Minimalismus: Warum weniger mehr ist!

Glaubst du auch noch, dass Minimalismus weiße Wände und keine Möbel bedeutet und dass du dafür deine Leidenschaft aufgeben und wie ein Affe leben musst? Dann wird dieser Artikel dir, da bin ich mir ziemlich sicher, eine ganz andere Sichtweise zum Thema Minimalismus bringen.


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Was ist Minimalismus eigentlich genau?

Nein, Minimalismus hat nichts mit weißen Wänden und Besitzlosigkeit zu tun, zumindest nicht in meiner Welt.

Minimalismus beantwortet schlicht und einfach die Frage, welche Dinge Mehrwert in dein Leben bringen.

Es geht außerdem um das Thema „Platz machen“: Alte oder nutzlose Dinge sollen dein Leben verlassen und neue, Mehrwert bringende Dinge Platz in deinem Leben finden. Dabei geht es aber nicht nur um Materielles (auch das ist natürlich okay, solange es Mehrwert bringt), sondern vielmehr um die wirklich wichtigen Dinge im Leben, wie zum Beispiel

  • Gesundheit,
  • Beziehungen,
  • Leidenschaft und
  • Wachstum.

Wenn du dir diese Aufzählung genauer ansiehst, wird es dich kaum wundern, dass sich immer mehr Menschen dazu entscheiden, mit weniger zu leben. Minimalismus ist nichts anderes als ein Leben ohne unnützes Zeug.

Unnützes Zeug sind Dinge, die du nicht brauchst und die auch keinen Mehrwert in dein Leben bringen. Dieses unnütze Zeug tauscht man, wenn man einen minimalistischen Lebensstil lebt, gegen wirklich wertvolle Dinge ein, wie zum Beispiel

  • Produktivität,
  • Beziehungen,
  • Leidenschaft,
  • spannende Aktivitäten oder
  • inspirierende Aufgaben.

Minimalismus ist ein Lebensstil, der dir einen neuen Fokus auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben verschaffen wird.

Das Problem: Minimalismus ist zwar leicht erklärt, aber die Umsetzung ist alles andere als leicht.

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Die vier Prinzipien des Minimalismus

Alle diese vier Punkte hören sich recht einfach an, wenn es an die Umsetzung geht, wirst du aber recht schnell merken, dass es nicht so einfach ist, wie es auf den ersten Blick aussieht.

Prinzip 1: Wir alle haben nutzlose Dinge

Ich denke, man wird kaum Menschen auf dieser Welt finden, die keine nutzlosen Dinge bei sich zu Hause haben. Vielleicht liest du diesen Artikel ja gerade bei dir daheim. Sieh dich einfach mal um, ich bin mir sicher, du wirst einige nutzlose Dinge in deiner unmittelbaren Umgebung identifizieren.

Prinzip 2: Wir selbst können entscheiden, welche Dinge nutzlos sind

Und genau das ist für mich der Punkt. Du selbst entscheidest darüber, ob etwas nutzlos ist oder nicht. „Als Minimalist darf man niemals ein Auto besitzen“ ist etwas, das ich sehr oft höre. Ich bezeichne mich als Minimalist und ich besitze ein Auto.

Für mich ist es auch kein nutzloses Ding, denn ich brauche es relativ oft für Überland-Fahrten. Da würde sich das Leihen eines Autos nicht rentieren.

Würde ich hingegen nur in Wien zu tun haben, würde ich mein Auto sofort verkaufen, denn dann wäre es nutzlos. Denn ich habe in Wien nicht nur ein ausgezeichnetes öffentliches Verkehrsnetz, sondern auch Carsharing-Angebote, aus denen ich wählen kann.

Was du also als nutzloses Ding bezeichnest, liegt ganz alleine bei dir!

Prinzip 3: Haben wir festgestellt, dass ein Ding nutzlos ist, müssen wir es sofort loswerden

Wozu sollten wir so ein Ding auch länger behalten. Vor allem wird es sich sehr oft nicht nur um nutzlose, sondern auch um wertlose Dinge handeln. Aber egal ob wertvoll oder wertlos, brauchst du es nicht und bringt es keinen Mehrwert in dein Leben, dann lass los und trenne dich von diesem Ding.

