drei Prozent unseres Körpergewichts, benötigt jedoch 20 Prozent der Energie alleine im Ruhemodus. Und wenn wir über Neues und Unbekanntes nachdenken, Entscheidungen treffen und argumentieren müssen, Tabellen erstellen und Konzepte schreiben, dann verbraucht unser Gehirn 50 bis 70 Prozent der gesamten Körperenergie. Und nach vier bis sechs Stunden am Tag ist das verballert. Was ich an einem Tag nicht denke, das kann ich am anderen Tag nicht nachholen, dann bin ich einfach kaputt. Man kennt das vom Lernen, wenn man einmal einen richtigen Arbeitsflow gefunden hat, die Nacht durchlernt und zehn, zwölf Stunden lang produktiv denkt und arbeitet – das geht natürlich, aber am nächsten oder spätestens am übernächsten Tag ist die Luft raus, dann ist der Tag der versaut, weil das Gehirn einfach nicht mehr auf Touren kommt und man nicht mehr so tief nachdenken kann.  

Da ist haushalten angesagt, und deshalb teile ich mir meine Zeit ein in Denk- und in Abarbeitungszeit. Das heißt, ich habe vier bis fünf Sessions, wo Internet und Handy im Idealfall ausgeschaltet sind, zugegebenerweise hatte ich in letzter Zeit noch dann und wann einen Kaffee im System, den ich aber jetzt wieder langsam abbaue. Da bin ich fokussiert und gucke, welchen Text ich schreibe und an welchem Konzept ich arbeite, und dann mache ich nur das und nichts Anderes. Und dann gibt es diese Down-Phasen, biorhythmisch, in denen ich nicht sehr produktiv bin. Das ist bei mir zum Beispiel zwischen 11:00 und 13:00 Uhr der Fall. Dann mache ich abwechslungsreiche Dinge, bei denen ich nicht denken muss. Ich gehe einkaufen, putze kurz die Wohnung oder telefoniere. Deswegen haben wir heute den Podcast auf 11:30 Uhr gelegt.

Thomas: Sehr gut.

Martin: Denn dann kann ich sowieso nicht konzeptionell denken, aber ich kann super gut – und das mache ich gerade – entspannt und zurückgelehnt auf dem Sofa liegen und ein bisschen mit dir plaudern.

Thomas: Sehr genial (lacht).

Martin: Und das ist die Taktung, die ich habe zwischen dem Denken und dem Arbeiten – denken, arbeiten, denken, arbeiten, Sport, ausruhen!

Thomas: Ausgezeichnet, cooler Tagesablauf. Gibt es sonst noch irgendwelche Selbstmanagement-Tipps, die du hast? Tipps, über die du sagst, dass man sie wissen oder umsetzen muss?

Martin: Auf jeden Fall die Tatsache, dass die geistige Kapazität des Gehirns begrenzt ist. Für meine Doktorarbeit habe ich sehr viel zu geistigen Kapazitäten und zu mentaler Belastung beziehungsweise zu Informationsüberlastung geforscht, und daher weiß ich, dass wir uns nur vier bis fünf Dinge gleichzeitig merken können. Wenn ich dir eine Einkaufsliste gebe und sage, „kaufe mir eine Salami, einen Gouda, drei Scheiben Gurken und eine Fernsehzeitung…“

Thomas: Das geht (lacht)!

Martin: Das geht, nicht wahr? Aber „bring mir Gummibärchen mit, Serrano-Schinken, Mozzarella, einen Kefir, Toilettenpapier, eine Schokolade, eine Flasche Rotwein, Fisherman’s Friend und bitte noch einen Schwarztee…“

Thomas: (Lacht) Da bin ich schon ausgestiegen!

