Das 12 Wochen Jahr: Wie du in 12 Wochen mehr schaffst als andere in 12 Monaten

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Wenn Du diesen Artikel direkt bei der Veröffentlichung liest, sind es noch ca. 30 Tage bis Weihnachten und der Jahreswechsel ist zum Greifen nahe. Die Zeit für die Jahresplanung 2021 steht vor der Tür. Aber es muss gar nicht zur Jahresplanung sein, denn das 12-Wochen-Programm kannst du eigentlich immer umsetzen, ganz egal in welchem Monat des Jahres. Ein Buch kann dich dabei ganz besonders unterstützen: „Das 12-Wochen-Jahr: Wie Sie in 12 Wochen mehr schaffen als andere in 12 Monaten“, von Brian Moran und Michael Lennington.

Buchcover 12-Wochen-Jahr

Das Buch ist auf Deutsch und Englisch erhältlich. Dieser Artikel ersetzt das Lesen des Buches nicht, doch ich habe die wichtigsten Fakten für dich zusammengefasst.


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Ein Jahresziel fördert schwache Resultate

Die Autoren sind überzeugt, dass wir nicht aus Mangel von Ideen zurückgehalten werden, sonders aus Mangel an konsequenter Ausführung. Der entscheidende Faktor ist die Umsetzung. Menschen könnten ihr Einkommen verdoppeln oder verdreifachen, wenn sie konsequent das anwenden würden, was sie bereits wissen.

In einem jährlichen Bezugsrahmen zu denken, liefert bei den meisten Menschen nur schwache Resultate. Der Fokus auf Jahresziele sorgt nämlich für Selbstzufriedenheit und geringere Umsetzung. Im Frühjahr ist das Jahresende noch weit entfernt. Das erzeugt in unseren Köpfen keine Dringlichkeit und entsprechend gehen wir zu langsam oder gar nicht in die Umsetzung.

Es entsteht kein Fokus. Entsprechend dem Parkinsonschen Gesetz dehnt sich die Dauer für die Aufgabenerledigung entsprechend der zur Verfügung stehenden Zeit aus. Wenn wir wenig Zeit haben, konzentrieren wir uns vor allem auf die wesentlichen Aufgaben. Wenn wir viel Zeit haben, lenken wir uns auf Nebenschauplätzen ab und lassen uns von Tätigkeiten verleiten, die nicht wirklich zum Erfolg eines Projektes beitragen.

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Der erste und wichtigste Schritt: Entwickle eine Vision

Eine Vision zu entwickeln, ist laut den Autoren der erste Schritt hin zu mehr Produktivität. Deine Vision sollte ambitioniert und zugleich realistisch sein. Und ganz wichtig: Sie sollte sich auf 2 Zeitfenster beziehen:

  • Die 10-Jahres-Ziele:
    Entwickle deine Langzeitziele in den verschiedensten Lebensbereichen (Beruf, Hobby, Beziehungen usw.).
  • Die 3-Jahres-Ziele:
    Welche der Ziele aus Schritt 1 möchtest du in den nächsten 3 Jahren erreichen?

Ein 12-Wochen-Plan der auf diesen Zielen aufbaut, erhöht die Chance der Zielerreichung signifikant.

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Wie erstellt man einen 12-Wochen-Plan?

Schritt 1: Ganz egal ob es kleine oder große Projekte sind, brich den Weg zum Ziel in viele kleine Zwischenschritte herunter.

Oder wie ich es immer sage: „Führe eine Liste mit deinen nächsten Schritten – zu jedem deiner Projekte.“ Orientiere dich an der Philosophie von General George Patton: „Ein guter Plan für heute ist besser, als ein perfekter Plan für morgen!“

Schritt 2: Erstelle einen Wochenplan

Du bist 60-80% motivierter, wenn du deinen Wochenplan schriftlich formulierst und diesen nicht nur in deinem Kopf schmiedest. Dasselbe gilt für das Definieren deiner Vision.

Schritte 3: Implementiere Kontrollmechanismen

Ein klarer Tagesplan verhindert Aufschieberitis. Zusätzlich empfehlen sich Kontrollmechanismen wie zum Beispiel ein Accountability-Meeting, bei dem du anderen berichtest, wie es dir mit deinen Wochenzielen ergangen ist und was du in der kommenden Woche erreichen möchtest.

In der SelbstmanagementRocks-Mastermind haben wir eine entsprechende Möglichkeit geschaffen. Du kannst Gleichgesinnte finden, die an ähnlichen Zielen arbeiten und dich mit diesen vernetzen, um sich beim Reporten von Wochenzielen etc. zu unterstützen.

Schritt 4: Erstelle einen Tagesplan

Entscheidend dabei ist, dass dich jede Aufgabe deinem Ziel näher bringt. Klarheit alleine reicht nicht. Suche dir Unterstützer, die dich fördern und in Bezug auf deine Vorhaben überwachen. Interessant ist hier ein Blick auf eine Studie über Herzinfarkt-Patienten: Die Patienten ohne Unterstützer konnten nur 10% ihrer Gewohnheiten ablegen. All jene mit Supporter über 80%.

