Von Mut, Angst und der Mutbox – ein Interview mit Georg Merkscha

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Mut ist das Thema des heutigen Podcasts. Und zu Mut gehört natürlich auch Angst. Mein Interviewpartner hat sich mit beiden Themen sehr lange beschäftigt und mit einem Partner ein eigenes Produkt dazu herausgebracht. Es nennt sich „Mutbox“ und natürlich werden wir auch darüber plaudern.  Vielen Dank Georg für das tolle Gespräch.


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Transkript dieser Podcast-Folge

Effizienter arbeiten, lernen und leben – der Podcast für dein Selbstmanagement. Damit du endlich wieder mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben hast.   #00:00:18-2#

Ein herzliches Willkommen zu unserer heutigen Podcastfolge. Mein Name ist Thomas Mangold, und ich freue mich sehr, dass du auch diesmal wieder mit dabei bist. Mit meinem heutigen Interviewpartner Georg Merkscha möchte ich über Mut sprechen. Wo Mut ist, ist auch Angst. Georg hat eine ganz besondere und spannende Herangehensweise an dieses Thema. Außerdem stellt er uns seine Mut-Box vor, die er mit seinem Kollegen von Real Talk Austria herausgebracht hat.  Was das ist, und was du über Mut und Angst wissen musst, das erfährst du gleich. Bevor es losgeht, freue ich mich, den Sponsor unserer heutigen Podcastfolge vorzustellen. #00:01:14-2#

Herzlichen Dank an Blinkist, den Partner dieser Podcastfolge. Was ist Blinkist? Blinkist bringt die Kernaussagen von über 4.000 Sachbüchern auf dein Smartphone. In rund 15 Minuten kannst du dir das Wichtigste dieser Bücher durchlesen oder anhören. Darunter sind die neuesten Ratgeber, zeitlose Klassiker sowie viel diskutierte Bestseller aus über 25 Kategorien wie Produktivität, Psychologie, Wissenschaft, Persönlichkeitsentwicklung und vieles mehr. Was kannst du aus den Buchzusammenfassungen von Blinkist mitnehmen? Ganz einfach: Viele Tipps, Tricks und Lifehacks, die du sowohl im Alltag als auch im Beruf anwenden kannst. Die Blinks, so heißen die Zusammenfassungen, gibt es auf Deutsch und auf Englisch. Monatlich wird das Sortiment um circa 40 Bücher und Hörbücher erweitert. Mein heutiger Gesprächspartner Georg wird uns Bücher empfehlen, und auch die findest du als Zusammenfassung auf Blinkist.  #00:02:32-8#

Zurzeit gibt es exklusiv für die Hörerinnen und Hörer dieses Podcasts eine Sonderaktion. Unter blinkist.de/effizient erhältst du 25 Prozent Rabatt auf das Jahresabo Premium. Und nicht nur das, sondern du kannst Blinkist Premium sieben Tage lang kostenlos testen. Ein besseres Angebot geht nicht! In diesen sieben Tagen wirst du von Blinkist sicher genauso begeistert sein wie ich. Wenn dich dieses Angebot interessiert, dann gehe auf blinkist.de/effizient oder klicke den Link in den Show Notes an.  #00:03:12-4#

Thomas: Vorhang auf für das Interview mit dem wunderbaren Georg Merkscha. Hallo Georg, es freut mich sehr, dass du dir Zeit für dieses Interview nimmst. Ich habe im Intro schon ein wenig über dich erzählt, aber stell dich bitte noch einmal kurz vor. Wer bist du, und was machst du? #00:03:38-2#

Georg: Danke für die Einladung, Thomas. Ich bin Georg Merkscha, 26 Jahre alt, sehr ungeduldig, aber warmherzig, sehr ehrgeizig und gleichzeitig empathisch. Ich habe riesige Ängste, viele Zweifel und bin trotzdem mutig. Aktuell organisiere ich die Veranstaltungsreihe RealTalk. Und weil wegen Corona derzeit keine Präsenzveranstaltungen stattfinden können, haben wir unser neues Produkt, die MUTBOX, entwickelt. Als Selbständiger bin ich ein Künstler, der viele Dinge ausprobiert.  #00:04:31-0#

Thomas: Ich finde es wirklich cool, wie ihr diese Formation auf die Beine gestellt habt, vom Offline-Veranstalter zum Online-Content-Anbieter und Produkt-Anbieter. Das alles ist in extrem kurzer Zeit entstanden. Kannst du uns erzählen, wie sich alles entwickelt hat? #00:04:45-9#

