Diese 13 Listen solltest du unbedingt führen

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Das Führen von Listen erleichtert das Leben nicht nur ungemein, es macht mich auch produktiver und effizienter. Daher will ich dir in diesem Artikel zeigen, welche 13 Listen ich im Alltag nutze, und dir auch ein wenig den Workflow mit diesen Listen beschreiben.


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Warum Listen?

Dazu müssen wir uns zunächst fragen, was denn die Alternative zum Führen von Listen ist? Alles im Kopf abzuwickeln, wäre meine einzige Idee dazu. Das stelle ich mir aber mental sehr anstrengend vor. Warum arbeiten zum Beispiel Piloten mit Checklisten? Die sind doch auch schon hunderte Male gestartet und gelandet. Wo ist also das Problem? Die Antwort ist einfach, denn diese Listen

  • stellen eine mentale Erleichterung dar,
  • sind ein roter Faden, dem du folgen kannst, ohne viel zu überlegen, was denn als Nächstes zu tun ist,
  • helfen dir, organisiert zu bleiben,
  • helfen dir, den Überblick zu bewahren,
  • minimieren Fehler und
  • unterstützen dich, auf Autopilot unterwegs zu sein.

Die Vorteile sind also keinesfalls zu unterschätzen.

Diese 13 Listen fördern meine Produktivität

Lass mich dir nun jene 13 Listen vorstellen, die ich führe und die mir viele Vorteile bringen.

To-do-Liste

Eine To-do-Liste führt hoffentlich jeder, denn sie ist unheimlich wichtig. Du kannst damit die Aufgaben raus aus dem Kopf bekommen und somit mentale Ablenkungen minimieren. Das Setzen von Prioritäten vereinfacht sich unheimlich und du kannst eine sinnvolle Reihung zur Abarbeitung deiner Aufgaben erstellen. Eine To-do-Liste ist mein roter Faden durch den Tag und hilft mir dabei, meine Aufgaben erledigt zu bekommen.

Meine eigenen To-do-Listen führe ich in ToDoist, alles, was im Team erledigt werden muss, wird mit Meistertask gemacht.

Ideenliste

Du hast eine gute Idee, notierst sie aber nicht sofort und plötzlich weißt du nur noch “Verdammt, ich hatte da doch eine gute Idee, aber mir fällt sie nicht mehr ein!” Eine blöde Situation und oft hilft auch intensives Nachdenken nichts, die Idee ist für immer verloren. Mir ging es früher manchmal ebenso. 

Nun nutze ich meine Ideen-Liste in Evernote, um alle Ideen zu speichern und aufzubewahren. Sobald ich eine Idee habe, öffne ich Evernote und notiere sie im Notizbuch “Ideen und Inspirationen”. Sobald ich wieder freie Zeitressourcen habe, öffne ich das Notizbuch und suche mir jene Idee aus, die mir von allen am besten gefällt. Wie mein Ideenmanagement genau aussieht, kannst du dir in diesem Webinar ansehen.

Einkaufsliste

Mit dieser Liste stelle ich sicher, alle Einkäufe schnell und effizient über die Bühne zu bekommen, denn ich hasse das Einkaufen. Immer wenn etwas zur Neige geht, bekommt Alexa den Befehl. Zum Beispiel: “Alexa, setze Milch auf die Einkaufsliste.” 

Da ich meine Alexa mit ToDoist verbunden habe, kommt alles, was ich Alexa diktiere, in ToDoist in das Projekt “Einkaufsliste”. Bin ich im Geschäft, rufe ich diese Liste auf und habe sofort alles, was ich brauche, am Display. Seit ich diesen Workflow habe, geht der Einkauf nicht nur flott über die Bühne, sondern es gingen mir fast nie Lebensmittel oder Ähnliches aus.

Bucket-List oder Löffel-Liste

Auf diese Liste kommen die kleinen, aber natürlich auch die größeren Erlebnisse, die ich im Laufe meines Lebens noch gerne erleben würde. Alleine mit dieser Liste zu arbeiten, erholt mich schon unheimlich und macht Riesenspaß.  

Wenn du mehr über diese Bucketlist erfahren willst, kannst du dir hier meine ansehen (wenn auch schon sehr veraltet, aber einige Ideen findest du ja vielleicht spannend) und hier reinhören, warum du unbedingt eine Bucketlist brauchst

Meine Bucketlist führe ich natürlich in Evernote.

Bucket-List
tpsdave / Pixabay

Entscheidungsliste

Alle wichtigen Entscheidungen, die ich treffe, kommen in diese Liste. Das hat natürlich einen guten Grund und der heißt nullbasiertes Denken. Ich schreibe die Entscheidung nämlich nicht nur in die Entscheidungsliste, sondern ich bewerte die Entscheidung nach einem bestimmten Zeitraum nochmals. 

Ich stelle mir also die Frage, ob ich diese Entscheidung mit heutigem Wissensstand genau so wieder treffen würde. Diese Vorgehensweise stellt sicher, dass ich Fehlentscheidungen sehr schnell als solche enttarnen kann und rechtzeitig Gegenmaßnahmen setzen kann. Tut man das nicht schnell genug, wird es meist immer schwieriger, eine Entscheidung zu revidieren. 

Das Führen dieser Entscheidungsliste (in Evernote) führt automatisch dazu, dass ich schneller Entscheidungen treffe und durchaus auch mehr Risiko dabei eingehe. Schließlich weiß ich, dass ich Fehlentscheidungen schnell auf die Schliche komme. 