Prinzip 4: Hör auf, nutzlose Dinge zu kaufen

Was hat es denn für einen Sinn, wenn du dich zwar von nutzlosen Dingen trennst, aber immer wieder neue in dein Leben lässt? Bei diesem Prinzip ist also das Mindset extrem wichtig. Du musst bei jedem Ding, das du (auch in den virtuellen) Einkaufswagen legen willst, hinterfragen, welchen Mehrwert es in dein Leben bringen soll.

Nur wenn du diese Frage beantworten kannst, darfst du auch zuschlagen.

Es gibt kein Richtig oder Falsch, es gibt nur deinen Weg

Wie du vor allem anhand des zweiten Prinzips erkennen kannst, gibt es beim Minimalismus kein Richtig und kein Falsch. Es gibt nicht den einen richtigen Weg und es gibt auch nicht nur eine richtige Variante!

Fakt ist:

  • Du entscheidest, welche Dinge nutzlos sind!
  • Du entscheidest, wie minimalistisch du leben willst!
  • Du entscheidest, von welchen Besitztümern du dich trennen und welche du behalten willst.

Du musst diesen Lebensstil auch nicht von heute auf morgen in dein Leben implementieren. Das wäre auch vollkommen falsch. Minimalismus ist etwas, auf das du dich langsam einlässt und mit der Zeit immer Lust auf mehr und mehr bekommst und ihn so in vielen Lebensbereichen umsetzen und leben kannst.

Ich möchte das noch mit zwei Vorurteilen gegenüber Minimalismus untermauern:

  • Minimalisten geben kein Geld aus:
    Falsch! Minimalisten geben sehr wohl Geld aus. Aber im Unterschied zu anderen Menschen kaufen Minimalisten lediglich Dinge, die Mehrwert in ihr Leben bringen.
  • Minimalisten leben mit nur 100 Dingen:
    Falsch! Ja, es gibt zwar Menschen, die mit einhundert Dingen leben, und das sind dann meistens auch diejenigen, die in den Zeitungsartikeln zum Thema Minimalismus beschrieben werden. Dass es sich dabei und eine ganz kleine Hardcore-Fraktion handelt, ist aber auch klar.

Minimalisten leben ganz normal, nur besitzen sie eben nur Dinge, die sie auch wirklich brauchen und die Mehrwert in ihr Leben bringen.

Für wen ist Minimalismus geeignet?

Auch diese Antwort ist ganz einfach zu beantworten: Für jedermann! Minimalisten reduzieren das unnötige Zeug, das sie haben, um mehr Zeit und mehr Raum zur Verfügung zu haben. Und das kann schließlich jeder.

Minimalismus ist einfach, simpel und kostet kein Geld, sondern ganz im Gegenteil: Minimalismus spart Geld, weil man kein unnötiges Zeug mehr kauft.

Wenn dich das Thema Minimalismus näher interessiert, findest du übrigens auf SelbstmanagementRocks einen eigenen Kurs dazu.

Fazit für dein Selbstmanagement

Ich lebe einen minimalistischen Lifestyle nach genau meinen Vorstellungen. Seit ich das tue, bin ich wesentlich produktiver, habe wesentlich mehr freien Raum und bringe mehr voran, als je zuvor in meinem Leben.

Aber was noch viel wichtiger ist: Ich lebe entspannter, achtsamer und mit viel mehr Freude als je zuvor.

Daher kann ich dir dieses Thema nur ans Herz legen. Nicht nur bei mir, sondern auch bei vielen anderen hat ein minimalistischer Lebensstil zu einer wesentlichen Verbesserung der Lebensqualität beigetragen. Also warum sollte es bei dir nicht funktionieren?

Minimalismus ist keine „Alles oder nichts“-Idee! Meine Empfehlung: Starte einfach damit und sieh, wie es wirkt.