Georg: Wir haben zwei Jahre lang erfolgreich Veranstaltungen durchgeführt und werden definitiv damit weitermachen, wenn es wieder erlaubt ist. Corona hat auch uns eine kräftige Flaute beschert. Als der Lockdown Light im März 2020 über uns hereinbrach, hatten wir bereits alle Tickets für unsere kommenden Veranstaltungen verkauft. Zum Glück haben wir mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung bereits zu tun gehabt, und deswegen fiel uns die Entscheidung für die Entwicklung der MUTBOX leicht. Wir waren überzeugt davon, dass wir den Kopf nicht in den Sand stecken dürfen und haben nach positiven Auswegen gesucht. Als Erstes haben wir uns Zoom installiert, um uns weiterhin treffen zu können. Als Nächstes haben wir unseren Blog und den Podcast gestartet. Die Umsetzung der MUTBOX hat dann acht Monate anstatt der geplanten zweieinhalb Monate gedauert. Wir haben nicht erwartet, dass es so lange dauern würde, aber im Endeffekt sind acht Monate keine allzu lange Zeit für die Entwicklung eines neuen Produkts. Insgesamt war das alles ganz neu für uns, denn wir hatten vorher keine Erfahrung im Bereich Produktentwicklung.  #00:06:27-7#

Thomas:  Das ist eine sensationelle Leistung, denn ihr habt bei null begonnen. Ich habe die MUTBOX bereits getestet. Meine Aufgabe war, eine wildfremde Person anzusprechen. Das war eine spannende Herausforderung. Die MUTBOX ist gerade für introvertierte Menschen ein cooles Produkt. Kannst du uns mehr darüber erzählen? Was ist die Idee hinter der MUTBOX, und welche Mutproben warten auf die Anwender?  #00:07:19-9#

Georg: Jeder Mensch möchte mutig sein, denn Mut steht für Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und für ein gutes Leben. Es gibt sehr viele Bücher, die sich mit Mut und mit seiner Theorie beschäftigen, aber keines davon macht dich wirklich mutig. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, ein Produkt zu entwickeln, das dich ins Handeln bringt. Bei einer Veranstaltung in Klagenfurt haben wir unser Konzept getestet. Wir haben den Zuschauerinnen und Zuschauern Aufgaben gegeben, die sie innerhalb von zwei Wochen ausführen mussten. Das waren Aufgaben wie „schalte 24 Stunden lang alle elektronischen Geräte aus“ oder „schlafe alleine in einem Zelt im Wald“ oder „reise in eine unbekannte Stadt ohne Smartphone“. Du kannst dir nicht vorstellen, wie gut dieses Programm angekommen ist. Wir haben viele Dankesbriefe erhalten.  #00:08:54-3#

Einer der Teilnehmer hat uns erzählt, dass es schon immer sein Traum gewesen sei, zu fliegen. Und zufälligerweise saß er auf besagter Veranstaltung neben einem Piloten. Die beiden kamen ins Gespräch, und schließlich lud der Pilot den Teilnehmer auf einen gemeinsamen Flug ein. Von diesem Erlebnis schickten uns die beiden dann ein Video. Das hat uns gezeigt, dass sich die Menschen darüber freuen, Aufgaben zu erhalten. Wenn du dir selbst eine Aufgabe auferlegst, dann hindert dich oft der innere Schweinehund an der Umsetzung, aber wenn dir jemand anderes eine Aufgabe zuteilt oder wenn du dafür zahlst, dann bist du motiviert, sie auszuführen.  #00:09:27-0#

Aus dieser Erkenntnis heraus ist die MUTBOX entstanden. Wir haben 52 Aufgaben entwickelt, eine für jede Woche des Jahres. Mit jeder dieser Aufträge bewegst du dich aus deiner Komfortzone heraus. Es sind keine schwierigen Dinge wie Bungee Jumping oder Ähnliches. Mit unseren Aufgaben wollen wir etwas bewirken. Wir wollen dazu anregen, Entscheidungen zu treffen, Nein zu sagen oder sich aus der eigenen Komfortzone zu bewegen, beispielsweise, wenn es um den Kontakt mit fremden Menschen geht. Passend zur Aufgabe gibt es ein Zitat, denn wir lieben Zitate.  #00:10:15-2#