Erfolgsliste/Erfolgsjournal

Große und besonders emotionale Erfolge kommen in mein Erfolgsjournal. Dort beschreibe ich die Erfolge und versuche, dabei möglichst viele Emotionen ins Spiel kommen zu lassen, indem ich alle fünf Sinne beim Erreichen dieses Erfolges beschreibe.

Läuft es mal nicht so gut, weil ich einen Misserfolg eingefahren habe, nehme ich mir mein Erfolgsjournal zur Hand und schmökere darin. Die Motivation kommt dann binnen weniger Minuten wieder. Somit hilft mir mein Erfolgsjournal dabei, mit Niederlagen und Misserfolgen besser umzugehen und frische Energien für neue Projekte zu sammeln. 

Auch das Erfolgsjournal führe ich in Evernote.

Ziele-Liste

Auf dieser Liste stehen nicht nur meine Ziele, die ich in der kommender Zeit erreichen will, sondern ich markiere auch den Fortschritt, den ich beim jeweiligen Ziel habe. Nicht immer, aber oftmals findet sich auch die Liste der nächsten Schritte, die ich zur Zielerreichung gehen muss, in dieser Liste. 

Im Moment ist diese Liste noch in Evernote, es kann aber durchaus sein, dass sie bald in Notion zu finden sein wird. 

Aktivitätsliste

Was ich in meinem Leben schon immer getrackt habe, waren meine Sportaktivitäten. Ja, ich weiß, dafür gibt es Tools wie Sand am Meer. Aber irgendwie schafft es keines dieser Tools, mich zu überzeugen. Möglicherweise ändert sich das, wenn ich mich dazu entschließen werde, eine Smart-Watch zu tragen, aber einstweilen nehme ich mir nach jedem Training kurz die Zeit und trage alle Werte in eine Liste ein. Auch das passiert in Notion.

Diese Liste gibt mir einen schönen Überblick über meine Fortschritte im Training und hilft mir auch dabei zu erkennen, wenn ich das Training schleifen lasse oder wenn ich zu viel mache. 

Reflexionsliste

In dieser Liste befindet sich der Fragenkatalog zu meiner Wochen- und Monatsreflexion. Ich werde dazu in Kürze einen neuen Artikel veröffentlichen. Ich schreibe die Reflexion entweder gleich in Evernote oder ich mache sie handschriftlich und speichere dann den Scan in Evernote.

Auf dieser Liste finden sich vordefinierte Fragen, die ich wöchentlich oder monatlich für mich beantworte und die mir dabei helfen, Fehlerquellen schnell zu erkennen und auszumerzen.

Entrümplungsliste

Zunächst einmal kommen auf diese Liste Dinge, die ich zukünftig entsorgen will. Ich sammle die auf dieser Liste und fahre dann zu einem gegebenen Zeitpunkt zur Mülldeponie.

Andererseits habe ich aber einen kompletten Entrümplungsplan darin gespeichert. Ich bin kein großer Fan von großen Entrümplungsaktionen, sondern mache das lieber nebenbei in kleinen Schritten. Also habe ich die Zimmer meiner Wohnung in einzelne Sektionen unterteilt, die sich allesamt in maximal 10 Minuten entrümpeln lassen. Wenn ich dann mal eine Pause brauche und mein Hirn durchlüften muss, dann nehme ich mir einen solchen Bereich vor und habe in 10 Minuten alles wieder in Ordnung gebracht.

Damit sorge ich dauerhaft dafür, dass meine Wohnung gerümpelfrei bleibt. Auch diese Listen befinden sich in Evernote.

Entrümpel-Liste
Free-Photos / Pixabay

Später-lesen-Liste

Ich nutze vor allem den Samstag und Sonntag zum Lesen. Unter der Woche fehlt mir dazu leider oft die Zeit. Daher speichere ich unter der Woche viele Dinge einfach ab und lese mir dann am Wochenende alles durch. Ich nutze dafür unterschiedliche Tools, weil das den Workflow erleichtert. Dazu gehören Feedly, Evernote und ein GMail-Ordner.

Not-to-do-Liste

Auf dieser Liste steht schlicht und einfach alles, was ich nicht tun will, wenn ich arbeite und produktiv sein will. Im Moment habe ich mir zwei Punkte besonders hervorgehoben:

  • Zu viel auf Instagram unterwegs sein
  • Termine am Vormittag zulassen

Diese Liste habe ich sowohl in Evernote gespeichert wie auch ausgedruckt auf meinem Büroschrank liegen. In diesem Artikel findest du weitere Infos zur Not-to-do-Liste.

Ablenkungsliste

Du kennst das sicherlich, wenn du an einem Projekt arbeitest und plötzlich fallen dir Aufgaben zu völlig anderen Dingen ein. Nun könnte man diese Einfälle gleich an der entsprechenden Position ablegen (Evernote, ToDoist …). Das ist mir aber zu mühsam und würde mich zu sehr von meiner momentanen Aufgabe ablenken. Daher liegt auf meinem Schreibtisch immer ein Block, auf dem ich all diese Dinge, die mir so zwischendurch einfallen, kurz handschriftlich notiere.

Einmal täglich verteile ich die Infos auf diesem Block dann dorthin, wo sie hingehören.

Fazit für dein Selbstmanagement

Diese 13 Listen erleichtern mir das Leben ungemein. Die Listen alleine helfen dir natürlich reichlich wenig, wenn du keinen passenden Workflow dazu hast. Versuche also, nicht nur die Liste zu kopieren, sondern überlege dir, wann und wie du diese Liste einsetzen willst. Ich bin mir sicher, dass dir das unheimlich helfen wird, organisierter zu sein und damit natürlich auch produktiver und effizienter.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Umsetzung.

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Liebe Grüße

Thomas

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Thomas Mangold, Autor, Podcaster, Keynote-Speaker

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