Wie ich mit einer Taktik 3 Bücher in 6 Monaten geschrieben habe

Nein, nicht ich bin es, der in 6 Monaten 3 Bücher geschrieben hat, sondern Walter Epp, der den Blog Schreibsuchti betreibt. Walter erzählt in diesem Gastartikel seine Geschichte, wie er vom unproduktiven Buchautor zum Superschreiber wurde. Genial erzählt und geschrieben, aber vor allem sehr lehrreich. Also Bühne frei für Walter.

„Jeder kann ein Buch schreiben. Heute ist es leichter als je zuvor – dank des Internets.“

So oder so ähnlich werden viele Buchkurse beworben.

Ich glaube das ist nicht ganz richtig.

Das Publizieren ist leichter geworden. Das Schreiben nicht.

Denn dank des Internets leben wir zwar alle im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, aber das Ganze hat auch einen Haken: Wir leben damit im Land der unbegrenzten Ablenkung.

Ablenkung ist das größte Problem moderner Autoren und Blogger, wenn es um den Schreibprozess geht.

E-Mails, Facebook, Twitter und „Artikel, die dich zu Tränen rühren werden“ fordern deine Aufmerksamkeit.

Neben all den spaßigen Dingen gibt es dann noch ganz viel geschäftliche Ablenkung: Projekte, Aufträge, Kundenwünsche, E-Mails, etc. Die Liste ist unendlich.

Das wertvollste Gut unserer Zeit

Vor 100 Jahren waren Produkte selten und deshalb wertvoll. Heute bekommst du ein Hemd für 2,49 €. Danach waren Informationen selten. Heute ertrinken wir in Informationen.

Was ist heute selten und besonders wertvoll geworden?

Aufmerksamkeit.

Ein Buch besteht aus mehreren Faktoren und der wichtigste davon ist die Aufmerksamkeit. Dein Buch, dein Blog, dein Schreibleben – sie alle fordern deine Aufmerksamkeit.

Es Menschen, die lassen sich niemals ablenken. Respekt. Ich gehöre nicht dazu. Mein Interesse schwankt schnell von einem Projekt zum nächsten und mein Gehirn hüpft wie ein nervöser Hase von einer Idee zur nächsten.

Auf meinem Macbook lagen mehr als drei angefangene Bücher. Kein einziges wurde fertig. Projekte über Projekte stapelten sich – keins wurde abgeschlossen.

Etwas musste sich ändern.

Dann las ich das Buch „The One Thing“ von Gary Keller. Zweimal.

Das Buch veränderte mein Denken und mein Handeln bezüglich Produktivität komplett.

Das Ergebnis: Innerhalb von sechs Monaten schrieb ich drei Bücher von A bis Z. Von Null auf insgesamt 250 Seiten.

Ich dachte immer, um mehr zu schaffen, müsste ich mehr tun. Doch der Trick wahrhaft produktiver Menschen liegt darin, dass sie nicht mehr tun, sondern weniger.

Wie?

Indem sie sich an die Taktik von „The One Thing“ halten.

Diese Taktik ist einfach und doch so mächtig.

Wie sie funktioniert?

Hier sind die einzelne Schritte, die du gehen musst, um diese Taktik umzusetzen.

Danach wirst du so produktiv sein wie nie zuvor.

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Schritt 1: Finde dein „One Thing“

Wir alle haben wichtige Projekte – wir alle haben 23 Prioritäten auf unserer To-Do-Liste.

Der erste Schritt ist deshalb: Schreibe alle wichtigen Dinge auf und entscheide dich, welches das wichtigste ist. Welches Projekt ist wichtiger als alle anderen.

Gary Keller sagt es so:

Wenn alles wichtig ist, ist nichts wichtig.

Dass in unserer Arbeitswelt etwas schief läuft, siehst du schon an dem Wort „Prioritäten“. Prior heißt „der Erste“ und deshalb ist dieses Wort schon eine große Lüge.

Es kann nur eine Priorität geben. Der Plural dieses Wortes ist totaler Humbug.

Genauso sollte es in deinem Leben nur eine Sache geben, die wichtiger ist alle anderen.

Diese Sache ist dann dein „One Thing“.

Bei mir war es: Fertigstellung und Verkauf meines Buches innerhalb von drei Monaten.

