Willensstärke, Leichtigkeit, Motivation – ein Interview mit Extremsportler Stefan Schlegel

Stefan Schlegel ist Extremsportler und Personal-Trainer für Top-Führungskräfte. Er hat zahlreiche Marathons, den Ironman in Hawaii und das Race Across America (RAMM) absolviert. Gemeinsam plaudern wir über Effizient, Gesundheit, Nachhaltigkeit, Lebensqualität, Willensstärke, Leichtigkeit und Motivation. Also hör unbedingt rein in dieses spannende Interview!


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Stefan der Personal-Trainer:

Stefan der Sportler:

Transkript dieser Podcast-Folge

Effizienter arbeiten, lernen und leben – der Podcast für dein Selbstmanagement. Damit du endlich wieder mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben hast. #00:00:17-6#

Hallo und ein herzliches Willkommen zur 226. Podcastfolge. Mein Name ist Thomas Mangold, und ich freue mich, heute Stefan Schlegel als Gast zu haben. Stefan ist Extremsportler und Personal Trainer von Top Führungskräften. Er hat zahlreiche Marathons absolviert, darunter den Iron Man auf Hawaii und das Race across America, also echte sportliche Herausforderungen, wenn ich das so sagen darf. Er hat auch einen eigenen Podcast, in dem es um Effizienz, Gesundheit und Nachhaltigkeit geht. Und über all diese Themen werden wir jetzt gleich reden. Zunächst einmal hallo und herzlich willkommen Stefan, ich freue mich, dass du dir Zeit genommen hast für dieses Interview. Stell dich am besten selbst vor, wer du bist und was du so tust. #00:00:58-0#

Stefan: Hallo Thomas, herzlichen Dank für die Einladung. Ich bin Stefan Schlegel, Jahrgang 76, und das meiste hast du eben schon erzählt. Ich habe ein Institut beziehungsweise ein Unternehmen für Personal Training gegründet. Unsere Zielgruppe sind Führungskräfte hier in der Rhein-Neckar-Region, das heißt in Deutschland im Heidelberger-Mannheimer Raum, für die Österreicher als kleine Orientierung. Primär betreuen wir Führungskräfte von großen DAX Unternehmen wie BASF, SAP, Heidelberg Zement, aber auch Selbständige und mittelständische Unternehmen. Meine Hobbys sind meine Familie, das ist meine Leidenschaft, und der Sport, und das am liebsten in der Natur und so lange wie möglich, also Ausdauersport. Das bin ich. #00:01:48-6#

Thomas: Das kann man sehr gut nachvollziehen. Lass uns gleich mit dem Race across America starten. Das ist auch in Österreich ziemlich bekannt, denn dort gibt es den Christoph Strasser, der das Rennen schon einige Male gewonnen hat. Kannst du kurz erklären, wie das ist? Und wie zur Hölle nochmal kann man das durchhalten? Was ist das Race across America überhaupt? Das ist ja eigentlich Wahnsinn. #00:02:12-0#

Stefan: Erstmal riesigen Respekt an den Christoph, er ist eine Inspiration und eine Maschine zugleich. Da habt ihr Österreicher mal wieder was richtig rausgehauen! Was ist das Race across America? Das Race across America ist das längste Non-Stop-Radrennen der Welt. Das heißt, man fährt mit dem Fahrrad von der Westküste der USA 4.800 Kilometer an die Ostküste der USA und hat dafür maximal zwölf Tage Zeit. Diejenigen, die vorne unter den Top 5 landen, so wie das auch bei mir der Fall war, schlafen ungefähr eine Stunde maximal pro Tag und fahren die restlichen dreiundzwanzig Stunden mit dem Fahrrad durch die USA. Das ist das Rennen. #00:03:01-8#

Thomas: Wahnsinn. Und wie schafft man das? Kann man das trainieren, eine Stunde pro Tag zu schlafen und den Rest Fahrrad zu fahren? Klar, die ernährungstechnischen Voraussetzungen muss man erfüllen, aber ich denke, dass es mental extrem schwierig ist, wenn man weiß, man schläft die nächsten paar Tage nur eine Stunde. Wie hast du dich darauf eingestellt? #00:03:21-9#

