Gamechanger Reflexion – meine 3 Zeiteinheiten – inklusive Monatsplaner

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Regelmäßiges Reflektieren ist für mich ein echter Gamechanger. Aber was bedeutet regelmäßig, wie funktioniert Reflektieren am besten und wie viel Zeit solltest du in regelmäßige Reflexion stecken? In den kommenden 5 Lese-Minuten will ich dir zeigen, wie ich all diese Fragen für mich beantwortet habe und wie das bei mir in der Praxis aussieht.


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Warum sollte ich überhaupt reflektieren?

Die kurze und knackige Antwort lautet, weil du dadurch den Compound-Effekt für dich nutzen kannst. Der Compound-Effekt besagt, dass du jeden Tag nur ein wenig besser sein musst als am Vortag. Wenn du das über einen längeren Zeitraum machst, wirst du dich enorm steigern. In meiner Welt ist das die beste Entscheidung, die man treffen kann.

Voraussetzung ist natürlich, dass du lernst, dich selbst zu überwachen und lernst, dich ständig zu optimieren. Das sind keine weltbewegenden Optimierungen, aber es sind wichtige kleine Schritte, die dich Tag für Tag besser machen. Und wie kannst du dich am besten optimieren? Richtig, durch regelmäßige Reflexion, genau da schließt sich nun wieder der Kreis.

Lass uns also nun gemeinsam ansehen, wie ich reflektiere und wie ich versuche, den Compound-Effekt für mich zu nutzen.

Meine 3 Zeiteinheiten der Reflexion

Wie oft soll ich reflektieren? Täglich, wöchentlich, monatlich? Und wie viel Zeit soll/darf diese Reflexion beanspruchen? Fragen, die natürlich auch ich mir irgendwann gestellt habe. Da ich nicht wirklich schlüssige Antworten darauf fand, habe ich mich dazu entschlossen, es einfach mit Versuch und Irrtum auszuprobieren.

Meine Experimente

Also habe ich zunächst einmal täglich reflektiert, dann wöchentlich und dann nur monatlich. Das gar nicht so einfache Ergebnis meiner Experimente war, dass täglich viel zu viel war, wöchentlich ganz okay und monatlich viel zu wenig. Nur wöchentlich zu reflektieren war aber aus zweierlei Gründen auch nicht optimal für mich:

  1. Irgendwie hatte ich das Gefühl, nicht schnell genug auf die Ereignisse unter der Woche reagieren zu können.
  2. Andererseits fehlte mir aber der Blick auf das große Ganze, der bei der monatlichen Reflexion ein großer Vorteil war.

Also beschloss ich, es in allen drei Zeiteinheiten zu versuchen.

Zeiteinheit 1: Die Tagesreflexion

Hierbei handelt es sich um eine kurze und knackige Reflexion, in der es eigentlich ausschließlich um meine Produktivität während des Tages ging. Meine Büro-verlassen-Routine sieht eigentlich immer gleich aus. Ein Ritual, das ich dabei eingeführt habe, ist, zu meinem Monatsziele-Planer, den du übrigens hier holen kannst, zu gehen und dort die Fortschrittsbalken zu meinen Zielen auszumalen. Dort gebe ich dann auch eine Smiley-Bewertung (siehe Foto) für meinen Tag ab. Das lachende Smiley bedeutet eine hohe Zufriedenheit mit meiner Leistung, das ganz traurige, dass ich ganz und gar nicht zufrieden bin.

Monatsplaner

An manchen Tagen gibt es da genug auszumalen, was für ausreichenden Fortschritt steht. An diesen Tagen verzichte ich auf eine Reflexion, weil ich mit meiner Leistung und damit auch mit meiner Produktivität zufrieden war.

Wenn ich aber nur sehr wenig bis gar nichts ausmalen kann, dann muss ich reflektieren und damit hinterfragen, warum ich nur so wenig weitergebracht habe. Ist dies der Fall, setze ich mich nochmals an meinen Schreibtisch und hinterfrage genau, was passiert ist, und notiere auf einem Blatt Papier, was ich morgen besser machen will. Dieses Blatt Papier bleibt dann bis zum morgigen Arbeitstag vor meinem Bildschirm liegen.

Am nächsten Tag notiere ich als allererstes die Notiz in meiner To-do-Liste für die Wochenreflexion (damit kann ich mir bei meiner Wochenreflexion nochmal genauere Gedanken zu diesem Punkt machen) und nehme mich selbst an der Nase, um es am heutigen Tag besser zu machen.

Für mich ist das zwar eine kurze, aber sehr effektive Methode, den Tag zu reflektieren, denn sie hilft mir täglich, Abweichungen vom Optimum festzustellen.

Zeiteinheit 2: Die Wochenreflexion

Während die Tagesreflexion keinen fixen Zeitpunkt, sondern einen Trigger (das Ende des Arbeitstages) hat, ist die Wochenreflexion ein klar definierter Termin in meinem Kalender. In der Regel findet sie samstagvormittags statt. Wenn Samstag etwas anderes am Programm steht, darf ich sie aber ohne Weiteres auch schon freitagnachmittags oder erst sonntags machen.