Sei bei der Zielsetzung so konkret wie möglich und denke ruhig groß. In der Regel erreichst du nämlich immer weniger – egal wie hoch dein Ziel gesteckt ist.

Beispiele:

  • Den Umsatz um 100% innerhalb eines Jahres steigern
  • 10 Kilogramm innerhalb von sechs Monaten abnehmen
  • 1.000 E-Mail-Abonnenten zum Ende des Jahres haben

Schritt 2: Definiere dein tägliches Brot

Bei diesem Schritt musst du jetzt rückwärts denken.

Nehmen wir an, dein Ziel ist es, einen Baum zu fällen.

Die Frage: Was muss ich jeden Tag tun, damit der Baum fällt?

Die Antwort ist leicht: Du musst mit der Axt dagegen schlagen.

Ein Schlag mit der Axt, einen Tag nach dem anderen.

Ohne Ausnahme.

Eines Tages wird der Baum fallen.

Die Frage ist nicht, ob er fallen wird, sondern wann.

Du musst für dein Ziel also herausfinden, was dieser „eine Schlag“ gegen den Baum ist.

Beim Schreiben meines Buches war es:

  • Schreibe jeden Tag 500 Wörter.

Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Die Kunst ist hier, eine tägliche Aufgabe zu finden, die nicht zu groß, aber auch nicht zu klein ist.

Zu klein (Schreibe 1 Wort pro Tag) = Es dauert ewig.

Zu groß (Schreibe 1.000 Wörter pro Tag) = Du machst es nicht.

Diese tägliche Aufgabe, die dich deinem Ziel näher bringt ist für den Tag, deine Priorität.

Diese Aufgabe ist dein tägliches Brot.

Es ist die Aufgabe, mit der du deinen Arbeitstag beginnst.

Ohne Ausnahme.

Dieses tägliche Brot isst du immer als Erstes – vor allen anderen „To-Dos“.

Da wir gerade dabei sind: Vergiss To-Do-Listen. Ich sage dir warum.

Schritt 3: Verabschiede dich von der To-Do-Liste

Ich war lange Zeit ein Fan von To-Do-Listen.

Eines Tages merkte ich aber, dass die Listen nie kürzer, sondern immer nur länger werden.

Ich wurde nicht produktiver, sondern depressiver. Dieser Haufen unerledigter Aufgaben drückte auf meine Stimmung.

Die Taktik von „The One Thing“ verzichtet auf To-Do-Listen.

Warum?

Weil auf To-Do-Listen meist Aufgaben und Projekte anderer Menschen stehen – nicht deine eigenen.

Auf der To-Do-Liste steht so ziemlich alles, nur nicht dein „One Thing“.

Stattdessen empfiehlt Gary Keller, dass man sich eine „Success-Liste“ zulegt, also eine Erfolgsliste.

To-Do-Listen sind lang. Success-Listen sind kurz.

Auf einer Success-Liste steht, was du brauchst, um dein wichtigstes Ziel, deine wichtigstes Ding, durchzuziehen. Und nicht, was andere von dir wollen.

Die Success-Liste hilft dir dein „One Thing“ zu verfolgen. To-Do-Listen lenken dich davon ab.

Was gehört auf eine Success-Liste?

Du kennst bestimmt das Pareto-Prinzip: Es besagt, dass 20 Prozent der Aktivitäten 80 Prozent der Ergebnisse liefern. Diese 20 Prozent gehören auf deine Success-Liste.

Alle anderen 80 Prozent haben auf der Liste nichts verloren.

Deshalb sind Success-Listen kurz.

Also: Schreibe deine Success-Liste.

Bei einem Projekt wie einem Buch, ist es klar, welche Aktivität am wichtigsten ist:

  • Das Manuskript schreiben
  • Das Cover designen lassen
  • Sales Page aufsetzen

Mehr stand bei mir nicht auf der Success-Liste.

Schritt 4: Entscheide dich, was du NICHT tun willst

Die große Kraft dieser Taktik liegt in dem ungeheuren Fokus.

Fokussiert arbeiten wird heutzutage immer schwieriger und ist in größeren Unternehmen und Großraumbüros eine Seltenheit.

Du kannst deshalb schon zum oberen Drittel gehören, wenn du einfach nur fokussierst arbeitest.

Aber wie?

Mit einer Not-To-Do-Liste. Es ist eine Anti-Liste auf der all die Dinge stehen, die eben nicht mehr tun wirst.

