Aufschieberitis ist wirklich beschissen, denn sie beraubt dich deiner Erfolgserlebnisse, deiner (Frei-)Zeit, deiner Lebensqualität, deiner Ziele, deiner Produktivität und deiner Liebe zu deiner Arbeit und deinen Aufgaben. Aufschieberitis sorgt für Frust, Misserfolge und ein negatives Lebensgefühl. Soweit die negativen Nachrichten. Dieser Blogartikel hat dennoch eine freudige Botschaft: Aufschieberitis ist heilbar. Wie, erfährst du in den kommenden 5 Leseminuten.

Niemand ist glücklich mit Aufschieberitis, absolut niemand. Und daher will ich dir in diesem Artikel hier 3 Dinge mit auf den Weg geben:

  • Warum ein und dieselbe Tätigkeit „Müllzeit“ und Freizeit sein kann
  • Was meine 3  Top-Tipps gegen Aufschieberitis sind
  • Warum das Umsetzungs-Camp eine geniale Idee ist
  • Und natürlich will ich dir auch mein neues Buch vorstellen

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Umsetzen statt aufschieben – 37 Taktiken gegen Aufschieberitis

Endlich ist es so weit, mein neues Buch ist da und wie immer kannst du es exklusiv bei Amazon erstehen. Was dich in diesem Buch erwartet:

  • 12 Gründe für Aufschieberitis
  • 37 Taktiken gegen Aufschieberitis im Arbeitsalltag
  • 1 Strategie gegen Aufschieberitis bei großen Projekten

Kurz gesagt: In diesem Buch lernst du, dir deine persönliche Strategie gegen Aufschieberitis zu erstellen. Denn auch beim Thema Aufschieberitis gibt es keine One-size-fits-all-Lösung. Jeder Mensch ist anders und daher wirken bei jedem auch andere Taktiken und Strategien. Dieses Buch kannst du dir als Leitfaden zur Erstellung deiner eigenen Strategie vorstellen.

Bonus-Angebot

Und ich habe natürlich noch ein tolles Bonus-Angebot mitgebracht. Wenn du dieses Buch bis zum 11.09.2019, 23:59 Uhr kaufst, erhältst du 4 Top-Webinare im Wert von 188,- € kostenlos dazu.

  • 12.09.2019 um 20:00 Uhr: Wochen- und Tagesplanung mit Meistertask (im Anschluss FAQ-Session)
  • 10.10.2019 um 20:00 Uhr: Wie finde ich die richtige Zeitmanagement-Methode für mich? (Im Anschluss FAQ-Session)
  • 14.11.2019 um 20:00 Uhr: So findest du deine Werte – Entscheidungen treffen leicht gemacht! (Im Anschluss FAQ-Session)
  • 12.12.2019 um 20:00 Uhr: Mehr Energie für den Alltag (im Anschluss FAQ-Session)

Selbstverständlich steht dir zu allen Webinaren auch eine Aufzeichnung zur Verfügung, solltest du zu den entsprechenden Terminen keine Zeit haben.

Umsetzen statt Aufschieben

Also, worauf wartest du noch? Hier geht es zum Buch bei Amazon.

Aufschieberitis ist der Tausch von Qualitätszeit in Müllzeit

Lass uns zunächst einmal den Begriff „Müllzeit“ in Bezug auf Aufschieberitis näher ansehen. Ein guter Indikator für Müllzeit ist, sich abends müde und erschöpft ins Bett zu legen und dabei das Gefühl zu haben, nichts gemacht oder nichts weitergebracht zu haben. Müllzeit ist also Zeit, die du mit Aufschieberitis verbringst, anstatt deine Aufgaben zu erledigen. Und es ist dabei ganz egal, welche Tätigkeiten du dabei ausführst, denn Müllzeit bleibt Müllzeit!

Das Problem: Müllzeit ist nicht gleich Freizeit. Warum? Weil du während dieser Müllzeit manchmal unbewusst, manchmal bewusst immer dieses miese Gefühl hast, gerade aufzuschieben und deine Ziele nicht zu verfolgen.

Freizeit ist nur dann Freizeit, wenn du sie auch genießen kannst, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Ein und dieselbe Tätigkeit kann also Müllzeit oder Freizeit sein. Spielst du ein Computerspiel, anstatt deine Aufgaben zu erledigen, ist es Müllzeit, spielst du es, nachdem du deine Aufgaben erledigt hast, ist es Freizeit. So einfach ist das!