Martin: Und im Normalfall haben wir mehr als vier Aufgaben in der Woche zu erledigen. Das heißt: aufschreiben, aufschreiben, aufschreiben! Ich mache mir eine Wochenliste und versuche, diese Aufgaben ein bisschen vorzustrukturieren und mir zu überlegen, welche Aufgaben zusammenpassen, so dass ich sie gebündelt abarbeiten kann. Gleichartige Aufgaben zu bündeln, das ist ein Zeitmanagement-Klassiker. Zum Beispiel, dass ich mir überlege, was ich alles in der Stadt erledigen kann, wenn ich dort bin, damit ich nicht zweimal in die Stadt fahren muss. Das ist simpel. Das ist ein bisschen typenabhängig, mich zum Beispiel hat es immer ein bisschen gestresst, wenn ich auf die Wochenliste geschaut habe. In der Woche behält man alle Aufgaben schön im Blick, aber ich bin jemand, der alles sofort erledigen will. Und wenn man an einer Aufgabe sitzt, dann denkt man schon mal an all die anderen, die noch zu erledigen sind. Und das ist ein Kopfproblem, das ich gelöst habe, indem ich mir am Tag noch eine weitere Fokusliste schreibe, jeden Morgen nochmals neu. Vielleicht auch mal am Nachmittag, dass ich sage, was sind die nächsten vier oder fünf Aufgaben? Dann nehme ich mir einen Textmarker, unterstreiche die wichtigste Aufgabe, die fetteste, die schwerste, und sage mir, dass ich jetzt nur diese eine Aufgabe erledige. Und so bekomme ich ein bisschen mehr Ruhe in mein System. Ich war auch früher effizient, aber durch diese zusätzliche Fokusliste merke ich nun, dass ich nicht versuche, die Welt an einem Tag zu retten, sondern dass ich einen Schritt nach dem anderen gehe.

Thomas: Sehr spannend. Jetzt hast du von Zetteln und Stiften gesprochen, da kommt die nächste Frage genau recht: Gibt es irgendwelche Tools, Programme und Apps, die du für dein Selbstmanagement nutzt oder machst du alles nur auf Papier?

Martin: Ich versuche, auf Papier zu arbeiten, denn lernpsychologisch kannst du auf Papier einfach besser denken. Du bist freier, du kannst einen Strich in alle möglichen Richtungen machen, und ich persönlich halte nicht viel von Zeitplanungs-Apps und von Mind Managern und so weiter. Denn die Technik schränkt die kreativen Prozesse notwendigerweise durch genau solche Dinge ein. Es gibt meines Wissens keine Apps und Techniken, die ich derart flexibel und kreativ gefunden habe und die mein Denken stützen anstatt es einzuschränken. Ich bin da immer ein bisschen vorsichtig. Es gibt einige Sachen, die sehr hilfreich sind. Aber immer der neuesten App hinterherzurennen, das finde ich schwierig und problematisch, deswegen wäre mein Meta-Tipp, iPhone und iPad zu entschlacken. Das habe ich für mich persönlich als sehr hilfreich empfunden. Das heißt, wir sind jetzt zum Beispiel gerade am iPad dran, ich mache es mal auf und gucke auf die erste Seite. Und die ist nicht mit Apps vollgeballert, so dass du den kompletten Bildschirm voll hast, wie das normalerweise der Fall ist, sondern sie ist strukturiert. Und dort sind die Apps drauf, die ich immer auf meinem Startbildschirm sehe aber zu wenig nutze. Diese Apps habe ich mir installiert, damit sie mir guttun, aber ich nutze sie nicht, weil sie einfach nicht in meinem geistigen Prozessor sind. Wir können uns nur vier Dinge merken, das heißt, da ist meine Hörbuch-App, damit ich daran erinnert werde, dass ich viele Pufferzeiten in der Woche habe, wo ich zum Training fahre oder in der S-Bahn sitze und so weiter, und ich habe seit einem halben Jahr drei Hörbuchseiten darauf, die ich nie höre. Aber diese App erinnert mich daran, dass ich die Sachen dort lesen oder hören kann, bei dieser iBook-Geschichte. Oder auch „Pocket“, das ist eine ganz nützliche Leser-App, die man sich in den Browser installieren kann. In letzter Zeit lese ich zu wenig, und deswegen erinnere ich mich selbst daran, dass ich hier ganz viele Texte habe, die ich schon immer mal lesen wollte. Dann sind hier die Meditation-Apps drauf, davon habe ich zwei Stück. Es gibt ein Wörterbuch Spanisch, um Vokabeln zu wiederholen und eine Trainings-App. Wegen der vielen Reisen habe ich mein Auto verkauft, und da bin ich manchmal doch zu faul, für eine halbe Stunde Training zur Turnhalle zu fahren. Das kostet mich zu viel Zeit, und ich habe eine Yoga-Matte hier, aber ich brauche kleine „Nudges“, solche Anstupser, damit ich das mache. Und so habe ich hier meine Trainings-App, da kann ich einstellen „zehn Minuten Training“. Und der Rest ist frei, da sind nur diese drei verschiedenen Apps drauf, in Summe sind das zehn Stück. Das heißt, weil der Blick frei ist, sind hier meine Sicht und meine Aufmerksamkeit gelenkt. Das würde ich mal ausprobieren, App-mäßig ein bisschen zu entschlacken und vielleicht nur die vier oder fünf auf dem Startbildschirm zu haben, die ich wirklich nutzen will.