Hier geht es nicht um lustige Katzenvideos, sondern um projektbezogene Dinge.

Bei mir hieß das:

  • Keine Kundenaufträge annehmen
  • Keine Blogartikel schreiben
  • Keine Gastbeiträge schreiben
  • Kein Social Media Marketing betreiben
  • Kein neues Buch anfangen
  • Kein neues Projekt beginnen

Das sind alles Dinge, mit denen ich mein Geld verdiene und die auch wichtig sind. Aber sie sind nun mal nicht das Wichtigste.

Ich durfte auf die Not-To-Do-Liste erst zurückgreifen, wenn ich mein „tägliches Brot“ zu mir genommen hatte.

Vorher nicht.

Schritt 5: Befreie dich von Dieben

Es gibt Dinge und Menschen, die stehlen deine Zeit. Sie stehlen deine Produktivität und am Ende stehlen sie dir eins: dein „One Thing“.

Du hast dir bestimmt schon mal vorgenommen morgens als Erstes deine Priorität zu verfolgen – doch es kam ständig etwas dazwischen.

Dieses Problem hatte ich auch.

Ich musste mich von all der Ablenkung und all den Zeitdieben befreien.

Die beste Methode dazu:

Time Blocking.

Häufig behandeln wir unser Projekt wie ein „Hobby“ und geben Kundenprojekten und Aufträgen den Vorrang. Das ist falsch.

Du musst dein Projekt, dein Buch, deinen Blog – was auch immer – dagegen wie ein Präsidentenprojekt behandeln.

Das heißt: Mache einen Termin, der in Stein gemeißelt ist.

Blockiere dir jeden Tag diese Zeit.

Bei mir hieß das:

Die erste Stunde meines Arbeitstages schrieb ich an meinem Buch.

Die erste Stunde gehörte immer meinem „täglichen Brot“.

Dieser Termin war unverrückbar. Nichts durfte sich davor schieben. Keine E-Mails, kein Facebook, kein Chat.

Diese Zeit musst du Blockieren als ob du einen Termin mit dem Präsidenten hast.

Der nächste Punkt beim Time Blocking ist nicht nur die Zeit zu blockieren, sondern auch jegliche Ablenkung von Außen auszusperren.

Gary Keller nennt das den „Bunker“. Du musst dir einen Bunker erschaffen, in dem du absolut ohne Ablenkung an deinem „One Thing“ arbeiten kannst.

Dazu meine besten Tipps:

  • Ich schalte immer das Internet ab (ich trenne das „Schreiben“ immer vom „Recherchieren“, damit ich mich nur auf eine Sache konzentriere).
  • Ich schalte immer das Handy auf Flugmodus. Nicht einmal meine Frau kann mich in diesem Moment erreichen.
  • Ich checke keine Mails, Chats oder Nachrichten. Ich beginne sofort mit meinem „One Thing“.

Sobald du dein täglich Brot zu dir genommen hast, darfst du den Bunker verlassen.

Dann dürfen alle anderen Aufgaben kommen – die wichtigste hast du dann schon erledigt.

Der unterschätzte Domino-Effekt

Am Domino-Day wurden 4,8 Millionen von Dominosteine umgestoßen. Gemeinsam hatten sie eine Masse von 33 Tonnen. 33 Tonnen!!!

Diese Masse kann ein Mensch unmöglich alleine stemmen. Und doch kann ein einziger Mensch all diese Domino-Steine einen nach dem anderen aufstellen.

Deine tägliche Aufgabe, dein „täglich Brot“, ist solch ein Domino-Stein.

Unterschätze deshalb die Macht der konstanten kleinen Aufgabe nicht.

Du wirst langfristig mehr erreichen als du dir jetzt vorstellen kannst.

So habe auch ich es geschafft innerhalb von 3 Monaten 250 Seiten zu schreiben – drei ganze eBooks.

Alles dank der Taktik von „The One Thing“.

Hier nochmal die Schritte, die du gehen musst, um außergewöhnlich produktiv zu sein:

1) Finde dein „One Thing“ (Was ist meine Priorität?)

2) Finde dein „täglich Brot“ (Was kann ich täglich tun, um die Priorität zu verfolgen?)