Drei Beispielaufgaben möchte ich gerne nennen. Die erste lautet, „gehe mit zwei unterschiedlichen Schuhen zur Arbeit“. Das ist beschämend, denn man wird ständig auf die beiden verschiedenen Schuhe angesprochen und muss sich rechtfertigen. Andererseits könnte sich das Szenario auch positiv entwickeln und in ein interessantes Gespräch münden, nach dem Motto, „wie cool, dass du dich das traust!“ Eine weitere Aufgabe lautet, „mach absichtlich etwas Falsches“. Wir haben eine Webseite aufgebaut, auf der man entsprechende Beispiele nachlesen kann. Du rufst zum Beispiel eine falsche Nummer an oder fährst mit dem Zug eine Station weiter und fährst dann wieder eine Haltestelle zurück. Die dritte Aufgabe lautet, „sprich drei fremde Personen an und frage sie nach ihrem ersten Eindruck über dich“.  #00:10:58-8#

Thomas: Das sind spannende Fragen. Du hast uns erzählt, dass du ein ängstlicher Mensch bist. Hast du alle 52 Aufgaben selbst getestet, und sind die Aufgaben auch für dich eine große Herausforderung gewesen? Wie schaffst du es, eine schwierige Aufgabe anzupacken, in die Umsetzung zu kommen und zu handeln?  #00:11:49-5#

Georg: Meine Geschäftspartner und ich, wir haben uns allen 52 Aufgaben gestellt, denn schließlich mussten wir testen, was daraus entstehen kann. Jeder Mensch hat Ängste und Zweifel. Mit unseren Aufgaben wollen wir erreichen, dass man die Ängste nicht wegschiebt, sondern dass man es schafft, sie willkommen zu heißen. Gefühle von Angst und Zweifel wollen uns etwas sagen. Sie wollen uns schützen. Trotzdem müssen wir uns überwinden, denn nur so können wir wichtige Erfahrungen machen und herausfinden, was auf uns zukommt. Und je größer die Angst, desto mutiger ist es, den ersten Schritt zu gehen. Angst möchte uns vor negativen Konsequenzen warnen. Was könnte passieren, wenn wir fremde Personen ansprechen oder wenn wir das Vorhaben umsetzen, uns selbständig zu machen? Es ist sehr wichtig, zu lernen, den ersten Schritt zu gehen und die Angst zu überwinden. Und das gelingt, indem ich mich nicht auf die Angst konzentriere, sondern auf den ersten Schritt. Die Handlung muss in den Fokus rücken, nicht die Angst. Ob du den Schritt ängstlich setzt oder mutig, das ist nicht wichtig, denn der Schritt an sich bleibt gleich. Nach jedem Schritt wirst du weniger Angst verspüren und je größer die Ängste, desto mehr verlieren sie ihren Schrecken, wenn es um kleine Dinge geht.  #00:13:36-5#

Thomas: Das kann ich gut nachvollziehen, denn gerade das Zögern hindert mich immer wieder daran, ins Handeln zu kommen. Umso schneller ich den ersten Schritt mache, umso besser komme ich voran. Deswegen gebe ich mir immer Mühe, schnell in die Umsetzung zu kommen. Das nimmt mir die Angst und bereitet den Weg für alle weiteren Schritte. Alles wird leichter. Der erste Schritt ist immer der schwerste.  #00:14:27-9#

Georg: Ich stimme dir zu, allerdings tauchen auf dem Weg zum Ziel immer wieder neue Hürden auf. Du denkst, dass alles glatt läuft, doch irgendwann stehst du vor dem 15. Schritt, und der wird plötzlich zu einer weiteren herausfordernden Mutprobe. Die Umsetzung läuft in Stufen ab. Das bedeutet jedoch nicht, dass der ganze Weg steinig ist. Er besteht aus Etappen, aus einem ersten Schritt, einem fünfzehnten und aus einem dreißigsten.  #00:14:58-7#

Thomas: Die MUTBOX werden wir natürlich in den Show Notes verlinken, denn sie ist wirklich ein spannendes Produkt, das ihr sehr schön und mit viel Liebe gestaltet habt. Die MUTBOX ist ein Tool, das ich für meine Persönlichkeitsentwicklung verwenden kann. Gibt es noch andere Werkzeuge, Programme oder Apps, die dich in deinem Selbstmanagement oder in deiner Persönlichkeitsentwicklung unterstützen?  #00:15:47-3#

Georg: Ich kenne Menschen, die so sehr mit ihrem Selbstmanagement beschäftigt sind, dass sie darüber vergessen, zu arbeiten. Das ist skurril, denn eigentlich wollen sie effizienter werden. Man kann es vergleichen mit dem Versuch, einen Berg mit dem Hometrainer erklimmen zu wollen. Was die Persönlichkeitsentwicklung angeht, bin ich ein bisschen Old School, denn ich nutze hauptsächlich Bücher, Podcasts und YouTube. Mit diesen drei Tools baue ich mein Wissen aus. Und die Weisheit, die eigne ich mir durch das Leben selbst an. Wenn ich fremden Menschen begegne oder wenn mir jemand beim Überholen den Arschloch-Finger zeigt, dann sind das Erfahrungen, die mich lehren, welche Gefühle in mir entstehen. #00:17:13-7#