Deine Meinung ist gefragt!

Hast du schon Erfahrungen mit Minimalismus gemacht? Wenn ja, welche? Wenn nein, klingt dieses Thema spannend für dich und ist es interessant genug, um mal einen Versuch zu starten?

Hinterlass mir doch einfach einen Kommentar mit deiner Meinung dazu. Ich freue mich nicht nur über jeden einzelnen Kommentar, sondern werde auch versuchen, alle zu beantworten!

Hier übrigens noch ein Artikel meines Kollegen Marco Behrens der dich interessieren könnte.

Genieße deinen Tag!

Liebe Grüße,

Thomas

P.S.: Weitere Informationen zu diesem Thema findest du auch auf meiner Membership-Plattform SelbstmanagementRocks und in meinem Newsletter.

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Titelfoto: © jessicahyde / Dollar Photo Club

2017-09-29T11:05:51+00:00 48 Comments

48 Comments

  1. Petra Aichinger 16. August 2015 at 09:17 - Reply

    Hallo Thomas!

    Dein Artikel kommt genau zur richtigen Zeit. Mein Thema ist ja zur Zeit auch der Minimalismus. ;o)
    Mein Haus muss leichter werden. Und auch in anderen Bereichen bin ich dabei Ballast abzuwerfen. – Ich wende mein Gesicht der (Leichtigkeit der) Sonne zu. ;o)

    Einen wunderschönen Sonntag wünsche ich dir.

    • Thomas 16. August 2015 at 13:12 - Reply

      Hallo Petra!

      Freut mich sehr, in Kürze kommt noch mehr zu diesem Thema.
      Ich informiere im Newsletter darüber sobald es aktuell wird.

      Ebenfalls einen schönen Sonntag!

      lG Thomas

  2. Dominik 16. August 2015 at 10:29 - Reply

    Hallo Thomas,

    toller Artikel!

    Der Minimalismus – ein sehr interessantes Thema, wie ich finde.
    Habe schon des öfteren den einen oder anderen Blogartikel darüber gelesen, aber habe mich damit noch nie wirklich beschäftigt. War anscheinend ein Fehler. 😛

    Dir, Thomas, noch einen schönen Sonntag.

    • Thomas 16. August 2015 at 13:14 - Reply

      Hallo Dominik!

      Freut mich, dass ich dein Interesse wecken konnte.

      lG Thomas

  3. Gabriela 16. August 2015 at 11:04 - Reply

    Lieber Thomas, du bringst Minimalismus super auf dem Punk in deinem Artikel. Mit dem Loslassen von unnützen und belastenden Sachen bin ich schon seit Jahren beschäftigt. Der Begriff „Minimalismus“ ist mir erst vor kurzem durch Pia von MalMini in meiner MasterMind Gruppe begegnet. Dabei habe ich gemerkt dass ich mich für ein „Wohlfühl Minimalismus“ begeistern kann, im Sinne von Ballast loslassen und das Leben genießen.
    In meiner Arbeit mit BodyTalk habe ich festgestellt dass die meisten Menschen Probleme haben, nicht weil sie „Zu wenig“ sondern „Zu viel“ haben. Sie überfrachten sich mit Dingen die sie nicht wirklich brauchen und Ihnen nicht gut tun. Oder Sie tun täglich so viele Dinge, die sie nicht wirklich tun wollen und die Ihnen gar kein Spaß machen. Dabei hat jeder von uns die Wahl sich in jedem Moment neu zu entscheiden und so zu leben wie er möchte. Ich nenne es „die Magie des Loslassens“. Dabei ensteht Leichtigkeit und Lebensfreude! In dem Sinne: Happy day! 🙂

    • Thomas 16. August 2015 at 13:15 - Reply

      Hallo Gabriela!

      Da gebe ich dir zu 100% recht.