3) Mache dir eine Success-Liste (Vergiss die To-Do-Liste)

4) Entscheide, was du NICHT tun willst (Fokus entsteht, wenn wir andere Dinge bewusst ignorieren)

5) Befreie dich von Dieben (Habe einen unverrückbaren Termin mit deiner Priorität und schalte jegliche Ablenkung während dieser Zeit ab).

Wenn du diese fünf Schritte umsetzt, dass wirst du garantiert dein Projekt beenden.

Unterschätze niemals den Domino-Effekt.

Über den Autor:

Walter Epp ist Autor und Blogger. Auf seinem Blog hilft er Bloggern besser zu schreiben, ein Publikum aufzubauen und damit auch Geld

2017-06-23T08:35:54+00:0041 Comments

41 Comments

  1. Sebastian Prohaska 8. Mai 2016 at 11:56 - Reply

    Super Artikel. Absolut meiner Meinung. Ich habe gerade getestet mehrere „one things“ zu haben. Funktioniert allerdings immer nur mit Abstrichen.

    Du hast mich motiviert mir jetzt mein einzelnes „one thing“ zu überlegen und dies für mich zu testen.

    Danke Walter, Danke Thomas, es hat schon einen Grund warum ihr so tolle Blogger seit.

    • Thomas 8. Mai 2016 at 13:45 - Reply

      Dranbleiben, dann wird es immer besser 😉

      Danke für dein Feedback.

      lG Thomas

  2. Andi 8. Mai 2016 at 13:47 - Reply

    Hallo Walter!

    Vielen Dank für diesen hilfreichen Artikel. Eine Frage hätte ich allerdings an dich:
    Wie bringst du die ganzen administrativen Arbeiten unter? Machst du die an einem speziellen Tag, oder einmal täglich?

    • Walter 8. Mai 2016 at 16:02 - Reply

      Hi Andi,
      Ich mache die administrativen Sachen einmal die Woche. Meist am Ende der Woche.
      Jeden Tag will ich mich damit nicht beschäftigen, weil sie zu viel „mentale“ Energie rauben 😉

      LG, Walter

  3. Sven 8. Mai 2016 at 13:51 - Reply

    Moin moin Walter!

    Sag mal, bietest du auch Seminare an?

    lG Sven

    • Walter 8. Mai 2016 at 16:05 - Reply

      Hi Sven,
      Danke für dein Interesse 🙂

      Nein, leider biete ich (zurzeit) keine Seminare an. Ich habe bis vor kurzem noch 1zu1-Coachings angeboten für Menschen, die besser schreiben und bloggen wollen.

      Leider habe ich für 1zu1-Coachings keine Zeit mehr. Aber wenn du mich weiter verfolgst, dann wirst du sehen, was ich stattdessen anbieten werde 🙂 Ich plane eine Online-Schreibschule für Blogger und Online Autoren.

      LG, Walter

      • Maxie 8. Mai 2016 at 22:29 - Reply

        Ohhhh! Eine Online-Schreibschule?? Ich bin dabei lieber Walter ! Setz mich bitte schon mal auf die „Success-Liste“ 🙂 Danke!!!
        ….so und jetzt schreib ich erst mal meinen Kommentar zu dem Post!

        • Walter 9. Mai 2016 at 11:26 - Reply

          Hi Maxie,

          Danke für dein Interesse. Eine Teilnehmerin habe ich dann ja schon 🙂

          Und keine Angst, ich kündige es früh genug an 🙂

          LG, Walter

  4. Mike Krüger 8. Mai 2016 at 17:37 - Reply

    Sehr guter Artikel. Da fallen mir direkt wieder alle meine Sünden ein. Danke für die Tipps. Es sind immer die kleinen Ameisen die an uns ziehen und zerren.

    • Walter 9. Mai 2016 at 11:27 - Reply

      Hi Mike,

      Jepp. Kleinvieh macht auch Mist und am Ende ist es so viel &%/(% dass man sich nicht mehr retten kann.

      Also immer schön alles aussperren und auf eine Sache fokussieren.

      LG, Walter

  5. Karin Mager 8. Mai 2016 at 21:14 - Reply

    Danke dir sehr, Walter, für diese Erinnerung.