Tipps gegen Aufschieberitis

Meine 3 Top-Tipps gegen Aufschieberitis

Bevor ich dir diese Tipps verrate, hier noch eine wichtige Anmerkung: Das sind MEINE 3 Top-Tipps. Also jene drei der 37 Taktiken aus dem Buch, die mir am besten dabei helfen, Aufschieberitis zu vermeiden. Bei dir können das drei vollkommen unterschiedliche Taktiken sein. Vielleicht ist es auch nur eine oder es sind fünf. Wie auch immer, du musst auf alle Fälle deine eigenen Kandidaten rausfinden, sorry. Nun aber zurück zu meinen drei Top-Tipps:

Tipp 1: Der 5-Minuten-Trick

Stell dir die Krankheit Aufschieberitis als eine Mischung an Bakterien vor, die sich in dir breit- und dir das Leben schwer macht. Diese Mischung müssen wir natürlich bekämpfen. Der größte Anteil an dieser Mischung ist bei mir das „Ich will nicht starten“-Bakterium. Es hindert mich daran, mit schweren oder unangenehmen Aufgaben zu beginnen und verursacht damit immer wieder Aufschieberitis. Der Impfstoff, den ich dagegen brauche, ist der 5-Minuten-Trick.

Wie funktioniert der 5-Minuten-Trick?

Du musst dir vornehmen, die unliebsame Tätigkeit zunächst einmal fünf Minuten zu machen. Wenn es dich nach diesen fünf Minuten noch immer nicht freut, darfst du wieder aufhören. Einzige Regel, die du befolgen musst, ist, dass du dir keinen Wecker und auch keine Erinnerung stellst. Und du musst natürlich auch wirklich loslegen und nicht nur irgendeine Alibi-Aktion starten.

Warum funktioniert der 5-Minuten-Trick?

Obwohl du weißt, wie dieser Trick funktioniert, klappt er immer wieder. Das hat zwei Gründe:

  1. Du nimmst dank ihm die größte Hürde, die eine unliebsame Aufgabe darstellt, nämlich jene des Startens.
  2. Hast du mal mit dieser unliebsamen Tätigkeit begonnen, beginnt der Zeigarnik-Effekt zu wirken. Dieser besagt: Wenn wir Menschen mit einer Tätigkeit mal begonnen haben, dann ist der Drang, diese auch zu beenden, extrem groß.

Wo kann man den 5-Minuten-Trick anwenden?

Da hast du wirklich die freie Auswahl. Ich wende ihn nicht nur bei unliebsamen Aufgaben im Job an, sondern auch, wenn es mich mal nicht freut, zum Sport zu gehen (kommt selten, aber doch vor), oder wenn ich wieder mal meine Wohnung vom Staub befreien sollte (was mich prinzipiell nie freut ;)).

Tipp 2: Die Anti-Müllzeit-Strategie

Was Müllzeit ist, habe ich dir ja bereits weiter oben beschrieben. Aber wie tausche ich nun diese wertlose Müllzeit gegen wertvolle Freizeit?

Die Müllauto-Metapher

Immer wenn ich mich beim Aufschieben erwische, stelle ich mir vor, ich mache diese Aufschieben-Tätigkeit in einem Müllwagen. Ich mitten drin und rund um mich herum nur Müll. Ein ekelhafter Gedanke, wie ich finde, aber er hilft mir extrem in die Umsetzung zu kommen. Wenn ich also wieder mal auf Instagram lande, anstatt eine wichtige Aufgabe zu erledigen, dann schreckt mich die Tatsache, das in einem Müllwagen zu tun, schon mal auf.

Die Anti-Müllzeit-Fragen

Außerdem versuche ich mir am Ende des Arbeitstages die Frage zu stellen, ob ich heute wirklich was weitergebracht habe. Wie ich das feststelle, wird in Tipp 3 noch näher behandelt. Komme ich zum Entschluss, nichts weitergebracht zu haben, dann stelle ich mir die folgenden Fragen genauer:

  • Hatte ich heute echte Freizeit?
  • Wie lange habe ich heute produktiv gearbeitet?
  • Wie hoch war der Anteil der Müllzeit heute?
  • Was will ich morgen tun, um den Anteil der Müllzeit weiter zu verringern?