Stefan: Das ist das Schwierige, den Schlafentzug kann man nicht trainieren, und das ist auch leider heute noch eine Foltermethode. Und da sind wir auch bei deinem Thema, dem Mentalen, denn es ist absolut eine rein mentale Sache. Das heißt, irgendwann kommt der Kampf mit dem Überlebensinstinkt, der sagt, „hey, du musst schlafen, du musst dich regenerieren“ gegen deinen unerbittlichen Willen, durchzuhalten und weiterzufahren. Das heißt, irgendwann bist du einfach so müde. Bei mir war es so, ich habe dann Illusionen gehabt, Halluzinationen, der Kopf spielt richtig gaga, sage ich jetzt mal so. Mit verschiedenen Mentaltechniken kann man trainieren, diesen Willen zu stärken, und man kann sich darauf einstellen, dass es einfach dazugehört. Aber man kann eben nicht trainieren, „hey, ich werde nicht müde“. Keine Chance! Ich schlafe genauso gerne wie jeder andere auch, ich habe da leider keinen Defekt, sage ich jetzt mal, dass ich besonders wenig Schlaf brauche, nein, überhaupt nicht. Es ist reine Willenssache. #00:04:33-5#

Thomas: Sehr, sehr cool. Kannst du vielleicht eine dieser Mentaltechniken kurz anreißen? #00:04:39-8#

Stefan: Da gibt es viele Techniken, zum Beispiel die Fokussierung. Ich saß auf dem Fahrrad und habe mich zum Beispiel auf einen Baum oder auf ein Schild konzentriert, was meilenweit entfernt war. Und das war quasi das Fokussieren, dieses Ausblenden, und man fährt sich dann in eine Art Trance und bekommt von der Landschaft überhaupt nichts mehr mit, und zwar bewusst. Und je nachdem, wie gut man ist, kann man mit dieser Technik viele Meilen fahren. Gerade in Kansas, da gibt es eine Strecke, da fährt man knapp dreihundert Kilometer nur geradeaus ohne Kurven. Man sieht morgens, wo man abends landet und kann sich wunderbar auf den Horizont konzentrieren. Also das Thema „Fokussierung“ oder „Defokussierung“. #00:05:36-3#

Thomas: Super spannend, danke für den coolen Tipp, der ist echt genial. Kommen wir kurz auf deinen Podcast zu sprechen, er heißt „Effizient. Gesund. Nachhaltig.“ Kannst du kurz zusammenfassen, was du unter „effizient, gesund und nachhaltig“ genau verstehst? #00:05:49-9#

Stefan: „Effizient“ bedeutet für mich, ich hasse es, wenn man meine Lebenszeit verschwendet. Wenn man sich mit mir verabredet und ist zehn Minuten zu spät, dann habe ich wieder zehn Minuten Lebenszeit verschwendet. Ganz besonders gilt das für mich beim Training. Ich mag es einfach nicht, ineffizient zu trainieren. Klassisches Beispiel ist der Ausdauersport, dass man unnötige Kilometer fährt, einfach nur, um sie gefahren zu sein. Effizient heißt, es auf den Punkt zu bringen und in so kurzer Zeit wie möglich das Maximale herauszuholen. Das ist für mich effizient. Und Gesundheit ist für mich das zweithöchste Gut nach der Lebenszeit, und deshalb sollten wir uns diesem Thema unbedingt widmen. Ich bin kein Fan dieser aktuellen Darstellungsgesellschaft, alles nur für die anderen zu machen, für das Standing in der Gesellschaft. Sondern ich bin begeistert von den Menschen, die sagen, sie machen es für sich selbst, nur für sich, und es ist ihnen egal, was die anderen denken.  #00:07:01-0#