      Happy day 😉

      lG Thomas

  4. petra Neumann 16. August 2015 at 16:59 - Reply

    Lieber Thomas,

    auch ich betreibe Minimalismus so wie du es beschreibst. Ein wundervoller Artikel. Minimalismus heißt für mich nicht: nichts oder wenig zu besitzen sondern das RICHTIGE zu besitzen. Dazu gehört auch der Inhalt des Kühlschrankes und der Speisekammer.
    Liebe Grüße Petra

    • Thomas 16. August 2015 at 18:54 - Reply

      Hallo Petra!

      Vielen Dank, ich gebe dir da zu 100% recht 😉

      Liebe Grüße aus Wien,
      Thomas

  5. Uwe Franneck 16. August 2015 at 20:48 - Reply

    Hallo Thomas,
    deinem Artikel kann ich nur zustimmen, bin da auch dran, hab aber auch noch nicht alles umgesetzt! Nicht umsonst heißt es:.. So wie es in der Wohnung aussieht, so sieht es beim Bewohner auch im Kopf aus!! Ungeordnet,chaos, überfrachtet mit „wertlosen, kräfteraubenden Dingen“ Gegenstände die ich seit Jahren im Keller oder auf dem Dachboden horte und die ich nicht vermisse im täglichen Leben, die kann ich auch vorbehaltlos entsorgen! So kann ich mich von Dingen frei machen die mir die Energie rauben. Das ist eine ganz einfache Gleichung: Je mehr ich mir anschaffe, um umso mehr muss ich mich auch kümmern. Die Quintessenz daraus ist: einfach unnötigen Ballast los zu werden, freier zu sein und geistig beweglicher zu werden. “ Simplify your Life „

    • Thomas 18. August 2015 at 05:28 - Reply

      Hallo Uwe!

      Genau so ist es. Super formuliert!

      lG Thomas

  6. Ruben Pasternak 18. August 2015 at 09:58 - Reply

    Hay Thomas,

    ich finde das ja Minimalismus einen ganz eigenen kreativen Raum braucht. Für mich ist es eine Eigenschaft von denen sich die wenigsten Trennen wollen, denn so oft wie man sich von Sachen beeinflussen lässt die man gekauft hat, hat man ganz schnell keine Zeit mehr für die Dinge die wichtiger sind.

    Darüber hinaus denke ich das Minimalismus sogar einen gewissen Reiz hat. Die Vorteile liegen ja klar auf der Hand. Weniger unnötige Dinge, Weniger Ablenkung, bessere Produktivität, usw. Also für den ein oder anderen wahrhscheinlich ein super Muss.

    Freue mich gerne auf weitere Artikel.

    Gruß

    Ruben Pasternak

    • Thomas 18. August 2015 at 12:09 - Reply

      Hallo Ruben!

      Da hast du vollkommen recht. Je weniger Ablenkungen, umso besser.

      lG Thomas

  7. Der Schlüssel für mehr Energie - für müde Menschen 19. August 2015 at 16:51 - Reply

    […] nicht benötigst. Je leerer dein Unterbewusstsein ist, desto mehr Energie steht dir zur Verfügung. Weniger ist nun mal manchmal mehr. Gehe wie folgt vor, um dich von überflüssigen Sachen zu befreien und dadurch mehr Energie zu […]

  8. Garret 20. August 2015 at 14:14 - Reply

    Wirklich ein super Artikel! Viele Methoden werde ich sofort umsetzen, vielen Dank 🙂

    Ich freue mich immer über neue Blogs, die mir auch wirklich im Leben weiterhelfen! Super.
    ich freue mich auf kommende Artikel und bis bald.

    Beste Grüße
    Garret von NextGear

    • Thomas 20. August 2015 at 14:17 - Reply

      Hallo Garret!

      Coole Sache. Freut mich, dass dir der Artikel gefällt.

