Unterliegst du auch diesen 12 Selbst-Management-Irrtümern?

Ganz egal ob in Coachings oder Diskussionen rund um das Thema Selbst-Management, ich höre sie immer wieder, die Ausreden, Mythen und Irrtümer. Heute greife ich die häufigsten davon auf und mache mit jedem einzelnen kurzen Prozess. Möglicherweise ist ja der eine oder andere Punkt dabei, den du selbst schon mal als Ausrede verwendet hast, um dich selbst zu boykottieren.


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Die 12 häufigsten Selbst-Management-Irrtümer

Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht: Du wirst auf jeden Fall recht behalten. Henry Ford

Ich denke dieses Zitat von Henry Ford trifft den Nagel voll auf dem Kopf! Aber lass uns einmal ins Detail gehen:

Ich kann meine schlechten Gewohnheiten nicht ablegen!

Kannst du nicht? Oder willst du nicht? Meist ist es doch so, dass wir uns diese „schlechten Gewohnheiten“ auch irgendwann angelernt haben, oder? Also warum solltest du diese schlechten Gewohnheiten nicht durch gute ersetzen können. Klar es ist aufwendig, wird dich sehr viel mentale Stärke kosten und auch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen.

Aber wenn du es dann mal geschafft hast, wirst du extrem stolz auf dich sein und in deiner Persönlichkeit wachsen.

Es liegt also eher an der Position dieses Wunsches auf deiner Prioritätenliste. Wenn du die schlechte Gewohnheit wirklich und unbedingt loswerden willst, dann wirst du den nötigen Ehrgeiz und die nötige Disziplin sicher aufbringen!

Ich bin und bleibe eben ein Chaot!

Und als Chaot schaffst du es ja bekanntlich niemals Ordnung in dein Leben zu bringen, oder? In meinen Augen ist das aber nicht viel mehr als eine willkommene Ausrede.

Im Prinzip gilt hier das selbe wie in Punkt 1: Kannst du nicht, oder willst du nicht? Es wird ziemlich sicher am Wollen liegen!

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Ein gutes Selbst-Management-System ist kompliziert!

Ebenso falsch. Ein gutes Selbst-Management-System ist in der Regel einfach, leicht in der Handhabung, intuitiv und in sich schlüssig.

Hintergrund dieses Glaubenssatzes ist aber viel mehr, dass wir die Umstellung auf ein neues System meiden wollen. Denn dazu müssten wir die gewohnten Pfade und damit unsere Komfortzone verlassen, zumindest solange, bis wir das neue System intus haben. Davor will sich unser innerer Schweinehund natürlich drücken!

Ich warte auf den perfekten Kurs, das perfekte Buch

Das perfekte Buch, dass genau auf dich zugeschnitten ist, kannst du nur selbst schreiben. Die perfekte Anleitung für ein perfektes Selbst-Management wird es nie geben, denn dazu ist jeder Mensch viel zu individuell.

Probiere einfach jeden Tipp und Trick den du in den verschiedenen Büchern oder Blogs findest für 30 Tage lang aus. Macht er dich effizienter und produktiver, behalte das Verhalten bei. Tut er das nicht, verwirf es wieder.

Aber wenn ich mir etwas falsch anlerne, dann …

Das „Problem“ ist, dass es im Selbst-Management kein richtig und falsch gibt, sondern nur ein „hilft es dir“, „bringt es dich weiter“, oder tut es das nicht?

Du musst einfach viel experimentieren und ausprobieren. Manches wird für dich passen, vieles vermutlich nicht. Gib den Dingen einfach eine faire Chance und teste, teste, teste!

Ich muss das perfekte System zusammen haben, bevor ich mit dem ALLEM beginne

Das ist so ziemlich der falscheste Ansatz den du im Bereich Selbst-Management nur haben kannst. Genau das Gegenteil ist nämlich sinnvoll. Fange klein an, mache viele kleine Schritte anstatt alles in einem großen Sprung vollziehen zu wollen!

Nimm dir zum Beispiel für das kommende Monat vor, deine E-Mails in den Griff zu bekommen. Im Monat drauf führst du die Wochenplanung ein. Im darauffolgenden Monat …! Du siehst schon worauf ich hinaus will. Beginne mit kleinen Schritten und bastle Schritt für Schritt dein eigenes perfektes System.

Also Step-by-Step statt alles auf einmal.

Die Umstellung auf neue Gewohnheiten ist so hart

Stimmt teilweise, aber auch hier heißt es Schritt für Schritt vorgehen. Nehmen wir an, du willst früher Aufstehen (statt um 7.30 Uhr schon um 5.00 Uhr).