Als Personal Trainer erhalte ich viele Anfragen, „in drei Wochen heirate ich“, „in fünf Wochen fahre ich in den Sommerurlaub, und ich hätte jetzt gerne noch einen Sixpack“ oder was auch immer. Diese Quickies, die mag ich einfach nicht. Für mich muss es nachhaltig sein, denn nur so kann ich wirklich etwas bewirken, vor allen Dingen auch im Kopf. Sich für vier Wochen auf etwas zu konzentrieren, sind wir ganz ehrlich, das kann jeder. Da gehört nicht viel dazu. Wo jetzt gerade die Winterspiele beginnen, sich wie ein Olympionike vier Jahre lang auf etwas zu fokussieren, das ist nachhaltig, das verändert dein Mindset. Und deshalb habe ich den Podcast „Effizient. Gesund. Nachhaltig.“ genannt.  #00:07:41-8#

Thomas: Ich habe mir auch schon einige Folgen angehört. Sie sind sehr spannend, und ich kann nur jedem empfehlen, sich den Podcast anzuhören. Wir werden das natürlich alles verlinken, auch zur Webseite von Stefan und zu seinem Podcast. Das gibt es in den Show Notes nachzulesen.  #00:07:59-4#

Stefan: Dankeschön. #00:07:58-7#

Thomas: Gerne. Stefan, welche drei Techniken, Tipps oder Abkürzungen für mehr Lebensqualität kannst du meinen Hörerinnen und Hörern mit auf den Weg geben? #00:08:05-7#

Stefan: Nur drei? (Lacht) #00:08:10-5#

Thomas: (Lacht) Die drei besten! #00:08:11-6#

Stefan: Das ist schwer, weil es bei jedem anders ist. Für den einen Menschen hilft das eine in seiner Lebenssituation, bei dem anderen hilft etwas anderes. Das ist wie bei deinem Zeitmanagement. Wir sind Individualisten. Auf jeden Fall ist es wichtig, sich richtige und hohe Ziele zu setzen. Ein Ziel muss mich inspirieren und das Feuer der Leidenschaft in mir wecken. Deshalb sollte das Ziel richtig, also mein intrinsisches Ziel sein. Da sind wir wieder bei der Darstellungsgesellschaft. Und es sollte hoch sein, so dass ich mich auch wirklich dafür strecken und im Idealfall auch mein Mindset dafür ändern muss. Und wenn es dann richtig in dir brennt, dann spürst du die Qualität, dann spürst du, dass du lebst. So wie wir als Kinder für manche Dinge gebrannt haben, „ich will ein Pony“ oder was auch immer. Das sollten wir als Erwachsene immer noch. Das ist Tipp 1. #00:09:07-6#

Tipp 2 ist, sich einen Mentor zu suchen. Menschen, die das haben, das sind oder das wissen, was ich sein will oder werden möchte. Jemanden, der uns hilft, gemeinsam diesen Weg zu gehen, und sei es auch nur ein Abschnitt. Ein Mentor, der uns an die Hand nimmt, das ist der zweite Lifechanger. Und das Dritte ist das Ausprobieren, zu handeln, zu machen und zu tun und darüber zu reden. Wenn du dir ein Ziel gesetzt hast und es angehst, dann erzähle es den Menschen in deinem Umfeld. Ich habe ganz oft erlebt, dass sich daraus fantastische Synergien und Gemeinschaften ergeben. „Wie, du hast auch diese Probleme? Das hätte ich gar nicht gedacht! Cool, lass uns das zusammen machen. Wie sind deine Erfahrungen damit?“ Darüber zu reden, wenn ich ein riesiges Ziel habe, das hat auch einen psychologischen Effekt. Wenn ich ein großes Ziel habe und darüber rede, dann gibt es oft Neider oder Nein-Sager, aber genau denen will man vielleicht sagen, „weißt du was? Mir ist völlig egal, was du sagst, ich mache es für mich“.  Das sind drei Tipps, die meine eigene Lebensqualität extrem verbessert haben. #00:10:42-0#

Thomas: Super. Wirklich sehr geniale Tipps, dem kann ich fast nichts hinzufügen. Beim Thema „Mentoren“ begegnet mir immer wieder, dass man sich nicht nur Mentoren suchen soll, sondern dass man sich auch anderen als Mentor zur Verfügung stellen soll.  #00:10:55-2#