      Coolen Blog hast du da 😉

      lG Thomas

  9. Christine 20. August 2015 at 20:49 - Reply

    Mit dem Thema Minimalismus beschäftige ich mich schon seit längerem und hatte auch bereits einiges ausgemistet.
    Vor vier Wochen wurde ich dann durch ein großes Unglück zur echten Minimalistin: Meine Wohnung hat gebrannt und vieles war einfach nicht mehr zu retten.
    Mun ist mein restliches Hab und Gut verteilt bei Freunden, Familie und Nachbarn untergestellt und ich lebe zur Zeit bei meiner Tochter.
    Meine Wohnung musste für die Sanierung vollständig geräumt werden und deshalb habe ich beschlossen, nicht wieder dort einzuziehen. Bin gerade auf der Suche nach etwas kleinerem, viel besitze ich ja nicht mehr – also brauchts auch nicht mehr so viel Platz.
    Minimalistisches Leben – ich komme!!!

    • Thomas 21. August 2015 at 10:52 - Reply

      Hallo Christine!

      Das ist bitter, aber ich finde voll genial, dass du das positiv siehst, anstatt zu jammern.

      Daher allergrößten Respekt und viel Erfolg beim minimalistischen Start in die neue Wohnung.

      lG Thomas

  10. Thomas Groth 21. August 2015 at 16:55 - Reply

    Hallo Thomas,
    wieder ein sehr guter Artikel von dir.
    Das Spektrum ist so vielfältig.
    *warum kaufen Leute Dinge.
    *Wert nicht gleich Preis der Ware
    *Markenbewußtsein usw.
    Vieles wird den Leuten doch nur angepriesen um sie vom wirklichen Leben abzulenken.Man ist „beschäftigt“ mit Fernsehen, Hobby usw, aber die wichtigen Fragen(Wie ist mein Lebensplan, was will ich wirklich)liegen im Keller mit weißen Tüchern zugedeckt. Durch Minimalismus ( ich habe Dinge, nicht die Dinge mich) kann ich den Kopf freier machen um zu denken und zu agieren.(Ich glaube aber auch, das beim „Durchschnittsbürger“ eine gewisse Angst vor Freiraum vorhanden ist.-der mit nutzlosen Dingen gefüllt wird.)

    bringe mich ruhig weiter zum denken durch deine Artikel

    viele Grüsse aus dem hohen Norden
    Thomas.

    • Thomas 21. August 2015 at 17:35 - Reply

      Hallo Thomas!

      Vielen Dank für dein Lob. Ja sehr gerne, ich werde mich bemühen. 😉

      Gebe dir voll und ganz recht.

      lG Thomas

  11. […] eine Entlastung eurer Psyche. Immer mehr Menschen erfahren das und freunden sich mit einem minimalistischen Lebensstil […]

  12. Meike 16. Februar 2016 at 16:54 - Reply

    Hallo Thomas,

    ein wirklich sehr schöner Artikel. Vielen Dank.

    Mein kürzlicher Umzug hat mir aufgezeigt, wie viel Zeug ich angesammelt habe, das ich nicht brauche. Momentan läuft gerade meine Ausmist-Runde. Ich finde das Thema unglaublich spannend und werde in diesem Jahr noch einige Experimente starten.

    Viele Grüße
    Meike

    • Thomas 16. Februar 2016 at 16:57 - Reply

      Hallo Meike!

      Ja Umzüge bringen viele Dinge erst ans Tageslicht ;).

      Bin schon gespannt was du da noch vor hast.

      lG Thomas

  13. Walter 2. März 2016 at 00:53 - Reply

    Servus Thomas, toller Artikel, beschäftige mich seit einiger Zeit mit Minimalismus, hatte ca 350 qm Wohnfläche, 2 Autos, Klamotten für 2 Kleiderschränke, und vieles mehr. Seit ca 2 Jahren reduziere ich immer mehr und bringe derzeit meinen Hausstand in meinen Mittelklassekombi. Ich fühle mich wohl und befreit.
    Bin zum Momentensammler geworden. Freue mich auf
    weitere Tips und genieße die Momente. lg Walter

    • Thomas 2. März 2016 at 06:58 - Reply

      Hallo Walter!