Was machen die meisten Menschen? Sie stellen sich den Wecker einfach auf 5 Uhr. Was ist die Folge: Sie drücken den Wecker ab und schlafen weiter, oder sie schaffen es ein paar Tage, empfinden es aber als zu anstrengend und hören wieder damit auf.

Warum stellst du aber nicht langsam und Step-by-Step um? Stelle dir einfach Woche für Woche den Wecker 10 oder 15 Minuten früher, bis du bei deiner Ziel-Zeit angelangt bist.

Mein Umfeld wird mich nicht unterstützen

Viele Menschen haben Angst sich zu ändern, weil sie befürchten, dass sie in ihrem Umfeld als „verrückt“ dargestellt werden.

Klar ohne die Unterstützung deines Umfeldes, zumindest im gemeinsamen Haushalt, wird es sehr schwer werden.

Aber es werden dich sicher alle Unterstützen, wenn du dir ein wenig Zeit nimmst und erklärst warum du das alles betreiben willst und worum es sich genau handelt.

Selbstmanagement, Irrtum

© Arcady – Fotolia

Andere können sich viel besser organisieren als ich!

Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich das die Anderen auch von dir denken. Aber warum vergleichst du dich überhaupt mit anderen? Das macht doch gar keinen Sinn.

Ich persönlich habe damit schon lange aufgehört. Wenn ich mich vergleiche, dann nur mit mir selbst. Kann ich mich besser organisieren als noch vor einem Monat? Oder als vor einem Jahr? Das sind die Fragen die du dir stellen solltest, anstatt dich mit anderen Personen zu vergleichen.

Ich vergesse Dinge wieder

„Früher hatte ich ein cooles Morgen-Ritual, aber jetzt komme ich nicht mehr in die Gänge.“

Oft hatten wir mal gute Gewohnheiten, lassen sie aber schleifen und so geraten sie immer mehr und mehr in Vergessenheit.

Lass deine guten Gewohnheiten aber auf keinen Fall schleifen, sondern achte darauf, dass du sie diszipliniert und regelmäßig ausführst!

Solltest du mal das eine oder andere vernachlässigt haben, schau das du so schnell wie möglich wieder in die Spur findest.

Mein Umfeld macht es mir unmöglich mich gut zu organisieren

Deine Familie lässt dir nicht die nötigen Freiheiten um dich gut zu organisieren? In deiner WG herrscht das blanke Chaos und nichts geht weiter?

Dann hast du zwei Möglichkeiten:

  1. Passe dein Selbst-Management-System deinem Umfeld an:
    Das geht schnell, wird aber nicht sehr befriedigend sein.
  2. Passe dein Umfeld an dein Selbst-Management-System an:
    Das dauert zwar wesentlich länger, ist aber wesentlich effizienter.

Eine Mutter, der ich ein paar Tipps zu ihrem Selbst-Management geben durfte, setzte diese nicht nur für sich, sondern für die gesamte Familie um. Sie führte die betreffenden Regeln und Handlungen langsam aber stetig ein und hat nun nicht nur für sich selbst den nötigen Freiraum, sondern auch alle anderen Familienmitglieder wurden wesentlich effizienter.

[Tweet „Fakt ist: Gutes Selbst-Management ist erlernbar!“]

Viel Erfolg dabei!

[Tweet „Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht: Du wirst auf jeden Fall recht behalten. Henry Ford“]

Genieße deinen Tag,

Thomas

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2017-09-29T11:06:02+00:004 Comments

4 Comments

  1. Gloria 5. April 2014 at 10:22 - Reply

    Verdammt ich habe mich bei 5 dieser Punkte total wiedererkannt! 🙂

    • Thomas 5. April 2014 at 13:01 - Reply

      Hallo Gloria!
      Na dann hast du den ersten Schritt ja bereits gemacht!
      lG Thomas

  2. Karl-Heinz 6. April 2014 at 07:30 - Reply

    Hallo Thomas!

    Ist ja ne interessante Aufstellung. Muss mich Gloria anschließen, hatte bei einigen Punkten den Aha-Effekt.
    Ab sofort gibt es keine Ausreden mehr. ICH LEGE LOS! 🙂

    Danke und VG aus Erringen,
    Karl-Heinz

    • Thomas 6. April 2014 at 07:33 - Reply

      Hey Karl-Heinz!

      Viel Spaß beim Loslegen 🙂

      lG aus Wien,
      Thomas

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