Stefan: Oh ja! #00:10:54-8#

Thomas: Das Geben und Nehmen ist auch eine ganz wichtige Sache.  #00:10:57-2#

Stefan: Ja, unbedingt, ganz klar. Jetzt, wo du mich darauf anstößt, würde ich sogar sagen, dass uns das Geben glücklicher macht als das Nehmen. Ein Hollywood Star hat mal in einem Interview gesagt, dass er zwischen zwanzig und dreißig eine Experimentierphase in der Karriere hatte, und dass er ab vierzig anfing, wieder zurückzugeben. Und das merke ich bei mir auch. Ich werde jetzt zweiundvierzig und habe das Bedürfnis, den Menschen zu helfen, und zwar wirklich und nachhaltig. Und deshalb habe ich den Podcast angefangen, ich möchte den Menschen mein Wissen vermitteln, damit sie nicht die gleichen Fehler machen wie ich, sondern dass sie andere Fehler machen. Wie heißt es so schön? Das Leben ist zu kurz, um alle Fehler selbst zu machen, und von daher stimme ich dir absolut zu. Und ein weiterer Punkte ist die Regeneration. #00:11:57-2#

Thomas: Ja, die Regeneration ist auch extrem wichtig, auch im Selbstmanagement und im Sport sowieso. Vielen Dank, das waren drei sehr coole Tipps. Kommen wir zum Thema „Willensstärke“. Man sollte die Aufgaben zur Willensstärke dann erledigen, wenn die Willensstärke am größten ist. Meine Frage an dich, wie kann man sich mehr Willensstärke aneignen? #00:12:22-6#

Stefan: Ich glaube, das ist eine der am häufigsten gestellten Fragen, zusammen mit der Frage, „wie kann man das schaffen – Race across America“? Ich kenne viele Methoden, was natürlich ein Vorteil ist, weil in jeder Situation eine andere Methode die richtige sein kann. Man kann sich die Willensstärke wie einen Muskel vorstellen, der am Anfang brachliegt und untrainiert ist, den man aber sukzessiv hervorragend trainieren kann, bis man, salopp gesagt, zu einer Willensmaschine wird, „nothing’s gonna stop me now“, auf die Art und Weise. Thomas, du kennst sicher den Spruch, „one apple a day keeps the doctor away“? Also ein Apfel am Tag, und du siehst deinen Doktor nicht mehr, weil das so gesund sein soll. Jetzt überlegen wir doch mal in unserer Gedankenwelt, wie einfach es ist, täglich einen Apfel zu essen. Und das ist die erste Aufgabe, trainiere, jeden Tag einen Apfel zu essen. Dann liegst du irgendwann abends um 22:00 Uhr im Bett und denkst, „ich habe meinen Apfel noch nicht gegessen“. Also stehst du auf und gehst in die Küche. Und jetzt stell dir vor, in der Küche liegt kein Apfel, dann gehst du in den Supermarkt oder zur Tanke und kaufst dir noch einen. Und so trainierst du deinen Willen. Es gibt keine Ausreden, du isst ja bloß einen Apfel, einen einzigen Apfel am Tag. Mach das eine Zeitlang, und du wirst merken, dass du ein tolles Selbstbewusstsein bekommst, weil du einfach keine Ausreden mehr zulässt, du lässt nichts durchgehen. Ein Apfel am Tag! Du musst nicht die Welt verändern, sondern nur einen Apfel essen. Das ist die erste Trainingsmethode, um seinen Willen zu stärken. Und wenn du das schaffst und auch durchziehst, dann wirst du automatisch, und das ist das Geniale, auch größere und schwerere Dinge schaffen. Das heißt, dein Apfel verändert dein Leben. #00:14:45-8#