    Auf diese Weise habe ich vor 20 Jahren schon einmal innerhalb von sechs Wochen ein Buch geschrieben, weil der Verlag dringend einen Autor für ein Thema brauchte (für den ihn der Autor abhanden gekommen war).
    Damals habe ich das geschafft, weil ich mich wirklich voll auf das Schreiben konzentriert habe. Und nun schiebe ich das nächste Projekt schon ewig vor mir her. Ja, dieser Weg funktioniert und ich werde mich wieder fokussieren auf das eine Projekt.

    Auf die Online-Schreibschule für Blogger bin ich auch gespannt.

    Herzlichen Gruß
    Karin

    • Walter 9. Mai 2016 at 11:29 - Reply

      Hi Karin,

      Das kann ich mir gut vorstellen. Wenn es hart auf hart kommt, dann können wir uns gut fokussieren. Doch ohne Druck plätschern wir immer so dahin 🙂

      Wünsche dir viel Erfolg beim Projekt.

      LG, Walter

  6. Paul 8. Mai 2016 at 21:53 - Reply

    Hey Walter, danke für den Reminder, die richtige Priorität (singular) zu setzen! The one thing nehme ich auf meine Leseliste. Verrätst du, welche Bücher bei dir auf diese Weise entstanden sind?

  7. Martin 8. Mai 2016 at 21:55 - Reply

    Guten Tag

    ein toller Artikel. Ich bin für jeden Tip dankbar, der mir mehr Struktur in mine Arbeistweise bringt.
    Eine Frage bitte: Gibt es „The One Thing“ auch in der deutschen Übersetzung? Ich habe es nur in der Originalausgabe gefunden.

    VG
    Martin

    Danke und Grüße

    • Walter 9. Mai 2016 at 11:32 - Reply

      Hi Martin,

      Ich habe The One Thing auf Englisch gelesen. Leider gibt es das Buch (noch) nicht auf Deutsch.

      Aber die Sprache ist sehr simpel und für Menschen, die englische Blogs lesen kein Problem.

      LG, Walter

  8. Nina 8. Mai 2016 at 21:58 - Reply

    Hallo Walter,

    danke für die hilfreichen Tipps! Der „Präsidenten-Termin“ ist eine geniale Metapher, die ich mir ab sofort vor Augen halte, wenn ich mich an die Arbeit und mein one thing mache…

    LG aus Berlin

    • Walter 9. Mai 2016 at 11:33 - Reply

      Hi Nina,
      Na dann viel Erfolg und viel Spaß beim Präsidenten-Termin 🙂

      LG, Walter

  9. Maxie 8. Mai 2016 at 22:48 - Reply

    Hey!

    Ich begleite ja Walter virtuell mittlerweile auf jeden Blog. 🙂 Kommt mir zumindest gerade als Gedanke, weil ich diesen Blog hier noch nicht kenne. Aber umso schöner.

    Ich bin auf jeden Fall mal wieder begeistert: Von Walters Schreibstil und Postinhalt gleichermaßen! Ich hasse To Do Listen ohne Ende und finde die Success-Liste viel schöner, stimmiger und sinniger. Werd ich mir zu Gemüte führen. Auch das Buch! Toller Tipp.
    Bin dank Walter und seinem Blog auch auf S.King und sein Buch „Das Leben und das Schreiben“ gekommen. Zufällig. Liegt gerade auf meinem Nachtisch und wird fast jeden Abend belesen! Großartiges Buch.
    So nochmal zurück zum Post. All die Tipps und Empfehlungen machen Sinn und zeigen mir, das ich auch noch zu viele „Diebe“ habe. Mich zu oft ablenken lasse oder gar zu inkonsequent die Zeit plane. Ist definitiv alles andere als zufriedenstellend am Ende des Tages. Erst recht, wenn die Zeit mal richtig begrenzt ist durch Kind, Job und Haushalt. Aber gut, das „tägliche Brot“ werd ich mir suchen und in den Tag integrieren. Ist ja tatsächlich nur ne Frage der Einstellung. Und wie heißt es so schön: „Frag dich nicht permanent, warum etwas nicht funktioniert, warum du etwas nicht schaffst …sondern frag dich permanent, was muss passieren, damit du es schaffst!!“ 🙂
    Viele Grüße Maxie

    • Walter 9. Mai 2016 at 11:35 - Reply

      Hi Maxie,

      Das „inkonsequent“ sein kenne ich nur zu gut. Das „One Thing“ hat mir wirklich geholfen, nicht ständig von einem Zug auf den anderen zu springen.