      Wow, coole Sache. Gratuliere.

      lG Thomas

  14. Rebecca 6. September 2016 at 00:37 - Reply

    Hallo Thomas,

    ein super Artikel, der dem Minimalismus ein individuelles Gesicht gibt. Ich minimiere meinen materiellen Besitz bereits seit Jahren und empfinde diese Prozess als große Befreiung. Es ist wirklich gut, dass Du hier ein Bild zeichnest, das Minimalisten von einer undogmatischen Seite zeigt. Das sind Menschen wie Du und ich, die zwar nicht im TV zu finden sind, aber mit einem bewussten Konsumverhalten zu mehr individuellem Glück finden.

    Liebe Grüße

    • Thomas 6. September 2016 at 14:35 - Reply

      Hallo Rebecca!

      Danke für dein Feedback. Genau so ist es.

      lG Thomas

  15. Christoph 14. September 2016 at 08:14 - Reply

    Hallo Thomas,

    ich habe soeben diesen Podcast gehört und war gleich so motiviert vom Thema und mir das PDF herunterladen. Nur leider finde ich es nicht auf der angegebenen Seite (www.selbst-management.biz/106) Ist es mittlerweile nicht mehr verfügbar oder habe ich es übersehen? Kannst du mir Download-Link per Antwort mitteilen? Das wäre super!

    freundliche Grüße
    Christoph

    • Thomas 15. September 2016 at 11:31 - Reply

      Hallo Christoph!

      Habe ich erledigt.

      lG Thomas

      • Flo 7. April 2017 at 17:33 - Reply

        Hallo Thomas, auch ich kann das PDF leider nicht finden… Gibt es keinen Link mehr?
        Gruß Flo

        • Thomas 11. April 2017 at 09:21 - Reply

          Hallo Flo!

          Habe Sie dir zugesendet.

          lG Thomas

  16. Julia 1. Oktober 2016 at 10:14 - Reply

    Hallo ????,
    ich finde es sehr interessant, qie du den Minimalismus hier beschreibst – nicht wie viele (!) andere Seiten, die einem die Illusion geben, man solle alles aufgeben und nur aus einem Koffer leben oder so ähnlich. Das finde ich persönlich immer etwas übertrieben. Hier ist endlich mal etwas, womit ich mich arrangieren könnte ????
    Wirklich toller Artikel, der mir sehr geholfen hat!
    Viele Grüße,
    Julia

    • Thomas 1. Oktober 2016 at 19:18 - Reply

      Hallo Julia!

      Freut mich sehr. Aus dem Koffer leben möchte ich nicht wirklich 😉

      lG Thomas

  17. Frank Hans 12. November 2016 at 20:06 - Reply

    Ich danke für diesen Artikel. Meine Eltern verstarben in den letzten zwei Wochen. Ich hab Vater Jahrelang gepflegt, der war Schwerstbehindert, Pflegestufe 3 und nur noch Bettlägrig, selber daher Arbeitsslos, Hartz 4 und vom Arbeitsmarkt enthoben wegen der Pflegearbeit für die Eltern. Mutter auch leichter Pflegebedürftig. Nun sind beide befreit von den Leiden an Krankheit. Ich lebe nun allein in einem Einfamilienhaus mit 3 Etagen und Keller und Dachboden, dazu Garten und Parkplatz. Eben aber zur Miete, kalt für 550 Euro dazu 200 Euro Strom und Gas. Ich plane, werde ausziehen. Dafür räume ich den gesamten Hausrat und meine eigenen Sachen aus. Das ist sehr viel Zeug. In einem Urlaub in Eckernförde für 18 Tage hab ich sehr minimalistisch gelebt. EIne Ferienwohnung von 38 m². Mit einem Koffer Kleidung, davon die hälfte nicht gebraucht. In der Fewo waren Herd und Küchenzeile drinnen. Das hat zum Leben gereicht. Hier beginne ich meine eigenen Sachen zu Verkaufen. Das war heute eine Dreh- Bohr- und Fräsmaschine als Kombimaschine, dazu eine Werkstattausstattung für Metallverarbeitung. Das tut gut, diese Sachen aus dem Haus und in gute Hände gegeben zu Haben. Ich denke zuviel an Materiellen macht den Geist und das Leben unfrei. Also vielen Dank für den Artikel hier.

