Vertragsgestaltung leicht gemacht: Tipps für Selbständige

Selbständige, Freiberufler/-innen und Künstler/-innen auf jedem Gebiet kennen das: Gut die Hälfte der Arbeitszeit geht für Dinge drauf, für die man nicht bezahlt wird. Die Akquise von Kunden und Kundinnen, das Schreiben von Rechnungen und Verträgen, die Buchhaltung – das alles kostet unglaublich viel Zeit, in der man nicht das tun kann, was man eigentlich als Beruf und Berufung ansieht. Die wenigsten in den freien und künstlerischen Berufen Tätigen können es sich leisten, solche Arbeiten von einem Assistenten oder einer Assistentin erledigen zu lassen.


Hilfe bei der Formulierung muss nicht teuer sein

Es ist nicht nur das mehr oder minder lästige Schreiben von Rechnungen und Verträgen. Es sind auch die legalen Implikationen, die Freischaffenden und Künstlern/Künstlerinnen das Leben schwer machen. Verträge und AGBs bilden die rechtliche Grundlage der fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen Menschen, und dementsprechend sensibel müssen sie formuliert werden. Online-Shops beispielsweise müssen zwar keine AGBs haben, sinnvoll sind sie trotzdem. Denn kommt es zum Streitfall, wird das BGB bei fehlenden AGBs angewandt. Und das kann für den Betreiber oder die Betreiberin der Seite von Nachteil sein. Es lohnt also, Geschäftsbedingungen insbesondere für Fälle von Schadensersatz, Leistungsumfang und dergleichen aufzustellen und vertraglich abzusichern.

Wer damit einen Anwalt betraut, muss Geld und Arbeitszeit investieren. Schneller und kostengünstiger ist Vertragssoftware, die Selbständigen und Freischaffenden bei der Erstellung von AGBs, dem Schreiben von Rechnungen und Verträgen entgegenkommt. Kostenlose Vorlagequellen gibt es online beispielsweise bei der IHK Frankfurt. Die Seite agb.de beinhaltet einen kostenlosen Generator, der das Erstellen eigener AGBs ermöglicht. Der Nachteil der kostenlosen Vorlagen und des standardisierten Generators liegt darin, dass das Ergebnis jeweils nur ein Ausgangspunkt für eigene, individualisierte Verträge und AGBs sein kann. Es geht also letzten Endes doch wieder nur darum, nach Vorbild und mit Hilfestellung eine individuelle Fassung zu finden.

Kostenpflichtige Angebote können sinnvoll sein, wenn man es gleich etwas individueller haben will. Insbesondere bei Geschäftsverträgen kann das sinnvoll sein – die Beziehungen und Anforderungen unterschieden sich manchmal von Kunde zu Kunde beziehungsweise Kundin. Im Netz bieten zahlreiche Seiten fertige Vorlagen an, die wiederum eigenmächtig nach dem Kauf individualisiert werden müssen. Andere Anbieter erstellen gleich individualisierte Verträge, Rechnungen und Geschäftsbedingungen.

Vertragssoftware für die selbständige Nutzung

Wer seine Verträge, Rechnungen und anderen Dokumente lieber ganz alleine erstellt und verwaltet, wird sich vielleicht eher mit einer Vertragssoftware anfreunden können. Angebote wie beispielsweise die https://shop.haufe.de/ führen Anwender Schritt für Schritt durch die Gestaltung der eigenen Dokumente. Unzählige Muster und überprüfte Beispielverträge bieten eine Grundlage, auf der sich rechtlich sichere Verträge verhältnismäßig einfach erstellen lassen. Hintergrundinformationen werden zusätzlich geboten, und Assistenten sind so in die Software integriert, dass die benötigten Informationen immer bereitgestellt werden. Wer die Zeit investieren will, sich in eine derartige Software einzuarbeiten, kann damit dauerhaft Zeit und Geld sparen. Denn im Vergleich zu professioneller Hilfe, die von Fall zu Fall neu bemüht wird, ist die Software eher kostengünstig. Und eine online nutzbare Version gibt es außerdem: https://shop.haufe.de/prod/haufe-vertragsgestaltung-online.

Unsplash / Pixabay

2017-09-29T11:05:38+00:00 0 Comments

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