Mein wichtigstes Selbstmanagement-Tool ist WhatsApp, denn damit kommuniziere ich fast alles. Ich nutze die App sogar mehr als das E-Mail-Programm. Außerdem bediene ich mich sehr gerne der Pomodoro-Technik. Damit habe ich meine 70 Seiten umfassende Bachelor-Arbeit innerhalb von drei Wochen geschrieben. Diese beiden Methoden helfen mir sehr bei der Organisation meiner Aufgaben. #00:18:05-8#

Viele glauben, sie seien produktiv, sind es aber nicht. Du bist nicht produktiv, wenn du gleichzeitig in den Sozialen Medien Likes verteilst oder jemanden anschreibst in der Hoffnung, dass er ein neuer Kunde werden könnte. Im Handumdrehen vergehen mehrere Stunden, ohne tatsächlich produktiv gewesen zu sein. Effektiv bist du nur, wenn du zwei, drei Stunden intensiv an deinen beruflichen Aufgaben arbeitest. Wenn du dich nur wenige Minuten mit etwas beschäftigst, kannst du nicht in einen produktiven Flow kommen.  #00:18:52-0#

Thomas: Mir persönlich liegt die Pomodoro-Technik nicht so gut, aber jeder muss die Selbstmanagement-Methode finden, die zu ihm passt. Ich freue mich, dass du gut mit ihr zurechtkommst. Unsere Kommunikationsmethoden werden sich in Zukunft verändern, und deshalb kann ich gut verstehen, dass du häufig WhatsApp nutzt. Ich selbst kommuniziere gerne über Sprachnachrichten, weil ich meine Botschaften damit viel besser rüberbringen kann als mit Texten. Manchen Empfängern gefällt nicht, dass die Sprachnachrichten nicht durchsuchbar sind, aber auch das wird sicher in einigen Jahren möglich sein. Sprachnachrichten sind kurz, prägnant und schnell. Einen Text, für den du eine halbe Stunde Zeit benötigen würdest, kannst du in wenigen Minuten aufsprechen. Deine Einstellung finde ich sehr cool, und deswegen freut es mich, dass du sie mit uns teilst. Ich freue mich, wenn ich in meinem Podcast so viele Facetten wie möglich abbilden kann.  #00:20:13-2#

Georg, wenn du abends über den vergangenen Tag nachdenkst, welche Komponenten muss er gehabt haben, um ein produktiver Tag gewesen zu sein?  #00:20:28-3#

Georg: Das ist eine coole Frage. Wenn ich die Pomodoro-Technik genutzt und in 25-Minuten-Schichten gearbeitet habe, dann war ich fast immer produktiv. Ich starte früh in den Tag und nutze dabei feste Rituale. Nach dem Aufstehen trinke ich ein Glas Zitronenwasser. Danach steht ein kleiner Bewegungsmix aus Qi Gong, Tai Chi und Yoga an, und anschließend dusche ich kalt. Im Winter nehme ich sogar manchmal ein Eisbad in unserem Teich im Garten. Neben der Pomodoro-Technik nutze ich sehr gerne die Eat-the-Frog-Methode. Ich nehme mir als Erstes die schwierigste Aufgabe vor, zum Beispiel das komplexe Telefonat mit dem Sponsor, von dem ich mehr Geld haben möchte oder den Anruf bei einem Promi, den ich gerne als Gast in meinem Podcast hätte. #00:21:53-6#

Aufgrund meiner Chronobiologie, also meiner biologischen Uhr, liegen meine produktivsten Zeiten zwischen 17:00 und 20:00 Uhr. Im Selbstmanagement wird meist dazu geraten, die wichtigsten Aufgaben am Morgen zu erledigen und abends zu relaxen. Bei mir ist es allerdings umgekehrt. Ich relaxe lieber am Vormittag und arbeite nachmittags. An dieser Zeitumstellung versuche ich mich gerade, bin mir aber noch nicht sicher, welchen Weg ich längerfristig einschlagen werde.  #00:22:17-0#

Auch Bewegung ist natürlich ein wichtiges Element, das ich täglich für mindestens eine Stunde einplane. Wenn ich mich tagsüber nicht bewege, kann ich abends nicht schlafen. Des Weiteren ist es mir wichtig, Freunde zu treffen. Meine Arbeit, der richtige Start in den Tag sowie Freunde und Bewegung, wenn ich diese vier Elemente in meinem Alltag habe, dann fühle ich mich sehr produktiv.  #00:22:39-7#