    • Thomas 13. November 2016 at 08:25 - Reply

      Hallo Frank!

      Mein herzlichstes Beileid. Das ist sicher keine einfache Aufgabe. Respekt, dass du das so umsetzt.

      Weiterhin viel Erfolg dabei.

      Liebe Grüße,
      Thomas

  18. Nadine 11. Februar 2017 at 22:01 - Reply

    Hallo Thomas,
    dein Thema ist gut gewählt. Es ist genau das, was die Menschen in unserer Zeit stark beschäftigt. Mich auch 😉

    Seit Jahren stelle ich fest, dass ich 1x im Jahr umziehe. Es ist wie ein Teufelskreis, der mich begleitet, seit ich mein Elternhaus verlassen habe. Immer wenn die neue Wohnung wieder gemütlich ist sage ich mir: So. Jetzt bleibst du aber mal ein, zwei Jährchen.

    Aber irgendwas ist immer. Mit dem Partner zusammen gezogen. Mit dem Partner in eine Doppelhaushäfte gezogen. Vom Partner getrennt und ausgezogen. Berufliche Veränderung und in eine andere Stadt umgesiedelt. Und jedes Mal denke ich: Frau, du hast zu viel Zeug! Diese vielen Kisten ständig packen und schleppen und wieder auspacken.

    Beim letzten Umzug bat ich meine beste Freundin mit mir die Regale und Schränke auszuräumen. Ich bin so sentimental und hänge an jeder Büroklammer (sagt sie). Aber bei meinen ständigen Wohnortwechseln ist es mir wichtig MEINE SACHEN um mich zu haben, wenn ich wieder ganz alleine in einer neuen Stadt von vorn beginne.

    Mein letzter Umzug war im September 2016 und du wirst es nicht glauben, ich schaue momentan nach einer günstigeren und kleineren Wohnung :-/

    Ich verstehe mich selbst nicht. Aber DAS perfekte zuhause gibt es für mich nicht. Oder ich müsste mir meinen eigenen Wohntraum erfüllen – nur wo?

    Beruflich bin ich in den Norden gegangen, würde aber viel lieber im Süden wohnen.
    Ich bin einfach noch nicht angekommen. Und ich vermute in meinem Leben mindestens noch 10 Umzüge, bevor ich den perfekten Ort, mit meinen Bedingungen gefunden habe, um dort seßhaft zu werden.

    Es würde mir echt gut tun, mich von ein paar Dingen trennen zu können.

    Ich nehme mir vor, mich bei jedem Umzug von mindestens 1 nutzlosen Gegenstand zu verabschieden.

    • Thomas 12. Februar 2017 at 10:45 - Reply

      Hallo Nadine!

      Wow da bist du ja eine echte Nomadin.

      Ich würde es einfach so machen, dass du beim nächsten Umzug sagst, ich habe diese 10 (oder eine andere Anzahl) Umszugskartons. Die packe ich voll und alles was übrig bleibt kommt weg.

      Aber es liegt natürlich an dir wie weit du gehen willst.

      lG Thomas

  19. Stefan 18. Juli 2017 at 07:59 - Reply

    Hallo Thomas,

    du hast einen tollen Podcast und das Thema Minimalismus super umschrieben.
    Ich würde mir gerne die PDF dazu anschauen. Kannst du mir diese bitte zuschicken?

    VG Stefan

    • Thomas 18. Juli 2017 at 15:10 - Reply

      Hallo Stefan!

      Gerne ist am Weg zu dir.

      lG Thomas

  20. Uwe 23. Juli 2017 at 11:14 - Reply

    Lieber Thomas

    Im Internet bin ich hier auf deine Seite gestoßen, da ich mir Gedanken mache über ein „weltliches“ erfülltes Leben, bin ich da ganz deiner Meinung. Viele meiner Gedanken ranken sich um das perfekte leben. Natürlich gibt es kein perfektes leben. Aber das was man dazu tun kann möchte ich in meinem leben umsetzen.