      Und danke dass du mich verfolgst 🙂 Ich fasse das mal als Kompliment auf 😀

      LG, Walter

  10. Christoph 8. Mai 2016 at 23:00 - Reply

    Hey Walter,
    cooler Artikel! Über das Buch bin ich auch schon 1, 2 Mal gestolpert und hab mich mit der Kernaussage sehr angefreundet. Hab mich dann aber gefragt: Okay, sollte ich dann jetzt noch das Buch lesen? Oder vielleicht lieber an The One Thing arbeiten. 🙂
    Daher danke für die super Zusammenfassung!
    Lg, Christoph

    • Walter 9. Mai 2016 at 11:36 - Reply

      Hi Christoph,

      Ich dachte auch zuerst, dass da nicht mehr drin steht. Aber Gary Keller hat viele andere wichtige Produktivitätstipps, die er so „nebenbei“ beschreibt.

      Wie gesagt: Ich habe das Buch zweimal gelesen und wurde dadurch sehr bereichert.

      Aber wenn deine Zeit knapp ist, dann arbeite lieber an deinem One Thing 🙂

      LG, Walter

  11. Jean 9. Mai 2016 at 00:14 - Reply

    Wieder ein sehr schöner Artikel. Ich sag dir in 3 Monaten, ob es bei mir auch so funktioniert hat. 😉

    Im Ernst: ich denke gerade der Domino- oder Schneeball-Effekt ist enorm wichtig. Zusammen mit Fokussierung und guten Gewohnheiten unschlagbar.

    liebe Grüße
    Jean

  12. Horst 9. Mai 2016 at 06:59 - Reply

    Hallo Thomas!
    Hallo Walter!

    Vielen Dank für den tollen Artikel. Ich kannte Walter bisher nicht und daher bin ich sehr dankbar für diesen Artikel.

    Schreibe ebenfalls Bücher und freue mich schon drauf nun den Blog von Walter nach weiteren Tipps zu durchforsten.

    Macht weiter so ihr beiden.

    lG Horst

    • Thomas 9. Mai 2016 at 06:59 - Reply

      Vielen Dank für dein Lob Horst 😉

      lG Thomas

    • Walter 9. Mai 2016 at 11:38 - Reply

      Danke dir.
      Genieß die Woche.

      LG, Walter

  13. Anja 9. Mai 2016 at 08:29 - Reply

    Top! Danke für diesen hilfreichen Artikel!

    • Walter 9. Mai 2016 at 11:38 - Reply

      Immer wieder gerne 🙂

      LG, Walter

  14. Michaela 9. Mai 2016 at 12:45 - Reply

    Lieber Walter,

    danke für diese wundervollen Tipps. Ich starte heute mit meiner Success-Liste. Das ist für mich tatsächlich der wertvollste Tipp.

    Liebe Grüße Michaela

    • Walter 11. Mai 2016 at 09:35 - Reply

      Hi Michaela,
      Na dann viel Erfolg mit deiner Erfolgsliste 😀
      Bin froh, wenn ich helfen konnte.
      LG, Walter

  15. Elke Dola 9. Mai 2016 at 23:34 - Reply

    Wie peinlich! Jetzt habt ihr mich eiskalt erwischt. Da schiebe ich eure hochwertigen Mails immer ins dazugehörige Outlookfach um mir alles zu Gemüte zu führen, wenn ich ausreichend Zeit habe. Pah! Zeit habe, was soll das heißen? Das ich eines Morgens aufstehe und da steht sie vor meinem Bett, die Zeit, sie sagt: guck ich bin jetzt da. Öffne Dein Outlook, zieh dir die Posts rein von Walter und/oder Thomas… Nee, macht se nich. Und warum nicht? Weil die Prio verdrängt habe durch 1 Mio. anderer Dinge, die ach so wichtig sind. Tja, was finde ich dem Fach? Inhaltsangabe zu meinem Buch, 13 Kapitel, Autorenvorstellung, to do´s was noch ins Buch muss… und eure ganzen wunderbaren Newsletter. Gaaaaaaaaaaaaaaaaanz große Klasse. Fast fertig also. Der Haken daran, es ist seit 3 Monaten fast fertig. Ich könnte mich beißen, kratzen, zerzauseln. Dabei war ich es, die einen heiß begehrten Artikel über den Schweinehund namens Prokrastination geschrieben hat. Asche auf mein Haupt. Und vielfachen Dank für den Kick in the ass. Das war dringend nötig. Und nun stelle ich mir den Wecker auf 6.00Uhr, damit ich jeden Tag wieder mind. 500 Wörter schreibe. Ich Depp. Kommt wie immer genau richtig der Artikel. DANKESCHÖN. Elke Dola