Thomas: Ein guter Selbstmanagement-Trainer wird dir dazu raten, deine persönliche biologische Uhr zu beachten. Es spricht nichts dagegen, abends produktiv zu sein. Es sind gerade diese individuellen Verhaltensweisen, die das Selbstmanagement so spannend machen, denn du musst selbst herausfinden, welche Methoden die besten für dich sind. Das Eisbad ist auch eine coole Sache, die mir gut gefällt. Bei mir beschränkt es sich jedoch auf die kalte Dusche.  #00:23:39-1#

Eine Frage habe ich dir noch mitgebracht, lieber Georg. Gibt es ein Buch, das dich besonders inspiriert hat und das du uns empfehlen kannst?  #00:23:56-2#

Georg: Im Alter von 18 Jahren habe ich mich auf einen Lese-Marathon begeben und über 650 Bücher gelesen. Gerne empfehle ich drei davon. Das erste ist „Die Kraft der Gegenwart“ von Eckhart Tolle. Dieses Buch ist sehr spirituell und kann uns von eventuellen Zukunftsängsten befreien. Das zweite ist „Der Welt nicht mehr verbunden“ von Johann Hari. Das war mein Lieblingsbuch aus dem Jahr 2020. Es geht darum, warum wir uns beispielsweise nicht mehr mit Menschen verbunden fühlen, weil wir fast nur noch online kommunizieren. Oder wir verlieren den Bezug zu unserer Arbeit, weil wir keinen Sinn mehr hinter ihr sehen. Wir fühlen uns nicht mehr mit der Natur verbunden, weil wir so wenig in der Natur sind. Wenn jemand depressiv ist, dann kann dieses Buch ein Game Changer sein. Ich habe Menschen erlebt, denen das Buch neue Hoffnung gegeben hat.  #00:25:11-7#

Mein absolutes Lieblingsbuch ist „Der Pfad des friedvollen Kriegers“. Es handelt von der wahren Geschichte eines Jungen, der alles erreichen kann. An einer Tankstelle trifft er einen Mann, der ihm das wirkliche Glück zeigt. Autor des Buches ist Dan Millman, ein unglaublich sympathischer Mann, mit dem ich bereits persönlich gesprochen habe.  #00:25:48-0#

Thomas: Von diesem Buch von Dan Millman habe ich bereits gehört. Deine Empfehlungen kommen auf jeden Fall auf meine persönliche Wunschliste. Danke für die Tipps. Bevor ich zur allerletzten Frage komme, erzähl uns doch, wo im Netz man mehr über dich und über die MUTBOX erfahren kann.  #00:26:11-7#

Georg: Auf realtalk.at findet man alle Informationen.  #00:26:21-7#

Thomas: Vielen Dank, dass du dir die Zeit für dieses Gespräch genommen hast. Gibt es noch ein kurzes Statement, das du unseren Hörerinnen und Hörern als letzte Botschaft mit auf den Weg geben willst?  #00:26:48-1#

Georg: Wir wissen nicht, was der Sinn des Lebens ist, und wir werden es wahrscheinlich auch nie erfahren. Deshalb rate ich jedem: Gib deinem Leben selbst einen Sinn! Suche nicht nach dem Sinn, sondern gestalte ihn aktiv. Wenn du es als deine Aufgabe ansiehst, die Meere vom Plastik zu verbreiten, dann mach es. Wir brauchen solche Menschen wie dich. Wenn dein Ziel ist, Selbstmanagement und Effizienz zu lehren, damit die Menschen mehr Zeit für ihre Familien haben, so wie du es machst, Thomas, dann mach weiter. Wenn ihr dabei helfen wollt, die Korruption zu verringern, dann engagiert euch. Nur Menschen, die ihrem Leben einen Sinn geben, können etwas bewirken.  #00:27:59-0#

Thomas: Vielen Dank, lieber Georg, für diese tollen Insights. Die ganzen Links zu RealTalk, zur MUTBOX und zu den Büchern, die Georg empfohlen hat, findest du natürlich in den Show Notes in der Videobeschreibung im Podcast Player deiner Wahl. Einfach auf den Info-Button oder auf den Pfeil klicken. Ich bedanke mich fürs Zuhören, machs gut und genieße deinen Tag.  #00:28:37-6#

Effizienter arbeiten, lernen und leben – der Podcast für dein Selbstmanagement. Damit du endlich wieder mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben hast.  #00:28:52-8#

Hallo & herzlich willkommen

Thomas Mangold, Autor, Podcaster, Keynote-Speaker

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