Thomas: Super, er ist gesund und verändert auch noch das Leben! #00:14:49-3#

Stefan: Ja, chacka! #00:14:51-1#

Thomas: Vielen, vielen Dank auch für diesen Tipp. Ich werde auch immer gefragt, wie ich es schaffe, mit Leichtigkeit durchs Leben zu gehen. Wie schafft man es, mehr Leichtigkeit in sein Leben bringen? Ich bin gespannt auf deine Antwort.  #00:15:12-6#

Stefan: Mehr Leichtigkeit im Leben. Für mich gibt es da nur eines: Im Ich und im Selbst sein. Mehr auf das zu achten, was man selbst will und was einem guttut anstatt darauf zu achten, was die anderen sagen oder von einem erwarten oder wollen in dieser Darstellungsgesellschaft, so nenne ich es immer wieder. Ich bin der Meinung, wenn du mehr auf dich achtest und mehr das unternimmst, was gut für dich ist, dann wirst du mit mehr Leichtigkeit durchs Leben gehen. Es gibt einen schönen Spruch, „was kümmert es den Löwen, was die Schafe über ihn denken?“ Wir machen uns viel zu viel Gedanken. Kann ich das anziehen, was sagt man über mich, wie sieht das aus? Oder was denkt mein Chef darüber? Entschuldigung, wenn ich das jetzt so offen sage, aber das ist Bullshit, das ist Käsefondue, unwichtig. Entscheidend ist, wie fühlst du dich damit? Bist du authentisch, tust du das, was du liebst? Und wenn du so lebst, wie du es liebst zu leben, dann bist du mit Leichtigkeit unterwegs. Du kannst gar nicht etwas schwerfällig machen, was du liebst. Das geht nicht.  #00:16:33-5#

Thomas: Wenn du nur auf die anderen hörst, dann bist du wieder nur in der Fremdbestimmung.  #00:16:39-0#

Stefan: Das kann nicht leicht sein. Du bist erst dann zufrieden, wenn der andere sagt, „gut getan!“ Das ist doch Quatsch. Nee, nein, das passt nicht. #00:16:54-7#

Thomas: Super, sehr, sehr cool. Zwei kleine Fragen habe ich noch an dich, wobei die eine vielleicht gar nicht so klein ist. Es ist auch eine Frage, die mir sehr oft gestellt wird. Was tun, wenn die Motivation nachlässt? Hast du dazu noch ein, zwei, drei coole Tipps für uns? #00:17:08-0#

Stefan: Ja, selbstverständlich lässt sie auch bei mir immer wieder nach, logischerweise. Erst recht in einem solchen Race across America, kann ich euch sagen, irgendwo in the middle of nowhere. Da fragst du dich, wozu diesen Müll hier? Dazu würde ich gerne einen Schritt zurückgehen. Und zwar muss ich zunächst wissen, was mich motiviert. Warum werde ich das machen, was ich machen will? Und dazu nehme ich ein so genanntes „Vision Board“. Das heißt, vor mir habe ich ein DIN A 1 Plakat mit Bildern aus unterschiedlichen Lebensbereichen, die mich inspirieren sollen. Bei mir sind das die drei Bereiche Gesundheit und Fitness, Beziehung und Liebe, Job und Geld. Ich habe mir Bilder aus Zeitschriften gesucht, die mein Mindset entsprechend inspirieren, um an dem zu arbeiten, wo ich hinmöchte. Und das Zweite ist, ich habe ein so genanntes Erfolgsjournal. Das heißt, ich schreibe jeden Tag hinein, welche Dinge gut gelaufen sind. Und wenn ich in der Situation bin, dass ich zweifle, dass ich keine Motivation habe oder denke, „du bist nichts wert, du schafft es nicht, das geht nicht, es ist zu schwer“, dann schaue ich genau auf diese zwei Dinge, auf das Visionboard und auf das Erfolgsjournal. Beim Betrachten des Visionboards denke ich mir, „jetzt heb deinen Hintern hoch und zieh es durch“, denn genau dafür ist es da. Und im Erfolgsjournal lese ich nach, dass ich kein Looser bin, „schau mal, was ich geschafft habe, ein ganzes Buch voller Erfolge.“ Wie motivierend ist das denn? Und das sind zwei Dinge, die ich mitgeben kann, weil das wahre Motivationsraketen sind.  #00:18:56-9#