Ich vermeide es, die Reflexion in meinem Büro zu machen, denn da sind zu viele Ablenkungen durch das Tages-Business. Viel lieber gehe ich in ein nahe gelegenes Café oder erledige es am Esstisch in der Küche (warum auch immer, aber dieser Ort hilft mir beim Reflektieren).

Alles, was ich zum Reflektieren brauche, ist mein Kalender, meine To-do-Liste der vergangenen Woche und meine Monatsziele. Wenn ich mit dem Computer arbeite (mit Evernote), dann habe ich das ohnehin alles dabei, und wenn ich die Reflexion handschriftlich erledige, habe ich all diese Informationen auf meinem Smartphone.

Bei der Wochenreflexion gehe ich nach einem vorgegebenen Fragenkatalog vor:

  • Meine besten Momente der Woche (Ideen, Erfolge, Gespräche, Gedanken, Erlebnisse, Situationen, …):
  • Meine Learnings dieser Woche (Erkenntnisse, Erfahrungen, überwundene Ängste …):
  • Das habe ich diese Woche für meine Ziele getan:
  • Das möchte ich kommende Woche für meine Ziele tun:
  • Das möchte ich kommende Woche lernen:
  • Das möchte ich kommende Woche für meine Gesundheit tun:
  • Das möchte ich kommende Woche für meine Beziehungen tun:
  • Das möchte ich kommende Woche für meine Zufriedenheit tun:
  • Fazit der Woche lautet:

In die Wochenreflexion fließen natürlich auch die Informationen und Notizen aus den Tagesreflexionen mit ein. Wird die Wochenreflexion mit dem Computer erledigt, wird sie ohnehin direkt in Evernote gemacht. Für den Fall, dass ich sie handschriftlich mache, werden die Notizen abfotografiert und ebenfalls in Evernote gespeichert.

Zeiteinheit 3: Die Monatsreflexion

Die Monatsreflexion steht immer am Monatsletzten auf meiner To-do-Liste. Das muss aber nicht heißen, dass sie an diesem Tag stattfindet. In der Regel ist es nur eine Erinnerung, bei der nächsten Wochenreflexion nicht nur die letzte Woche zu analysieren, sondern noch einmal gesammelt die letzten Wochenreflexionen.

Einen bestimmten Ablauf oder einen Fragenkatalog gibt es dabei aber nicht. Ich lese mir einfach die Wochenreflexionen des entsprechenden Monats durch und schreibe dann meist ein bis drei Learnings aus dem letzten Monat auf, die ich mitnehmen will. Eigentlich recht unspektakulär, aber es ist einfach hilfreich, nochmal mit etwas Distanz über die Dinge drüberzusehen.

Reflexion-Monatsplaner

Reflexion & Zielsetzung

Aus den Learnings des Monats erstelle ich einmal pro Jahr die Top-10-Learnings des Jahres. Meistens passiert das im Zuge meiner Jahresplanung für das kommende Jahr Ende Dezember und Anfang Jänner. Dadurch lerne ich unheimlich viel über mich selbst von Jahr zu Jahr dazu. Da wird der Compound-Effekt so richtig ersichtlich. 😉

Der Monatsplaner – hier holen

Der Monatsplaner spielt bei meiner Reflexion eine sehr große Rolle. Wie ich dir ja schon erzählt habe, verschafft er mir nicht nur einen tollen Überblick zu meinen Zielen, sondern ich kann auch sehr gut meine tägliche Reflexion damit gestalten. Diesen Monatsplaner will ich auch sehr gerne dir zur Verfügung stellen.

Hier geht es zum Monatsplaner!

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Fazit für dein Selbstmanagement

Wie Reflexion für dich am besten funktioniert, musst du natürlich selbst herausfinden. Ich kann dir nur empfehlen, ein wenig mit diesen drei Zeithorizonten zu spielen. Natürlich kannst du auch noch quartalsweise oder halbjährliche Reflexionstermine einfließen lassen. Wie immer du es angehst, viel Erfolg bei der Umsetzung.

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Wie du mehr Aufgaben in weniger Zeit erledigst, um wieder mehr Zeit für dich und die wirklich wichtigen Dinge in deinem Leben zu haben, ohne Anspannung, Druck und Stress.

In diesem kostenlosen Online-Training zeige ich dir, wie du deine ideale Woche findest, wir du Zeitbudgets erstellst und wie du mit der 4-Zeiten-Methode deine Produktivität massiv steigern kannst.

Außerdem werde ich dir eine Strategie für mehr Selbstdisziplin und Willensstärke vorstellen. Hol dir jetzt meinen kostenlosen Monatsplaner und sichere dir gleichzeitig einen Platz im Online-Training.

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Liebe Grüße

Thomas

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Thomas Mangold, Autor, Podcaster, Keynote-Speaker

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