    1. Weniger ist mehr
    2. Billig ist teuer
    3. Nachhaltigkeit
    4. Gesund und zufrieden
    5. Ökologisch
    6. Wirtschaftlich

    An vielen bin ich schon am arbeiten, weil ich zu der Überzeugung gekommen bin, nicht mehr allen Mist zu kaufen der krank oder unzufrieden macht. Besonders im Punkt Gesundheit habe ich angefangen meine Ernährung auf Bio umzustellen und das hat mich positiver gemacht.

    LG Uwe

    • Thomas 23. Juli 2017 at 14:23 - Reply

      Hallo Uwe!
      So sehe ich das auch 😉 Danke für dein Feedback.

      lG Thomas

  21. Anastasia Kloz 7. August 2017 at 23:45 - Reply

    Hi!

    Ich mag deinen Artikel sehr, ich hab nur eine Frage. Generell, wenn ich Beiträge zum Thema Minimalismus lese geht es darum, seinen Kram loszuwerden und dann ein erfülltes Leben zu leben. Aber worin besteht der Zusammenhang?
    Ich meine, wird man etwa sofort produktiver sobald man weniger besitz? Und man hat doch nicht automatisch mehr Zeit.
    Vielleicht kannst du mir weiter helfen, ich wäre dir sehr dankbar.

    Lg Anastasia

    • Thomas 8. August 2017 at 06:22 - Reply

      Hi Anastasia!

      Minimalismus heißt sich auf einige wichtige Dinge zu fokussieren und den Rest loszulassen.
      Nehmen wir dein Büro her: Je weniger da drinnen ist, umso weniger Ablenkung besteht, umso produktiver bist du.

      Du darfst Minimalismus aber nicht nur materiell sehen. Fokussierst du dich auf die wirklich wichtigen Projekte in deinem Leben, und lässt die anderen Dinge weg, wirst du viel schneller voran kommen.

      Du hast automatisch mehr Zeit für dich, wenn du dich von gewissen Aufgaben, Projekten und Dingen trennst.

      lg Thomas

  22. Evelyne 29. Dezember 2017 at 16:09 - Reply

    Hallo Thomas,
    das hast Du gut auf den Punkt gebracht und entspricht auch meiner Erfahrung als minimalistische digitale Nomadin. Es ist ein ganz anderes Lebrnsgefühl! Liebe Grüße aus der Schweiz, Evelyne

  23. Theresa 9. Januar 2018 at 17:34 - Reply

    Hallo,

    Ich studiere Wirtschaftspsychologie und führe eine Untersuchung zum Thema freiwillige Einfachheit und Güterbezogenheit mit der allgemeinen Lebenszufriedenheit durch.
    Es wäre toll, wenn ihr mich in diesem Rahmen unterstützen könntet und an der Umfrage teilnehmen würdet!

    https://www.soscisurvey.de/tutorial124441/

    Die Umfrage dauert ca. 3-4 min, alle Daten werden anonym erhoben und nur im Rahmen dieser Studienarbeit verwendet.

    Vielen herzlichen Dank euch vorab!
    Theresa

  24. Minimalist 27. Januar 2018 at 20:34 - Reply

    Hallo Thomas,

    ich bin ein Hardcore-Minimalist. Finde es aber ganz wichtig, dass Du im Artikel erwähnst, dass es nur den Deinen Weg gibt, also im Sinne von, jeder darf seinen eigenen Weg im Kontext des Minimalismus finden. Allgemein im Leben finde ich es wichtig, sich überall das mitzunehmen was einen im Leben bereichert und den Rest guten Gewissens stehen zu lassen.

    Mir hat der Artikel gefallen, der Blog ist abonniert. Bin gespannt auf neue Artikel.

    Grüsse,
    Minimalist

    • Thomas 28. Januar 2018 at 07:18 - Reply

      Hallo Minimalist!

      Das freut mich sehr.

      Hast übrigens auch einen coolen minimalistischen Blog 😉

      lG Thomas

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