Diese Fragen werden schriftlich beantwortet und ich kann dir nur sagen, es wirkt Wunder.

Tipp 3: Fortschrittsbalken

Das ist mein Gamification-Faktor, der am Ende jedes Arbeitstages als letzte Aufgabe, bevor ich mein Büro verlasse, erledigt wird. Neben meinem Schreibtisch steht ein Flipchart mit meinen Monatszielen. Neben jedem Ziel ist außerdem ein Fortschrittsbalken eingezeichnet, wie du es vielleicht vom Ladevorgang bei Computern kennst.

Aufschieberitis Monatsziele

Am Ende jedes Arbeitstages gehe ich zu diesem Flipchart und male die Fortschrittsbalken aus, wenn ich einem oder mehreren Zielen näher gekommen bin. Das hat drei gravierende Vorteile für mich:

  • Ich veranschauliche mir, was ich heute alles erledigt und weitergebracht habe. Es ist herrlich zu sehen, wie man seinen Zielen näher kommt.
  • Es ist eine Überprüfung, ob ich heute überhaupt an meinen Zielen gearbeitet oder mich mit Müllzeit aufgehalten habe.
  • Ich habe stets den Überblick, wo ich bei welchem Ziel gerade stehe.

Ich finde diese Monatsziele mit Fortschrittsbalken wirklich genial, weil sie ein Spiegel meiner Produktivität sind. Insofern kann ich sie dir nur ans Herz legen.

Das Umsetzungs-Camp

Zu guter Letzt will ich dir noch erzählen, wie das Buch „Umsetzen statt aufschieben“ entstanden ist. Es war beim Schreib-Camp von Tom Oberbichler auf Mallorca und es dauerte lediglich vier Tage, bis es geschrieben war. Tom veranstaltet diese Schreib-Camps öfter und es ist einfach herrlich, da zu schreiben. Die Gründe sind recht simpel:

  • Tolle Atmosphäre (der Seminarraum des Hotels liegt direkt in einer kleinen Bucht)
  • Tolle Menschen um einen herum, die ebenfalls fleißig arbeiten
  • Keine Ablenkungen
  • Klare Strukturen
  • Tolles Feedback von Tom und den Teilnehmern
  • Tolle Inputs von Tom

Als ich am letzten Abend mit Tom und den anderen Teilnehmern zusammengesessen habe, habe ich zu Tom gesagt: „F***, das Camp hier war echt genial. Ich habe noch nie ein Buch in vier Tagen geschrieben. Wir sollten das auch Menschen anbieten, die nicht nur schreiben, sondern auch andere Aufgaben und Projekte erledigt bekommen wollen.“

Tom gab mir recht und in den nächsten Tagen und Wochen steckten wir unsere Köpfe zusammen und entwickelten das Konzept des Umsetzungs-Camps. Kurz zusammengefasst:

  • 4 Tage Mallorca
  • 4 Tage Umsetzung pur
  • Tolle Atmosphäre
  • Tolle Menschen
  • Klare Strukturen
  • Feedbackrunden
  • Spannende Inputs
  • Und vieles mehr

Und jetzt eine Frage an dich:

  • Hast du eine Aufgabe oder ein Projekt, das schon längst erledigt sein sollte?
  • Etwas, das du vielleicht schon sehr lange Zeit vor dir herschiebst?
  • Etwas, das du fertig machen solltest, bevor es dich fertigmacht?

Herzlichen Glückwunsch, dann bist du bei unserem Umsetzung-Camp genau richtig. Alle Informationen, die du brauchst, findest du auf der Umsetzung.camp-Webseite. Dort kannst du auch einen Call mit Tom oder mir vereinbaren, falls du noch Fragen hast.

Fazit für dein Selbstmanagement

Werde Aufschieberitis ein für alle Mal los. Setze um, anstatt aufzuschieben, denn auf Dauer sorgt das für wesentlich mehr Befriedigung und Zuversicht. Das kannst du mir getrost glauben. Also worauf wartest du? Hol dir das Buch „Umsetzen statt Aufschieben“ (inklusive Bonus im Wert von 188,- €) und lege los. Viel Erfolg dabei!

Umsetzen statt Aufschieben

Mehr Aufgaben in weniger Zeit erledigen - mit meiner Not-to-do-Liste

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Thomas

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