    • Walter 11. Mai 2016 at 09:37 - Reply

      Hi Elke,
      Dann drücke ich dir die Daumen.
      Meine Schreibkarriere beruht auf der simplen Tatsache, dass ich es geschafft habe früher aufzustehen als andere und zu schreiben 😉
      Also viel Erfolg beim früher aufstehen.
      LG, Walter

  16. Claudia Münster 10. Mai 2016 at 06:38 - Reply

    Lieber Walter , lieber Thomas,

    geniale Idee eure „Kooperation Gastartikel“ – bringt interessante neue Aspekte für beide Bereiche. Danke euch.

    So und jetzt gehe ich an mein Ding. Aber morgen mach ich es dann richtig: nämlich vor dem Lesen und Kommentieren von blogposts .

    Liebe Grüße

    Claudia

    • Walter 11. Mai 2016 at 09:38 - Reply

      Hi Claudia,
      Jep.
      Vor dem Lesen und kommentieren muss immer dein Ding kommen.
      Also gemäß der drei Cs:
      Create
      Connect
      Consume.

      Und zwar genau in dieser Reihenfolge 🙂

      LG, Walter

  17. Denise auerswald 11. Mai 2016 at 21:46 - Reply

    Hey Walter,

    genialer Artikel, der gerade zur richtigen Zeit kommt. Ich schreibe demnächst auch an einem Buch mit und da nehme ich deine Tipps liebend gern an!

    Wie immer sind deine Artikel geschmeidig zu lesen, kein Wort zu viel, sondern jedes am richtigen Platz.

    Beste Grüße

    Denise

  18. Huibert 18. Mai 2016 at 10:08 - Reply

    one thing … mmmm…

    ich ziehe ein anderes Wort vor … und Du siehst es ja auch so, wenn ich das recht lese.

    first thing …

    Es ist allerdings eine Crux und eine gewaltige mentale Anstrengung, die Emails, Wünsche von Auftraggebern, „andere Sachen“, alles „Wichtige“ und „Dringende“, alles, was in einem arbeitet, bewusst oder unbewusst,

    all die vielen Dinge auf einer geschriebenen todo … und viel schlimmer ! … auf der gefühlten inneren todo, die sich wie Mehltau über den Geist legt …. erstmal liegen zu lassen

    und tatsächlich in den allgemeinen „Flugmodus“ zu gehen.

    Ich glaube, der Kern der Lösung ist nicht die Fokussierung, sprich „the first thing“,

    sondern die Ausgrenzung der Welt … und Rückzug auf diese Insel der Produktivität. Auf die Insel der wahren Wünsche.

    Die Zugbrücke lasse ich dann immer erst wieder runter, wenn der Spaten sich X mal gedreht hat.

    Wenn der Acker bestellt ist und Früchte trägt, sind zwei Dinge möglich:

    Ich brauche gar keine Zugbrücke mehr und fühle mich wohl auf dieser Insel der Selbstfreude und Produktivität 🙂

    oder … es darf eine fest befahrene beständige Brücke werden, da ich die Welt im Griff habe und der Acker weiterhin seine Früchte trägt.

  19. Julia 28. Mai 2016 at 20:33 - Reply

    Das war schön motivierend, danke! LG, Julia

  20. Jonas 31. Juli 2017 at 09:02 - Reply

    Guten Tag liebe Mitleser,
    vielen Dank für diesen informativen Beitrag. Die genannten Tipps finde ich sehr gut, ich werde sie bei meinem nächsten Schreibprojekt mit Sicherheit berücksichtigen. Ein Bekannter von mir hat ebenfalls seinen Roman beendet und befindet sich nun auf der Suche nach einem Literaturverlag. Dank des Internets wurde er schnell fündig.

  21. Patrik-Philipp Huber 30. September 2017 at 00:50 - Reply

    Eigentlich suchte ich nach einem Artikel über viele Bücher lesen, aber die aufgeführten Tipps bzw. die Analyse davor war trotzdem lesenswert…

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