Habe auch den Mut, deine Fortschritte und Pläne rigoros zu messen – die beiden Autoren sind überzeugt: „Rigorose Messungen gehören dazu.“ Nur so kannst du in der Spur bleiben. Entscheidend seien KPIs – Key Performance Indicators.

  • Was solltest du messen?
  • Wie solltest du es messen?

Schritt 5: FOKUS, FOKUS, FOKUS

28% der Arbeitszeit besteht aus Unterbrechungen. Wöchentlich sind das 10 Stunden, die durch das Unterbrechen unserer Arbeit verschwendet werden. Als Gegenmaßnahme haben die Autoren einen ähnlichen Impuls, wie ich ihn bereits in meinem Podcast geteilt habe.

Teile deine Arbeitszeit den folgenden 3 Blöcken zu:

  • Strategische Blöcke:
    Diese sind vor allem für Unternehmer wichtig! Nimm dir Zeit, in der du ausschließlich an der Strategie für dein Business arbeitest.
  • Pufferblöcke:
    Blocke Zeit für eine bestimmte Art von Aufgaben. Fokussiere dich. Schalte Ablenkungen aus.
  • Breakout Blöcke:
    Distanziere dich wöchentlich mindestens 3 Stunden von deinem Business, um frische Gedanken zu sammeln.

Schritt 6: Übernimm Selbstverantwortung

Diese 6 Schritte geben einen ersten Überblick über das Prinzip des 12-Wochen-Jahres von Brian Moran und Michael Lennington. Wenn dich dieses anspricht, lohnt es sich, ihr Buch zu lesen.

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Worin liegt der Unterschied zwischen einer 12-Wochen-Planung und einer Jahresplanung?

Das Jahresziel auf kleine Ziele herunter zu brechen ist clever, jedoch hat diese Herangehensweise auch Nachteile. Der größte Nachteil ist die fehlende Flexibilität.

Ich bin selbstständig, da kann immer wieder eine spannende Option auf mich zukommen, die ich gerne nutzen möchte. Wenn mein ganzes Jahr schon mit Zielen zugepflastert ist, dann ist eine weitere Chance schwer unterzubringen.

Ein weiterer Nachteil: Wie soll ich am Jahresanfang wissen, ob mich die Ziele im Herbst noch interessieren? Vielleicht werde ich viele Ziele detailliert geplant, jedoch nicht umgesetzt haben, weil mir andere Dinge im Laufe der Zeit spannender erschienen.

Die empfehlenswerte Mischform: 12-Wochen-Jahr + Jahresplanung

Ist das Zurückgreifen auf das 12-Wochen-Jahr immer zielführend?

Meiner Meinung nach: „NEIN!“

Ich glaube nicht, dass das die richtige Herangehensweise ist. Aber ich würde eine Kombination aus dem Prinzip des 12-Wochen-Jahres und einer klassischen Jahresplanung nutzen. Das mache ich bereits seit einigen Jahren und bin damit sehr zufrieden.

Wenn ich meine Jahresplanung mache, plane ich die ersten 12 Wochen des Jahres sehr intensiv. Es werden genaue Ziele und entsprechende Schritte festgehalten. Das 2. Quartal plane ich auch noch vor, jedoch weniger detailliert. Ich lege Ziele und Meilensteine fest. Dazu gibt es eine kurze und allgemeinere Liste, welche Schritte zur Erreichung notwendig sind. Für das 3. Quartal lege ich nur noch die Ziele und entsprechende Meilensteine fest. Zum Quartal 4 stehen in meiner Jahresplanung nur noch Überschriften zu verschiedenen Zielen.

Durch diese Art der Planung stelle ich sicher, dass die unmittelbare Zukunft sehr gut und intensiv strukturiert ist – ich für die weiteren Quartale jedoch noch ausreichend Flexibilität habe, um auf unvorhersehbare Chancen und Projekte zu reagieren.

Aber Achtung, auch diese Mischvariante hat einen Nachteil: Du musst dir unter dem Jahr immer wieder Zeit nehmen, um Projekte gewissenhaft zu planen. Die Gefahr besteht, dass diese Planungen schlampig gemacht werden, weil du von deinen täglichen Aufgaben und Verpflichtungen abgelenkt wirst.

Fazit für dein Selbstmanagement

  1. Habe einen Plan
  2. Implementiere eine Zielkontrolle
  3. Nimm dir immer wieder Zeit für deine Zielplanung und Zielkontrolle

Und natürlich, wie soll es anders sein: Halte den Fokus.

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Liebe Grüße

Thomas

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Thomas Mangold, Autor, Podcaster, Keynote-Speaker

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