Thomas: Vielen, vielen Dank, das kann ich nur unterstreichen. Beides habe ich auch, und es ist wirklich super.  #00:19:04-9#

Stefan: Vielleicht ist das auch einer der Gründe, warum du mit Leichtigkeit durchs Leben gehst, weil du weißt, wohin du gehen willst. Durch dein Visionboard und durch das Erfolgsjournal weißt du, dass du erfolgreich gehst. #00:19:21-0#

Thomas: Genau, man sieht das Ziel vor Augen. Das ist ganz wichtig. Stefan, jetzt noch eine letzte kleine Frage. Wir leben in einer techniklastigen Gesellschaft. Gibt es irgendwelche Tools, Programme oder Apps, die du selbst für mentales Training aber auch für die Personal Fitness nutzt? #00:19:47-2#

Stefan: Grundsätzlich bin ich zwar ein Technikfreak, aber mit Programmen, Tools und Apps arbeite ich im Prinzip gar nicht, weil ich mich nicht damit auskenne. Ich arbeite gerne mit dem Visionboard, das ist mein Kompass, mein Navigationsgerät. Und das einzige High-Tech-Gerät, das ich habe, ist mein Fahrrad. Das ist mein Tool. Das Vision Board ist für meine ganz persönlichen Ziele, und ansonsten schreibe ich mir immer auf, was ich erreichen will und warum. Ich arbeite viel im Mentalen, viel mit Vorstellungskraft und solchen Dingen, also eher „Old School“, das Lagerfeuer vor mir anstatt irgendwelcher Technik.  #00:20:44-4#

Thomas: Super. Das war wirklich ein sehr spannendes Interview, bei dem ich extrem viel lernen durfte. Allein dafür schon mal ein herzliches Dankeschön.  #00:20:55-2#

Stefan: Freut mich. #00:20:55-0#

Thomas: Wenn meine Hörerinnen und Hörer sagen, „der Stefan, der ist cool, ich will mehr über ihn erfahren“, wo im Netz kann man mehr über dich finden? #00:21:02-1#

Stefan: Da gibt es grundsätzlich zwei Bereiche, einmal der Unternehmer und Personal Trainer Stefan mit dem Podcast, den du schon genannt hast, „Effizient. Gesund. Nachhaltig.“ Auf Facebook und Instagram findet man mich auch, und dann noch auf contigo-personal-training. Meine Firma heißt Contigo Personal Training. „Contigo“ ist Spanisch und heißt „mit dir“, also „mit dir persönlich trainieren“. Eine Webseite haben wir auch. Und die andere Seite ist von mir als Athlet, die findet man unter stefanschlegel.com. Die findet man auf allen Netzwerken, denn das braucht man heutzutage. #00:21:40-9#

Thomas: Das braucht niemand mitschreiben, denn wir werden natürlich alles in den Show Notes verlinken. Keine Frage, das wird alles mitgeliefert. Stefan, vielen lieben Dank. Die Show Notes findest du unter selbst-management.biz/226 für die 226. Podcastfolge. Den Link gibt es auch auf iTunes in der Beschreibung dazu. Stefan, danke für deine Zeit und für die vielen tollen Tipps. Das letzte Wort in diesem Podcast, das gehört dir. #00:22:14-7#

Stefan: Soll ich jetzt „Amen“ sagen? (Lacht) #00:22:17-6#

Thomas: (Lacht) #00:22:18-3#

Stefan: Es war sehr schön bei dir, vielen Dank. Es waren tolle Fragen, und ich hoffe, deine Hörer können das eine oder andere mitnehmen. Und wie heißt es so schön? Den Umsetzern gehört die Welt! #00:22:30-2#

Effizienter arbeiten, lernen und leben – der Podcast für dein Selbstmanagement. Damit du endlich wieder mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben hast. #00:22:47-2#

Willensstärke

 

2018-03-13T14:59:19+00:00 0 Comments

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