Thomas: Super Tipp, das werde ich auch mal realisieren, sehr gut. Jetzt kommen wir schon dem Ende zu, Martin, was muss der Tag haben, welche Komponenten muss der Tag haben, damit du zufrieden ins Bett gehen und dir sagen kannst, „das war heute ein produktiver Tag“?

Martin: Ich habe diese Lebensbatterien vorgestellt und beschrieben. Ich teile mein Leben in fünf Schubladen oder Kategorien ein, die mir Energie geben. Das ist meine Leistung, das ist mein Sozialleben, das ist mein Körper, der geistige Ausgleich, und das sind Support-Prozesse. In all diesen fünf Kategorien, in diesen Lebensbatterien sollte Energie sein, und zwar möglichst positive Energie. Wenn ich merke, dass ich zum Beispiel ein Problem oder einen unausgesprochenen Konflikt mit einem guten Freund habe, dann sollte ich vielleicht meine Energie dahin lenken und dieses Problem lösen, denn sonst beschäftigt es mich. Und ich habe mir gesagt, „na ja, die Welt kannst du nicht an einem Tag retten“, auch wenn ich das immer wollte. Wenn ich bei drei dieser fünf Kategorien sagen kann, „das war heute toll, diesen Batterien habe ich Energie zugefügt“, dann habe ich etwas geleistet. Ich habe etwas geschafft, ich habe einige kreative Seiten für ein neues Buch geschrieben zum Beispiel. Ich habe heute einen vernachlässigten Freund angerufen, und ich habe heute zum ersten Mal ein neues Rezept ausprobiert. Ich war einkaufen und habe mich dabei entspannt, habe meinem Körper etwas Gutes getan. Dann war es ein guter Tag. Und auch, wenn ich im Winter eine Stunde spazieren war, obwohl die Sonne kaum geschienen hat, dann habe ich auch einen geistigen Ausgleich gehabt. Das war ein sehr guter Tag, denn ich habe vier von fünf Batterien aufgeladen. Und das ist für mich eine kleine Faustregel.

Thomas: Super, sehr gute Erklärung. Welches Buch hat dich am meisten inspiriert und warum?

Martin: Der Duden inspiriert mich jeden Tag aufs Neue.

Thomas: (Lacht)

Martin: Wenn ich beim Schreiben nachschaue, auf welche Weise man gewisse Wörter auch noch schreiben kann. Aber tatsächlich: Stephen Covey, „The seven Habits of highly effective People“, das ich vor meinem Studium mit 20 Jahren gelesen habe. Das war mein Startschuss ins Zeitmanagement, ins Selbstmanagement. Damals bin ich, als Ostdeutscher, nach Hawaii an den Strand gereist und habe meinen Bruder besucht, der in den USA studiert hat. Und da stand Stephen R. Covey in der Jugendherberge in Hawaii. Es gab dort nur vier Bücher, und zwei davon waren von Covey. Ich habe mich gewundert und mich gefragt, warum die dort stehen. Ich habe mich dann an den Strand gelegt und mir überlegt, was ich eigentlich in meinem Leben machen will, was will ich eigentlich aus meinem Studium herausholen? Und dieses Nachdenken über mein Leben, davon bin ich überzeugt, hat mir einen sehr, sehr exklusiven Studienplatz an einer der damals renommiertesten Unis Deutschland gebracht, weil sie ein sehr selektives Auswahlverfahren hatten und genau wissen wollten, ob die jungen Leute Ziele in ihrem Leben entwickeln. Das hat mich sehr inspiriert und weitergebracht. Und später, während meines Psychologiestudiums, bin ich dann über Csíkszentmihályi gestoßen, du kennst ihn sicher, den Erfinder des Flow-Prinzips. Und das Flow-Prinzip ist simpel, das ist einem einzigen Blogpost erklärt. Aber sein Buch zu lesen, das war für mich – ich wage es kaum auszusprechen – sozusagen wie geistige Orgasmen, wo in meinem Gehirn Endorphine ausgeschüttet wurden und wo ich mir gesagt habe, „wow, jetzt verstehe ich endlich, warum das so ist, warum ich so denke, wie ich denke“. Wenn ich sage, ich habe Psychologie studiert, um das Gehirn zu verstehen. Ich kann dir nicht mehr sagen, was es war, aber ich kann mich jetzt noch in diesem tollen, ausladenden Sessel in der Londoner Bibliothek sitzen sehen, wo ich bis in die Nacht hinein gelesen habe, weil mich dieses Buch so gepackt hat. Aber das muss man vielleicht ein bisschen vorsichtig betrachten, denn ich habe diese psychologische Ader und will ganz, ganz tief in psychologische Prozesse einsteigen und sie verstehen. Das war für mich ein Buch, das mich wirklich gepackt hat.  #00:30:52-7#

Thomas: Sehr spannend. Martin, wir sind bei der letzten Frage angelangt, die stelle ich allen, die ich in meinen Podcasts interviewe: Wie wird dein Leben in zehn Jahren aussehen? Was sind deine Ziele, kannst du dazu vielleicht schon etwas sagen? #00:31:07-4#

Martin: Ja, das kann ich, ganz erleichtert und stolz sagen, dass ich das eben im Moment nicht weiß. Ich bin in der Lage zu sagen, ich habe jetzt mit 35 alle meine Ziele erreicht, zumindest zu 90 bis 95 Prozent, alle Ziele, die mir wichtig waren und die ich mir im Alter von 25 gesetzt hatte. Diese Frage, „wo willst du in zehn Jahren sein?“, an diesem Punkt bin ich jetzt gerade. Und ich versuche, den Zielerreichungs-Blues zu vermeiden. Und den vermeide ich im Moment sehr effektiv durch das Reisen und durch das Loslassen. Denn viele Leute denken, wenn sie ein Ziel erfüllt haben, „oh, was ist jetzt, wo bin ich jetzt? Wo ist meine Lebensenergie, und wohin strebe ich?“ Das halte ich für gefährlich, weil du immer irgendetwas hinterherrennst und nie im Hier und Jetzt bist, was uns die Mediation unter anderem lehrt, einfach das zu genießen, was man geschafft hat. Das ist unheimlich schwer und eine große Herausforderung. Es ist sehr schön, wenn man das kann. Und in dieser Spannung bewege ich mich, dass ich mir bewusst keine mega langen Zehn-Jahres-Ziele setze. Natürlich setze ich mir Ziele, aber kein bewusstes Jahresziel für 2016, sondern ich setze mir Ziele für das erste Halbjahr 2016, denn die kann ich ungefähr voraussehen. Was ich jetzt gerade auf dem Herzen habe, welche Projekte ich geplant habe. Die versuche ich, fokussiert umzusetzen, und mehr nicht. Und gleichzeitig habe ich mir klargemacht, was ich 2015 alles erreicht habe. Man schaut immer darauf, was man noch nicht erreicht hat und was die Abweichungen von den Zielen sind. Aber die Ziele sind natürlich auch nur total fiktiv gesetzt. Ich habe gesehen, dass 2015 so reich war an Dingen und Herausforderungen, dass ich sagen kann, „ich mache für heute Feierabend, ich telefoniere noch mit Thomas, und dann ist Schluss! Schluss mit 2015, ich genieße jetzt einfach mal den Rest, die restlichen zwei Wochen und schaue, was täglich so passiert.“

Thomas: Sehr gut, sehr coole Einstellung, Martin. Danke für das wirklich spannende Interview, ich habe wieder einiges lernen dürfen, was mich immer besonders freut. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg für die Zukunft, und ich hoffe, wir können vielleicht in ein, zwei Jahren noch einmal plaudern. Ich denke, bis dahin hat sich sicher auch bei dir wieder einiges getan.

Martin: Sehr gerne, Thomas. Ich wünsche dir viel Erfolg mit deinem Blog und mit deinen Projekten. Wir hören uns, wir sehen uns, und ein wunderschönes neues Jahr oder ein wunderschönes Restjahr wünsche ich deinen Zuhörern, je nachdem, wann du diesen Podcast ausstrahlst.  

Thomas: Super. Danke, Martin, und alles Gute.

Martin: Tschüss.

Thomas: Tschüss.

2017-09-29T11:05:48+00:00 0 Comments

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